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Psychische probleme nach eileiterschwangerschaft

22. Mai 2012 um 15:12

hallo ihr lieben,

mein freund und ich versuchen jetzt schon seit 3 jahren ein baby zu bekommen, Habe in den letzten drei jahren etliche schwangerschaftstest gemacht, sobald meine periode mal ein oder zwei tage überfällig war, leider immer negativ. Jetzt war es endlich soweit, dass ich einen positiven schwangerschaftstest in den händen gehalten habe, konnte ich natürlich nicht glauben und hab gleich wieder einen gemacht, wieder positiv. Also Termin bei FA gemacht. Beim ultraschall war leider nichts zu erkennen, nach Aussage der FA sollte ich daher noch eine woche warten und wieder kommen. Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Leider erklärte mir die FA, dass sie immernoch nichts sehen würde und da ich einige Tage vorher eine leichte schmierblutung hatte, der verdacht bestünde dass es sich um eine eileiterschwangerschaft handelt. Sie überwies mich dann gleich ins krankenhaus. Die dortige FA konnte leider auch nichts im ultraschall sehen und erklärte es wäre vielleicht immer noch zu früh, ich wurde aber trotzdem stationär aufgenommen, um die hcg-Werte zu kontrollieren. Am Abend erschien dann eine andere ärztin und erklärte, ich sei schwanger und die Chanchen stünden gar nicht schlecht, dass es eine normale schwangerschaft sei also hab ich mich wieder gefreut. Weitere blutabnahme war dann erst am freitag morgen um 09.00 Uhr. Ich sollte dann spätestens 2 Stunden später Bescheid bekommen. Es vergingen dann aber 6 Stunden bis der Chefarzt erschien und mir erklärte, also dass war dann nichts, der hcg-Wert ist gesunken, wir machen dann mal eine bauchspiegelung, es wäre dann wohl eine eileiterschwangerschaft. Eine Ausschabung erfolgt dann auch gleich. Ich war natürlich geschockt und fing erst mal zu weinen. Kurz darauf kam dann die schwester zog mir die klamotten aus und die Op-Kleidung an und keine 5 minuten später lag ich auf dem OP-Tisch. Als ich aufgewacht bin muss ich wohl ziemlich gejammert und geweint haben. ich weiss nur noch dass eine schwester einen arzt darauf hinwies, der dann zu mir kam und sagte "was haben sie denn, es nützt nichts zu weinen, haben sie schmerzen", was ich bejahte. Der Arzt erklärte der schwester dann, das war nur ein abort und eine kürretage. (Nur ein Abort?)Ich wurde dann wieder in mein zimmer gebracht. Naja, jedenfalls wurde ich dann am Sonntag entlassen. Seit dem ist es aber so, dass mir ständig die Tränen kommen, ich kann das gar nicht kontrollieren. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich das Kind verloren hab, oder ob es an der Art und Weise liegt, wie die Ärzte damit umgegangen sind. Ich muss dazu sagen, dass war meine erste OP und irgendwie hätte ich mir da mehr verständnis oder aufklärung erwartet. Ich weiß, ich bin nicht die einzige Frau, der das passiert ist, und dass das auch leider nun mal vorkommen kann, aber für mich war das halt nicht nur ein Abort. Mich würde interessieren, wie andere Frauen mit einer eileiterschwangerschaft umgegangen sind oder wie sie sich danach gefühlt haben.

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23. Mai 2012 um 0:09

Danke für Deine Antwort
hoffe für Dich, dass es diesmal wieder geklappt hat. Drück dir ganz fest die Daumen.

Die Leere, die du gefühlt hast, kann ich gut verstehen, geht mir momentan genauso. Von meinem Freund fühl ich mich unverstanden, er versucht zwar mich zu trösten, schafft er aber irgendwie nicht. Ich hab das Gefühl das mir was weggenommen wurde ohne dass ich mich davon verabschieden konnte. Dass sowas wie eine Sammelbestattung gibt, wusste ich gar nicht, vielleicht wäre das ja ein Trost gewesen.

Leider weiß ich nicht mal wie weit ich eigentlich gewesen wäre, weil nicht sicher war, dass meine letzte Periode auch tatsächlich meine Periode war oder nicht nur eine von der ELS verursachte Blutung. Das Gespräch mit der Ärztin nach der OP habe ich voll abgeblockt, was ich jetzt aber bereue.

Wenn die Leute Dir sagen, du hast ja schon genug mit deiner kleinen Tochter zu tun, mag das ja sein, aber das Gefühl ein Kind zu verloren zu haben, ist denke ich immer da.

Ich hoffe, dass das bald besser wird. Freunden und Kollegen habe ich nur erzählt, dass ich eine Unterleibs-Op hatte, den genauen Grund dafür allerdings nicht. Ich will kein falsches Mitleid. Wie Du sagst, verstehen kann das nur jemand, der es selbst erlebt hat.

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23. Mai 2012 um 10:50

Hallo Ihr 2...
Das kommt mir sehr bekannt vor.
@qasde: Ich hatte auch meine letzte Periode am 27.11.11 und habe am 27:12.2011 endlich nach 11 ÜZ einen leicht positiven SST in den Händen gehalten. Mein Mann und ich konnten es kaum fassen. Endlich hatte es geklappt. Ich war dann aber vor Sylvester noch bei meiner Ärztin, da ich leichte Schmierblutungen hatte. Der Test bei ihr war aber noch positiv oder auch poitiv. Sie sah beim Ultraschall wohl eine kleine leere Höhle ( der Arzt im KH sagte es sei wohl eine harmlose Wasserzyste)
Meine Ärztin gab mir aber einen neuen Termin für den 6.Jan12 und sagte mir, daß es einfach noch zu früh sei um etwas zu sehen. Bis zum 5.1 waren mein Mann und ich glücklich schwanger( auch unsere Jungs, die schon 21,19 und 17 sind) haben sich sehr gefreut.Dann aber bekam ich sehr starke Schmerzen und am 6.1. beim US sah man nichts mehr.Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen. Bis heute versteh ich nicht so richtig, was mir passiert ist.
Im KH wurde dann per BS eine Entferunung der ESS und des Eileiters ja vorgenommen und eine AS. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem KH gemacht. Sie waren Alle sehr nett. Ich bin nicht privatversichert aber an jedem Tag hatte ich mehrmals einen Arzt bei mir.
Ich möchte unbedingt schwanger sein. Ich hoffe aber, daß es noch mal klappt. Jeder hat mir zu einem erneuten Versuch geraten aber es macht mich ganz schön fertig. Aber das kennt ihr ja.
Und am besten finde ich den Spruch:" Du hast doch schon 3 Kinder..." da könnte ich kotzen... heisst es dass ich nicht traurig sein darf???? So ein Mist. na ja .

Es tut mir leid, daß Ihr mit den Ärzten nicht gute Erfahrung gemacht habt.
@chiara: Ich würde Dir empfehlen noch mal das Gespräch mit dem KH zu suchen. Auch wenn es Dir nicht leicht fällt. Denk mal darüber nach. Ich bin mir sicher, daß es Dir helfen wird.
ich habe erstmal genug geschrieben.
Ich habe nie an sowas wie eine ESS gedacht... leider musste ich diese Erfahrung auch machen, wie viele andere leider auch. Ich verstehe nicht, warum es gerade uns passiert, die sich so sehr ein Kind wünschen...
LG Alexa

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23. Mai 2012 um 11:16

Danke alexa
tut mir auch leid für dich. Ich habe heute morgen einen Termin mit meiner FA für nächste Woche gemacht. Ich hoffe dass es mir bis dahin einigermaßen besser geht. Es tut jedenfalls gut, mit anderen Frauen die das gleiche erlebt haben, sich austauschen zu können. Andere verstehen das eben nicht.

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23. Mai 2012 um 12:14
In Antwort auf elif_12038424

Danke alexa
tut mir auch leid für dich. Ich habe heute morgen einen Termin mit meiner FA für nächste Woche gemacht. Ich hoffe dass es mir bis dahin einigermaßen besser geht. Es tut jedenfalls gut, mit anderen Frauen die das gleiche erlebt haben, sich austauschen zu können. Andere verstehen das eben nicht.

