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Prolaktinüberschuss, mögliche Folgen?

3. März 2008 um 15:44 Letzte Antwort: 14. Mai 2008 um 13:41

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und kann mir ein paar Tips geben.

Ich habe Ende November 2007 nach zehn Jahren die Pille abgesetzt (Diane 35), weil ich gern schwanger werden möchte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, nicht wahr? Ich habe bei meiner Arbeit so viel Stress, dass ich unter anderem einen Prolaktinüberschuss davon bekommen habe. Gemerkt habe ich es, als mir vor einigen Wochen Milch aus der Brust floss. Mein Frauenarzt hat mich untersucht und Blut abgenommen. Seiner Meinung nach ist der Überschuss auf den Stress zurückzuführen. Ich soll mich möglichst wieder beruhigen.

Das ist aber gar nicht so einfach. Zu dem Milcheinschuss kommen leider noch weitere Dinge: Ich habe nach der Pillenabsetzung Ende November erst Anfang Januar wieder eine Mens gehabt und seit dem gar nicht mehr (Prolaktin hemmt ja auch den Eisprung). Schwanger bin ich aber nicht. Außerdem habe ich kaum Spaß am Sex mit meinem Freund, der sich wirklich ganz lieb um mich bemüht. Das alles macht mir noch zusätzlich zu schaffen.

Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tips geben, wie ich wieder "normal" werde? Vielleicht kann mir jemand Entspannungstechniken verraten oder pflanzliche Helfer, wie z. B. Tee oder so. Und, was für meinen Kinderwunsch wichtig ist, habt Ihr bei Eurem Prolaktinüberschuss auch keine Lust auf Sex gehabt und wie habt Ihr das Problem behoben?

Ich freue mich auf Eure Antworten, vielen lieben Dank im Voraus!

Es grüßt Euch Eure Schnupfkatze

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3. März 2008 um 16:11

Zum doc und weiter abklären lassen...
in meinem archiv hab ich : ------------------------------------------------

Störungen der Eierstockfunktion
Hypophysäre Ovarialinsuffizienz


Allgemeines

Dieses Krankheitsbild beruht auf einer Schädigung oder Fehlentwicklung der Hypophyse. Die FSH- und die LH-Produktion und/oder Ausschüttung ist gestört. Meist ist es schwierig zu unterscheiden, ob eine Störung auf ein Problem im Hypothalamus oder der Hypophyse zurückzuführen ist. Man spricht deswegen oft von einer hypothalamisch-hypophysären Ovarialinsuffizienz.

Ursachen

Ursachen für eine Insuffizienz können neben Entzündungen (Tuberkulose), Syphilis etc.) vor allem Tumore sein z. B. das Kraniopharyngeom oder das Adenom. Zu den häufigsten Tumoren der Hypophyse zählt das Prolaktinom. Prolaktin ist ein Hormon, das für das Brustdrüsenwachstum und die Milchproduktion zuständig ist. Eine überschießende Produktion dieses Stoffes, durch eben diesen Tumor, wirkt sich auch auf die Funktion der Ovarien aus. Der Eisprung bleibt aus, es kommt zu Zyklusstörungen oder zur Amenorrhö. Allerdings kann es auch ohne Prolaktinom zu einer Hyperprolaktinämie, einem erhöhten Prolaktinspiegel, kommen. Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit ist das völlig normal, nicht jedoch außerhalb dieser Periode. Die Dysfunktion kann z. B. auf eine endokrinologische (= den hormonellen Stoffwechsel betreffend) Störung wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zurückzuführen sein. Auch körperlicher und seelischer Stress sowie bestimmte Medikamente können zu erhöhten Prolaktinspiegeln führen.

In der heutigen Zeit ist das Sheehan-Syndrom nur noch selten zu beobachten. Auf Grund von schweren Blutverlusten während der Geburt kommt es zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung der Hypophyse und dadurch zu einem Absterben des Gewebes (Nekrose). Die daraus resultierende Funktionsunfähigkeit der Hypophyse macht sich auch in einer ovariellen Störung bemerkbar. Durch die verbesserte Geburtshilfe kommt die Erkrankung allerdings kaum noch vor.

