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Schmierblutung 38.SSW und Rhesus Negativ

27. März 2008 um 21:58 Letzte Antwort: 25. Juli 2008 um 1:09

Hallo,

ich hätte Mal eine Frage.
Ich lag bis heute morgen im Krankenhaus, weil ich gestern Nacht wegen Verdacht des Blasensprungs da behalten wurde. Bin jetzt 38.SSW.
Wehen waren auch ein paar da, aber die bewirken am Muttermund nichts. Er ist also fest und verschlossen.
Jedenfalls haben die Hebammen und Ärzte die ganze Zeit ziemlich doll am Muttermund rumgewerkelt.
Bin jetzt wieder zu Hause und habe schon seit Stunden Schmierblutungen.Also ist vollkommen braun, kein bisschen rot. Ich denke das kommt daher, weil da so sehr am Muttermund dran rumgedrückt wurde.Tat echt weh.
Aber mal zu meiner eigentlichen Frage- ich bin ja Rhesus Negativ und habe in der 28.SSW die Anti-D Spritze bekommen. Ich frag mich jetzt irgendwie, ob ich wegen den Schmierblutungen nicht noch eine bekommen müsste.
Wisst Ihr das?
Bin da gerad etwas verunsichert. Werd zwar morgen meine FÄ anrufen, aber mir lässt das gerad keine Ruhe. Weiß ja nicht ob die Schmierblutung vom Mumu irgendwie Einfluss auf die Antikörperbildung hat.

LG Missy 38.SSW

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27. März 2008 um 22:45

Anti-D-Spritze bekommt eine Schwangere, weil
Rhesus-Unverträglichkeit für das Baby lebensbedrochlich ist.

Ist das Blut der Schwangeren rhesus-negativ und das Blut des Kindsvaters Rhesus-positiv, so kann es sein, dass das Kind ebenfalls Rhesus-positiv ist. Gelangen dann Blutzellen des Kindes in den Blutkreislauf der Mutter, so können sich dort Antikörper gegen die Rh-positiven Blutzellen bilden. Zu dieser "Blutvermischung" kommt es jedoch in der Regel erst bei der Geburt, bei ener Früh- oder Fehlgeburtgeburt (oder bei einem Schwangerschaftsabbruch), also bei Beendigung der Schwangerschaft, so dass für das Kind keine Gefahr mehr besteht. Kritisch wird es erst bei einer weiteren Schwangerschaft, wenn das nächste Kind wiederum Rh-positiv ist. Die Antikörper im Blut der Mutter gelangen dann über das fetale Versorgungssystem in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und zerstören dessen rote Blutkörperchen. Dies ist für das Kind lebensbedrohlich. Ist eine solche Rhesus-Unverträglichkeit (auch Blutgruppenunverträglichkeit genannt) zu erwarten, wird bei der Schwangeren sehr früh und nochmals in der 24. Schwangerschaftswoche ein Antikörper-Text durchgeführt, und in der 28. Schwangerschaftswoche werden Anti-D-Globuline gespritzt, die die Bildung von Antikörpern verhindern. Sind beide Eltern rhesus-negativ, ist das Kind ebenfalls rhesus-negativ, in diesem Fall besteht keine Gefahr für das Kind.



Wenn das Kind Rh-positiv ist und die Mutter rh-negativ (also eine Rhesusfaktor-Unverträglichkeit vorliegt) führt man nochmals gleich nach der Geburt eine Anti-D-Prophylaxe durch. Der Mutter werden konzentrierte Anti-D-Antikörper gespritzt, die dazu führen, dass das mütterliche Immunsystem keine Abwehr gegen das kindliche Blut entwickeln kann. Diese Prophylaxe schützt jedes weitere Kind.

Ich wünsche dir alles Gute...

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27. März 2008 um 23:24

Danke,
für die Antworten.
Na mal sehen ob ich wirklich eine brauche, weils ja kein Blut war in dem Sinne.
Bei mir ist im Moment echt der Wurm drinnen. Hoffe das meine seltsamen Wehen mal stärker werden und meine Kleiner kommt.^^

LG Missy

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28. März 2008 um 7:14
In Antwort auf an0N_1287708799z

Anti-D-Spritze bekommt eine Schwangere, weil
Rhesus-Unverträglichkeit für das Baby lebensbedrochlich ist.

Ist das Blut der Schwangeren rhesus-negativ und das Blut des Kindsvaters Rhesus-positiv, so kann es sein, dass das Kind ebenfalls Rhesus-positiv ist. Gelangen dann Blutzellen des Kindes in den Blutkreislauf der Mutter, so können sich dort Antikörper gegen die Rh-positiven Blutzellen bilden. Zu dieser "Blutvermischung" kommt es jedoch in der Regel erst bei der Geburt, bei ener Früh- oder Fehlgeburtgeburt (oder bei einem Schwangerschaftsabbruch), also bei Beendigung der Schwangerschaft, so dass für das Kind keine Gefahr mehr besteht. Kritisch wird es erst bei einer weiteren Schwangerschaft, wenn das nächste Kind wiederum Rh-positiv ist. Die Antikörper im Blut der Mutter gelangen dann über das fetale Versorgungssystem in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und zerstören dessen rote Blutkörperchen. Dies ist für das Kind lebensbedrohlich. Ist eine solche Rhesus-Unverträglichkeit (auch Blutgruppenunverträglichkeit genannt) zu erwarten, wird bei der Schwangeren sehr früh und nochmals in der 24. Schwangerschaftswoche ein Antikörper-Text durchgeführt, und in der 28. Schwangerschaftswoche werden Anti-D-Globuline gespritzt, die die Bildung von Antikörpern verhindern. Sind beide Eltern rhesus-negativ, ist das Kind ebenfalls rhesus-negativ, in diesem Fall besteht keine Gefahr für das Kind.



Wenn das Kind Rh-positiv ist und die Mutter rh-negativ (also eine Rhesusfaktor-Unverträglichkeit vorliegt) führt man nochmals gleich nach der Geburt eine Anti-D-Prophylaxe durch. Der Mutter werden konzentrierte Anti-D-Antikörper gespritzt, die dazu führen, dass das mütterliche Immunsystem keine Abwehr gegen das kindliche Blut entwickeln kann. Diese Prophylaxe schützt jedes weitere Kind.

Ich wünsche dir alles Gute...

Jawohl so ist das!
Perfekte Antwort ich kriege heute die Spritze!

Grüsse Bea 28.SSW

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25. Juli 2008 um 1:09

Hallo
ich habe mal eine frage ich bin a positiv und mein mann ab negativ und ich habe angst das ich auch gespritzt werden muss

und wollte fragen ob das so ist oder ob ich beruhigt die schwangerschaft genießen kann

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