Hallo Chiara...
Für mich ist das Schlimmste an der Sache , daß meine Schwägerin zum gleichen Zeitpunkt schwanger geworden ist. Nur mit dem Unterschied, daß sie das Baby noch hat. Der geburtstermin liegt im September genau wie unser Termin eigentlich.
Ich würde mich so sehr für sie freuen, weil sie sich auch schon lange ein Baby wünschen, aber wie kann ich das denn??!! Klar mein Mann ist total lieb und verständnisvoll. Aber für uns als Frau ist es doch noch etwas schlimmer.
Ich kann einfach nicht verstehen, warum Kinder abgetrieben werden, oder verprügelt oder aus dem Fenster geschmissen werden. Das ist doch eine schreckliche Sauerei. Wir wünschen es uns so sehr und würden immer liebevoll mit unserem Baby umgehen und andere bekommen Kinder am laufenden Band und sind so furchtbar zu ihnen. Wo ist da bitte die Gerechtigkeit.

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23. Mai 2012 um 14:03
In Antwort auf sawyer_11864028

Hallo Chiara...
Für mich ist das Schlimmste an der Sache , daß meine Schwägerin zum gleichen Zeitpunkt schwanger geworden ist. Nur mit dem Unterschied, daß sie das Baby noch hat. Der geburtstermin liegt im September genau wie unser Termin eigentlich.
Ich würde mich so sehr für sie freuen, weil sie sich auch schon lange ein Baby wünschen, aber wie kann ich das denn??!! Klar mein Mann ist total lieb und verständnisvoll. Aber für uns als Frau ist es doch noch etwas schlimmer.
Ich kann einfach nicht verstehen, warum Kinder abgetrieben werden, oder verprügelt oder aus dem Fenster geschmissen werden. Das ist doch eine schreckliche Sauerei. Wir wünschen es uns so sehr und würden immer liebevoll mit unserem Baby umgehen und andere bekommen Kinder am laufenden Band und sind so furchtbar zu ihnen. Wo ist da bitte die Gerechtigkeit.

Hallo alexa
unsere geschichte ähnelt sich echt sehr. Bei mir ist es so, dass zwei Frauen in meiner Nachbarschaft in den letzten Tagen ein Baby bekommen haben. Ich hab mich für die beiden echt gefreut, nur muss ich jetzt ständig sehen, wie sie mit ihrem Kinderwagen spazieren gehen und glücklich strahlen. Letzte Woche habe ich mir noch ausgemalt, wie es wohl ist, wenn ich den Kinderwagen vor mir herschiebe. Mein Freund und ich haben uns sogar schon über den Namen des Babys gestritten und dann wird einem das plötzlich so brutal weggenommen. Das ist so unreal. Die letzte Woche war irgendwie wie ein böser Traum. Es war bei mir vor der ELSS schon so, dass es mir das Herz zerrissen hat, wenn wieder eine Freundin stolz verkündet hat, "ich bin schwanger". Klar man freut sich, aber ist auch unendlich traurig.

Mein Freund versucht zwar auch mich aufzumuntern aber du hast Recht, die Männer empfinden das nicht so wie wir.

Dass Deine Schwägerin gleichzeitig schwanger geworden ist, muss echt hart sein.

Über die Geschichten mit ermodeten und gequälten Babys/Kindern habe ich auch schon oft nach gedacht und immer geweint, wenn ich so etwas im Fernsehen gesehen habe. Ich frage mich auch immer, wie so etwas sein kann und was in Personen vorgeht, die so etwas ihren Kindern antun.

Alexa, darf ich fragen wie alt Du bist? Deine Kinder sind ja schon teilweise erwachsen. Ich werde jetzt 37 Jahre und mein Freund ist 46. Ich hab Angst, dass ich jetzt wieder solange warten muss und dann bin ja fast 40. Ich meine ich fühle mich nicht so, aber der Druck wächst halt. Ich finde das auch gar nicht schlimm, spät Mutter zu werden, im Gegenteil. Wie empfindest Du das denn?




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23. Mai 2012 um 14:21

Hey
Von einem Familienmitglied habe ich den Satz zuhören bekommen: "Das war doch noch nicht mal eine Fehlgeburt, das war doch nur eine Eileiterschwangerschaft. Fehlgeburt ist viel schlimmer". Sie sagte später das sie mich nur aufmuntern wollte. Hallo??? Wie dumm kann man sein? Natürlich ist es noch krasser wenn man sein Kind schon spürt, aber der Verlust und die Leere sind genau das selbe. In einem Moment bist du schwanger und im anderen bist du es nicht mehr.
Keiner dem das nicht selbst passiert ist kann verstehen wie man sich fühlt.Warum es die pure Qual ist Schwangere zu sehen, kleine Babys oder warum man an Muttertag am liebsten ausreisen möchte!!!
Am meisten Angst habe ich allerdings wenn sich im August wieder der errechnete Geburtstermin jährt....

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23. Mai 2012 um 14:24
In Antwort auf elif_12038424

Hallo alexa
unsere geschichte ähnelt sich echt sehr. Bei mir ist es so, dass zwei Frauen in meiner Nachbarschaft in den letzten Tagen ein Baby bekommen haben. Ich hab mich für die beiden echt gefreut, nur muss ich jetzt ständig sehen, wie sie mit ihrem Kinderwagen spazieren gehen und glücklich strahlen. Letzte Woche habe ich mir noch ausgemalt, wie es wohl ist, wenn ich den Kinderwagen vor mir herschiebe. Mein Freund und ich haben uns sogar schon über den Namen des Babys gestritten und dann wird einem das plötzlich so brutal weggenommen. Das ist so unreal. Die letzte Woche war irgendwie wie ein böser Traum. Es war bei mir vor der ELSS schon so, dass es mir das Herz zerrissen hat, wenn wieder eine Freundin stolz verkündet hat, "ich bin schwanger". Klar man freut sich, aber ist auch unendlich traurig.

Mein Freund versucht zwar auch mich aufzumuntern aber du hast Recht, die Männer empfinden das nicht so wie wir.

Dass Deine Schwägerin gleichzeitig schwanger geworden ist, muss echt hart sein.

Über die Geschichten mit ermodeten und gequälten Babys/Kindern habe ich auch schon oft nach gedacht und immer geweint, wenn ich so etwas im Fernsehen gesehen habe. Ich frage mich auch immer, wie so etwas sein kann und was in Personen vorgeht, die so etwas ihren Kindern antun.

Alexa, darf ich fragen wie alt Du bist? Deine Kinder sind ja schon teilweise erwachsen. Ich werde jetzt 37 Jahre und mein Freund ist 46. Ich hab Angst, dass ich jetzt wieder solange warten muss und dann bin ja fast 40. Ich meine ich fühle mich nicht so, aber der Druck wächst halt. Ich finde das auch gar nicht schlimm, spät Mutter zu werden, im Gegenteil. Wie empfindest Du das denn?





