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Samenspeder kennen lernen oder nicht?

13. August 2011 um 13:31 Letzte Antwort: 17. August 2011 um 16:46

Ich komme gerade von meinem Frauenarzttermin zurück. Unser alter Samenspender hat leider in nächster Zeit keine Zeit für eine Samenspende. Mein Frauenarzt meinte, er würde einen jungen Sportstudenten kennen, der an der Grenze zu Dänemark lebt. Sein Gesundheitszustand ist laut FA in bester Ordnung und er wäre bestimmt bereit für uns zu spenden.
Eine Frage geistert mir allerdings durch den Kopf:
Sollen wir den Samenspender persönlich kennen lernen oder nicht? Mein FA sagt, wenn wir ihn nicht kennen lernen wollen, besorgt er uns die Samenspende von ihm.
Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob wir ihn vorher persönlich kennen lernen sollen.... Was meint ihr dazu?

lg
Caro

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13. August 2011 um 14:06

Kennenlernen
Entscheidet am besten nach eurem Bauchgefühl. Eine offene Spende sogar mit Kennenlernen bietet natürlich mehr Möglichkeiten von Komplikationen. Im besten Fall entwickelt sich sogar eine lebenslange Freundschaft, im schlimmsten Fall mischt sich der junge Mann wohlmöglich in eure Familie ein, weil er Vatergefühle entwickelt.

So spontan würde ich sagen, laßt das sein mit dem Kennenlernen und laßt nur die Kontaktdaten für das Kind später hinterlegen.
Andererseits wäre ich an eurer Stelle aber auch durchaus neugierig.

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14. August 2011 um 17:59

Lieber nicht...
..vielleicht die Daten aufbewahren!

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14. August 2011 um 19:04

Wow
Caro,
zu dieser Frage will ich mich gar nicht weiter äußern, das ist nämlich echt schwierig. Aber wie irre, dass du gleich an einen FA geraten bist, der offensichtlich "schwarz" eine Insemination macht!!! Denn normalerweise machen FAs das ja nur mit Sperma von der Samenbank etc. etc.
Und du hattest so Angst, dass dir in D gar nicht geholfen wird! (siehe anderer Thread)
Magst du was erzählen?? Wir war der FA denn nun so? Und klärt der bei dir vorher Hormonwerte ab oder versucht ihr es so?
Ich bin volle Kanne neugierig!

Herzlich
Condwin

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14. August 2011 um 23:19
In Antwort auf morika_12055345

Wow
Caro,
zu dieser Frage will ich mich gar nicht weiter äußern, das ist nämlich echt schwierig. Aber wie irre, dass du gleich an einen FA geraten bist, der offensichtlich "schwarz" eine Insemination macht!!! Denn normalerweise machen FAs das ja nur mit Sperma von der Samenbank etc. etc.
Und du hattest so Angst, dass dir in D gar nicht geholfen wird! (siehe anderer Thread)
Magst du was erzählen?? Wir war der FA denn nun so? Und klärt der bei dir vorher Hormonwerte ab oder versucht ihr es so?
Ich bin volle Kanne neugierig!

Herzlich
Condwin

Re: Wow
Oh nein, er würde keine Insemination machen. Er hat sehr gute Kontakte nach Dänemark, aber er hat gemeint wenn mit dem Sperma alls okay ist, sollten wir auf Hilfe in Dänemark verzichten.
Mein FA ist sehr hilfsbereit und hat gesagt er wird uns helfen soweit es geht. Er meinte, dass ich mal eine Zyste an den Eirstöcken hatte, würde wahrscheinlich nichts beeinflussen, aber er würde gern auf nummer sicher gehen.

