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Rechtliche fragen

8. September 2008 um 15:26 Letzte Antwort: 18. Juli 2009 um 22:17

sagt mal wie sieht das aus wenn wir nicht verheiratet sind und ich will das mein kind den namen vom vater trägt ,bin ich dann im nachteil was endscheidungen bezüglich des kindes betrifft??? ich weiß nicht was ich machen soll ratet ihr mir davon ab????
Könnte er mir das kind somit leichter wegnehemen????? oder hat er mehr rechte????

hat er dann auch automatisch das sorgerecht???


wäre entt wenn ihr mir helfen könntet weiß nicht was ich machen soll.

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8. September 2008 um 15:32

Namen des Vaters
In der Schweiz ist das nur möglich wenn Du verheiratet bist. Sonst übernimmt das Kind den Familiennamen der Mutter.Wie es in Deutschland ist, weiss ich nicht. Erkundige dich beim Zivilstandamt. Dort hat es sicherlich auch infos zur Vaterschaftsanerkennung und den Rechten und Pflichen der Väter.

gruss verdiana

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8. September 2008 um 15:33

Stimmt nicht
sorgerecht hat mit der vaterschaft null zu tun.

rein rechtlich ändert sich auch bei der nachnamenswahl des vatersnamens nicht.

praktisch wird es aber sicherlich schwieriger sein, aber das ist ja letztlich so oder so so... einer von beidne hat bei getrenneten namen halt imemr das Problem, nachzuweisen, dass er trotzdem elternteil ist

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8. September 2008 um 15:35
In Antwort auf ksenia_12176576

Stimmt nicht
sorgerecht hat mit der vaterschaft null zu tun.

rein rechtlich ändert sich auch bei der nachnamenswahl des vatersnamens nicht.

praktisch wird es aber sicherlich schwieriger sein, aber das ist ja letztlich so oder so so... einer von beidne hat bei getrenneten namen halt imemr das Problem, nachzuweisen, dass er trotzdem elternteil ist

Hmpf
zu schnell abgeschickt, meinte, sorgerecht hat mit der vaterschaftsanerkennung nix zu tun.

sorgerecht erhält Mann nur, wenn Frau dem ausdrücklich zustimmt. das ist aber eine von der anerkennung getrennte erklärung!

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8. September 2008 um 15:41

Hallo
also...nur weil dein Kind den Namen vom Vater trägt hat er deswegen nicht mehr Rechte oder Pflichten als wenn es deinen Namen trägt. Auch hat das keinerlei Nachteile für dich weil es schon längst keine Seltenheit mehr ist das Kinder den Nachnahmen des Vaters tragen auch wenn man nicht verheiratet ist. Allerdings kannst du fals ihr euch mal trennt, den Namen nicht einfach wieder Rückgänig machen und ihr deinen geben. Das geht nicht.
Eine Vaterschaftsanerkennung ist unabhängig vom Nachnahmen. Und hat rein gar nichts mit dem Sorgerecht zu tun. Sollang ihr nicht verheiratet seid hast du das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Es sei denn du gehst mit deinem Freund zum Jugendamt und ihr beurkundet das Gemeinsame Sorgerecht. Dann habt ihr geteiltes. Auch dieses ist nach einer Trennung nicht so einfach wieder rückgängig zu machen und nur durch ein Gerichtsverfahren möglich.
Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
Lieben Gruß Carina

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8. September 2008 um 15:43

...
Ist bei uns genauso.

Wir gehen demnächst aufs Standesamt und regeln alles wegen Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht und Nachnamen.

Da wir ein halbes Jahr nach Krümels Geburt dann eh heiraten, ist das dann alles einfacher (keine Umschreibung usw.).

Ne ehemalige Kollegin hatte da total Probleme, weil sie nicht von vornherein dem Kind den Namen des Vaters gegeben hatte. Hatte ziemlich viel bürokratischen Hickhack, die Gute, den ich mir gerne ersparen will.

Gruß vom Kätzchen

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8. September 2008 um 17:50

Soweit...
ich weiß - korrigiert mich,falls das nicht richtig sein sollte - kann das kind bei unverheirateten eltern nur dann den nachnamen des vaters erhalten,wenn ihr euch auf das gemeinsame sorgerecht geeinigt habt.

gemeinsames sorgerecht heißt dann im falle einer trennung auch,daß du für bestimmte entscheidungen,die das kind betreffen,die zustimmung des vaters brauchst. und er kann dann z.b. auch beantragen,daß das kind bei ihm lebt. beim gemeinsamen sorgerecht hat der vater also in jedem fall mehr "rechte am kind" als beim alleinigen sorgerecht.

lg
lila

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8. September 2008 um 17:57

Hallo
Ich bin nicht verheiratet, unser Kind wird aber den Nachnamen meines Freundes bekommen. Trotzdem habe ich das alleinige Sorgerecht, er hat jedoch eine Vaterschaftsanerkennung gemacht, sodass uns das mit dem dem Nachnamen vom Freund möglich ist. Solange man keine extra Sorgerechtsauteilung beim Judendamt macht, hat die Mutter das alleinige Sorgerecht, auch wenn es den Namen des Vaters trägt!

