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Rhesus-Faktor 0 negativ

3. Januar 2009 um 15:45

Ich bin 0 negativ und meine FÄ hat versucht mir diese "Problematik" zu erklären, aber irgendwie kapier ich das immer noch nicht richtig, was daran so schlimm ist...Kann mir jemand diese Sache mal in Nicht-Fachchinesisch erklären? Und meine FÄ meinte auch, dass ich bei der geringsten Blutung sofort ins KH müsste, weil ich dann was gesprizt kriege. Sie meinte damit aber doch "nur" Blutungen aus dem Vaginalbereich oder? Also wenn ich jetzt irgendwo anders blute, dann ist das nicht so schlimm?! Hab nämlich jeden Morgen übelstes Nasenbluten.

Lg

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3. Januar 2009 um 15:49

......
http://www.babycenter.de/pregnancy/komplikationen/rhesusnegativ/


hier ist es ganz toll nicht "fachchinesisch" erklärt!!

LG

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3. Januar 2009 um 15:49

Ich bin auch 0 rh negativ ...
... wenn man rh negativ ist und ein Baby erwartet, daß rh positiv ist, dann kann es sein, daß dein Körper Antikörper gegen das Blut des Babys bildet wenn sich das Blut der Mutter und des Kindes mischen!!!

Daher bei Blutungen, natürlich nur aus dem Vaginalbereich sofort ins KH!

Man bekommt dann eine Spritze, die verhindert, daß diese Antikörper gebildet werden und dein Körper somit gegen das Kind in Dir ankämpft!

Ich hoffe ich habe es Dir einigermaßen verständlich erklären können!

LG Neolea

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3. Januar 2009 um 15:56
In Antwort auf parkavenueprincess04

......
http://www.babycenter.de/pregnancy/komplikationen/rhesusnegativ/


hier ist es ganz toll nicht "fachchinesisch" erklärt!!

LG

Danke!!
ok, habs jetzt glaub ich etwas besser verstanden

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3. Januar 2009 um 20:29

Keine Ahnung
Wurde nicht untersucht!

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3. Januar 2009 um 23:22

Das Kind erbt nicht
automatisch den positiven Rhesusfaktor des Vaters. Wie im oben bereits genannten Link beschrieben haben sogar nur10% der Kinder einen positiven Rhesusfaktor, wenn der der Mutter negativ ist und der des Vaters positiv.

Auf der Seite ist ganz gut beschrieben was sein kann, wenn die Mutter Rh negativ ist.

Mir ist auch neu, dass im Impfausweis die Blutgruppe und der Rhesusfaktor stehen. Die Butgruppe wird nicht automatisch bei jedem Patienten bestimmt. Wir haben unsere Blutgruppen erst dadurch erfahren, dass wir Blutspenden gegangen sind. Dann bekommt man einen Blutgruppenausweis, in dem Blutgruppe als auch Rhesusfaktor stehen.

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4. Januar 2009 um 14:32

Wie schön
das ich sowas hier erfahre und nicht von meiner FÄ !
Das mit dem Nasenbluten hab ich auch...ätzend, aber lt. meiner FÄ relativ normal + kein Anlass zur Sorge. Die Gefäße werden dünner, der Blutdruck ändert sich u.s.w. !
Hätte da mal noch 'ne zusätzliche Frage...wie sieht das denn dann bei mir aus? Wir sind beide Resus Negativ. Ist denn dann das Kind automatisch auch R-Negativ? Konnte auf der Seite http://www.babycenter.de/pregnancy/komplikationen/rhesusnegativ/ keine entsprechende Info finden.
Vielleich weiß jemand von Euch was näheres.

gruß

Apollinchen

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4. Januar 2009 um 14:37
In Antwort auf apollinchen

Wie schön
das ich sowas hier erfahre und nicht von meiner FÄ !
Das mit dem Nasenbluten hab ich auch...ätzend, aber lt. meiner FÄ relativ normal + kein Anlass zur Sorge. Die Gefäße werden dünner, der Blutdruck ändert sich u.s.w. !
Hätte da mal noch 'ne zusätzliche Frage...wie sieht das denn dann bei mir aus? Wir sind beide Resus Negativ. Ist denn dann das Kind automatisch auch R-Negativ? Konnte auf der Seite http://www.babycenter.de/pregnancy/komplikationen/rhesusnegativ/ keine entsprechende Info finden.
Vielleich weiß jemand von Euch was näheres.

gruß

Apollinchen

Krass
hat deine Ärztin dich echt nicht aufgeklärt, dass man ein paar Dinge bei dieser Blutgruppe beachten muss?? Das wär für mich ein Grund die zur Rede zu stellen und den Arzt zu wechseln , damit ist ja nicht zu spaßen!Also ob dein Kind jetzt automatisch auch negativ ist, weiß ich leider nicht, sorry!

