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Schaut ihr euch bitte mal meine Hormonwerte an? DANKE

15. November 2011 um 11:11

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben. Mein Mann und ich "basteln" seit 1/2 Jahr, bisher ohne Erfolg. Das ist zwar noch nicht so lange, aber ich wollte trotzdem rechtzeitig mit den Checks anfangen, da ich "schon" 30 J. bin. Nun habe ich über meine FÄ einen Hormonstatus machen lassen. Und es sind einige Werte nicht ganz in Ordnung. Laut meiner Heilpraktikerin ist das zwar noch nicht ganz aussagekräftig, weil bei mir belegt wurde, dass ich regelmäßige Eisprünge habe und auch meine Geb.mutterschleimhaut ist immer sehr gut aufgebaut, wenn die Ärztin das kontrolliert. Jedoch wollte ich euch fragen, was man im Falle meiner Hormonwerte so tun kann.
Die Ärztin hat mich jetzt an eine KiWuKlinik weiterüberwiesen, hier habe ich jedoch erst in 2 Wochen einen Termin.

Anbei ein paar Werte (zur Info: Das Blut für die Messung wurde 2-3 Tage vor Eispr. genommen)

- TSH bei 1,62 (ist i.O., muss zw. 0,3 - 4 liegen)
- LH 17,2 (sollte in der Follikelphase zw. 2,4 - 12,6 liegen und in der Ovul.phase bei 14 - 95,6)
- FSH: 7,26 (ok)
- Testosteron / Serum: 73,9 (sollte zw. 8,4 - 48,1 sein) --> zu hoch!
- Androstendion: 3,07 (sollte zw. 0,74 - 2,81 sein) --> zu hoch!
- Oestradiol: 41,8 (vor Ov. sollte der Wert über 85,8 sein (zu niedrig)
- Progesteron: Ok (0,85)
- Anti-Müller-Hormon: 5,92

Als Bemerkung stand noch dabei:
TSH unauffällig
LH gegenüber FSH erhöht in Komb. mit niedr. Östrogenen, somit Konstellation wie bei PCO - Syndrom (polyzystische Ovarien, Hyperandrogenämie). Dazu passend zeigt sich auch AMH erhöht.
Bestehende ovarielle Hypeerandrogenämie. DHEA-S wäre zum Erstellen eines ind. Therapiekonzepts noch relevant.

Was meint ihr, werde ich große Probleme haben, schw. zu werden oder kann es trotzdem klappen? Ist hier def. ein PCO-Syndrom vorhanden?

Mein Mann lässt sich ebenfalls in 2 Wochen durchchecken... und hat vor 3 Monaten aufgehört zu rauchen.

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15. November 2011 um 13:48

@Glyzinie
Ok, da bin ich ja schon einmal beruhigt. Löcher in den Eierstöcken wurden nicht gesichtet, ich weiß jetzt aber garnicht, ob das schon untersucht wurde. Bei den letzten Untersuchungen wg. KiWu hat die Ärztin immer gesehen, dass meine Geb.mutter-Schleimhaut sehr gut aufgebaut war und wann der ES war / ob er kurz bevor stand. Dass ich einen ES habe, weiß ich durch den Clearblue Fert.monitor und die Aussage der Ärztin. Außerdem merke ich den ES durch den Mittelschmerz. Übergewicht und Insulinstörungen habe ich soweit ich weiß nicht. Kämpfe aber schon seit über 10 Jahren mit schlechter Haut, Sebhorr. Ekzem am Kopf + Haarausfall. Verhütet habe ich bis Januar 2011 mit dem Nuvaring. Meine Zyklen waren nach dem absetzen erst schön regelmäßig mit zw. 29 - 32 Tagen. Doch in den letzten zwei Zyklen gab es Ausreisser von 38 und jetzt 43 Tagen

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15. November 2011 um 14:37

Mein Mann
.. hat nächste Woche Termin. Ich denke die werden ein Sp.gramm machen. Macht ja auch Sinn. Er ist 29 J. aber war lange Zeit Raucher. Hat jetzt vor 3 Monaten komplett aufgehört.