Krankheitsbild

Ein Kennzeichen einer hypophysären Ovarialinsuffizienz ist der erhöhte Prolaktinspiegel im Blut (Hyperprolaktinämie). Abhängig von der Menge an Prolaktin können unterschiedlich starke Beschwerden auftreten. Diese reichen von für die Frau scheinbar normalen Zyklen mit einer unbemerkten Gelbkörperschwäche, bis zum Ausbleiben der Regel und Unfruchtbarkeit. Häufig ist eine Galaktorrhö der Grund, warum der Frauenarzt aufgesucht wird. Galaktorrhö ist der Fachbegriff für eine spontane oder durch Druck hervorrgerufene milchige Absonderung aus den Brustdrüsen, ohne dass eine Schwangerschaft oder Stillperiode vorliegt.

Durch die erhöhte Prolaktinkonzentration ist die Bildung von Östrogen stark vermindert, so dass es zu typischen Östrogenmangelerscheinungen wie Osteoporose (Knochenschwund") und Libidoverlust kommen kann.

Bei Tumoren als Ursache können Kopfschmerzen auftreten und das Sehfeld eingeschränkt sein. Wächst der Tumor weiter, steigt auch die Prolaktinkonzentration im Blut, was wiederum zu einem Absinken der FSH- und LH-Werte führt. Da Prolaktin auch einen Einfluss auf die Schilddrüse ausübt, kann auf Grund des Absinkens der TSH-Konzentration, einem Schilddrüsenhormon, eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen.

Sind beim Sheehan-Syndrom mehr als der Hypophyse zerstört treten Symptome wie Amenorrhö, Reduktion der Achsel -und Schambehaarung, Pigment- und Libidoverlust und fehlende Milchbildung (Agalaktie) auf. Die Frau ist insgesamt sehr schwach und kraftlos.

Erkennung

Damit sich der Frauenarzt einen Überblick verschaffen kann, steht grundsätzlich immer am Anfang der diagnostischen Abklärung eine ausführliche Anamnese. Informieren Sie Ihren Arzt dabei über Veränderungen in Ihrem Menstruationszyklus, eine Galaktorrhö oder sonstige Beschwerden. Anschließend wird der Gynäkologe eine Betrachtung des äußeren Erscheinungsbildes der Patientin, eine allgemeine körperliche Untersuchung sowie eine gynäkologische vaginale und rektale Untersuchung vornehmen.

Sinnvoll ist es, einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Da sich eine Schwangerschaft zuerst mit dem Ausbleiben der Menstruationsblutung äußert, könnte fälschlicherweise dahinter auch eine Ovarialinsuffizienz vermutet werden.

Zur weiteren Abklärung sind Analysen der Hormonkonzentrationen im Blut erforderlich. Bei Verdacht auf hypophysäre Ovarialinsuffizienz wird vor allem der Prolaktinspiegel und das Schilddrüsenhormon TSH bestimmt. Ist die Prolaktinkonzentration erhöht, kann der Arzt Rückschlüsse auf ein eventuell vorhandenes Prolaktinom bzw. dessen Größe ziehen.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, die Prolaktinspiegel zu normalisieren. Dabei hängt die Wahl der Behandlung von der klinischen Situation ab und orientiert sich weitgehend an den Bedürfnissen der Patienten. Wird eine Galaktorrhö von der Patientin als sehr störend empfunden, sind Medikamente, die die Prolaktinbildung hemmen erstes Mittel der Wahl. Der dadurch hervorgerrufene Abfall des Prolaktinspiegels führt bei den meisten Patientinnen auch zur Wiederherstellung des ovulatorischen Zyklus und somit auch zur Erfüllung eines evtl. vorhandenen Kinderwunsches.