Hallo chiara,
ich bin schon 41. Mein Mann ist noch 39. Die Jungs sind alle aus meiner 1 Ehe. Der Wunsch ist jetzt einfach sehr groß noch ein gemeinsames Kind zu bekommen. Wir haben schon vor 3 Jahren darüber gesprochen aber richtig versucht haben wir es dann Anfang 2011. Da ich früher immer sehr schnell schwanger geworden bin, war ich schon traurig, daß es auf einmal nicht mehr so schnell ging. Klar bin ich nicht mehr so jung aber ich dachte immer, wenn man doch weiss, wann der ES ist dann muss es doch wohl klappen. Aber nichts da. Umso größer war bei uns die Freude über den positiven SST.
Manchmal denke ich, daß ich von Anfang an gemerkt habe, daß irgendwas nicht stimmt. Der Test war nur schwach positiv und irgendwie wusste ich zwar dass ich schwanger bin aber so richtig fühlen konnte ich es nicht. Komisch.
Wenn die SS geblieben wäre, dann wäre ich bei der Geburt noch 41 gewesen. Ok. Wir haben uns noch 2 Jahre gegeben. Ausserdem finde ich, daß es 60-jährige gibt die flott sind und dagegen manche 40-jährige wie 70 ist. Natürlich wird man dann als Risiko eingestuft. Aber ich fühle mich eigentlich wie 30. Es kann natürlich sein, daß wir wieder lange warten müssen aber es kann auch schneller gehen. Lass uns doch einfach versuchen den Druck etwas rauszunehmen. Vielleicht sollten wir uns ablenken? Das muss doch irgendwie gehen??!!
Ich bin ja schon mit 19 Mutter geworden und mein 1 Sohn ist jetzt fast 22 und durch einen Ärztefehler schwerstbehindert. Ich musste auf einmal erwachsen werden. Ich möchte so gerne noch mal Mutter werden und es richtig geniessen. Ich bin bestimmt ruhiger geworden und ich habe auch sehr viel Unterstützung von meinem Mann und meinen Jungs( obwohl 3 Jungs und nen Mann... puh das ist manchmal ganz schön heftig)
Ach ja... hatte gedacht ich wäre schwanger ( immer diese doofen Anzeichen) aber leider habe ich heute 2 Tage zu früh meine Tage bekommen. So ein S...
ich würde mich freuen, wenn Du mal wieder schreiben würdest.. Möchte Dein Freund immer noch ein Baby, nachdem was Euch mit der ESS passiert ist? Mein Mann hat 2 Monate gebraucht, weil er so Angst um mich hatte.
LG ALexandra ( oder einfach Alex)

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23. Mai 2012 um 14:45

Hey
Ich habe gerade Deinen Beitrag gelesen und habe Gänsehaut am ganzen Körper. Als hätte ich das geschrieben. Wenn ich unterwegs bin und Babys sehe dann finde ich sie einfach nur süß aber wenn ich Schwangere Frauen sehe, wie meine Schwägerin, die so weit ist, wie ich auch wäre dann weine ich und kann mich nur schwer trösten.
Mir geht es immer nach meinem ES gut , weil ich denke es kann ja geklappt haben und dann spielt der Körper dir einen Streich und spielt mir Schwangerschaftssymptome vor und bumm, habe heute leider meine Tage bekommen. 2 Tage eher . Mich nervt langsam dieses Hoffen so sehr, daß es mich echt manchmal zu tiefst deprimiert.
Meine Schwägerin und ihr Mann wollten uns am 1 Juni besuchen. Hallo? Bäuchevergleich? Oder hallo ich habe noch ne Cd hier aus dem KH , da kann man meine OP sehen. ( Manchmal zweifele ich echt an den Leuten. Wie kann sie auf die Idee kommen uns zu besuchen? Hat sie denn kein Feingefühl?
Die Eltern meines Mannes sind echt sehr lieb. Aber im Moment kann ich sie nicht so richtig ertragen. Ich habe doch schon 3 Kinder und wer weiss wozu es gut war. ( Was sind das für Sprüche. ) Da könnte ich zum Mörder werden.
Die einzige Person ( ausser Schatz und meinen Jungs) , die wirklich sehr lieb ist ist meine mom. Ich hatte nie ein wirkliche gutes VErhältnis zu ihr. Aber auf einmal ist sie so lieb und leidet mit mir. Das hätte ich nie gedacht.
Ist Deine Schwiegermutter sonst lieb? Vielleicht ist es auch ihre Unsicherheit? Ich mein keiner kann uns in dem Moment das richtige sagen. hm ich weiss nicht. Bei meiner denke ich manchmal , sie sagt es um mir Hoffnung zu geben. Aber manchmal denke ich auch, sie sollen mich in Ruhe lassen.
Ach es ist Alles so verzwickt....
LG

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23. Mai 2012 um 14:51


Meine Ärztin hat mir gesagt, dass auch eine ESS einfach unbemerkt abgehen ( blödes Wort) kann. Eine Frau merkt das nicht unbedingt immer. Ich hatte schon fast 1 Liter Blut um Bauch aber richtig in Lebensgefahr habe ich mich nie gefühlt.

Viele Frauen verlieren einfach unbemerkt ein Baby mit der Regel. Ich hatte schon ein paar Mal eine so dolle Regel, daß ich garnicht drüber nachdenken mag.
Du hast Recht . Unser Baby war gesund. Leider nur an der falschen Stelle. Und da soll noch mal einer sagen:"huch, ich bin unbemerkt oder ungewollt schwanger geworden." Das ist doch garnicht so einfach.
Aber ich möchte auch ungewollt schwanger werden. Vielleicht klappt es ja dann.
Was haltet ihr davon, wenn wir uns gegenseitig nur noch Mut machen und uns freuen auf unsere nächste SS, die bestimmt noch kommt?

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23. Mai 2012 um 15:02
In Antwort auf aitor_12927767

Hey
Von einem Familienmitglied habe ich den Satz zuhören bekommen: "Das war doch noch nicht mal eine Fehlgeburt, das war doch nur eine Eileiterschwangerschaft. Fehlgeburt ist viel schlimmer". Sie sagte später das sie mich nur aufmuntern wollte. Hallo??? Wie dumm kann man sein? Natürlich ist es noch krasser wenn man sein Kind schon spürt, aber der Verlust und die Leere sind genau das selbe. In einem Moment bist du schwanger und im anderen bist du es nicht mehr.
Keiner dem das nicht selbst passiert ist kann verstehen wie man sich fühlt.Warum es die pure Qual ist Schwangere zu sehen, kleine Babys oder warum man an Muttertag am liebsten ausreisen möchte!!!
Am meisten Angst habe ich allerdings wenn sich im August wieder der errechnete Geburtstermin jährt....

Hallo
Unser Geburtstermin wäre Anfang September gewesen. Irgendwann klingelt unser Telefon. Dann wird der Bruder meines Mannes uns sagen, daß ihre Tochter zur Welt gekommen ist. Wie soll ich das verkraften??? Im Moment ist das Einzige, das mich retten könnte eine neue SS. Wenn ich wieder schwanger wäre, würde mich das retten. Ist das bei Euch auch so?
Ach ja: nehmt ihr irgendwelche Hilfsmittel?
Ovus?
Ich nehme seit ein paar Monaten jetzt Folio Forte ein. Und seitdem ist auch mein ZS besser.
LG Alex

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23. Mai 2012 um 15:07

Vielleicht...
bist Du ja schwanger? Hast Du mit Morgenurin getestet? ( Bestimmt).
Bei mir ist es so, daß sich mein eigentlich sonst regelmäßiger Zyklus (28 Tage) schon wieder um 2 Tage verkürzt hat. Deshalb hatte ich schon gedacht ich wäre schwanger, aber ich habe jetzt meine Regel richtig. Also auf ein Neues!!!

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23. Mai 2012 um 15:55

Hallo qasde
Puh, das ist ja ganz schön kompliziert bei Euch.Werde es mir nachher noch mal in Ruhe durchlesen. meld mich später.

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23. Mai 2012 um 20:09

Das stimmt
wenn ein Kind als FG abgeht, hatte es wohl auch keine Überlebenschance. Eine ELSS wahrscheinlich schon, hab der Ärztin im Krankenhaus nach dem ersten Schock auch gesagt, dann nehmen Sie es da weg und pflanzen es da ein, wo es hingehört. Wusste natürlich, dass das nicht geht. Das Wort Abtreibung ist mir bei der ganzen Sache gar nicht eingefallen bis meine Zimmergenossin zu mir sagte, dass ist ja wie eine ungewollte Abtreibung. Da kann mir das Ganze dann noch viel schlimmer vor. Was alles hätte passieren können, wie verbluten und so ist mir erst später bewusst geworden, als mein Freund versuchte mich zu trösten und gesagt hat, die Ärzte haben Dir Dein Leben gerettet, sei nicht so hart mit denen. Bin ich aber, ich weiß dass die Ärzte heutzutage zu wenig Zeit haben, aber für ein bisschen Feingefühl ist ja wohl immer Zeit.