Lg
Caro

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15. August 2011 um 12:04

Ich würde NICHT empfehlen
Die geschichte mitm Doc fand ich auch ganz schön seltsam...Aber es ist Eure sche.
Wir hatten auch spendersperma bei der ICSI,von einer samenbank,mit der mein Doc zusammenarbeitet. Und die bank gibt dem kind das recht,die weiteren spenderdaten ab 18 jahren zu erfragen.
Mein Mann möchte nicht,dass das kind es später erfährt,wobei ich anfangs andere meinung hatte. Und so wird es sein. Das spendersperma ist schon ein drama genug,um das später noch zu vertiefen. Ich kam zum schluss,dass ich meinen Mann und in erster linie unserem kind damit nicht traumatisieren will. Man muss sich fragen,wozu das ganze zu erzählen?..Was will man damit erreichen?..Ehrlichkeit...hmmm ...ist auch nicht immer im leben angesagt. Ausser einem trauma beim kind,ganz sicher, ewiger suche nach der wahrheit, seelicher unruhe usw.usw. erreicht man nichts. Um was für ein positives ziel gehts denn hier? Wenn man sich eine intakte und glückliche familie wünscht,dann soll man das sein lassen!
Des wegen auch kein kennen lernen! Wie die wüstenmaus schon sagte,man findet mehr probleme,als möglichkeiten. Man muss sich auch hier fragen,wozu das Kennen lernen?.. Nun wird auch der mann von vorne rein traumatisiert und wird schwierigkeiten haben das kind als seins zu akzeptieren.Möglich!
Die daten,wie aussehen,beruf,hobbys ect. unbedingt geben lassen und später habt Ihr noch zeit zu überlegen,ob die daten aufbewahren oder zu vernichten.

Es ist nur meine gefestigte meinung. Drum bitte keine diskussionen

Ich wünsche Dir viel glück!
kiwuki

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15. August 2011 um 12:38

@kiwuki
Du, wenn ich das richtig verstanden habe, hat caro das Problem mit einer möglichen Traumatisierung des Mannes nicht.
Ansonsten gebe ich Dir im Großen und Ganzen schon recht. Ihr habt eine offene Spende? Wir haben uns ja für anonym entschieden, ziemlich aus Deinen Argumenten.
Trotzdem bin ich sicher, daß, wenn ich wüßte, wer der Spender ist und wo er etwa arbeitet, jedenfalls mal heimlich gucken würde. Eigentlich wider besseren Wissens aus reiner Neugierde, wie der aussieht.
Aber Neugier ist ja bekanntlich der Katze Tod, gell?

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15. August 2011 um 13:37

@wüsten
Hi, dann geht es hier um ein lesbisches paar..wenn der mann nicht betroffen sein kann Ohh..wenn 2 frauen am ball sind,dann wird es wohl ganz schön neugierug gas ganze ich kann dann dazu gar nichts sagen,weil ich mich in die situation nicht versetzen kann.

Ja,wir haben anscheinend eine offene spende. Ich habe es erst vor kurzem entdeckt,hab ja den vertrag gar nicht gelesen,nur mein mann. Der Doc hat auch damals gar nichts zur auswahl gesagt,ich bin davon ausgegangen,das es alles anonym ist. Und später entdeckte ich dies,als ich dann doch noch vertrag las. Wie dem auch ist,entscheiden tun sowiso die eltern,nicht wahr?..
Wir haben es so besprochen,dass wir einfach den fakt ganz nach hinten im gedächtnis verbahnen und nie darüber ein wort verlieren,dass es eben unser kind ist und nicht anders. Ich habe meinem mann auch gesagt,er möchte bitte diesen körperlichen fakt was wir als hilfsmittel oder medizinisch "instrument" genannt benutzt haben und das kind nur auf geistigen ebene bei sich aufnehmen. Und er hat dem zugestimmt und ist ganz liebevoll zum kind in meinem bauch Und ich habe mich auch verpflichtet,der neugier keine chance zu geben,nicht mal in gedanken
Weisst Du,wüsti, stell Dir mal vor,Du hast den spender vorher oder nacher gesehen und er entspricht so gar keinen vorstellungen von Dir...Ne-ne,dann ist man mega enttäuscht,macht sich vielleicht vorwürfe usw. Ich finde,anonym ist schon das beste!

