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Prof. verweigert Kaiserschnitt

28. September 2010 um 0:06

Hallo an alle, die sich ebenfalls vor einer Spontangeburt fürchten.
Bin in der 38. SSW und hatte heute einen Termin im Klinikum in Aachen zur Geburtsplanung.Mein Gyn. hat mir einen Poliklinikberechtigungsschein ausgestellt und eine Überweisung auf welcher als Indikation "mütterliche Angst" steht.
Mein Gyn kennt mich und meine Ängste, hatte in der 26.SSW starke Blutungen und musste deshalb stationär aufgenommen werden.Grund für die Blutungen war eine tief sitzende Plazenta.
Musste sämtliche Papiere unterschreiben um einen evtl. Kaiserschnitt durchführen lassen zu können.Zum Glück stoppten die Blutungen und ich wurde nach 3 Tagen entlassen.
Vor ein paar Wochen bestägte mein Gyn. den freien Geburtskanal.Das heißt, dass durch die Größe meines Babys die tief sitzende Plazenta nach oben abgerückt ist. Habe mich natürlich gefreut, aber die agressive Angst vor der Spontangeburt hat stetig zugenommen!
So, nun sagte die Pofessorin heute, dass bei mir doch keine Indikation gegeben sei, es würde alles perfekt sein.
Er würde schon sehr tief im Becken sitzen und der Gebärmutterhals wäre inzwischen bei 2 cm.
Sie sehe keinen Grund für eine Sectio.Auf meine Angst ist sie überhaupt nicht eingegangen, die Angst würde ich spätestens bei der Geburt überwunden haben !
Wurde in den Kreißsaal geschickt, dort wurde ich direkt von einer genervten Hebi empfangen, dass hat mir den Rest gegeben. Habe heulend im Wartezimmer gesessen und bin dann freiwillig gegangen.Musste vorher einen Wisch unterschreiben, dass ich nicht mehr dort entbinden wolle.

Total niedergeschlagen bin ich direkt zu meinem Gyn. , der stellte mir einen neuen Schein für ein anderes Krankenhaus aus.
Muss jetzt in einem anderen Krankenhaus vorsprechen habe jedoch Angst, dass mir auch dort die Sectio verweigert wird und man meine Angst nicht zur Kenntnis nimmt.

Kann mir irgendjemand erklären, was ich falsch gemacht habe?

Ich möchte bitte keine Moralpredigten hören,von wegen Spontangeburt sei das Beste etc.
Es gibt viele Gründe für meine Angst, bin einfach nicht im Stande, normal zu entbinden.
Die Angst davor bringt mich noch um



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29. September 2010 um 15:23


Was ist das denn für eine inkompetente Professorin? Die Angst würde man bei der Geburt schon überwinden? Die spinnen doch! Jeder Frau steht es, meiner Meinung nach, zu selbst zu entscheiden wie sie sich eine Entbindung vorstellen kann und wünscht. Nur wenn die Frau sich wohlfühlt wird sie eine zufriedene Mutter und das ist das beste für das Kind! Frauen, die bei der Geburt verkrampfen, weil sie nicht bereit dazu sind, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch das Baby. Ich finde es super, dass du selbstbewusst gegangen bist und ein neues KH aufsuchst! Richtig so!
Im "neuen" KH würde ich sagen, dass du deine Entscheidung lange und reiflich durchdacht und mit deinem FA besprochen hast. Du kannst auch einfach sagen, dass es in deiner Familie gehäuft sehr schwere Geburten gab und du dieses Risiko nicht eingehen möchtest. Dann kommt es wahrscheinlich gut, wenn du erwähnst die Risiken eines KS bewusst zu haben und eingehen zu wollen.
Mensch, so ein blöder Start in die Geburt, das tut mir echt leid für dich! Ich drücke die Daumen, dass es beim neuen KH-Termin gut läuft und lass dich nicht unterkriegen!

