Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Samen nicht 100% fruchtbar

15. September 2003 um 13:54 Letzte Antwort: 8. Oktober 2003 um 11:08

Hallo, ich bin neu hier und möchte gleich mit einem Thema starten, daß mich sehr beschäftigt. Ich bin 23 Jahre und mein Freund und ich wünschen uns ein Kind. Das war auch immer in ordnung und von uns beiden aus klar. Nur eine Vorstellung ging in zwei Richtungen: HEIRATEN!!!! Er wollte erst heiraten,wenn ich schwanger bin. Ich widerrum wollte die klassische Reihenfolge undweder schwanger noch mit Kind heiraten. Er sagte immer wieder was sei, wenn er kein Kind zeugen könne und ich ihn deshalb verlassen wolle, da es doch so ein großer Wunsch von mir sei Mama zu werden. Wir hatten viele gespräche und ich versuchte ihm klarzumachen, daß der Kinderwunsch direkt mit ihm verbunden ist. Bei einem solcher Gespräche wurde er ziemlich böse und meinte er könne das nicht mehr hören. Ich fragte ihn direkt, ob er wüßte unfruchtbar zu sein, was er zuvor schon einige mal verneint hatte. Doch an diesem Tag gab er zu nicht 100% fruchtbar zu sein und das er es schon läger wisse. Wir wollen es dennoch probieren und ich werde demnächst die Pille absetztn. Meie Frage: Kennt jemand das Problem und gibt es bestimmte Behandlungsmethoden oder Ernährungstipps für Männer? Er wäre zu einer Behandlung bereit.
Vielen Dank vorab.

unicycle

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17. September 2003 um 8:53

Hallo
Ich habe öfter gelesen, das vor allem Alkohol und Zigaretten die Bewegung und "Produktion" der Spermien einschränkt.
Hier schon einmal einen Anfang zu machen wäre vielleicht sinnvoll...wenn es denn bei Euch der Fall ist. Dasselbe gilt übrigens für die Frau.
Natürlich ist mit Sicherheit auch eine gesunde Ernährung wichtig....viel Obst, Gemüse etc.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.....

Liebe Grüsse

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7. Oktober 2003 um 20:36

Von Fall zu Fall unterschiedlich
Hi, unicycle! "nicht 100%" ist eine sehr vage Aussage. "Mann" gilt als fruchtbar, wenn mindestens 20 Mio. Spermien pro Milliliter Sperma enthalten sind (100 Mio/ml gilt als normaler Durchschnitt). Abgesehen davon gibt es noch Deformationen oder Unbeweglichkeiten der Spermien, die bei jedem Mann vorhanden sind, aber eben im Rahmen bleiben müssen.
Mir wurde geraten, Zinktabletten zu nehmen und Durchblutungsfördernde Mittel. Ausserdem weite Hosen und nicht so viel sitzen, da die Spermienbildung bei höheren Hodentemperaturen eingeschränkt sind. Daher auch keine Saunabesuche. Und das Ganze für mehr als 3 Monate, da die Bildung entsprechend dauert.
Weitere Möglichkeit für eine "schlechte" Qualität und Quantität kann auch Stress sein (selbstgemachter oder äußerer )

Ich muss aber zugeben, dass das bei mir alles nicht geholfen hat, die Menge oder die Qualität wirklich zu verbessern. Bei mir liegt die Anzahl unter 5 Mio./ml, so dass meine Frau und ich letztlich bei einer künstlichen Befruchtung (ICSI) gelandet sind.
Grundsätzliche Infos zum Thema Kinderwunsch findet Ihr auch unter folgender Adresse:

http://www.kinderwunsch-hildesheim.de

Nach meiner Erfahrung solltet Ihr einen genauen Befund eines Urologen einholen. Der wird bei entsprechend "mageren" Ergebnissen mindestens zwei Spermiogramme (also Zählung und Bewertung der im Ejakulat vorhandenen Spermien) durchführen. Und er wird eine körperliche Untersuchung durchführen. z.B. auch die Frage, ob durch Mumps die Zeugungsfähigkeit eingeschränkt worden sein könnte, oder ein Schlag auf die empfindliche Ecke Wirkung hinterlassen hat usw. usw....