Viel Glück!!!
LG kiwuki

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15. August 2011 um 16:02

@Kiwuki
Du solltest so etwas nicht posten, wenn du keine Diskussionen möchtest....
Wenn ihr die Samenspende in D bekommen habt, ist es völlig klar, dass es keine anonyme Spende ist, denn anonyme Spenden sind in D verboten. Und zwar zum Schutz umd Wohl des Kindes - um das Kind geht es an dieser Stelle, nicht um euch als Eltern. Es gibt genügend Untersuchungen, die zu dem Schluss kommen, dass es Kindern von Samenspendern nichts ausmacht, dass sie nicht die leiblichen Kinder des Vaters sind, wenn sie es von vornherein wissen - schwierig wird es, wenn das Kind es irgendwie später mal erfährt, dann hat es in der Regel damit ein großes Problem. Nun ist es eure Entscheidung, dies dem Kind zu verheimlichen, und es ist, wie du schreibst, natürlich "eure Sache", es ihm nicht zu sagen. Rechtlich gesehen hat das Kind aber das Recht, zu erfahren, wer sein leiblicher Vater ist. D.h., DAS KIND hat das Recht darauf - gesetzlich, deshalb eine offene Spende in Deutschland. Wenn ihr euch entscheidet, dem Kind dieses Recht vorzuenthalten, ist das tatsächlich eure Entscheidung.
Zu der ich weiter auch nichts sage. Aber ich glaube, dir ist die Sachlage nicht klar gewesen. Das Kind kommt hier mit seinen Bedürfnissen vor den Bedürfnissen der Eltern. Vielleicht könnte man da mal drüber nach denken...
Sorry!

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15. August 2011 um 16:39

@kiwuki und condwin
Ich glaube, lesbische Paare sind in Sachen Aufklärung einfach schon von der Lage der Dinge anders davor. Dem Kind ist dann ja sowieso klar, daß es noch einen Spender geben muß.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer das heterosexuellen Männern fällt, die sich meist in ihrer Männlichkeit durch die Zeugungsunfähigkeit total erschüttert fühlen. Und zum Teil sind die Bemerkungen Dritter schon krass, ich bin schon von nur entfernt Bekannten gefragt worden, ob sie mal ran sollen, wenn mein Mann es nicht schafft. Und die wissen noch nicht mal vom KiWu und Behandlung!

Daher war bei uns eigentlich auch mal der Plan, nicht aufzuklären. Inzwischen sind wir eher dafür. In Bezug auf Krankheiten ist es dann für die Ärzte und das Kind später sicher auch besser. Warum soll sich beispielsweise unsere Tochter, wenn wir durch die geplante EMS eine kriegen sollten, durch Ängste und Vorsorge kämpfen in der Annahme, sie sei durch meine Familie brustkrebsgefährdet, dabei hat sie gar nicht meine Gene? An sowas denke ich ja eher als an die Identitätsfrage, da wir ohnehin eine anonyme Spende haben.
Und durch meine ständigen Auslandsaufenthalte ahnen sowieso schon zuviele was, als daß nicht die Gefahr bestände, daß Dritte dem Kind Vermutungen berichten.

Ich denke, falls man wirklich nicht aufklären will, ist wichtig, daß man es niemandem sagt, nicht der besten Freundin, nicht dem FA. Was einer weiß, wissen alle, altes Sprichwort. So richtig eine moralische Verpflichtung zur Aufklärung sehe ich jetzt auch nicht unbedingt. Trotzdem würde ich mich mit wohl freier fühlen, weil ich dem Kind nichts vorlüge. Aber ob das auch immer das Bessere für das Kind ist, vermag ich nicht einzuschätzen.

kiwuki, ja, das fände ich auch unangenehm, wenn mir der Spender unsympathisch wäre, dann würde ich ihn wohl nicht mehr nehmen. Da wir in einer Klinik mit Samenbank sind, sind das für mich ja auch nur theoretische Fragen. Kurz gucken würde ich wohl schon, richtig kennen wollen nicht. Bei einer Beratung zu Alternativen zum gemeinsamen Kind, hatte mir das Jugendamt empfohlen, doch Sperma von meinem Schwager zu nehmen, weil dann die Gene wenigstens aus der Familie meines Mannes kämen. Mein Schwager ist ein netter Kerl, aber die Vorstellung fand ich völlig abwegig, um nicht zu sagen, eklig. Dann lieber fremd und hübsch weit weg.