Alles Liebe an dich, du hast definitiv nichts falsch gemacht, lass dir nichts einreden!!!
Ela

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30. September 2010 um 1:57

Sag du hattest schon mal einen epileptischen Anfall!
Das kann keiner nachkontrollieren und dann ist ihnen die normale Geburt zu riskant, da durch die Anstrengungen der Geburt ein epileptischer Anfall vorkommen könnte und dabei das Baby gefährdet wird und sterben könnte. Ich würd einfach sagen, ich hatte schon dreimla einen epileptischen Anfall mit Bewußtlosigkeit und habe Angst das das unter der Anstrengung der Geburt wieder passieren könnte. Dann wird garantiert ein KS gemacht. Ich selbst hatte leider schon einige epileptische Anfälle und als ich dies meiner FA mit einem Satz mitteilte, hatte ich sofort eine Überweisung für einen KS in der Hand. Ich hatte dann aber das Pech das die Wehen 5 Wochen zu früh kamen und als ich mit vollständig eröffnetem Muttermund ins KH kam, hieß es dann, jetzt sei es zu spät für einen KS. Die Geburt schmerzte höllisch, die Kleine steckte zwei Stunden lang im Geburtskanal fest, ich dachte, ich müsse gleich sterben. Dann Dammriss (ein ganz kleiner) der mit trotzdem heute immer noch über ein Jahr nach der Geburt täglich Schmerzen bereitet. Ich kann dir nur zu einem KS raten und verstehe deine Angst vor einer natürlichen geburt nur zu gut. Ich hatte auch solche Angst vor einer vaginalen Geburt. Man kann doch eine Frau nicht zwingen vaginal zu gebären. Sag auch das du starke Angst vor einem Dammriss hast, denn dagegen kann auch niemand was machen, außer einen KS.

Ich wünsche dir alles gute für dich und dein Baby und eine schöne Geburt so wie du sie dir wünscht!

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30. September 2010 um 2:56

Danke
für die aufmunternden Worte!Eine vaginale Geburt ist für manche Frauen nichts Schlimmes doch für andere wiederum ist es etwas Unvorstellbares.Ich habe seit eh und jeh diese Angst davor, es hört sich vielleicht sehr naiv an, aber, wie soll ich bloß ein Kind aus mir rauspressen !Es erscheint mir schier unmöglich.
Wie ich den ersten drei Antworten und den Geburtsberichten entnommen habe, habt ihr viele seelische und körperliche Strapazen erlitten nach der Vaginalgeburt.Dammschnitt, Scheidenriss etc.
Oh man, und das soll frau nach der Geburt einfach so vergessen, sobald das Baby in den Armen liegt?!Daran glaube ich einfach nicht.
Ich traue meinem Körper nicht, deshalb auch die Entscheidung zum Kaiserschnitt.

Heute habe ich direkt mit einem anderen Krankenhaus gesprochen, die haben mir telefonisch den Kaiserschnitt bestätigt, ich solle nun persönlich vorsprechen, um einen Termin zu für die Sectio zu vereinbaren.

Das Tollste kommt noch:
Nach dem Tel mit dem anderen Krankenhaus, rief mich der Chefarzt (männlicher Professor)vom Klinikum an.
Er wollte wissen, weshalb ich ein anderes Krankenhaus wolle.Er hatte meine Verzichtserklärung gelesen.
Ich schilderte ihm die Situation mit der Frau Professorin.
Er entschuldigte sich bei mir in Ihrem Namen und redete auf mich ein, morgen zu ihm zu kommen.
Mütterliche Angst sei eine Indikation sagte er, er habe Verständnis dafür, und man könne keine Frau zu einer vaginalen Geburt zwingen.Wie Recht er doch hat
Ich bräuchte mich gar nicht zu rechtfertigen, sagte er.
Die Gesellschaft würde enormen Druck auf die Frauen ausüben, die von vornherein auf einen Kaiserschnitt bestehen.Morgen habe ich ein Gespräch mit ihm.Er war sooo nett und so verständnisvoll.Über die Kollegin hat er sich nur aufgeregt

Ich glaube, dass weibliche Ärzte irgendwie robuster sind gegenüber uns Frauen.Keine Ahnung warum.Aber männliche Ärzte ticken ganz anders.

Mein voraussichtlicher Entbindungstermin ist der 16.Oktober, der Prof sprach von einer Sectio spätestens am 6.Oktober
Ist das denn nicht zu früh?Er meinte,die Wehen dürfen noch nicht eingesetzt haben.Ist es denn so schlimm, wenn die Wehen schon da sind?Die Wehen bereiten doch das Baby auf die Welt vor?Ich dachte nämlich eher an den 13.Okt,
je näher an den Geburtstermin um so besser für das Baby, oder?