Auf die psychischen Belastungen geht kein Mensch ein, du wirst zwar 10 mal am Tag gefragt, ob die Schmerzen hast, die hast du aber nicht weil sie dir ja 3 mal am Tag Schmerzmittel geben, was die Seele macht, ist egal.
Ok, Sie haben keine Schmerzen mehr, dann können sie nach Hause. Und dann stehst du da.

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23. Mai 2012 um 20:24
In Antwort auf sawyer_11864028


Hallo chiara,
ich bin schon 41. Mein Mann ist noch 39. Die Jungs sind alle aus meiner 1 Ehe. Der Wunsch ist jetzt einfach sehr groß noch ein gemeinsames Kind zu bekommen. Wir haben schon vor 3 Jahren darüber gesprochen aber richtig versucht haben wir es dann Anfang 2011. Da ich früher immer sehr schnell schwanger geworden bin, war ich schon traurig, daß es auf einmal nicht mehr so schnell ging. Klar bin ich nicht mehr so jung aber ich dachte immer, wenn man doch weiss, wann der ES ist dann muss es doch wohl klappen. Aber nichts da. Umso größer war bei uns die Freude über den positiven SST.
Manchmal denke ich, daß ich von Anfang an gemerkt habe, daß irgendwas nicht stimmt. Der Test war nur schwach positiv und irgendwie wusste ich zwar dass ich schwanger bin aber so richtig fühlen konnte ich es nicht. Komisch.
Wenn die SS geblieben wäre, dann wäre ich bei der Geburt noch 41 gewesen. Ok. Wir haben uns noch 2 Jahre gegeben. Ausserdem finde ich, daß es 60-jährige gibt die flott sind und dagegen manche 40-jährige wie 70 ist. Natürlich wird man dann als Risiko eingestuft. Aber ich fühle mich eigentlich wie 30. Es kann natürlich sein, daß wir wieder lange warten müssen aber es kann auch schneller gehen. Lass uns doch einfach versuchen den Druck etwas rauszunehmen. Vielleicht sollten wir uns ablenken? Das muss doch irgendwie gehen??!!
Ich bin ja schon mit 19 Mutter geworden und mein 1 Sohn ist jetzt fast 22 und durch einen Ärztefehler schwerstbehindert. Ich musste auf einmal erwachsen werden. Ich möchte so gerne noch mal Mutter werden und es richtig geniessen. Ich bin bestimmt ruhiger geworden und ich habe auch sehr viel Unterstützung von meinem Mann und meinen Jungs( obwohl 3 Jungs und nen Mann... puh das ist manchmal ganz schön heftig)
Ach ja... hatte gedacht ich wäre schwanger ( immer diese doofen Anzeichen) aber leider habe ich heute 2 Tage zu früh meine Tage bekommen. So ein S...
ich würde mich freuen, wenn Du mal wieder schreiben würdest.. Möchte Dein Freund immer noch ein Baby, nachdem was Euch mit der ESS passiert ist? Mein Mann hat 2 Monate gebraucht, weil er so Angst um mich hatte.
LG ALexandra ( oder einfach Alex)

Hallo Alex
Mein Freund möchte immer noch ein Baby, er hat sogar mit der Ärztin nach der OP schon über künstliche Befruchtung diskutiert, empfand ich in dem Moment als ziemlich unsensibel. Mein Freund ist Italiener mit einer "grande Familia", er hat selbst 6 Geschwister und die habern alle mindestens 3 Kinder. Da wird natürlich ständig gefragt, wann es denn bei uns soweit ist. Aber eine künstliche Befruchtung
kommt für mich wirklich nur als letzte Hoffnung in Betracht. Ich denke mit dem was dann auf mich zukommen würde, käme ich nicht klar, wenn mir die ELSS schon so zu schaffen macht. Ich meine die ganzen Untersuchungen, Hormontherapie, p.p. und dann klappts nicht und das ganze geht von vorne los. Die Männer haben da ja leicht reden, die müssen die ganzen Schmerzen und die psychischen Belastungen nicht ertragen. Die Ärztin meinte aber ohnehin, wir sollten die nächsten 3 Monate warten, das wäre wohl so nach einer ELSS. Ist vielleicht auch gut so, aber die Zeit rast dahin.

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25. Mai 2012 um 14:12


Hallo drück Dir ganz fest die Daumen, dass es geklappt hat, halt uns mal auf dem Laufenden. Ich muss ja noch 3 Monate warten .

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25. Mai 2012 um 15:53

Hallo ihr Lieben
Ich hatte auch eine ELSS, die erst in einer Notop entfernt wurde, der Eileiter aber erhalten blieb, weil ich noch so jung war, kurze Zeit später der Schock: Reste der SS waren erhalten geblieben und haben sich weiter vermehrt, ich musste in die Klinik und eine MTX-Therapie machen. Da dachte ich schon, es könne nicht schlimmer kommen- aber weit gefehlt: 3 Tage später bin ich vor der 2. MTX-Gabe zusammengebrochen: Eileiter geplatzt! NotOP und nun ist der Eileiter raus.Bis April durfte ich nicht schwanger werden wegen der Chemotherapie, aber nun ist es eigentlich so weit, dass es losgehen könnte- und nun ist auch der Geburtstermin grade vorrüber...
Aber es macht mich noch so fertig, wenn ich schwangere Frauen sehe, dass ich nicht entspannt schwanger sein könnte, glaube ich. Ich wäre übervorsichtig usw.
Ich fühle mich mit dieser Sache manchmal so unwohl, dass es mir so vorkommt, als wäre das jemand anderem passiert...
Geht es euch ähnlich?
Es vergeht kein Tag daran, an dem ich das Gefühl, schwanger zu sein nicht vermisse oder daran denke, die weit ich jetzt in der SS gewesen wäre/ bzw. wie weit unser kleiner Maikäfer jetzt wäre...

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26. Mai 2012 um 0:18
In Antwort auf macie_12468953

Hallo ihr Lieben
Ich hatte auch eine ELSS, die erst in einer Notop entfernt wurde, der Eileiter aber erhalten blieb, weil ich noch so jung war, kurze Zeit später der Schock: Reste der SS waren erhalten geblieben und haben sich weiter vermehrt, ich musste in die Klinik und eine MTX-Therapie machen. Da dachte ich schon, es könne nicht schlimmer kommen- aber weit gefehlt: 3 Tage später bin ich vor der 2. MTX-Gabe zusammengebrochen: Eileiter geplatzt! NotOP und nun ist der Eileiter raus.Bis April durfte ich nicht schwanger werden wegen der Chemotherapie, aber nun ist es eigentlich so weit, dass es losgehen könnte- und nun ist auch der Geburtstermin grade vorrüber...
Aber es macht mich noch so fertig, wenn ich schwangere Frauen sehe, dass ich nicht entspannt schwanger sein könnte, glaube ich. Ich wäre übervorsichtig usw.
Ich fühle mich mit dieser Sache manchmal so unwohl, dass es mir so vorkommt, als wäre das jemand anderem passiert...
Geht es euch ähnlich?
Es vergeht kein Tag daran, an dem ich das Gefühl, schwanger zu sein nicht vermisse oder daran denke, die weit ich jetzt in der SS gewesen wäre/ bzw. wie weit unser kleiner Maikäfer jetzt wäre...

