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Profemina?

30. Juli 2009 um 10:49 Letzte Antwort: 22. August 2018 um 12:05



Hallo, kennt von euch jemand diese Organisation? Hab grad ein bißchen Probleme mit meiner Schwangerschaft und mit wurde empdohlen, mich dorthin zuwenden. Hab ich auch gemacht, die waren da echt freundlich und haben auch finanzielle Stütze angeboten, nur mein Mann traut dem ganzen nicht, hat jemand von euch schon mal Erfahrungen mit ProFemina ? Würd mich über Antworten freuen. LG Angi

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31. Juli 2009 um 9:09

Hi angix
dein mann möcht ein bisschen mehr wissen über profemina?
also, das ist eine frauenhilfsorganisation. die ist vielleicht noch nicht so bekannt, aber wenn man so in verschiedenen foren rumspaziert wie ich, kann man so einiges finden.
hab dir einen thread, den ich mal in eltern.de gesehen hab, nochmal rausgesucht und hier ist der link dazu:
http://www.eltern.de/foren/geburtstermin-november/566493-novemb%E4r-oder-nicht.h tml
( wie stellt man denn hier einen link her? naja, dann musst du es halt kopieren...)
musst ein bisschen suchen, weiter unten am 20.03. berichtet die schwangere (Yvi74) von ihren persönlichen erfahrungen mit profemina.
lies einfach mal dort nach, das hilft dir und deinem mann bestimmt weiter.
und wie geht's sonst?
ich wünsch dir alles liebe.

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3. Juli 2012 um 20:07

Hallo angix
Deine Frage ist zwar schon vor etwas längerer Zeit gestellt worden, allerdings finde ich, dass pro femina nach wie vor ein Thema ist, über das frau aufgeklärt werden sollte!
Während der Recherche zu meiner Forschnungsarbeit stieß ich unter anderem auf den Internetauftritt von pro femina. Die Seite an sich klingt ja erstmal ganz nett, schaut man sich den Link zu den rechtlichen Grundlagen aber mal an, fällt auf, dass aus den Paragraphen des SchKG (Schwangerschaftskonfliktgeset z) ordentlich rausgekürzt wurde...
Der Vorsitzende dieses "Vereins" ist Herr Kristijan Aufiero, ebenfalls Vorsitzender des Birke e.V.,ein christlich- fundamentalistisch orientierter Verein, welcher sich nach eigenen Aussagen dem Schutz von Embryonen und Föten verschrieben hat. Um dieses Ziel erreichen zu können, bieten sie nach ihren Aussagen "Individualberatung" zu Alternativen an...dazu gehört unter anderem auch das Angebot die Schwangere finanziell zu unterstützen.
Mit dem Birke e.V. sorgte Herr Aufiero bereits 2008 auf dem "Christival" (einem religiös und missionarisch eingestelltem Festival für Junge Christen) für Furore, indem er ein Seminar mit dem Titel "Sex ist Gottes Idee- Abtreibung auch?" hielt. Hierbei äußerte er sich darüber, dass "eine Frau eine Vergewaltigung besser verkraften würde, als die Abtreibung eines Kindes, das während der Vergewaltigung gezeugt wurde." Ebenfalls bezeichnete er die Beratungsbescheinigung, welche frau nach einer Schwangerschaftskonfliktberatu ng in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle erhält, als "staatlich legitimierte Tötungslizenz". Weiterhin machte sich Herr Aufiero für das Seminar "Homosexualität verstehen- Chance zur Veränderung" stark. Dieses wurde allerdings auf Drängen des Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, vom Programm gestrichen. Die ganze Farce an dieser Story ist, dass die deutsche Bundesregierung diese Gehirnwäsche dank der Schirmherrin des "Christival", nämlich Frau von der Leyen, auch noch finanziell unterstützte. Nämlich mit 250000... und es zudem nicht als nötig betrachtete, im Vorfeld die Inhalte der Seminare zu prüfen...
Ich hoffe, euch damit die Hintergründe der pro femina etwas näher gebracht zu haben. Mein Rat: wendet euch in jedem Fall an eine staatlich anerkannte Beratungsstelle, sei sie nun in freier oder konfessionsgebundener Trägerschaft. Es wurde nicht ohne Grund eine solche Gesetzesgrundlage geschaffen, die die Anerkennung einer Beratungsstelle vorschreibt!

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3. Juli 2012 um 21:19

Quellenangabe
Da dies zwar nur ein Forenbeitrag von mir war, und keine wissenschaftliche Arbeit, habe ich nicht daran gedacht Fußnoten, beziehungsweise Quellen anzugeben...
Sollte dir folgende Quelle nicht "seriös" genug sein, bleibt dir noch die Möglichkeit mit Frau Siebe der pro familia Bremen, bzw. ihren Kolleginnen, zu telefonieren, diese waren 2008 live dabei

Quelle:
http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/?dig=2008%2F01%2F30%2Fa0041&=UA&cHash=a8e05cefd6

Den pro familia Landesverband in Bremen erreichst du unter folgender Nummer:
0421 - 340 60 60
Frau Siebe ist dort die Landesgeschäftsführerin.
Beste Grüße und bleib skeptisch

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1. August 2012 um 8:30

Das ist deine Meinung...
...jene, die ich wiedergab ist meine Meinung! Schön wenn du überzeugt bist von christlichen Werten und deren Lebensweise. Schön, wenn du meinst eine Vergewaltigung sei weniger schlimm als ein Kind abzutreiben... vielleicht solltest du diese Erfahrung erstmal sammeln, bevor du hier behauptest, dass eine wäre besser zu verkraften!

