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Schock! Geburt ohne meinen Freund!?

10. August 2006 um 9:27 Letzte Antwort: 10. August 2006 um 13:58

Hallo,

mein Freund/Verlobter hat mir heute morgen offenbart, dass er bei der Geburt nicht dabei sein KANN! Ihm wuerde sicherlich ernsthaft schlecht werden usw. Auch kann er mit Babys nicht umgehen und findet Sie.... naja, sein Gesichtsausdruck sagte mir, er findet Sie "ekelhaft"!? So ab 1 Jahr koenne er sich vorstellen damit umzugehen. Was sagt Ihr dazu? Hat er ein ernsthaftes psychisches Probelm?? Es war doch ein Wunschkind!

HELP
S.

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10. August 2006 um 9:39

Das sagt er jetzt...
Hi,

Und bist Du sicher, er hat das mit den Baby so gemeint, wie Du's aufgefasst hast??? Naja, junge Papas sind schon etwas unsicher, weil sie Angst haben, "was kaputt zu machen", aber wenn Euer Baby erst mal da ist, kann ich mir NICHT vorstellen, dass er es "ekelhaft" finden wird...

Und, ganz ehrlich, sooo schlimm finde ich es nicht, dass er bei der Geburt selber nicht dabei sein will!
Was hast Du davon, dass er Dir im Kreissaal umkippt (und machen wir uns nix vor, eine Geburt ist eine blutige, nicht grade appetitliche Angelegenheit!) und die Hebammen, Schwester und Ärzte sich mehr um ihn als um Dich kümmern müssen??? (bei uns in der Uniklinik schicken die werdende Väter sogar vorsorglich raus, wenn sie sehen, die werden blass um die Nase...)

Mein Freund sagt jetzt noch, er würde gerne dabei sein, aber ICH bin mir noch nicht sicher, ob ICH das möchte...
Seit ein paar Jahren ist es ja schon fast ein MUSS, dass der Mann mit dabei ist!

Versteh mich nicht falsch, wenn BEIDE davon überzeugt sind, wunderbar. Aber sobald einer Zweifel hat, sollte man das auch respektieren.

Ich denke, alle Beteiligten haben mehr davon, wenn man ehrlich sagt "ich will das nicht", als wenn es Papa noch total blümerant von der Geburt ist, wenn er sein Baby das erste Mal sieht.
Lieber ein entspannter Papa, der draussen, im Café, zu Hause, wo auch immer auf den erlösenden Anruf gewartet hat und freudestrahlend sein Kind begrüsst, oder?

In diesem Sinne,
eine schöne Schwangerschfat auch weiterhin (steht das Thema denn schon bald an oder hast Du bzw. ihr noch ein bisschen Zeit zum Überlegen?)

LG Kessa

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10. August 2006 um 10:00

Es ist
sicherlich überhaupt nicht sinnvoll, deinen Freund dazu zu zwingen, dass er dabei ist. Damit wäre euch beiden mehr geschadet als genützt. Aber ihr könntet doch vereinbaren, dass er dich in der langen Eröffnungsperiode unterstützt. Da gibt's ja beim besten Willen nichts zum Schlecht werden. Dann bei den Presswehen kann er dann ja rausgehen. Sollte aber fix besprochen sein, damit dann keiner von euch enttäuscht ist.

Naja, und das mit den Babys ekelhaft finden??? Da weiß ich eigentlich gar nicht, was ich dazu schreiben soll.

LG

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10. August 2006 um 10:21

Manche Männer sind schon überempfindlich!
Aber was will man machen?
Der Freund von meiner Freundin hat sich buchstäblich gezwungen bei der Geburt dabei zu sein. Am Schluss musste er doch raus, er hat das nicht ausgehalten.
Bei Frauen werden direkt nach der Geburt Glückshormone ausgeschüttet, was dabei hilft das Erlebnis zu verarbeiten. Bei Männern ist dies nicht der Fall. Ich hab gelesen, dass viele Männer danach ziemliche seelische Probleme verschiedenster Art bekommen (geben aber nicht zu, weil man nicht als Weichei abgestempelt werden will )

Meinen Freund werde ich bestimmt nicht zwingen. Ich möchte schließlich, dass er mich auch danach als Frau sieht und nicht nur als eine Gebärmaschine mit riesigem blutigem Loch zwischen den Beinen.

Dass dein Freund eurer Wunschkind nicht mitbereuen will, finde ich schade. Vielleicht hilft ein Kurs für Säuglingspflege? Er muss doch in der Lage sein auf das Kind wenigstens ein paar Stunden aufzupassen!

Wünsche dir eine schöne Zeit und mach dir kein Kopf ! Vielleicht hat dein Freund nur kalte Füße bekommen

LG
Elena
(30. SSW)

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10. August 2006 um 10:38
In Antwort auf lilou_12090907

Das sagt er jetzt...
Hi,

Und bist Du sicher, er hat das mit den Baby so gemeint, wie Du's aufgefasst hast??? Naja, junge Papas sind schon etwas unsicher, weil sie Angst haben, "was kaputt zu machen", aber wenn Euer Baby erst mal da ist, kann ich mir NICHT vorstellen, dass er es "ekelhaft" finden wird...

