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Probezeit- schwanger- befristeter Arbeitsvertrag!!! Und nun?

20. Juli 2014 um 16:50

Hallo,

meine Schwester hat vor kurzem ihren Neuen Job angefangen und befindet sich somit noch in der Probezeit (vetraglich sechs Monate) ... ihr Arbeitsvertrag ist auf zwei Jahre befristet.

Jetzt hat sie erfahren dass sie schwanger ist! Sicher hat sie einen Kündigungsschutz auch in der Probezeit da eine Schwangerschaft besteht aber meine Frage nun, wie geht es nach dem Arbeitsvertrag weiter?

Der Vertrag läuft nach 2 Jahren aus, somit muss der Arbeitnehmer ja auch nicht kündigen. Sie möchte aber gerne 3 Jahre für das Kind da sein... wer übernimmt dann die Kosten? Die Krankenkasse oder das Arbeitsamt? Sie ist gesetzlich krankenversichert... muss sie sich direkt nach Auslaufen des Vertrags arbeitslos melden oder schon jetzt da sie ja weiß wann der Vertrag endet???

Vielen Dank im voraus!


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20. Juli 2014 um 17:04

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Es steht ihr ganz regulär zu, im 1. Jahr nac Geburt Elterngeld zu beantragen, ggf gesplittet auf 2 Jahre.

Ich vermute, danach müsste der Vater des Kindes für den Lebensunterhalt aufkommen. Arbeitslosengeld erhält sie nur, wenn sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und das wird sie ja wohl nicht.

Üblicherweise muss man sich 3 Monate vor Auslaufen des Vertrages arbeitslos melden. An ihrer Stelle würde ich vorab, z.B. im Mutterschutz vor der Entbindung, beim Arbeitsamt nachfragen, wann sie sich in ihrem speziellen Fall melden soll.

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20. Juli 2014 um 23:55

Mmmhhh sie ist zwar durch die Schwangerschaft....
Im Kündigungsschutz, aber dennoch erstmal in Probezeit. Der AG kann sie also mit Ablauf der Probezeit kündigen ohne jegliche Gründe anzugeben. Also ist sie nur 6 Monate beschäftigt und muß sich für den Rest der Zeit bis zum muschu arbeitslos melden. Ab muschu bekommt sie das Mutterschaftsgeld

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20. Juli 2014 um 23:59
In Antwort auf rsis_11847686

Mmmhhh sie ist zwar durch die Schwangerschaft....
Im Kündigungsschutz, aber dennoch erstmal in Probezeit. Der AG kann sie also mit Ablauf der Probezeit kündigen ohne jegliche Gründe anzugeben. Also ist sie nur 6 Monate beschäftigt und muß sich für den Rest der Zeit bis zum muschu arbeitslos melden. Ab muschu bekommt sie das Mutterschaftsgeld

Ups zu früh abgesendet. ..
Von der Krankenkasse, das ist genauso viel wie Arbeitslosengeld. Wie das mit der Krankenversicherung in der Elternzeit aussiehst weiß ich nicht, am besten bei der Krankenkasse anfragen. Das Elterngeld wird dann individuell berechnet je nachdem wieviel Monate sie gearbeitet hat, die Höhe des Arbeitslosengeldes zählt nicht dazu und wird mit 0 berechnet. Hoffe ich konnte etwas helfen. ...

LG

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22. Juli 2014 um 0:21

Sorry ich habe mich etwas falsch ausgedrückt. ..
Sicher ist man erstmal im besonderen Kündigungsschutz auch in der Probezeit ..doch in den meisten Arbeitsverträgen ist zu der Probezeit noch eine extra Klausel. ..nämlich das bis zum ende der Probezeit der Vertrag befristet ist, erst wenn der Vertrag bis dahin nicht aufgehoben worden ist geht er stillschweigend in ein Festvertrag bzw zu der nächsten Befristung über. Das heißt sie könnten am Ende der Befristung (Probezeit) den Vertrag auflösen.
Überprüft lieber was genau zu der Probezeit in ihrem Vertrag vereinbart worden ist.

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