Du scheinst den Herrn Aufjero ja sehr gut zu kennen, wenn du sogar persönlich weißt, dass er Homosexuelle absolut nicht verabscheut...seltsam, warum dann hetzt er gegen sie?
Du scheinst mich anscheinend auch sehr gut zu kennen, wenn du mir eine "eklatante Christophobie" unterstellst... leider muss ich deine Unterstellung entkräften, ich bin sozialisierte Katholikin!
Im Gegensatz zu dir habe ich anscheinend nur ein realeres Weltbild!

Übrigens, wenn du solch überzeugte Christin bist, nimm dir doch bitte das 8. Gebot zu Herzen und lege kein falsch Zeugnis wider deines Nächsten ab!

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3. August 2012 um 11:13

Sehr geehrtes Mutterschiff
vielleicht solltest du dir die Bedeutung des Wörtchens "sozialisiert" mal näher bringen. Dann würdest du es nämlich nicht fälschlicherweise für eine "Splittergruppe" von Christen halten
Schau doch einfach mal in einem Duden oder eventuell bei wikipedia nach, was Sozialisation bedeutet...dann würde deine Argumentationslinie auch nicht ins Leere verlaufen aufgrund deines Unwissens gegenüber der Bedeutung "sozialisierte Katholikin" zu sein.
Im Übrigen lese ich aus deinen Antworten zu diesem Thema ziemlich viel Frust heraus, du scheinst dir Forenbeiträge sehr zu Herzen zu nehmen, so eifrig wie du hier (und auch in anderen Forendiskussionen) wetterst und zum Teil sehr beleidigend wirst.
Es ist nicht meine Art auf derartigem Niveau mit dir weiter zu diskutieren und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Sinn darin, da deine Beiträge nun nichts mehr mit dem eigentlichen Thema hier zu tun haben.

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3. September 2013 um 21:43

Babyluu1
Hallo angix3 . Ich finde diese Organisation echt super. Ich habe sehr viel Unterstützung bekommen ich wusste nicht mehr weiter. es ist schön ich habe immer bei jedem problem meine Ansprechpartnerin .

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3. September 2013 um 21:49
In Antwort auf lisbet_11891419

Babyluu1
Hallo angix3 . Ich finde diese Organisation echt super. Ich habe sehr viel Unterstützung bekommen ich wusste nicht mehr weiter. es ist schön ich habe immer bei jedem problem meine Ansprechpartnerin .

Vielleicht immer
das Datum des Threads lesen und das Datum des letzten Posts der TE?

Die TE hat das letzte Mal 2010 gepostet, eine Rückmeldung also eher unwahrscheinlich.

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21. August 2018 um 21:20
In Antwort auf lowri_12311271

Hallo angix
Deine Frage ist zwar schon vor etwas längerer Zeit gestellt worden, allerdings finde ich, dass pro femina nach wie vor ein Thema ist, über das frau aufgeklärt werden sollte!
Während der Recherche zu meiner Forschnungsarbeit stieß ich unter anderem auf den Internetauftritt von pro femina. Die Seite an sich klingt ja erstmal ganz nett, schaut man sich den Link zu den rechtlichen Grundlagen aber mal an, fällt auf, dass aus den Paragraphen des SchKG (Schwangerschaftskonfliktgeset z) ordentlich rausgekürzt wurde...
Der Vorsitzende dieses "Vereins" ist Herr Kristijan Aufiero, ebenfalls Vorsitzender des Birke e.V.,ein christlich- fundamentalistisch orientierter Verein, welcher sich nach eigenen Aussagen dem Schutz von Embryonen und Föten verschrieben hat. Um dieses Ziel erreichen zu können, bieten sie nach ihren Aussagen "Individualberatung" zu Alternativen an...dazu gehört unter anderem auch das Angebot die Schwangere finanziell zu unterstützen.
Mit dem Birke e.V. sorgte Herr Aufiero bereits 2008 auf dem "Christival" (einem religiös und missionarisch eingestelltem Festival für Junge Christen) für Furore, indem er ein Seminar mit dem Titel "Sex ist Gottes Idee- Abtreibung auch?" hielt. Hierbei äußerte er sich darüber, dass "eine Frau eine Vergewaltigung besser verkraften würde, als die Abtreibung eines Kindes, das während der Vergewaltigung gezeugt wurde." Ebenfalls bezeichnete er die Beratungsbescheinigung, welche frau nach einer Schwangerschaftskonfliktberatu ng in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle erhält, als "staatlich legitimierte Tötungslizenz". Weiterhin machte sich Herr Aufiero für das Seminar "Homosexualität verstehen- Chance zur Veränderung" stark. Dieses wurde allerdings auf Drängen des Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, vom Programm gestrichen. Die ganze Farce an dieser Story ist, dass die deutsche Bundesregierung diese Gehirnwäsche dank der Schirmherrin des "Christival", nämlich Frau von der Leyen, auch noch finanziell unterstützte. Nämlich mit 250000... und es zudem nicht als nötig betrachtete, im Vorfeld die Inhalte der Seminare zu prüfen...
Ich hoffe, euch damit die Hintergründe der pro femina etwas näher gebracht zu haben. Mein Rat: wendet euch in jedem Fall an eine staatlich anerkannte Beratungsstelle, sei sie nun in freier oder konfessionsgebundener Trägerschaft. Es wurde nicht ohne Grund eine solche Gesetzesgrundlage geschaffen, die die Anerkennung einer Beratungsstelle vorschreibt!