Liegt ein Prolaktinom vor, muss anhand der Wachstumstendenz, die meist sehr gering ist überlegt werden, ob eine operative Entfernung notwendig ist. Auch hier kann zuerst eine medikamentöse Behandlung versucht werden. Schlägt die Therapie nicht an, oder wirkt sich der Tumor nachteilig auf die Nachbarorgane aus, ist eine Operation üblich. Die Ausnahme bildet allerdings eine geplante Schwangerschaft. Prolaktinome nehmen in der Schwangerschaft sehr schnell an Größe zu, so dass in diesem Falle eine Entfernung vor der Schwangerschaft durchgeführt werden sollte.

Überschuss von Hormon
Hypophysentumoren werden häufig nur zufällig entdeckt, denn nicht immer verursachen sie Beschwerden oder die Anzeichen werden nicht mit einem Tumor in Zusammenhang gebracht. Ein Hypophysentumor sollte in Betracht gezogen werden, wenn häufig Kopfschmerzen auftreten, die unspezifisch und neu sind, oder sich Anzeichen bemerkbar machen, die typisch für eine Überproduktion eines Hypophysenhormons sind.

Hyperprolaktinämie
Durch Prolaktin-produzierende Adenome (Prolaktinome) ist die Prolaktinkonzentration im Blut erhöht (Hyperprolaktinämie). Auf Grund des hohen Prolaktinspiegels sondert die Brustwarze ein milchiges Sekret ab (Galaktorrhoe). Ein erhöhter Prolaktinspiegel wirkt sich außerdem auf das Regelsystem der Hormone GnRH (Hypothalamus), FSH und LH (Hypophysenvorderlappen), Östrogene und das Gelkörperhormon (Eierstöcke) aus. Die Folgen sind Störungen der Eizellreifung, des Eisprungs und der Hormonproduktion des Gelbkörpers. Die Regelblutung bleibt aus (Amenorrhoe), die Knochendichte vermindert sich (Osteoporose) und die Frau ist unfruchtbar.

Auf Grund der Gelbkörperschwäche können Akne und fettige Haut sowie männliche Behaarungsmuster (Hirsutismus) auftreten. Außerdem bildet sich die Vaginalschleimhaut zurück.


Galaktorrhoe (spontaner Milchfluss)
Tritt außerhalb einer Schwangerschaft aus den Brustwarzen beider Brüste ein milchiges Sekret aus, kann eine Galaktorrhoe vorliegen. Häufig tritt sie als Begleiterscheinung von Erkrankungen des Hypothalamus, der Hypophyse, der Eierstöcke oder der Nebennierenrinde auf. Dann findet häufig keine Regelblutung statt (Amenorrhoe).


Hirsutismus
Ein vermehrter und verstärkter Haarwuchs bei Frauen mit Ausbildung eines männlichen Behaarungstyps an Brust, Bauch, Armen, Beinen, Oberlippe, Kinn, Wange sind Merkmale des Hirsutismus. Da Hirsutismus ein Anzeichen der Vermännlichung ist (Virilisierung), können auch folgende Merkmale vorhanden sein: Größenzunahme der Klitoris, Amenorrhoe, Unfruchtbarkeit, Verkleinerung der Brüste, Verkleinerung der inneren Geschlechtsorgane, tiefer werdende Stimme und Akne.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

wie du sicherlich gelesen hast können kurzzeitige medivergabe diesem übel auf den pelz rücken, mit FA absprechen... oder ventil suchen um den stress abzubauen.. sport z.b. ... ein besuch beim heilpraktiker der spezielle tees oder globulis für dich hätte wäre auch eine möglichkeit...

hoffe geholfen zu haben.. lg.. ...................sorry das es so lang geworden ist...