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15. August 2011 um 18:18

Nicht kennenlernen
hallo caro

ich würde den samenspender nicht kennenlernen wollen, bevor die befruchtung gemacht wird. wer weiss, ob er dir sympathisch ist oder nicht und dann, falls nicht, was machst du dann?
ich denke, es ist besser, wenn es anonym bleibt, zumindest bis zu dem zeitpunkt, wo euer kind den genetischen vater kennenlernen möchte.
warum müsst ihr eine samenspende haben? habt ihr schon versuche gehabt, wurde iui oder icsi gemacht?
ich werde auch eine brauchen, mein mann hat leider genetisch bedingt eine azoospermie
viel glück und liebe grüsse, kelly

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15. August 2011 um 21:51

Identität des Kindes
Auch auf die Gefahr hin, daß ich die beiden 'Lager' noch mehrt spalte, spreche ich mich "ohne Wenn und Aber" für einen nicht-anonymen Spender aus, d.h. dem Kind die Möglichkeit zu bieten, seinen biologischen Vater später kennenzulernen.

Wie schon 'Condwin' sehr treffend formuliert hat, geht es hier primär um den "Schutz und das Wohl des Kindes" und um dessen Bedürfnisse.

Ich selbst bin alleinstehend und nun durch eine künstliche Befruchtung im 6. Monat schwanger. Ich habe mir selbst sehr viel Gedanken zu dieser Problematik gemacht, bevor ich mich zu diesem Schritt entschieden habe und musste u.a. auch ein Gespräch mit einem Psychologen führen (gesetzlich verpflichtend in Belgien, wo die Behandlung war), um letztendlich einen positiven Bescheid vor Beginn der Behandlung zu bekommen. Für mich war eine "nicht-anonyme Spende" die einzig moralisch vertretbare Lösung dem Kind gegenüber. D.h. mit 18 Jahren hat das Kind die Möglichkeit, seinen biologischen Vater kennenzulernen. Bis dahin werde ich der Kleinen ein Album zusammenstellen, mit der Info, die ich bisher bekommen habe, d.h. ein Kinderfoto vom Spender, ein vier-seitiger Bericht mit vielen Angaben über den Spender und eine handschriftliche persönliche Erklärung des Spenders. So "egoistisch" es von mir bereits war, dieses Kind nur durch meinen Wunsch auf die Welt zu bringen, so bin ich ihm gegenüber doch zumindest verpflichtet, ihm eine Identität bieten zu können und werde auch keine verschiedenen Wahrheiten in die Welt setzen (One-night-stand, vom Freund verlassen). Auch wenn mein Kind die Möglichkeit eines Kennenlernens in 18 Jahren vielleicht gar nicht wahrnehmen wird (ich hoffe, die Vaterrolle wird tatsächlich ein zukünftiger Partner übernehmen), es bleibt letztendlich seine Entscheidung (ebenso, ob ich dann den Spender selbst auch kennenlerne, es ist schliesslich sein biologischer Vater). Ob der Spender mir oder in Eurem Fall Euch z.Zt. "unsympathisch" ist, ist m.E. hier völlig nebensächlich.

Mein Rat deshalb: Daten unbedingt aufheben und bei erfolgreicher Schwangerschaft dem Kind die Möglichkeit geben, seinen biologischen Vater kennenzulernen.

Viel Kraft für Eure Entscheidung und viel Glück für die Behandlung!

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16. August 2011 um 16:56

@sunrise
Versteh ich total gut,ich hatte ähnlich Gedanken: Ob das von mir total egoistisch ist etc etc. Ich bin so froh und glücklich, nun ss zu sein, und stehe absolut hinter dieser Entscheidung. Aber ich denke, es ist dann auch gut - und moralisch angemessen - , dem Kind alle Möglichkeiten zu geben. Und Wahrheit (erst Recht über die eigene Herkunft) ist für mich ein sehr hoher moralischer Wert, so gesehen gilt dasselbe m.E. auch für heterosexuelle Paare. Vor allem, weil die seelischen Schäden, wenn's denn doch rauskommt, recht groß sein werden.
ABER andere Menschen haben hier andere Wertvorstellungen. Das mein ich jetzt gar nicht abwertend.

