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Raucherbüro, Mutterschutzgesetz

11. Januar 2017 um 14:00

Hallo ihr Lieben,

ich habe eine Frage zum Thema Rauchbelästigung im Bürogebäude (ich bin in der 25. SSW).

Auf der Etage, auf der auch mein Büro ist gibt es eins, in dem geraucht werden darf (wer hätte gedacht, dass es sowas 2017 noch gibt).

Die Tür ist zwar geschlossen, aber der Geruch zieht trotzdem durchs ganze Haus, sodass sich sogar schon meine nicht schwangeren Kollegen darüber beschweren.

Auf Verständnis braucht man aber nicht hoffen, denn das Gebäude ist von mehreren Firmen besetzt und der Raum steht allen zur Verfügung.

Nun ist es wirklich so schlimm, dass ich mich des Geruchs wegen oft übergeben muss und am Abend einfach alles stinkt und ich das kaum noch aus der Nase bekomme.

Ein alternatives Büro auf einer anderen Etage gibt es leider nicht.

Was kann ich jetzt machen?

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11. Januar 2017 um 14:50

Habt ihr einen Betriebsrat? Einen Betriebsarzt? Fachkraft für Arbeitssicherheit?

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11. Januar 2017 um 14:56

Also einen Betriebsrat haben wir, das andere beide weiß ich nicht. Ich denke aber grundsätzlich schon. Das Unternehmen ist sehr groß und bundesweit aufgestellt. Entsprechend verteilt auch die Leute. Einen Ansprechpartner dazu hier vor Ort gibt es aber definitiv nicht
 

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11. Januar 2017 um 17:15
In Antwort auf visch20101

Also einen Betriebsrat haben wir, das andere beide weiß ich nicht. Ich denke aber grundsätzlich schon. Das Unternehmen ist sehr groß und bundesweit aufgestellt. Entsprechend verteilt auch die Leute. Einen Ansprechpartner dazu hier vor Ort gibt es aber definitiv nicht
 

Das Unternehmen muss sicherstellen, dass deine Gesundheit nicht gefährdet wird. In dem Fall kann ich mir vorstellen, dass es der eine auf den anderen schiebt... sprich mal mit deinem FA. 

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12. Januar 2017 um 10:45
In Antwort auf lioness3579

Das Unternehmen muss sicherstellen, dass deine Gesundheit nicht gefährdet wird. In dem Fall kann ich mir vorstellen, dass es der eine auf den anderen schiebt... sprich mal mit deinem FA. 

Ok
Dann mache ich das. Danke für deine Hilfe

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12. Januar 2017 um 11:51

Hi,
wende dich im Zweifel an die zuständige Bezirksregierung oder die Berufsgenossenschaft.
Ich habe zur Zeit ein ähnliches Problem. Ich arbeite in einem Büro eines Werkstattbetriebes. Bei mir ziehen die Abgase, Benzole etc. ins Büro. Außerdem wird auch direkt vor meinem Büro geraucht - wenn die Tür zum Büro geöffnet wird, dann zieht auch das voll bei mir rein.
Leider interessiert es keinen! Ich habe mich an die Berufsgenossenschaft gewendet, die nur "kumpelhaft" mit meinem Chef geredet hat, für mich hat sich nicht einmal jemand interessiert. Auch die Bezirksregierung, die ja eigentlich für die Durchsetzung des Mutterschutzes zuständig ist meinte nur, solange die Dinge nicht IN meinem Büro stattfinden, sei das alles unbedenklich. Dass ich "mal" da durch laufe, mache ja nichts (wobei ich auch täglich in die Werkstatt muss, weil da unser Warenlager ist).
Ich bin jetzt in der 18 SSW und führe diesen Kampf seit ich schwanger bin! Bin langsam mit den Nerven am Ende und weiß einfach nicht mehr weiter. Montag bin ich bei meiner Frauenärztin und hoffe, dass sie mir weiter hilft. Zur Not lasse ich mich (wenn sie mit macht) bis zum Ende der SS krank schreiben - auch wenn das extreme finanzielle Einbußen bedeutet. Aber ich habe einfach zuviel Angst um mein Baby!
 