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4. März 2008 um 8:30
In Antwort auf era_12246023

Zum doc und weiter abklären lassen...
in meinem archiv hab ich : ------------------------------------------------

Störungen der Eierstockfunktion
Hypophysäre Ovarialinsuffizienz


Allgemeines

Dieses Krankheitsbild beruht auf einer Schädigung oder Fehlentwicklung der Hypophyse. Die FSH- und die LH-Produktion und/oder Ausschüttung ist gestört. Meist ist es schwierig zu unterscheiden, ob eine Störung auf ein Problem im Hypothalamus oder der Hypophyse zurückzuführen ist. Man spricht deswegen oft von einer hypothalamisch-hypophysären Ovarialinsuffizienz.

Ursachen

Ursachen für eine Insuffizienz können neben Entzündungen (Tuberkulose), Syphilis etc.) vor allem Tumore sein z. B. das Kraniopharyngeom oder das Adenom. Zu den häufigsten Tumoren der Hypophyse zählt das Prolaktinom. Prolaktin ist ein Hormon, das für das Brustdrüsenwachstum und die Milchproduktion zuständig ist. Eine überschießende Produktion dieses Stoffes, durch eben diesen Tumor, wirkt sich auch auf die Funktion der Ovarien aus. Der Eisprung bleibt aus, es kommt zu Zyklusstörungen oder zur Amenorrhö. Allerdings kann es auch ohne Prolaktinom zu einer Hyperprolaktinämie, einem erhöhten Prolaktinspiegel, kommen. Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit ist das völlig normal, nicht jedoch außerhalb dieser Periode. Die Dysfunktion kann z. B. auf eine endokrinologische (= den hormonellen Stoffwechsel betreffend) Störung wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zurückzuführen sein. Auch körperlicher und seelischer Stress sowie bestimmte Medikamente können zu erhöhten Prolaktinspiegeln führen.

In der heutigen Zeit ist das Sheehan-Syndrom nur noch selten zu beobachten. Auf Grund von schweren Blutverlusten während der Geburt kommt es zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung der Hypophyse und dadurch zu einem Absterben des Gewebes (Nekrose). Die daraus resultierende Funktionsunfähigkeit der Hypophyse macht sich auch in einer ovariellen Störung bemerkbar. Durch die verbesserte Geburtshilfe kommt die Erkrankung allerdings kaum noch vor.

Krankheitsbild

Ein Kennzeichen einer hypophysären Ovarialinsuffizienz ist der erhöhte Prolaktinspiegel im Blut (Hyperprolaktinämie). Abhängig von der Menge an Prolaktin können unterschiedlich starke Beschwerden auftreten. Diese reichen von für die Frau scheinbar normalen Zyklen mit einer unbemerkten Gelbkörperschwäche, bis zum Ausbleiben der Regel und Unfruchtbarkeit. Häufig ist eine Galaktorrhö der Grund, warum der Frauenarzt aufgesucht wird. Galaktorrhö ist der Fachbegriff für eine spontane oder durch Druck hervorrgerufene milchige Absonderung aus den Brustdrüsen, ohne dass eine Schwangerschaft oder Stillperiode vorliegt.

Durch die erhöhte Prolaktinkonzentration ist die Bildung von Östrogen stark vermindert, so dass es zu typischen Östrogenmangelerscheinungen wie Osteoporose (Knochenschwund") und Libidoverlust kommen kann.

Bei Tumoren als Ursache können Kopfschmerzen auftreten und das Sehfeld eingeschränkt sein. Wächst der Tumor weiter, steigt auch die Prolaktinkonzentration im Blut, was wiederum zu einem Absinken der FSH- und LH-Werte führt. Da Prolaktin auch einen Einfluss auf die Schilddrüse ausübt, kann auf Grund des Absinkens der TSH-Konzentration, einem Schilddrüsenhormon, eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen.

Sind beim Sheehan-Syndrom mehr als der Hypophyse zerstört treten Symptome wie Amenorrhö, Reduktion der Achsel -und Schambehaarung, Pigment- und Libidoverlust und fehlende Milchbildung (Agalaktie) auf. Die Frau ist insgesamt sehr schwach und kraftlos.