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30. September 2010 um 3:13
In Antwort auf maryjoanna1982

Sag du hattest schon mal einen epileptischen Anfall!
Das kann keiner nachkontrollieren und dann ist ihnen die normale Geburt zu riskant, da durch die Anstrengungen der Geburt ein epileptischer Anfall vorkommen könnte und dabei das Baby gefährdet wird und sterben könnte. Ich würd einfach sagen, ich hatte schon dreimla einen epileptischen Anfall mit Bewußtlosigkeit und habe Angst das das unter der Anstrengung der Geburt wieder passieren könnte. Dann wird garantiert ein KS gemacht. Ich selbst hatte leider schon einige epileptische Anfälle und als ich dies meiner FA mit einem Satz mitteilte, hatte ich sofort eine Überweisung für einen KS in der Hand. Ich hatte dann aber das Pech das die Wehen 5 Wochen zu früh kamen und als ich mit vollständig eröffnetem Muttermund ins KH kam, hieß es dann, jetzt sei es zu spät für einen KS. Die Geburt schmerzte höllisch, die Kleine steckte zwei Stunden lang im Geburtskanal fest, ich dachte, ich müsse gleich sterben. Dann Dammriss (ein ganz kleiner) der mit trotzdem heute immer noch über ein Jahr nach der Geburt täglich Schmerzen bereitet. Ich kann dir nur zu einem KS raten und verstehe deine Angst vor einer natürlichen geburt nur zu gut. Ich hatte auch solche Angst vor einer vaginalen Geburt. Man kann doch eine Frau nicht zwingen vaginal zu gebären. Sag auch das du starke Angst vor einem Dammriss hast, denn dagegen kann auch niemand was machen, außer einen KS.

Ich wünsche dir alles gute für dich und dein Baby und eine schöne Geburt so wie du sie dir wünscht!

Es tut mir leid,
dass du so eine schlechte Geburt durchleben musstest
Das ist wirklich die reinste Folter. Du würdest bestimmt nie wieder vaginal entbinden oder?
Klar hat auch der Kaiserschnitt viele negative Punkte, aber das muss jede Frau für sich entscheiden.
Habe viele ehrliche Frauen erzählen hören, dass sie nach der Geburt völlig ausgeleiert wären.Da hätte auch kein Beckenbodentraining geholfen
Andere wiederum tun so, als sei es etwas sehr schönes all die Verletzungen im Vaginalbereich mit sich zu tragen.

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30. September 2010 um 23:48

Das dürfte wohl einfach vom Arzt abhängen
Meine Frauenärztin hat mir als sie nur das Wort Epilepsie hörte, sofort einen Überweisungsschein für einen KS in die Hand gedrückt noch ohne überhaupt zu Fragen welche Anfälle, wie oft usw. Als ich dann später in der SS noch bei einem anderen Frauenarzt war, meinte dieser wieder, es muss deshalb nicht unbedingt ein KS gemacht werden. Ich hatte zwar noch nicht viele Anfälle, aber wenn dann große Anfälle mit völliger Bewußtlosigkeit die immer im KH endeten, wo ich dann auch ein paar Tage bleiben musste. Ich hätte nie gedacht das ich nach 4 Nächten ohne Schlaf überhaupt noch ein Kind gebären kann ohne einen epileptischen Anfall zu bekommen, da ich auf Schlafentzug immer mit Anfällen reagiere. Doch irgendwie schaffte es mein Körper ein Kind zu gebären ohne Anfall. Vielleicht liegt das auch an den ganzen Hormonen die bei einer Geburt ausgeschüttet werden, keine Ahnung. Ich hätte mir das nie zugetraut.

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1. Oktober 2010 um 0:02
In Antwort auf maryjoanna1982

Das dürfte wohl einfach vom Arzt abhängen
Meine Frauenärztin hat mir als sie nur das Wort Epilepsie hörte, sofort einen Überweisungsschein für einen KS in die Hand gedrückt noch ohne überhaupt zu Fragen welche Anfälle, wie oft usw. Als ich dann später in der SS noch bei einem anderen Frauenarzt war, meinte dieser wieder, es muss deshalb nicht unbedingt ein KS gemacht werden. Ich hatte zwar noch nicht viele Anfälle, aber wenn dann große Anfälle mit völliger Bewußtlosigkeit die immer im KH endeten, wo ich dann auch ein paar Tage bleiben musste. Ich hätte nie gedacht das ich nach 4 Nächten ohne Schlaf überhaupt noch ein Kind gebären kann ohne einen epileptischen Anfall zu bekommen, da ich auf Schlafentzug immer mit Anfällen reagiere. Doch irgendwie schaffte es mein Körper ein Kind zu gebären ohne Anfall. Vielleicht liegt das auch an den ganzen Hormonen die bei einer Geburt ausgeschüttet werden, keine Ahnung. Ich hätte mir das nie zugetraut.