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12. Januar 2017 um 12:25
In Antwort auf rongela

Hi,
wende dich im Zweifel an die zuständige Bezirksregierung oder die Berufsgenossenschaft.
Ich habe zur Zeit ein ähnliches Problem. Ich arbeite in einem Büro eines Werkstattbetriebes. Bei mir ziehen die Abgase, Benzole etc. ins Büro. Außerdem wird auch direkt vor meinem Büro geraucht - wenn die Tür zum Büro geöffnet wird, dann zieht auch das voll bei mir rein.
Leider interessiert es keinen! Ich habe mich an die Berufsgenossenschaft gewendet, die nur "kumpelhaft" mit meinem Chef geredet hat, für mich hat sich nicht einmal jemand interessiert. Auch die Bezirksregierung, die ja eigentlich für die Durchsetzung des Mutterschutzes zuständig ist meinte nur, solange die Dinge nicht IN meinem Büro stattfinden, sei das alles unbedenklich. Dass ich "mal" da durch laufe, mache ja nichts (wobei ich auch täglich in die Werkstatt muss, weil da unser Warenlager ist).
Ich bin jetzt in der 18 SSW und führe diesen Kampf seit ich schwanger bin! Bin langsam mit den Nerven am Ende und weiß einfach nicht mehr weiter. Montag bin ich bei meiner Frauenärztin und hoffe, dass sie mir weiter hilft. Zur Not lasse ich mich (wenn sie mit macht) bis zum Ende der SS krank schreiben - auch wenn das extreme finanzielle Einbußen bedeutet. Aber ich habe einfach zuviel Angst um mein Baby!
 

Du Arme, immer noch das gleiche?! Bemühe dich um ein Beschäftigungsverbot, da gibt es KEINE finanziellen Einbußen! 

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12. Januar 2017 um 14:37
In Antwort auf lioness3579

Du Arme, immer noch das gleiche?! Bemühe dich um ein Beschäftigungsverbot, da gibt es KEINE finanziellen Einbußen! 

Ja, leider konnte ich in den letzten 3 Monaten weder bei meinem Chef ein Umdenken erreichen, noch ist eine der Behörden bereit, mal was zu unternehmen.
Das mit dem BV ist ja leider nicht so leicht, denn meine Ärzte können mir ja nur ein BV aufgrund meines Gesundheitszustandes ausstellen (welcher ja bislang ok ist) und ein BV aufgrund der Arbeitsbedingungen muss mir ja die Bezirksregierung oder der Betriebsarzt ausstellen und die sehen ja nicht einmal einen Grund, die Situation vor Ort zu beurteilen sondern verlassen sich da auf die (absolut falsche) Gefahrenbeurteilung meines Chefs.
Aber wie gesagt, mittlerweile sind mir die finanziellen Einbußen sogar relativ egal, ich möchte einfach nur noch das Kind schützen.

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12. Januar 2017 um 17:28
In Antwort auf rongela

Ja, leider konnte ich in den letzten 3 Monaten weder bei meinem Chef ein Umdenken erreichen, noch ist eine der Behörden bereit, mal was zu unternehmen.
Das mit dem BV ist ja leider nicht so leicht, denn meine Ärzte können mir ja nur ein BV aufgrund meines Gesundheitszustandes ausstellen (welcher ja bislang ok ist) und ein BV aufgrund der Arbeitsbedingungen muss mir ja die Bezirksregierung oder der Betriebsarzt ausstellen und die sehen ja nicht einmal einen Grund, die Situation vor Ort zu beurteilen sondern verlassen sich da auf die (absolut falsche) Gefahrenbeurteilung meines Chefs.
Aber wie gesagt, mittlerweile sind mir die finanziellen Einbußen sogar relativ egal, ich möchte einfach nur noch das Kind schützen.

Kleiner mutmacher
ich war in meiner zweiten Schwangerschaft auch mehrere Monate schwangerschaftsbedingt krankgeschrieben. Dein Arzt muss Dir nur für den Antrag des Eltergeldes ein Attest mit der Diagnose (ich glaube die Diagnose muss mit O beginnen) und den Zeitraum der Krankschreibung ausstellen und dann kannst Du diese Monate bei der Berechnung des Elterngeldes ausklammern lassen und hast diesbezüglich keine Einbuße.

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