Erkennung

Damit sich der Frauenarzt einen Überblick verschaffen kann, steht grundsätzlich immer am Anfang der diagnostischen Abklärung eine ausführliche Anamnese. Informieren Sie Ihren Arzt dabei über Veränderungen in Ihrem Menstruationszyklus, eine Galaktorrhö oder sonstige Beschwerden. Anschließend wird der Gynäkologe eine Betrachtung des äußeren Erscheinungsbildes der Patientin, eine allgemeine körperliche Untersuchung sowie eine gynäkologische vaginale und rektale Untersuchung vornehmen.

Sinnvoll ist es, einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Da sich eine Schwangerschaft zuerst mit dem Ausbleiben der Menstruationsblutung äußert, könnte fälschlicherweise dahinter auch eine Ovarialinsuffizienz vermutet werden.

Zur weiteren Abklärung sind Analysen der Hormonkonzentrationen im Blut erforderlich. Bei Verdacht auf hypophysäre Ovarialinsuffizienz wird vor allem der Prolaktinspiegel und das Schilddrüsenhormon TSH bestimmt. Ist die Prolaktinkonzentration erhöht, kann der Arzt Rückschlüsse auf ein eventuell vorhandenes Prolaktinom bzw. dessen Größe ziehen.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, die Prolaktinspiegel zu normalisieren. Dabei hängt die Wahl der Behandlung von der klinischen Situation ab und orientiert sich weitgehend an den Bedürfnissen der Patienten. Wird eine Galaktorrhö von der Patientin als sehr störend empfunden, sind Medikamente, die die Prolaktinbildung hemmen erstes Mittel der Wahl. Der dadurch hervorgerrufene Abfall des Prolaktinspiegels führt bei den meisten Patientinnen auch zur Wiederherstellung des ovulatorischen Zyklus und somit auch zur Erfüllung eines evtl. vorhandenen Kinderwunsches.

Liegt ein Prolaktinom vor, muss anhand der Wachstumstendenz, die meist sehr gering ist überlegt werden, ob eine operative Entfernung notwendig ist. Auch hier kann zuerst eine medikamentöse Behandlung versucht werden. Schlägt die Therapie nicht an, oder wirkt sich der Tumor nachteilig auf die Nachbarorgane aus, ist eine Operation üblich. Die Ausnahme bildet allerdings eine geplante Schwangerschaft. Prolaktinome nehmen in der Schwangerschaft sehr schnell an Größe zu, so dass in diesem Falle eine Entfernung vor der Schwangerschaft durchgeführt werden sollte.

Überschuss von Hormon
Hypophysentumoren werden häufig nur zufällig entdeckt, denn nicht immer verursachen sie Beschwerden oder die Anzeichen werden nicht mit einem Tumor in Zusammenhang gebracht. Ein Hypophysentumor sollte in Betracht gezogen werden, wenn häufig Kopfschmerzen auftreten, die unspezifisch und neu sind, oder sich Anzeichen bemerkbar machen, die typisch für eine Überproduktion eines Hypophysenhormons sind.

Hyperprolaktinämie
Durch Prolaktin-produzierende Adenome (Prolaktinome) ist die Prolaktinkonzentration im Blut erhöht (Hyperprolaktinämie). Auf Grund des hohen Prolaktinspiegels sondert die Brustwarze ein milchiges Sekret ab (Galaktorrhoe). Ein erhöhter Prolaktinspiegel wirkt sich außerdem auf das Regelsystem der Hormone GnRH (Hypothalamus), FSH und LH (Hypophysenvorderlappen), Östrogene und das Gelkörperhormon (Eierstöcke) aus. Die Folgen sind Störungen der Eizellreifung, des Eisprungs und der Hormonproduktion des Gelbkörpers. Die Regelblutung bleibt aus (Amenorrhoe), die Knochendichte vermindert sich (Osteoporose) und die Frau ist unfruchtbar.

Auf Grund der Gelbkörperschwäche können Akne und fettige Haut sowie männliche Behaarungsmuster (Hirsutismus) auftreten. Außerdem bildet sich die Vaginalschleimhaut zurück.