Hallo Maikäfer
Das war ja ganz schön heftig bei Dir. Ich hab sozusagen noch mal "Glück gehabt", dass es bei mir rechtzeitig entdeckt wurde und mein Eileiter erhalten bleiben konnte. Bei mir ist ja jetzt erst eine Woche her. Ich denke aber eine wirklich entspannte neue Schwangerschaft würde ich auch nicht haben. Ich war schon diesesmal - bevor ich wusste, dass es leider nur eine ELSS war - schon vorsichtig, mit allem. Ich hab mich total verrückt gemacht, als ich den positiven Test in den Händen hielt, hab gleich noch einen gemacht und nach dem ersten FA-Termin bei dem man nichts sagen konnte, gleich nochmal 3 Stück. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich schwanger sein könnte. Hab mir im nachhinein Gedanken gemacht, dass mir die ELSS deswegen passiert ist, weil ich gedacht hab, irgendwas stimmt nicht und dann wars ja auch so. Ich fühle mich genauso wie Du. Das Ganze kommt einem so unwirklich vor, wie ein schlechter Traum, aus dem man erwacht ist. Hab heute erfahren, dass eine ehemalige Arbeitskollegin ihr Baby eine Nacht nach meiner OP gekriegt hat, hab gleich angefangen zu heulen. Plötzlich werden alle Frauen um mich rum schwanger oder haben gerade ein Baby bekommen. Ich stelle mir ständig die Frage - auch schon vor der ELSS - warum kriegen die das hin und ich nicht? Eine ehemalige Freundin - mit der ich total zerstritten bin - hat vor einem Jahr ein Baby bekommen, als ich erfahren hab, dass sie schwanger ist, hab ich ihr das überhaupt nicht gekönnt und ich könne es ihr bis heute nicht. Das war ein richtiger Schlag ins Gesicht. Ich hasse mich eigentlich für solche Gedanken, aber es ist halt nun mal so.
So blöd es auch klingen mag, ich denke wir sollten uns nicht so verrückt machen und entspannter werden. Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann meinen kleinen Sonnenschein in den Armen zu halten.

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26. Mai 2012 um 11:58
In Antwort auf elif_12038424

Hallo Maikäfer
Das war ja ganz schön heftig bei Dir. Ich hab sozusagen noch mal "Glück gehabt", dass es bei mir rechtzeitig entdeckt wurde und mein Eileiter erhalten bleiben konnte. Bei mir ist ja jetzt erst eine Woche her. Ich denke aber eine wirklich entspannte neue Schwangerschaft würde ich auch nicht haben. Ich war schon diesesmal - bevor ich wusste, dass es leider nur eine ELSS war - schon vorsichtig, mit allem. Ich hab mich total verrückt gemacht, als ich den positiven Test in den Händen hielt, hab gleich noch einen gemacht und nach dem ersten FA-Termin bei dem man nichts sagen konnte, gleich nochmal 3 Stück. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich schwanger sein könnte. Hab mir im nachhinein Gedanken gemacht, dass mir die ELSS deswegen passiert ist, weil ich gedacht hab, irgendwas stimmt nicht und dann wars ja auch so. Ich fühle mich genauso wie Du. Das Ganze kommt einem so unwirklich vor, wie ein schlechter Traum, aus dem man erwacht ist. Hab heute erfahren, dass eine ehemalige Arbeitskollegin ihr Baby eine Nacht nach meiner OP gekriegt hat, hab gleich angefangen zu heulen. Plötzlich werden alle Frauen um mich rum schwanger oder haben gerade ein Baby bekommen. Ich stelle mir ständig die Frage - auch schon vor der ELSS - warum kriegen die das hin und ich nicht? Eine ehemalige Freundin - mit der ich total zerstritten bin - hat vor einem Jahr ein Baby bekommen, als ich erfahren hab, dass sie schwanger ist, hab ich ihr das überhaupt nicht gekönnt und ich könne es ihr bis heute nicht. Das war ein richtiger Schlag ins Gesicht. Ich hasse mich eigentlich für solche Gedanken, aber es ist halt nun mal so.
So blöd es auch klingen mag, ich denke wir sollten uns nicht so verrückt machen und entspannter werden. Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, irgendwann meinen kleinen Sonnenschein in den Armen zu halten.

Das kenne ich...
Ich kann das sehr gut nachvollziehen... Ich kann keine schwangeren Frauen sehen, ohne mich ungerecht behandelt zu fühlen, Babygeschrei macht mich wütend... Ich kann momentan einfach noch niemand anderem eine SS gönnen. Eine Freundin von mir hat eine Woche nach meiner ELSS ein Mädchen auf die Welt gebracht, ich habe es bis heute nicht geschafft, ihr dazu zu gratulieren, was mich widerum traurig macht, weil ich eigentlich jemand bin, der sich immer für andere freut. Grade in der ersten Zeit habe ich mich oft unfähig gefühlt- denn ein Kind aszutragen ist doch das, wofür wir Frauen gemacht wurden! Und wenn man sich dann mal umschaut und sieht, welcher hinterletzte Idiot es schafft, ein Kind zu bekommen...
Ich denke heute auch noch manchmal: Du hast das nicht geschafft... Obwohl ich weiß, dass ich nichts hätte ändern können...
Vielleicht müssen wir durch so etwas schwieriges durch um irgendwann die besten Mütter der Welt zu werden
Ich bin mir sicher, dass wir auch das Glück haben werden, eines Tages unser eigenes kleines Würmchen in den Armen zu halten.
Für die nächste Zeit wünsche ich dir viel Kraft und Stärke. Verabschiede dich von deinem Baby, ich bspw habe einen Brief geschrieben, ihr meine Gefühle geschildert und ihr gesagt, dass ich sie nicht vergessen werde. Egal was noch kommen mag. Sie ist ein Teil von mir, obwohl sie nicht da ist.

Ich schreibe immer von ihr, weil mein Freund überzeugt war, dass es ein Mädchen geworden wäre.
So, jetzt muss ich aufhören zu schreiben, sonst fange ich wieder an zu weinen..!
Hoffentlich kann ich heute den Anblick von kleinen Babystramplern und Söckchen in den Geschäften ertragen...
Bitte antworte,
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

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26. Mai 2012 um 14:05
In Antwort auf sawyer_11864028


Meine Ärztin hat mir gesagt, dass auch eine ESS einfach unbemerkt abgehen ( blödes Wort) kann. Eine Frau merkt das nicht unbedingt immer. Ich hatte schon fast 1 Liter Blut um Bauch aber richtig in Lebensgefahr habe ich mich nie gefühlt.

Viele Frauen verlieren einfach unbemerkt ein Baby mit der Regel. Ich hatte schon ein paar Mal eine so dolle Regel, daß ich garnicht drüber nachdenken mag.
Du hast Recht . Unser Baby war gesund. Leider nur an der falschen Stelle. Und da soll noch mal einer sagen:"huch, ich bin unbemerkt oder ungewollt schwanger geworden." Das ist doch garnicht so einfach.
Aber ich möchte auch ungewollt schwanger werden. Vielleicht klappt es ja dann.
Was haltet ihr davon, wenn wir uns gegenseitig nur noch Mut machen und uns freuen auf unsere nächste SS, die bestimmt noch kommt?

So war es bei mir:
Ich hab alles gemerkt von der SS, war in d. 8 +2SSW, als ich beim FA war. Ich hatte alle Symptome einer SS, mir war übel bis mittags um 13, ich hätte mich übergeben können bei bestimmten Speisen, wenn ich die gerochen habe, meine Brüste sind größer geworden etc
Ich selbst bin Krankenschwester und es hat mich echt geschockt, wie unwichtig die Seele und die Verarbeitung des Geschehenen im KH war!
Niemand hat gefragt, wie es einem geht, nur die Fragen nach Schmerzen...
Mein Herz hat geblutet,das tut es heute auch noch, nur eben etwas weniger!
Für mich ist es unmöglich, mit jemandem zu reden, der soetwas nicht auch durchgemacht hat: Sätze wi "das verstehe ich" machen mich echt aggressiv! Niemand kann nachvollziehen, wie es ist, sich 3 Wochen lang zu freuen und dann kommt der große Schlag! Wir hatten es glücklicherweise (im Nachhinein) noch niemandem erzählt, so dass es icht jeder wusste.
Besonders schlimm war, als mein Freund meine Eltern anrufen musste und denen erzählen musste, weshalb ich grade im NotOP liege... Grausam...
Ich vermisse mein Baby so sehr...