Hallo jonna87,

auch wenn der Forenbeitrag schon ein wenig älter ist, will ich ihn nicht ohne weiteres so stehen lassen. Ich finde es sehr traurig, dass in der öffentlichen Debatte um das Thema Abtreibung Vereine, die sich wirklich um Hilfe für schwangere Frauen in Konfliktsituationen bemühen, oft so schlecht dargestellt werden.

Natürlich ist es eine große, ernstzunehmende Not, wenn schwangere Frauen sich nicht in der Lage sehen ein weiteres Kind großzuziehen, vielleicht sogar finanzielle oder gesundheitliche Schwierigkeiten haben oder die Unterstützung des Partners fehlt. Ich bin nicht betroffen, ich kann nur ansatzweise nachvollziehen, wie aussichtslos solch eine Situation sich anfühlen muss. Aber ich finde es nicht fair, dass Organisationen, die die Sorgen dieser Frauen ernst nehmen und echte Lösungsansätze sowie praktische Unterstützung bieten verurteilt und als christlich-fundamentalistisch abgestempelt werden, ohne darauf zu achten, wie ihre Arbeit praktisch aussieht und wie die betroffenen Frauen die Zusammenarbeit wahrgenommen haben. Wer die Kommentare und Erfahrungsberichte liest, wird feststellen, dass auf die betreuten Frauen weder Druck ausgeübt wird, noch ihnen ein schlechtes Gewissen gemacht wird.

Ja, ich bin auch Christin. Und ja, ich glaube, dass ungeborenes Leben genauso menschliches Leben ist und wir kein Recht haben einfach so darüber zu entscheiden. Anscheinend ist auch Herr Aufiero als Christ der Auffassung, dass dies alleine Gott zusteht. Und als Bürger unseres demokratischen Landes ist das auch sein und mein gutes Recht so zu denken. Dieses Weltbild scheint der Antrieb für seine Arbeit zu sein. Na und? Ist diese Motivation etwa verwerflich? Wer Vereine wie „Profemina“ beurteilen will, der möge sich doch bitte ein genaues Bild von ihrer Arbeit verschaffen und Erfahrungsberichte lesen und sich nicht an dem Glauben der Mitarbeiter aufhängen.

Ich jedenfalls finde es sehr lobenswert, dass Herr Aufiero und sein Team nicht nur ein Weltbild/ eine Ideologie/ eine Theorie predigen, sondern die betroffenen Menschen sehen und ihnen in ihren Nöten helfend begegnen.

PS: Leider werden Online-Diskussionen zu solch sensiblen Themen heutzutage leider sehr schnell persönlich und arten in gegenseitigen Beleidigungen und Rechtschreibdiskussionen aus. Ich erkläre hiermit, dass ich keinerlei Interesse an solch einer Art von „Diskussion“ habe und möchte betonen, jonna87, dass ich keinerlei Aggressionen gegen Sie verspüre, sondern Ihnen alles Gute wünsche.
 

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22. August 2018 um 12:05

Ich bin nicht sonderlich Christlich. Ich bin konfirmiert und war auch schon ab und zu so in der Kirche aber ich vollziehen den Glauben eher weniger. Ich finde pro Familie ist eine super Anlaufstelle. Mir wurde dort offen zugehört. Ich bin damals durch eigene Dummheit schwanger geworden mit 17 und mitten im Abi. Ich habe mit dem Gedanken gespielt abzutreten und ich wollte einfach mit jemandem sprechen der mich nicht kennt. Mir wurde offen erklärt was vor und Nachteile sind. Was passieren kann wenn ich mich dafür entscheide und auch wenn nicht. Auch über die finanziellen Dinge würde gesprochen und auch die verschiedenen Möglichkeiten. Im Endeffekt war ich danach Immer noch genauso unentschieden aber ich war aufgeklärt und habe mich dann doch dagegen entschieden. Für mich das richtige da ich mir danach weiter Unterstützung geholt habe bei profam. Sie haben mir finanziell geholfen und die ganzen Papiere ausgefüllt. Eine bekannte hat sich für eine Abtreibung entschieden und hat danach auch super Unterstützung bekommen, Gespräche und andere Hilfen. 

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