Galaktorrhoe (spontaner Milchfluss)
Tritt außerhalb einer Schwangerschaft aus den Brustwarzen beider Brüste ein milchiges Sekret aus, kann eine Galaktorrhoe vorliegen. Häufig tritt sie als Begleiterscheinung von Erkrankungen des Hypothalamus, der Hypophyse, der Eierstöcke oder der Nebennierenrinde auf. Dann findet häufig keine Regelblutung statt (Amenorrhoe).


Hirsutismus
Ein vermehrter und verstärkter Haarwuchs bei Frauen mit Ausbildung eines männlichen Behaarungstyps an Brust, Bauch, Armen, Beinen, Oberlippe, Kinn, Wange sind Merkmale des Hirsutismus. Da Hirsutismus ein Anzeichen der Vermännlichung ist (Virilisierung), können auch folgende Merkmale vorhanden sein: Größenzunahme der Klitoris, Amenorrhoe, Unfruchtbarkeit, Verkleinerung der Brüste, Verkleinerung der inneren Geschlechtsorgane, tiefer werdende Stimme und Akne.

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wie du sicherlich gelesen hast können kurzzeitige medivergabe diesem übel auf den pelz rücken, mit FA absprechen... oder ventil suchen um den stress abzubauen.. sport z.b. ... ein besuch beim heilpraktiker der spezielle tees oder globulis für dich hätte wäre auch eine möglichkeit...

hoffe geholfen zu haben.. lg.. ...................sorry das es so lang geworden ist...

Wenn man das alles so liest,...
kriegt man ja echt zuerst einen Schreck. Ich habe zwar auch schon gelesen, dass der Prolaktinüberschuss durch einen Tumor verursacht werden kann, aber da ich außer Spannungskopfschmerzen ab und zu eigentlich keine Beschwerden habe... na ja, man schiebt das ja immer so lange vor sich her, wie es geht. Mein Frauenarzt hat mich damals bei der ersten Untersuchung für Anfang April wieder um eine Blutprobe gebeten, um den Hormonspiegel nochmals zu kontrollieren. Außerdem werde ich meinen Hausarzt bitten, die Schilddrüsenhormone zu untersuchen. Vielleicht sollte ich ihn bei der Gelegenheit doch auf einen möglichen Tumor ansprechen? Besser wäre es sicher.

Aber nun erstmal vielen Dank für Deine Mühen, Honigfrosch. Dein Beitrag hat mir auf jeden Fall geholfen.

Über weitere Beiträge von "erfahrenen Frauen" würde ich mich freuen.

Liebe Grüße, Eure Schnupfkatze

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4. März 2008 um 12:10
In Antwort auf an0N_1287875499z

Wenn man das alles so liest,...
kriegt man ja echt zuerst einen Schreck. Ich habe zwar auch schon gelesen, dass der Prolaktinüberschuss durch einen Tumor verursacht werden kann, aber da ich außer Spannungskopfschmerzen ab und zu eigentlich keine Beschwerden habe... na ja, man schiebt das ja immer so lange vor sich her, wie es geht. Mein Frauenarzt hat mich damals bei der ersten Untersuchung für Anfang April wieder um eine Blutprobe gebeten, um den Hormonspiegel nochmals zu kontrollieren. Außerdem werde ich meinen Hausarzt bitten, die Schilddrüsenhormone zu untersuchen. Vielleicht sollte ich ihn bei der Gelegenheit doch auf einen möglichen Tumor ansprechen? Besser wäre es sicher.

Aber nun erstmal vielen Dank für Deine Mühen, Honigfrosch. Dein Beitrag hat mir auf jeden Fall geholfen.

Über weitere Beiträge von "erfahrenen Frauen" würde ich mich freuen.