Und, ganz ehrlich, sooo schlimm finde ich es nicht, dass er bei der Geburt selber nicht dabei sein will!
Was hast Du davon, dass er Dir im Kreissaal umkippt (und machen wir uns nix vor, eine Geburt ist eine blutige, nicht grade appetitliche Angelegenheit!) und die Hebammen, Schwester und Ärzte sich mehr um ihn als um Dich kümmern müssen??? (bei uns in der Uniklinik schicken die werdende Väter sogar vorsorglich raus, wenn sie sehen, die werden blass um die Nase...)

Mein Freund sagt jetzt noch, er würde gerne dabei sein, aber ICH bin mir noch nicht sicher, ob ICH das möchte...
Seit ein paar Jahren ist es ja schon fast ein MUSS, dass der Mann mit dabei ist!

Versteh mich nicht falsch, wenn BEIDE davon überzeugt sind, wunderbar. Aber sobald einer Zweifel hat, sollte man das auch respektieren.

Ich denke, alle Beteiligten haben mehr davon, wenn man ehrlich sagt "ich will das nicht", als wenn es Papa noch total blümerant von der Geburt ist, wenn er sein Baby das erste Mal sieht.
Lieber ein entspannter Papa, der draussen, im Café, zu Hause, wo auch immer auf den erlösenden Anruf gewartet hat und freudestrahlend sein Kind begrüsst, oder?

In diesem Sinne,
eine schöne Schwangerschfat auch weiterhin (steht das Thema denn schon bald an oder hast Du bzw. ihr noch ein bisschen Zeit zum Überlegen?)

LG Kessa

Wird schon
mein mann stammt aus afrika und er hat mir auch schon gesagt, dass er keineswegs bei der geburt dabei sein mag. das finde ich zwar schade, respektiere es aber, denn wie meine vorschreiberinnen sagten: die männer stehen ja nur dabei, die arbeit machen wir. wenn ihnen das zu viel ist oder zu seltsam, dann ist das halt so.

und dass er babies ekelhaft findet, das warte mal tatsächlich ab. wahrscheinlich wird er gleich nach der geburt vor stolz und liebe und glück platzen. lass ihn jetzt und nimm es dir nicht zu herzen. das regelt die natur von selbst, auch väter haben da ihre ganz eigenen gefühle.

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10. August 2006 um 10:51

Er hat Panik!!!
Du solltest mit ihm reden und ihm klar machen wie wichtig dir das ist!Schließlich ist er nicht der einziege Mann der bei einer Geburt dabei ist!

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10. August 2006 um 12:51

Tja...
Heutzutage scheint es wirklich von allen Leuten vorausgesetzt zu werden, dass der Mann bei der Geburt dabei ist, obwohl manche dieses Erlebnis wirklich schwer verkraften, vor allem, wenn es eine sehr schmerzhafte und komplizierte Geburt war. Ich finde, man sollte für beide Entscheidungen Verständnis haben. Mein Mann möchte voraussichtlich auch nicht dabei sein und ich werde ihn mit Sicherheit nicht zwingen - möchte jedoch auch niemand anderes (Mutter oder Freundin) dabei haben. Wir haben vereinbart, dass er vor dem Kreißsaal wartet und ich ihn hineinrufe (das müsste doch gehen?!) wenn ich ihn wirklich brauche und meine, dass es nicht allzu

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10. August 2006 um 13:31

Mein Freund wollte zunaechst auch nicht
und ich finde, man sollte es auch akzeptieren.
Im Geburtsvorbereitungskurs sagte mir die Hebamme, dass zumindest eine Person zu Beginn waehrend der Wehen (die sind ja nicht "ekelhaft") dabei sein sollte. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass er jederzeit raus gehen kann, wenn er moechte. Im Endeffekt ist er bis zum Schluss geblieben und ist froh darueber.

Es ist so, dass die Begleitpersonen eher an der Seite sitzen und nicht so viel mitbekommen, so dass es nicht so schlimm ist. Bei der zweiten Geburt wird er auf jeden Fall wieder mit dabei sein.

Alles Gute!
kratzamkopp

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10. August 2006 um 13:58

Vielleicht
überlegt er sich es ja noch? Zwingen kann man wirklich niemanden.
Mein Schatz ist auf jedenfall dabei. Er war bei seinem ersten Kind auch dabei und hat keinen Schock. Er hat nämlich gar nicht so viel gesehen und fand es auch nicht schlimm. Es ist aber jede Geburt anders. Ich glaube, ich möchte auch nich alles sehen können.
Kann schon verstehen, wenn man lieber nicht dabei ist, aber ich wäre viel zu neugierig.
Lass deinem Freund/Verlobten Zeit, vielleicht überlegt er es sich ja noch mal?
Gruss
Jenny

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