Wollte noch hinzufügen
Die Gefahr ist, das die Frau während der Presswehen und der Anstrengung einen Anfall bekommt und dann steckt das Kind ja gerade im Geburtskanal fest, durch den Anfall wird das Baby nicht mehr mit Sauerstoff entfernt und könnte einen Hirnschaden davon tragen oder gar sterben. Bei mir war es so, das sie gleich neben meinem Bett ein Medikament bereitstellten, das sie mir dann schnell gespritzt hätten und das den Anfall unterbricht weil es so stark sedierend wirkt. Da wäre aber dann das Problem gewesen, das man danach stundenlang schläft, weil das Medikament so stark ist und keine Ahnung ... wie die dann das Kind geholt hätten. Das möcht ich lieber gar nicht wissen

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1. Oktober 2010 um 0:29
In Antwort auf cesurbebek

Es tut mir leid,
dass du so eine schlechte Geburt durchleben musstest
Das ist wirklich die reinste Folter. Du würdest bestimmt nie wieder vaginal entbinden oder?
Klar hat auch der Kaiserschnitt viele negative Punkte, aber das muss jede Frau für sich entscheiden.
Habe viele ehrliche Frauen erzählen hören, dass sie nach der Geburt völlig ausgeleiert wären.Da hätte auch kein Beckenbodentraining geholfen
Andere wiederum tun so, als sei es etwas sehr schönes all die Verletzungen im Vaginalbereich mit sich zu tragen.

Nie wieder würde ich vagnial gebären
Danke für die lieben Worte. Ich würde nie nie nie wieder vaginal gebären. Bis heute habe ich immer wieder mal Alpträume von der Geburt wo ich schweißgebadet aufwache. Ich konnte es bis heute nicht verarbeiten, was sicher auch daran liegt das ich ja bis heute noch (15 Monate nach der Geburt) täglich Schmerzen habe an meiner Dammnarbe. Ich kann nie schmerzfrei sitzen oder Unterwäsche tragen. Radfahren ist ganz unmöglich und beim Sex gibt es viele Einschränkungen, weil ich auch in den meisten Stellungen Schmerzen habe (immer dann, wenn Druck auf die Dammnarbe ist). Schön ist daran gar nichts. Schon beim Vorspiel denk ich nur, gleich tut es wieder weh.... Alles andere als erregend. Aber das ist momentan kein Problem mehr, da mein Freund meine Tochter und mich von heute auf morgen verlassen hat vor einem Monat.

