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Schlechte Werte nach Ersttrimester Screening, Trisomierisiko 1:5

12. Juli 2013 um 14:47

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und hatte am DI das Ersttrimester Screening. Ich bin 37 und bei meiner anderen Schwangerschaft gab es unheimliche viele Auffälligkeiten, mein Sohn kam dann auch durch eine Frühgeburt zur Welt, ist aber bis auf Immunschwäche zum Glück kerngesund.

Nun haben wir nach der Ultraschalluntersuchung eine Wahrscheinlichkeit von 1:5 für eine Trisomie 21 und von 1:18 für eine Trisomie 13+18 diagnostiziert bekommen. Die Nackenfalte war 3,9 mm, im Hals sind beiderseits flüssigkeitsgefüllte Zysten, im Herzbeutel sind Flüssigkeitsansammlungen, die Oberschenkellängen sind unter Norm und das Zwerchfell war nicht abbildbar. Bin am Boden zerstört, den Bluttest haben wir gar nicht erst machen lassen. Nächste Woche habe ich Termin zur Plazentabiopsie. Ich hoffe natürlich, aber für mich sind das so viele Softmarker auf einmal, die Ärztin machte mir auch nicht allzu große Hoffnungen. Ich bin nur noch am Googeln und lese Beiträge und Diagnosen, ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren und ich könnte nur noch heulen. Klar kann ich mir sagen, wenn eine Chromosomenstörung vorliegt, ich habe ein gesundes Kind, an dem ich mich erfreuen kann und dann hat es mit einem zweiten nicht sein sollen. Aber ich weiß überhaupt nicht, wie ich reagieren soll bei einer schlechten Diagnose.

Hat noch jemand von Euch diese Auffälligkeiten diagnostiziert bekommen, vor allem diese vielen Flüssigkeitsansammlungen?

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15. Oktober 2013 um 15:32

Das tut mir Leid!
Tut mir sehr Leid für dich. Ich habe keine Erfahrungen damit (bin kinderlos) aber würde gerne nachfragen, wie es denn inzwischen aussieht bei dir, und wie du damit umgehst?

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4. November 2013 um 20:48

Es hört sich doof an...
aber auch wenn dieser Test positiv ausgeht heißt es nicht, dass ein Kind nicht behindert ist.
Ich arbeite mit Kindern unter anderem mit Trisomie 21 aber auch anderen Behinderungen. Ich kann einfach nur sagen das es tolle Kinder sind.
Natürlich besteht bei allen, die sich ein gesundes Kind wünschen diese Angst aber letztendlich ist man sein Lebenklang nicht davor befreit.Stell dir vor dein Kind hat mit 12 eien Autounfall und ist daraufhin behindert...dann abschieben...oder?

Es ist eine schwere Entscheidung aber gerade zu Trisomie 21 kann ich nur sagen, dass ich viele Kinder kenne die mitlerweile Erwachsen sind und alleine Wohnen sowie einer Arbeit nachgehen.

Letztendlich ist es deine Entscheidung und das wird dein Leben umkrempeln ich kann auch nicht sagen es wird einfach ( aber das kann man mit keinem Kind sagen).

Ich weiß auch nicht, ob dir dieser beitrag hilft....

LG und viel Kraft

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