Liebe Grüße, Eure Schnupfkatze

Kein problem...
muss ja nicht sein das es was schlimmes ist...
aber auf jeden fall deinem FA auf die finger klopfen.. vielleicht auch die kurzzeitige vergabe eines medis. in erwägung ziehen.. alle untersuchungen solltest du mit ihm absprechen.. am besten mach dir einen zettel mit fragen damit du beim nächsten besuch nix vergisst..



lg..

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13. Mai 2008 um 14:32

Prolaktinüberschuss
Hallo Schnupfkatze,

ich kann dein Problem nur zu gut verstehen. Bei mir wars genau wie bei dir. Ich hatte starke Bedenken ob ich überhaupt schwanger werden könnte.
Mein Arzt hat vor drei Jahren ebenfalls den Prolaktinüberschuss festgestellt und mir gesagt, dass es evtl. Probleme beim schwanger werden geben könnte. Damals war das aber noch nicht so von Belang für mich.
Seit Anfang 2008 planen wir auch Nachwuchs. Dafür habe ich mich im Web schlau gemacht. Ich habe herausgefunden, dass Mönchspfeffer die Prolaktinausschüttung regulieren kann, brauch aber etwas Zeit. Ich habe in der Apotheke nach gefragt und dort das "Agnucaston" gekauft. Es ist ein planzliches Produkt. Ich habe jeden Tag eine Tablette genommen. Zusäzlich täglich noch "Folio Forte". Dann habe ich ebenfalls im Web gelesen, dass Frauenmantel, Schafgabe und v.a. stinkender Storchschnabelkraut (im Volksmund auch als Kindsmacher bekannt)dem weiblichen Körper helfen, regulieren und günstig für eine Schwangerschaft wirken. Also ich wieder in die Apotheke alles bestellt.
Im Februar habe ich ebenfalls nach zehn Jahre die Diane 35 abgesetzt. Jeden Tag habe ich das Agnucaston, das Folio Forte eingenommen und eine Kanne Tee aus den drei Kräutern getrunken. Mit Ovolationsteststreifen habe ich geschaut was mein Eisprung treibt bzw. ob er springt. Aber die haben gar nix angezeigt egal wann im Zyklus. Im März wurde noch mal ein Prolaktintest gemacht. Der ergab dass das Prolaktin wirklich gesunken ist, zwar noch erhöht war aber nicht mehr so. Im April hat der FA dann den Zyklus bzw. den Eisprung mittels Ultraschall von unten bestimmt und mir genau gesagt wann ich Sex haben sollte. Das habe ich auch befolgt.
Am 08.04. war der erst Tag der letzten Regel bis heute hatte ich keine und der Test am Samstag war positiv Das Prolaktin ist anscheinend auch wieder da, aber dies mal berechtigterweise. Meine Brust ist geschwollen und schmerzt.
Ich kann dir keine Garantie geben, aber mir hat es geholfen was zu tun und nicht einfach nur Woch für Woch ab zu warten. Ich wünsche euch viel Glück und gutes Gelingen.
Viele Grüße
Sunny

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13. Mai 2008 um 14:58

Das klappt schon...
Ich hatte auch leichten stressbedingten Prolaktinüberschuss mit Milchtröpfchen aus der Brust und bin jetzt in der 5. Woche schwanger. Ich hatte das Glück, dass ich trotzdem einen regelmäßigen Zyklus hatte und in dem Monat, in dem ich nun nicht dachte, dass es klappt, hats hingehauen. Versuch dich zu entspannen. Lust auf Sex hatte ich auch nicht, aber bei uns hat auch zweimal im besagten Monat gereicht. Die Menge machts nicht... Bleib einfach ruhig, ich weiß, leider leichter gesagt als getan, aber es hilft nicht sich verrückt zu machen...

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14. Mai 2008 um 13:41

Tees und Kräuter
Hallo.

Ich hätte auch noch eine andere Bezugsquelle für die Kräuter. Schau mal bei www.kraeuterhaus.net rein. Da bekommst du alles, auch Mönchspfeffer und die Preise sind auch günstig.
VG

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