Was ich aber sagen muss, ich habe absolut NULL Probleme mit dem Beckenboden. Nie gehabt. Nicht mal im Wochenbett, wo die Hebamme sagte, eine Tröpfcheninkontinenz ist ganz normal.... Ich bin nur zweimal am Tag pipi machen gegangen, weil es nach der Geburt so höllisch schmerzt wenn das Pipi über die Dammnaht drüber läuft. Das ist ja eine Wunde und der Harn ist ja sehr sauer und das brennt wie Feuer. Trotz allem hatte ich nie ein Problem den Harn zu halten. Ausgeleiert? Also es dauerte natürlich schon mal eine Zeit, ist ja nicht so das das Baby rausrutscht und sofort ist man wieder so eng wie davor. 6 Monate nach der Geburt war ich immer noch recht weit, hatte auch kaum Beckenbodentraining gemacht. Der Frauenarzt sagte, die Rückbildung der Scheide dauert ca. 12 Monate, bis es wieder eng ist. Dann habe ich zweimal täglich eine Stunde Beckenbodentraining gemacht (bin immer sehr sehr konsequent) und 9 Monate nach der Geburt war ich wieder sehr eng, so eng wie davor. Es brauchte viel Zeit und Beckenbodentraining. Bis heute mache ich eine halbe Stunde täglich das Beckenbodentraining und ich bin wirklich sehr eng. ABER: Das ist sicher nicht bei jeder Frau nach einer Geburt der Fall, denn ich hatte das Glück das meine kleine eine Frühgeburt war und damit ein echter Zwerg. Sie wog 2.460g und hatte einen Kopfumfang von 33cm (trotzdem steckte sie 2 Stunden fest!). Bei einer Frau die ein 4 Kilo Kind mit 38cm Kopfumfang gebären musste, ist das sicher anders. Und wie gesagt es ist bei mir nur so, weil meine Kleine so ein Zwerg war und auch weil ich wirklich bis heute viel Beckenbodentraining täglich mache. Bei mir ist es sogar so, das ich innen seit der Geburt sehr sehr viel fühle und schon nach 3 Minuten Sex einen sehr intensiven vaginalen Orgasmus bekomme. Es könnte aber auch sein, das das mit dem vielen täglichen Beckenbodentraining zusammen hängt. Ich weiß es nicht. Kann nur sagen wie es bei mir ist. Und obwohl ich nun innen so viel spüre, ist der Sex trotzdem für mich nicht mehr erfüllend, da ich an der Narbe trotzdem die ganze Zeit starke Schmerzen habe. Oft fühlt es sich so an, als würde ich dort einreißen. Ich kann Frauen die sagen, sie haben keinerlei Probleme mit ihren Geburtsverletzungen ehrlich gesagt nicht glauben, weil ich so starke Schmerzen habe. Jetzt wird überlegt, die Narbe neu aufzuschneiden, weil es danach wahrscheinlich besser ist, aber das kann mir halt niemand garantieren und ich hab natürlich nicht Lust dazu und große Angst davor mich einer Operation an meiner Scheide zu unterziehen. Ich würde nie wieder vaginal gebären. Ich möchte auch keinesfalls mehr ein Kind, weil ich zuviel Angst vor einer Geburt habe (auch nach einem KS kann man Probleme haben). Ich möchte nicht das Risiko eingehen, dann Schmerzen an der Dammnarbe und an der KS Narbe zu haben, deshalb ist für mich ein weiteres Kind nicht geplant. Aber man kann es eben nie ausschließen, denn mein 1. Kind war auch nicht geplant, denn ich wurde trotz Pille (ja ich habe sie korrekt eingenommen, kein Erbrechen, Durchfall, andere Medikamente) schwanger. Jedes Monat wenn ich weiß ich bekomme nun bald meine Periode habe ich schon Tage davor Angst, das ich sie vielleicht gar nicht bekomme und wieder schwanger sein könnte, weil ich wirklich nie wieder gebären möchte. Würde mich freuen, wenn du mich auf den laufeneden hältst, wie es bei dir so läuft und vor allem wenn du dich nach deinem KS mal hier meldest und erzählst wie es denn war