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27. Mai 2012 um 0:16
In Antwort auf macie_12468953

Das kenne ich...
Ich kann das sehr gut nachvollziehen... Ich kann keine schwangeren Frauen sehen, ohne mich ungerecht behandelt zu fühlen, Babygeschrei macht mich wütend... Ich kann momentan einfach noch niemand anderem eine SS gönnen. Eine Freundin von mir hat eine Woche nach meiner ELSS ein Mädchen auf die Welt gebracht, ich habe es bis heute nicht geschafft, ihr dazu zu gratulieren, was mich widerum traurig macht, weil ich eigentlich jemand bin, der sich immer für andere freut. Grade in der ersten Zeit habe ich mich oft unfähig gefühlt- denn ein Kind aszutragen ist doch das, wofür wir Frauen gemacht wurden! Und wenn man sich dann mal umschaut und sieht, welcher hinterletzte Idiot es schafft, ein Kind zu bekommen...
Ich denke heute auch noch manchmal: Du hast das nicht geschafft... Obwohl ich weiß, dass ich nichts hätte ändern können...
Vielleicht müssen wir durch so etwas schwieriges durch um irgendwann die besten Mütter der Welt zu werden
Ich bin mir sicher, dass wir auch das Glück haben werden, eines Tages unser eigenes kleines Würmchen in den Armen zu halten.
Für die nächste Zeit wünsche ich dir viel Kraft und Stärke. Verabschiede dich von deinem Baby, ich bspw habe einen Brief geschrieben, ihr meine Gefühle geschildert und ihr gesagt, dass ich sie nicht vergessen werde. Egal was noch kommen mag. Sie ist ein Teil von mir, obwohl sie nicht da ist.

Ich schreibe immer von ihr, weil mein Freund überzeugt war, dass es ein Mädchen geworden wäre.
So, jetzt muss ich aufhören zu schreiben, sonst fange ich wieder an zu weinen..!
Hoffentlich kann ich heute den Anblick von kleinen Babystramplern und Söckchen in den Geschäften ertragen...
Bitte antworte,
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

Mein Mädchen sollte Clara heißen
Finde ich eine sehr schöne Idee mit dem Brief an Dein Mädchen. Mir geht es inzwischen besser und obwohl ich nicht so sehr an Gott glaube, möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, die mich tröstet.

Mein Freund ist Italiener, naja alle Italiener glauben an Gott oder sie tun zumindest so . Also vor zwei Jahren waren wir in Rom und haben dort natürlich auch den Vatikan besucht. Dort gab es einen kleinen Souvenir Laden. Haben dort natürlich jede Menge Souvenirs gekauft. Als wir schon im Begriff waren, den Laden zu verlassen, blieb mein Freund plötzlich vor einem aus Holz geschnitzen Bild stehen auf dem etwas auf italienisch geschrieben war und fing plötzlich an zu weinen, ich denke, was ist denn nun los, steht der hier und weint. Er wollte dieses Bild unbedingt haben. Die Nonne, die für den Verkauf zuständig war, bedauerte, dies ist das letzte hiervon. Sie gab aber nicht auf, doch noch eins zu finden, es kam dann noch eine Nonne und noch eine Nonne und alle suchten nach einem zweiten Exemplar, da das Bild an der Wand festgeklebt war, aber sie fanden keins. Mein Freund erklärte, er wolle dieses Bild unbedingt haben. Wir wollen ein Baby und das Bild soll im Kinderzimmer aufgehängt werden. Alle waren plötzlich total aufgeregt. Ich war voll verwirrt, weil ich die Sprache zu dem Zeitpunkt kaum verstanden hab. Eine der Nonnen holte dann schließlich zwei Männer, die das Bild vorsichtigt von der Wand entfernten. Während dessen kam eine der Nonnen zu mir, nahm mich in den Arm und sagte, sowie ich das verstanden hab, "alles wird gut" und strich mir über die Wange. Das war irgendwie ein komisches Gefühl. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber es hat sich gut angefühlt. Ich frag mich allerdings bis heute, warum sie das getan hat ich kannte sie ja schließlich nicht und sie mich auch nicht.

Also wir haben dieses Bild schließlich bekommen. Wieder zu Hause haben wir das Bild dann zunächst in unserem Schlafzimmer aufgehängt, so dass ich es gleich nach dem aufwachen anschauen kann. Auf dem Bild ist ein Schutzengel zu sehen und es steht sinngemäß geschrieben:

Heiliger Schutzengel, steh an meiner Seite, gib mir Deine Hand, weil ich so klein bin. Schau mich immer mit einem Lächeln an, dann werden wir irgendwann zusammen ins Paradies gehen.

Wenn mich die Traurigkeit überkommt, stelle ich mir vor, der Schutzengel passt nun auf das Kleine auf, und hat es mit ins Paradies genommen. Ich hätte mir nur gewünscht, er hätte das nicht schon so früh getan.

Zugegeben, die Geschichte ist etwas kitschig aber es war wirklich so. Es fällt mir, nach so etwas wie der ELSS zwar schwer an Gott zu glauben, aber diese Geschichte berührt mich bis heute und mein Freund und ich glauben fest daran, dass die Nonne recht behalten wird und "alles gut wird" und wir das Bild im Kinderzimmer aufhängen können.

Es macht zwar keinen Sinn, andere Schwangere oder Mütter dafür zu hassen, dass sie etwas haben, was wir nicht haben. Wenn sie lesen würden, was wir schreiben, wären sie wahrscheinlich genauso sauer auf uns. Aber dieses Gefühl kann uns eben niemand nehmen und die Versuche uns zu trösten, gelingen in den meisten Fällen nicht. Es ist ja nicht nur das Gefühl, dass wir ein Kind verloren haben, es ist ja auch irgendwie die Angst, dass wir vielleicht nie ein Kind bekommen, und dass wir, wie du auch geschrieben hast, glauben, dass wir unfähig sind und uns fragen, was wir falsch gemacht haben.

Weißt Du, am schlimmsten ist es, nicht zu wissen, wie es ausgesehen hat. Wie ist das, entwickelt sich das Baby so, wie es in der Gebärmutter gewesen wäre, die Ärztin meinte, es wäre nur eine Art Gewebeklumpen gewesen, stimmt das?

Ich will mir eigentlich diese Gedanken gar nicht machen, aber es lässt mich irgendwie nicht los. Es war ja nicht nur einfach eine Blinddarm-OP oder so. Aber je mehr ich mich damit beschäftige, desto trauriger werde ich wieder. Aber das Ganze einfach vergessen geht doch auch nicht.



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27. Mai 2012 um 23:36
In Antwort auf elif_12038424

Mein Mädchen sollte Clara heißen
Finde ich eine sehr schöne Idee mit dem Brief an Dein Mädchen. Mir geht es inzwischen besser und obwohl ich nicht so sehr an Gott glaube, möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, die mich tröstet.

Mein Freund ist Italiener, naja alle Italiener glauben an Gott oder sie tun zumindest so . Also vor zwei Jahren waren wir in Rom und haben dort natürlich auch den Vatikan besucht. Dort gab es einen kleinen Souvenir Laden. Haben dort natürlich jede Menge Souvenirs gekauft. Als wir schon im Begriff waren, den Laden zu verlassen, blieb mein Freund plötzlich vor einem aus Holz geschnitzen Bild stehen auf dem etwas auf italienisch geschrieben war und fing plötzlich an zu weinen, ich denke, was ist denn nun los, steht der hier und weint. Er wollte dieses Bild unbedingt haben. Die Nonne, die für den Verkauf zuständig war, bedauerte, dies ist das letzte hiervon. Sie gab aber nicht auf, doch noch eins zu finden, es kam dann noch eine Nonne und noch eine Nonne und alle suchten nach einem zweiten Exemplar, da das Bild an der Wand festgeklebt war, aber sie fanden keins. Mein Freund erklärte, er wolle dieses Bild unbedingt haben. Wir wollen ein Baby und das Bild soll im Kinderzimmer aufgehängt werden. Alle waren plötzlich total aufgeregt. Ich war voll verwirrt, weil ich die Sprache zu dem Zeitpunkt kaum verstanden hab. Eine der Nonnen holte dann schließlich zwei Männer, die das Bild vorsichtigt von der Wand entfernten. Während dessen kam eine der Nonnen zu mir, nahm mich in den Arm und sagte, sowie ich das verstanden hab, "alles wird gut" und strich mir über die Wange. Das war irgendwie ein komisches Gefühl. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber es hat sich gut angefühlt. Ich frag mich allerdings bis heute, warum sie das getan hat ich kannte sie ja schließlich nicht und sie mich auch nicht.