Knipsi: Ja, du hast Recht. Aber ich persönlich denke, dass solche Was-wäre-wenn-Szenarien nicht zur Entscheidungsgrundlage taugen, denn es KANN eben auch ganz anders sein....
Und das Kind wird ja auf jedne Fall wissen, dass es - von seiner Mutter, seinen Müttern, seiner Mutter + seinem Vater - sehr, sehr gewollt war und geliebt wird. Ich glaube, die seelische Sicherheit gibt man dem Kind in den 18 Jahren davor.

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16. August 2011 um 23:18

@ Knipsi27:
Die Frage/Sorgen, inwiefern der Samenspender auch nach 18 Jahren noch bereit ist, zu gezeugten Kindern einen Kontakt herzustellen, hat mich natürlich auch beschäftigt.

Zunächst mal ist er rechtlich tatsächlich dazu verpflichtet, denn immerhin ist er 'normalerweise' mit einer entsprechenden (seriösen) Agentur einen Vertrag eingegangen und wird dort nicht nur gesundheitlich "gescreent". Klar muß ich zustimmen, daß, falls der Spender nach 18 Jahren widerstrebend einem quasi erzwungenen Kontakt zustimmt und sich dabei von seiner einstigen Entscheidung weitestgehend distanziert, sich dies als sehr enttäuschend und belastend auf das Kind auswirken kann.

Gerade deshalb habe ich mich im Vorfeld bei meiner Suche nach einem geeigneten Spender tatsächlich damit eingehend damit befasst. Und gerade auch aus diesem Grund habe ich einen Spender ausgesucht, der selbst verheiratet ist, bereits ein Kind besitzt (und übrigens auch ganz liebevoll und warmherzig über seinen Sohn berichtet hat) und v.a. diese Entscheidung zusammen mit seiner Frau getroffen hat. So hatten die beiden eine Freundin, die alleinstehend war und auf eben diesem Wege doch noch die Möglichkeit hatte, Mutter zu werden. Der Spender wollte nun ähnlich altruistisch handeln. Die Garantie, ob er in seiner handgeschriebenen Erklärung nun wirklich 100% ehrlich war, kann mir glaube ich selbst der "Schutz" eines Vertrages durch eine Agentur nicht bieten. Ein wenig Vertrauen muss ich da schon haben, wenn ich mich auf so eine "alternative" Vorgehensweise "einlasse".

Abschliessend wollte ich noch anmerken, daß ich ebenfalls Bedenken oder Zweifel hatte, wie mein Umfeld oder die Gesellschaft schlechthin meine Entscheidung aufnimmt. Und ich musste zu meinem Erstaunen feststellen, daß ich bisher nur positive Resonanzen erhalten habe. Mag daran liegen, daß ich ebenfalls zumeist sehr aufgeschlossenene, moderne Freunde habe. Aber letztendlich haben mich die Reaktionen eigentlich nur noch mehr in meiner Entscheidung gestärkt. - Kann natürlich sein, daß "hinter meinem Rücken" mit dem Finger auf mich gezeigt wird, mit den Worten "jetzt ist sie völlig durchgeknallt...", aber das bekomme ich ja glücklicherweise nicht mit....

Ähnlich wie condwin teil ich auch die Auffassung, daß eine gesunde Mischung aus Liebe und Ehrlichkeit dem Kind bereits eine grosse Stütze und Halt bietet.

Vielleicht hat die Diskussion hier ja so manch Interessiertem eine Hilfestellung bei der eigenen Entscheidung geben können!

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17. August 2011 um 16:46

@Knipsi
Ich hoffe einfach, dass ihr in ein paar Jahren zwei Kinder habt!!! Drück dich.

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