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1. Oktober 2010 um 20:20

Bei mir auch schlimmer Milchstau
Also ich hatte auch sehr viel Milch und da meine Kleine ein Frühchen war, fehlte ihr die Kraft zum Saugen. Sie trank zwei Schlucke und schlief wieder ein. Überhaupt schlief sie nur die ganze Zeit. Ich hatte dann so einen argen Milchstau, das dann nicht mal mehr mit Abpumpen mehr ein einziger Tropfen Milch rauskam. Obwoh ich dort mehrmals sagte, das ich Epilepsie habe, wurden mir trotzdem diese Abstilltabletten gegeben. Sogar in starker Überdosierung. Ich bekam die 3 fache Dosis die man normalerweise erhält, sagte der Frauenarzt, weil sie sich nicht mehr zu helfen wußten und meine Brüste hart wie Steine waren und die Brustwaren schon ganz dunkelblau wurden. Ich wußte NIE das diese ABSTILLTABLETTEN BEI EPILEPSIE VERBOTEN SIND. Sprach aber die Hebammen und Ärzte immer wieder auf das Thema Epilepsie an, keiner sagte was davon. Großen Anfall mit Bewußtlosigkeit bekam ich zum Glück keinen, aber mir ging es hundsmiserabel und ich hatte ur viele so kleine Aussetzer im Gehirn, das ich nicht mal mehr einen Satz zu Ende sprechen konnte. Mir war ganz seltsam im Kopf und ich wußte genau, das da irgendwas nicht stimmt. Wahnsinn da gaben die mir die 3fache Dosis!!! Unglaublich. Aber ich habe schon oft bemerkt, das sehr viele Ärzte beim Thema Epilepsie wenig Ahnung haben oder einfach nicht daran denken. Bei mir stand Epilepsie jedenfalls auch in der Akte. Als es mir dann so schlecht auf die Tabletten ging, hab ich dann aber trotzdem nicht gefragt, ob man die Tabletten bei Epilepsie überhaupt nehmen darf oder nicht, weil es blieb mir nichts anderes mehr übrig, weil der Arzt sagte, sonst müsste die Brust aufgeschnitten werden und das ganze Eiter aus den Milchgängen entfernt werden, wenn das nicht endlich mal abfließt, weil aus der Brust kam ja nicht mehr raus. Und weil ich natürlich nicht die Brüste aufgeschnitten bekommen wollte, nahm ich dann die Tabletten einfach weiter und hoffte, das ich keinen großen Anfall bekommen würde. DANKE für deine Info. Sollte ich nochmals schwanger werden, was ich nicht hoffe, dann weiß ich darüber wenigstens Bescheid. Pfefferminztee und Kühlakkus, Topfen,.... das alles hat bei mir absolut gar nichts mehr geholfen und ich hatte brennende Schmerzen in der Brust das ich dachte, da macht jemand ein Feuer drauf, konnte auch Nächte lang nicht schlafen wegen der starken Schmerzen in den Brüsten, was natürlich in Kombination mit Epilepsie ein Horror ist und weil ich die Nächte vor der Geburt auch schon nicht geschlafen hatte. Abstilltabletten die man bei Epilepsie nicht nehmen darf in 3 facher Dosis und Schlafentzug zusammen.... Ein Wunder das da nichts passiert ist.

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2. Oktober 2010 um 0:19

Also
Ich denke auch fast, das da schon mal was passiert sein muss in diesem KH in de du warst. Weil wie gesagt, bei mir hatte niemand Ahnung obwohl ich oft die Epilepsie angesprochen habe. Die Ärzte könne gar nicht den Beipackzettel von allen Tabletten auswendig wissen, das ist unmöglich, weil es gibt so viele Medikamente und dann noch im richtigen Moment dran denken, wenn sie Streß haben. Ich habe mich überhaupt sehr schlecht betreut gefühlt. Hab nur einmal am Tag für etwa eine MInute einen Arzt gesehen. Die liefen so schnell durch bei der Visite. Wie gesagt, bis heute hätte ich das mit den Abstiltabletten gar nicht gewußt, wenn du es nicht geschrieben hättest Man muss wohl als Patient viel lästiger sein und immer mal öfter nachfragen und gezielt bei jeder Tablette fragen, kann ich diese Tablette trotz meiner Epilepsie wirklich nehmen? Das Beste wäre überhaupt wenn man gleich sein eigenes Medizinstudium machen würde *g*!

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2. Oktober 2010 um 22:41

Deine Entscheidung!!!
Es ist ja wohl einzig und allein deine Entscheidung wie du dein Kind bekommen magst. Ich werde auch am Mittw. per KS entbinden. Und es ist medizinisch nicht notwendig aber ICH will es so und basta. Mein Fa. war nat. nicht begeistert von meiner Entscheidung aber ich hab mich da nicht beirren lassen. 4 meiner Bekannten hatten einen Wunsch-KS 2 sogar mit Vollnarkose und das war nie ein Problem. War auch schon im Krh.zum Vorstellen und die Ärztin hat nur gefragt warum ich ein KS will. Hab ihr nur gesagt,daß eine Spontangeburt für mich nicht in frage kommt da ich Angst hab und das hat ihr gereicht. Sowas ärgert mich,wenn so Schlauschwätzer dir sagen wollen was für dich richtig ist. Willkommen im 21. Jahrhundert und nur DU bestimmst über dein Körper. So Sprüche wie jede Wehe bringt dich deinem Kind näher sind auch super. lass dich nicht beeinflussen und setz dich durch,wenn du kein Zweifel dran lässt,daß für dich nur ein KS in frage kommt wird auch kein Arzt dran zweifeln.
Ich wünsch dir viel Glück und alles Gute...
Liebe grüße sabine 39ssw

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