Am Monitor habe ich durchaus erkannt dass meine 2. ZH manchmal nur 12 oder 13 Tage waren. Habe deswegen im letzten Zykl. dann Utrogest bekommen. Habe davon aber richtige Nebenwirkungen gehabt (Stimmungsschwankungen, UL-Schmerzen, Verdauungsprobleme) und als ich nach 14 Tagen abgesetzt hatte hat die Mens 5 Tage auf sich warten lassen! Denke das nehme ich so schnell nicht mehr, v.a. nachdem im Bluttest ja kein Progesteronmangel raus kam.

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15. November 2011 um 16:24

Ok, das beruhigt mich
Dann kann ich mir nämlich das Utrogest in Zukunft wirklich sparen.. naja, wir probieren weiter und geben die Hoffnung nicht auf. Hoffe das Sp.gramm fällt nicht zu schlecht aus!

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25. November 2011 um 9:35


So jetzt waren mein Mann und ich gestern in der KiWupraxis. Der Arzt hat kurz meine Werte überflogen und sofort das PCO Syndrom diagnostiziert. Ich meinte, dass ich das komisch finde, da ich ja regelmäßige Mens und ES habe. Er meinte dann, dass die ES dann wohl nicht korrekt ablaufen können, die Werte seien eindeutig. Und ob es bei mir in der Familie Diabetesfälle gäbe (ich sagte ja, mein Opa) und dann war er sich ganz sicher.. also dass ich auch eine Insulinstörung habe und dass PCO immer mit Diabetes bzw Insulinstörungen einhergeht. Hat mir gleich einen Kortisonhammer gegen die zu hohen männl. Hormone aufgeschrieben und Metformin. Das soll ich 1x pro Tag nehmen und langsam auf 3x pro Tag steigern und wenn ich "soweit" bin dass ich das 3x pro Tag nehme soll ich wieder kommen und dann fängt er mit Clomifen an und überprüft den Zyklus etc. Finde das ganz schön heftig, so eine Diagnose wo doch außer die erhöhten männlichen Hormone bei mir eigentlich nichts auf PCO hinweist. Habe zwar jetzt zweimal verlängerte Zyklen gehabt, aber davor waren sie immer regelmäßig und mit ca. 28 Tagen doch nicht zu lang. Er meinte auch ich solle froh sein, dass ich blond bin, weil ich sonst ganz viele dunkle Haare im Gesicht hätte und ganz schlechte Haut.
Meine Heilpraktikerin hat mir nun geraten, mich nicht auf diese Medikamentenhämmer einzulasse und v.a. erstmal das Spermiogr. meines Mannes abzuwarten (wird in 2Wochen getestet). Ich habe gestern dann doch eine Tablette Metformin bekommen und 2 Std. später übelste Bauchkrämpfe und Durchfall gehabt Ich weiß ja nicht, ob das mich zum ersehnten Kind bringt!?

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2. Dezember 2011 um 21:17

Blöd
Dann weiß ich jetzt überhaupt nicht, was ich tun soll. Einerseits stimmt es, dass ich überhöhte Testosteron-Werte habe und meine Zyklen immer länger werden - im Moment stehe ich bei ZT 23 und keinerlei Eisprung in Sicht (laut Clearblue Monitor) und somit wird es mal wieder ein längerer Zyklus. Andererseits sehe ich es auch nicht ein, solche Hämmer zu nehmen. Was kann ich denn alternativ machen!? Soll ich nur das Kortison-Präparat gegen die männlichen Hormone nehmen und das Metformin weglassen.. dafür evtl. Mönchspfeffer probieren (obwohl ich auch von Frauen gelesen habe, bei denen der Zyklus dann noch länger wurde!).. und v.a. - soll ich den Arzt wechseln bzw. die KiWuklinik? Meine Frauenärztin hat mich ja extra an ihn verwiesen und nun fällt es mir schwer zu sagen ich widersetze mich seiner Diagnostik und nehme die Medikamente nicht, das müßte ich dann ja auch meiner Ärztin erklären und sie bitten, mich woanders hin zu überweisen. Oder soll ich mich erstmal untersuchen lassen wg. evtl. PCO? Bei allen Routineuntersuchungen hat sie nie etwas in der Richtung erwähnt. Sie hat mir oft gesagt wann und ob ein ES stattgefunen hat. Und dass die Gebärmutterschleimhaut eben sehr gut aufgebaut ist, wenn es kurz vor'm ES war. Ich bin ratlos wie ich jetzt vorgehen soll
Mein Mann ist nun erstmal beim Urologen zum Spermiogramm, evtl. kommt hier ja auch was raus.

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