Du siehst, es gibt jede Menge möglicher Ursachen und damit auch eine ganze Menge Behandlungsmöglichkeiten.

Manche Behandlungen sind umstritten, aber letzten Endes probiert "Mann" es doch oft aus.

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Abklärung der Umstände und dann natürlich ein baldiges Eintreten von anderen Umständen.

Falke3

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8. Oktober 2003 um 11:08
In Antwort auf

Von Fall zu Fall unterschiedlich
Hi, unicycle! "nicht 100%" ist eine sehr vage Aussage. "Mann" gilt als fruchtbar, wenn mindestens 20 Mio. Spermien pro Milliliter Sperma enthalten sind (100 Mio/ml gilt als normaler Durchschnitt). Abgesehen davon gibt es noch Deformationen oder Unbeweglichkeiten der Spermien, die bei jedem Mann vorhanden sind, aber eben im Rahmen bleiben müssen.
Mir wurde geraten, Zinktabletten zu nehmen und Durchblutungsfördernde Mittel. Ausserdem weite Hosen und nicht so viel sitzen, da die Spermienbildung bei höheren Hodentemperaturen eingeschränkt sind. Daher auch keine Saunabesuche. Und das Ganze für mehr als 3 Monate, da die Bildung entsprechend dauert.
Weitere Möglichkeit für eine "schlechte" Qualität und Quantität kann auch Stress sein (selbstgemachter oder äußerer )

Ich muss aber zugeben, dass das bei mir alles nicht geholfen hat, die Menge oder die Qualität wirklich zu verbessern. Bei mir liegt die Anzahl unter 5 Mio./ml, so dass meine Frau und ich letztlich bei einer künstlichen Befruchtung (ICSI) gelandet sind.
Grundsätzliche Infos zum Thema Kinderwunsch findet Ihr auch unter folgender Adresse:

http://www.kinderwunsch-hildesheim.de

Nach meiner Erfahrung solltet Ihr einen genauen Befund eines Urologen einholen. Der wird bei entsprechend "mageren" Ergebnissen mindestens zwei Spermiogramme (also Zählung und Bewertung der im Ejakulat vorhandenen Spermien) durchführen. Und er wird eine körperliche Untersuchung durchführen. z.B. auch die Frage, ob durch Mumps die Zeugungsfähigkeit eingeschränkt worden sein könnte, oder ein Schlag auf die empfindliche Ecke Wirkung hinterlassen hat usw. usw....

Du siehst, es gibt jede Menge möglicher Ursachen und damit auch eine ganze Menge Behandlungsmöglichkeiten.

Manche Behandlungen sind umstritten, aber letzten Endes probiert "Mann" es doch oft aus.

Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Abklärung der Umstände und dann natürlich ein baldiges Eintreten von anderen Umständen.

Falke3

Danke an Falke3
Hallo Falke3!
Vielen lieben Dank für Deinen Beitrag. Es ist schön zu wissen, daß auch Männer hier mit dabei sind. Nachdem ich das Problem zum ersten mal hier "ausgesprochen" habe, habe ich beschlossen auch mit meiner Frauenärztin mal darüber zu rden. Sie meinte das der Urologe, der das damals festgestellt hat schon nach der Ursache hätte forschen müssen. Wir haben uns ehrlich gesagt erst von da an Gedanken gemacht, das es ja irgendwo her kommen muß. Als mein Freund es damals erfahren hat war es eben kein Thema für ihn, deshalb hat er sich weniger Gedanken gemacht. Wir wollen jetzt ein neues Spermiogramm machen lassen und haben uns einen guten Arzt empfehlen lassen. Wir sind aber auch der Meinung, daß es erst recht nichts wird, wenn man sich schon vorher allzu verrückt macht und "verkrampft" an die Sache ran geht.Ursachenforschung ist in jedem Fall wichtig, könnte ja auch etwas sein, was sonst nicht entdeckt wird. Mich würde mal interessieren wie alt Du bist und wie lange ihr geübt habt, bevor klar war, das es an den Spermien liegt. Wieviele Versuche hattet ihr schon? Ich wünsche Euch, daß es bald klappt und danke nochmal für Deine Antwort
Unicycle

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