Also wir haben dieses Bild schließlich bekommen. Wieder zu Hause haben wir das Bild dann zunächst in unserem Schlafzimmer aufgehängt, so dass ich es gleich nach dem aufwachen anschauen kann. Auf dem Bild ist ein Schutzengel zu sehen und es steht sinngemäß geschrieben:

Heiliger Schutzengel, steh an meiner Seite, gib mir Deine Hand, weil ich so klein bin. Schau mich immer mit einem Lächeln an, dann werden wir irgendwann zusammen ins Paradies gehen.

Wenn mich die Traurigkeit überkommt, stelle ich mir vor, der Schutzengel passt nun auf das Kleine auf, und hat es mit ins Paradies genommen. Ich hätte mir nur gewünscht, er hätte das nicht schon so früh getan.

Zugegeben, die Geschichte ist etwas kitschig aber es war wirklich so. Es fällt mir, nach so etwas wie der ELSS zwar schwer an Gott zu glauben, aber diese Geschichte berührt mich bis heute und mein Freund und ich glauben fest daran, dass die Nonne recht behalten wird und "alles gut wird" und wir das Bild im Kinderzimmer aufhängen können.

Es macht zwar keinen Sinn, andere Schwangere oder Mütter dafür zu hassen, dass sie etwas haben, was wir nicht haben. Wenn sie lesen würden, was wir schreiben, wären sie wahrscheinlich genauso sauer auf uns. Aber dieses Gefühl kann uns eben niemand nehmen und die Versuche uns zu trösten, gelingen in den meisten Fällen nicht. Es ist ja nicht nur das Gefühl, dass wir ein Kind verloren haben, es ist ja auch irgendwie die Angst, dass wir vielleicht nie ein Kind bekommen, und dass wir, wie du auch geschrieben hast, glauben, dass wir unfähig sind und uns fragen, was wir falsch gemacht haben.

Weißt Du, am schlimmsten ist es, nicht zu wissen, wie es ausgesehen hat. Wie ist das, entwickelt sich das Baby so, wie es in der Gebärmutter gewesen wäre, die Ärztin meinte, es wäre nur eine Art Gewebeklumpen gewesen, stimmt das?

Ich will mir eigentlich diese Gedanken gar nicht machen, aber es lässt mich irgendwie nicht los. Es war ja nicht nur einfach eine Blinddarm-OP oder so. Aber je mehr ich mich damit beschäftige, desto trauriger werde ich wieder. Aber das Ganze einfach vergessen geht doch auch nicht.



Vielen Dank für deine Antwort
Ja, das Baby hätte sich vermutlich völlig normal entwickelt- es war nur eben im EL als es sich festgesetzt hat und nicht im Uterus. Das ist ja das gefährliche daran: Der EL kann platzen und dann wir es lebensgefährlich. Ich habe dabei binnen 30 min 500ml Blut verloren.
Du hast Glück im Unglück gehabt, dass es so gekommen ist.
In der kurzen SS kann sich noch nicht so viel entwickeln, im Grunde genommen oist es meist nur ein Zellhaufen.
Als ich meinen 2. positiven SS-Test in der Hand hatte, meinte mein Freund, dass es ein Mädchen werden würde und er sie Lea nennen möchte...
Mein Baby verloren zu haben tut weh, aber es wird einfacher, wenn man daran glaubt, dass es ihm jetzt gut geht, wo sie ist. Sie wird irgendwo auf einer rosa Wattewolke sitzen und den ganzen Tag spielen und lachen und mit anderen kleinen Babys kuscheln.
Wie geht dein Freund damit um?
Ich möchte das Erlebte auch nicht vergessen, das maccht mich ein Stück weit zu einem anderen Menschen, das hat mich verändert und vllt macht es mich später zu einer besseren Mjutter.

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28. Mai 2012 um 23:53
In Antwort auf macie_12468953

Vielen Dank für deine Antwort
Ja, das Baby hätte sich vermutlich völlig normal entwickelt- es war nur eben im EL als es sich festgesetzt hat und nicht im Uterus. Das ist ja das gefährliche daran: Der EL kann platzen und dann wir es lebensgefährlich. Ich habe dabei binnen 30 min 500ml Blut verloren.
Du hast Glück im Unglück gehabt, dass es so gekommen ist.
In der kurzen SS kann sich noch nicht so viel entwickeln, im Grunde genommen oist es meist nur ein Zellhaufen.
Als ich meinen 2. positiven SS-Test in der Hand hatte, meinte mein Freund, dass es ein Mädchen werden würde und er sie Lea nennen möchte...
Mein Baby verloren zu haben tut weh, aber es wird einfacher, wenn man daran glaubt, dass es ihm jetzt gut geht, wo sie ist. Sie wird irgendwo auf einer rosa Wattewolke sitzen und den ganzen Tag spielen und lachen und mit anderen kleinen Babys kuscheln.
Wie geht dein Freund damit um?
Ich möchte das Erlebte auch nicht vergessen, das maccht mich ein Stück weit zu einem anderen Menschen, das hat mich verändert und vllt macht es mich später zu einer besseren Mjutter.

Hallo
Mein Freund zeigt mir seine Gefühle nicht so recht, ich glaube er will mich schützen, d. h. er will mich nicht noch trauriger machen. Er versucht der Starke zu sein, aber ich glaube innerlich geht es ihm genauso wie mir. Sein Wunsch ein Baby zu haben, ist glaub ich noch größer als meiner, das hat mich die letzten 3 Jahre schon ziemlich unter Druck gesetzt. Er hat schon früher desöftern von künstlicher Befruchtung gesprochen und will das wir das jetzt durchziehen. Aber ich bin noch nicht soweit. Ich bin froh, dass wir 3 Monate warten müssen, ich denke die Zeit brauch ich noch. Ich hoffe, dass ich dann das Geschehene insoweit verarbeitet habe. Ich muss morgen wieder arbeiten, als ich an der Arbeit angerufen hat, und gesagt hab, dass ich morgen wieder komme, meinte meine Kollegin, naja es sollte so sein, das nächste Mal kriegst du dann gleich Zwillinge. Booaahhh, die hat leicht reden, als sie sich ein Kind gewünscht hat, hat es immer gleich geklappt, die hat 3 gesunde Kinder. Warum müssen die Leute immer diese blöden Sprüche machen. Ich hab nur wenigen Leuten davon erzählt, von denen ich geglaubt hab, die verstehen das, aber nichts da. Man möchte ja irgendwie schon reden, aber die Leute machen nur dumme Sprüche. Ich werde es jetzt auch niemandem mehr erzählen denke ich. Aber eigentlich ist das auch nicht richtig. Leider kann ich mit meiner Mutter auch nicht darüber sprechen. Die schweigt dieses Thema tot. Sie konnte mich nicht mal im Krankenhaus besuchen. Ich weiß nicht. Ich denke sie hat Angst, was falsch zu machen.

Das stimmt, die Sache macht einen zu einem anderen Menschen und vielleicht gibt uns das die Kraft für die Zukunft.

Wer weiß Lea und Clara warten vielleicht auf ihrer rosa Wolke darauf wieder zu uns zurückgeschickt zu werden und wir können sie vielleicht doch bald in unserem Armen halten.