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5. Januar 2009 um 18:17

Ähm
noch ne Frage: Bekommt man diese Rhesogamspritze dann nur nach der 1.SS oder bei jeder weiteren wieder? Also wenn ich diese Spritze schonmal bekommen habe (vor zwei Jahren) wäre es dann irgendwie schädlich wenn ich diese jetzt nochmal kriegen würde?

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18. Juni 2010 um 1:02
In Antwort auf apollinchen

Wie schön
das ich sowas hier erfahre und nicht von meiner FÄ !
Das mit dem Nasenbluten hab ich auch...ätzend, aber lt. meiner FÄ relativ normal + kein Anlass zur Sorge. Die Gefäße werden dünner, der Blutdruck ändert sich u.s.w. !
Hätte da mal noch 'ne zusätzliche Frage...wie sieht das denn dann bei mir aus? Wir sind beide Resus Negativ. Ist denn dann das Kind automatisch auch R-Negativ? Konnte auf der Seite http://www.babycenter.de/pregnancy/komplikationen/rhesusnegativ/ keine entsprechende Info finden.
Vielleich weiß jemand von Euch was näheres.

gruß

Apollinchen

Rhesusfaktor
Bin hier gerade bei einer Google- Suche drüber gestolpert und würd das ungern so stehen lassen, für weitere Frauen die hier drüber fallen....

Wenn beide Elternteile Rh- neg sind, muss das Kind nach der Vererbungslehre auch negativ sein.
Der Rhesusfaktor wird rezessiv vererbt, d.h man bekommt von Vater und Mutter jeweils einmal die Anlagen dafür und das dominante tritt in Erscheinung.
Wer Rh- neg ist muss also von beiden Elternteilen die Anlagen dafür bekommen haben, hätte eines der Elternteile die Anlage für Rh- pos vererbt wäre man auch Rh pos.
So tritt zB bei Blutgruppen wenn jemand von der Mutter die Anlage für A hat und vom Vater für 0 auch nur die Blugruppe für A in Erscheinung, da A gegenüber 0 dominant ist und jemand mit Blutgruppe = muss demnach von beiden Elternteilen 0 vererbt bekommen haben.

Für Frauen, die also Rh- neg sind und deren Partner auch Rh- neg ist, besteht also absolut keine Gefahr.

Schwieriger wird das, wenn der Partner Rh- pos ist. Dann stellt sich die Frage ob der Partner reinerbig Rh- pos ist, also von seinen Eltern wiederum nur die Anlage für pos bekommen hat, oder ob er von einem Elternteil die Anlage für neg bekommen hat und das - da rezessiv- nur nicht in Erscheinung tritt.

Mit einem reinerbig Rh pos Vater müssen zwangsläufig alle Kinder Rh pos sein, dann würden im Normalfall ab der zweiten Schwangerschaft Komplikationen auftreten.
Mit einem Vater der zwar Rh pos ist, aber von einem Elternteil die Anlage für Rh neg hat, können die Kinder beides sein, da er ja auch die Anlage für Rh neg weitervererben könnte.

Wirklich dramatisch ist aber nichts davon. Wenn die Mutter Rh neg ist und die "Gefahr" besteht, dass das Kind Rh pos ist werden Impfungen durchgeführt um zu verhindern, dass Antikörper gebildet werden und im Akutfall Anti- D- Immunglobulin injiziert.

Frauenärzte die hier keine ordentliche Aufklärung anbieten gehören sich allerdings trotzdem gegen einen neuen Arzt ausgetauscht. Und der/die Apotheker/in eures Vertrauens sollte für solche Fragen auch immer zur Verfügung stehen...

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