Liebe Grüße

Katharina 39. SSW

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8. September 2008 um 18:11

Mh...
ich hab eben nochmal bei wikipedia unter namensrecht geschaut und da stand es wirklich so,daß es den namen des vaters nur dann bekommen kann,wenn die eltern eine sorgeerklärung (=gemeinsames sorgerecht) machen. aber vielleicht ist das ja auch nicht ganz aktuell.


von ner bekannten die kinder haben,trotz gleichem vater,verschiedene nachnamen. sie hatte sich von dem vater während der schwangerschaft mit dem zweiten kind getrennt und meinte,daß es nicht möglich war,dem zweiten kind auch den nachnamen des vaters zu geben. aber ich weiß da auch nicht die genauen umstände...

glaub ich würde einfach mal beim jugendamt oder standesamt nachfragen...

lg

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8. September 2008 um 19:43

Würde es auch nicht machen...
... eine ehem. Arbeitskollegin hat dem Kind den Nachnamen des Vater eintragen lassen und jetzt sind die getrennt, und das Kind wird immmer so heißen. Eine Garantie hast du halt nie...
Hab mich selbst bei meinem Sohn damals durchgesetzt, mein Kind sollte heißen wie ich trotz fast 6 jahren Beziehung und gemeinsamen Sorgerecht. Wenn du z. B. beim Kinderarzt bist und immer als Frau ... (Nachnamen des Kindes) angeredet wirst hätte mich das ziemlich genervt und im Falle einer Trennung noch mehr.
Haben vor vier Monaten nach 10 Jahren geheiratet und es war nur eine Formalität auf dem Standesamt, weil der Familienname jetzt ein und der gleiche ist und das Kind den automatisch mit annimmt, zumindest bis zum Schuleintritt, dann sind es ein paar mehr Unterschriften...
Ich persönlich würde es wieder so handhaben.

LG Stephanie mit Niklas (4Jahre), 1* und Laura inside (23 Ssw)

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9. September 2008 um 7:32

Hallo
Ich habe schon öfters "Fragen" von dir gelesen bzgl. Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht, Namensgebung, Trennung, wo hilfe suchen...
Und ich bin der Meinung, das du dir ziemlich unsicher bist mit deinem Partner. Sonst würdest du nicht immer die gleichen Fragen stellen.
Ihr seit doch nicht verheiratet, also hast du automatisch das alleinige Sorgerecht. Teile es auch NICHT mit ihm. Wenn man sich trennt, wird er immer das Sorgerecht mit dir teilen. (Es ist ganz schwer es ihn wieder zu entziehen) Wegen jeden Pups kannst du zu ihm rennen und ihn um Erlaubnis fragen. Du willst das doch gar nicht. Wenn du es wolltest, würdest du nicht schreiben:
---Könnte er mir das Kind somit leichter wegnehmen????---
Wie kommst du auf so etwas? Hat er schon mal so etwas gesagt? Wenn ja, dann nicht mit ihm teilen!!!!
Wenn du das alleinige Sorgerecht behältst, kann er dir bei einer Trennung das Kind auf keinen Fall wegnehmen. Das geht rein Rechtlich gar nicht. Du hast beim alleinigen Sorgerecht auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Wenn ihr das Sorgerecht teil, ihr euch trennt, kann er das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen, wenn er damit Erfolg "hätte", darf er den Ort bestimmen, wo sich das Kind aufzuhalten hat. Das wäre dann z.B. seine Wohnung. Ist ein sehr krasses Beispiel, ist aber so.
Also, behalte das alleinige Sorgerecht auf jeden Fall.

Wieso willst du einen anderen Nachnamen als wie dein Kind haben? Wenn er möchte, daß das Kind seinen Nachnamen trägt, soll er dich doch heiraten. Dann habt ihr alle den gleichen Nachnamen.
Wenn du und dein Kind nicht den gleichen Nachnamen habt, werden die meisten Leute in ersten Augenblick denken, du wärst nicht die Mutter (z.B. Arzt, Krabbelgruppe, Kindergarten) und du mußt sich andauernd rechtfertigen.
Darauf hätte ich keine Lust.
Und ich bin mir ziemlich sicher, das man den Nachnamen des Vaters nur annehmen kann, wenn man sich das Sorgerecht teilt.

Du bist dir ziemlich unsicher, also behalte das alleinige Sorgerecht.

Gruß Steffi

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18. Juli 2009 um 22:17

Hey
würde mich auch mal interessieren

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