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29. Mai 2012 um 17:56

Ich hab es erzählt...
Bei mir ist das auf der Arbeit anders: Diejenigen, die davon wissen, haben sehr viel Verständnis. Es weiß natürlich nicht jeder, aber einigen habe ich es erzählt, um mich selbst zu schützen, damit die wissen, was los ist, wenn wir Schwangere oder Mütter mit Babys auf unserer Station haben oder so. (Ich weiß nicht, ob ich oben geschrieben habe, dass ich Krankenschwester bin)
Mein Umfeld tut einfach so, als wäre nichts passiert...
Mein Freund ist auch nicht sehr gesprächig was das Thema angeht, er merkt aber, dass es mich noch immer bedrückt. Wir sprechen bnicht oft darüber, aber wenn dann lange und die meiste Zeit reden ich, meist fang ich nach einer gewissen Zeit eh an zu weinen

Dann hoffe ich mal, dasss die beiden sich nicht zu gut aneinander gewöhnen Nicht dass sie sich sonst einsam fühlen

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29. Mai 2012 um 18:14
In Antwort auf macie_12468953

Ich hab es erzählt...
Bei mir ist das auf der Arbeit anders: Diejenigen, die davon wissen, haben sehr viel Verständnis. Es weiß natürlich nicht jeder, aber einigen habe ich es erzählt, um mich selbst zu schützen, damit die wissen, was los ist, wenn wir Schwangere oder Mütter mit Babys auf unserer Station haben oder so. (Ich weiß nicht, ob ich oben geschrieben habe, dass ich Krankenschwester bin)
Mein Umfeld tut einfach so, als wäre nichts passiert...
Mein Freund ist auch nicht sehr gesprächig was das Thema angeht, er merkt aber, dass es mich noch immer bedrückt. Wir sprechen bnicht oft darüber, aber wenn dann lange und die meiste Zeit reden ich, meist fang ich nach einer gewissen Zeit eh an zu weinen

Dann hoffe ich mal, dasss die beiden sich nicht zu gut aneinander gewöhnen Nicht dass sie sich sonst einsam fühlen

Hallo Maikäfer bin verwirrt
War heute bei meiner FA. Die hat mir nun auf einmal erklärt mein Eileiter wäre doch enfernt worden. Hab mir jetzt unter einem Vorwand mal den OP-Bericht kopiert.

Da steht: "Salpingotomie der linken Tube, Aufspreizen mit der stumpfen Fasszange und Entfernen des Schwangerschaftsgewebes".

Heißt das jetzt auch Eileiter entfernt? Die Ärztin im KH hat gesagt, sie hätten den Eileiter aufgeschnitten und das Gewebe entfernt.Von Eileiter entfernt hat sie nichts gesagt.

Weißt Du als Krankenschwester vielleicht was das bedeutet?

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29. Mai 2012 um 20:26
In Antwort auf elif_12038424

Hallo Maikäfer bin verwirrt
War heute bei meiner FA. Die hat mir nun auf einmal erklärt mein Eileiter wäre doch enfernt worden. Hab mir jetzt unter einem Vorwand mal den OP-Bericht kopiert.

Da steht: "Salpingotomie der linken Tube, Aufspreizen mit der stumpfen Fasszange und Entfernen des Schwangerschaftsgewebes".

Heißt das jetzt auch Eileiter entfernt? Die Ärztin im KH hat gesagt, sie hätten den Eileiter aufgeschnitten und das Gewebe entfernt.Von Eileiter entfernt hat sie nichts gesagt.

Weißt Du als Krankenschwester vielleicht was das bedeutet?

Vielleicht hilft dir das:
Eine SalpingEKTOMIE ist die Entfernung des Eileiters, die SalpingOTOMIE ist nur die Eröffnung des Eileiters.
Bei dir wurde laut dem Ausschnit den du geschrieben hast, der EL freigelegt, an einer kleinen Stelle geöffnet und die SS entfernt.
Hilft dir das?
Laut dem Teil ist der EL also noch drin.
Schau aber nochmal genau hin. Sonst frag gerne nochmal nach!
Wie geht es dir denn sonst so körperlich?
Hast du dich nach der OP auch so schwerfällig und aufgebläht gefühlt? Ich hatte das Gefühl, einen iesigen Ballon im Unterbauch zu haben...
Schrecklich. Und die SS-Symptome haben noch etwa 2 Wochen angehalten- Übelkeit, Brustziehen usw...
Heute war wieder ein Tag, an dem mir so unendlich viele (so schien es zummindest) Schwangere begegnet sind... Alle mit riesigen Bäuchen... Da hab ich unbewusst direkt mal an meinen gefasst und gemerkt, dass da ja nix mehr ist... Komisch, aber es ging einigermaßen...
Liebe Grüße

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29. Mai 2012 um 23:14
In Antwort auf macie_12468953

Vielleicht hilft dir das:
Eine SalpingEKTOMIE ist die Entfernung des Eileiters, die SalpingOTOMIE ist nur die Eröffnung des Eileiters.
Bei dir wurde laut dem Ausschnit den du geschrieben hast, der EL freigelegt, an einer kleinen Stelle geöffnet und die SS entfernt.
Hilft dir das?
Laut dem Teil ist der EL also noch drin.
Schau aber nochmal genau hin. Sonst frag gerne nochmal nach!
Wie geht es dir denn sonst so körperlich?
Hast du dich nach der OP auch so schwerfällig und aufgebläht gefühlt? Ich hatte das Gefühl, einen iesigen Ballon im Unterbauch zu haben...
Schrecklich. Und die SS-Symptome haben noch etwa 2 Wochen angehalten- Übelkeit, Brustziehen usw...
Heute war wieder ein Tag, an dem mir so unendlich viele (so schien es zummindest) Schwangere begegnet sind... Alle mit riesigen Bäuchen... Da hab ich unbewusst direkt mal an meinen gefasst und gemerkt, dass da ja nix mehr ist... Komisch, aber es ging einigermaßen...
Liebe Grüße

Oh man, da hat sie wohl was verwechselt...
also da steht zweimal im OP-Bericht Salpingotomie, d. h. wohl Eileiter noch drin

Hat sie wohl die Brille nicht aufgehabt. Hat mir sogar noch ein Bildchen gemalt und erklärt, was noch da ist und was weg ist. Hab ihr gesagt, dass die FA im KH gesagt hat, der Eileiter wäre nur aufgeschnitten worden, hat sie aber gemeint, da steht definitiv im OP-Bericht Eileiter entfernt. Werde ich ihr beim nächsten Mal wohl mal den Unterschied erklären . Muss sagen, ich bin gerade bei meiner alten FA weg, weil ich mit ihr nicht zufrieden war (kein Vertrauensverhältnis), bei der neuen hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl und jetzt wieder sowas. Man die hat mich heute echt geschockt.

Mittlerweile gehts mir körperlich schon ganz gut, hab aber auch noch Brustziehen. Mein Bauch sieht auch noch aus, als wäre ich im 9. Monat (aber Gott sei Dank ist die Luft raus , hab nach der OP nach der Nachtschwester geklingelt, weil ich dachte, ich platze). Ich hoffe der Rest legt sich auch bald. (Manche gucken einem schon irgendwie fragend auf den Bauch, na ist sie schwanger! - nee, leider nicht). Ich muss auch nicht mehr soviel weinen, wie am Anfang. Aber kleine Babys und Kinder zu sehen, tut ziemlich weh. Das merk ich auch bei meinem Freund, bei ihm ist das ganz komisch, der hat eine richtige Anziehungskraft auf Kinder. Der lächelt sie an und die sind wie hypnotisiert. Manchmal wünsche ich mir, ein kleines Kind zu sein, um zu sehen, was sie sehen, geht aber leider nicht.

Die FA hat mir heute ein Rezept für Biofem mitgegeben, also Mönchspfeffer. Hast Du damit schon Erfahrungen gemacht? Die Meinungen im Internet hierzu sind ja ziemlich geteilt. Aber ich werds wohl mal ausprobieren, da mein Zyklus vor der ELSS jetzt nicht gerade so regelmäßig war (28 - 40 T.)



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