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Pro & Contra

19. Mai 2010 um 12:56

.. was haltet ihr davon wenn man hier in diesem thread mal ganz sachlich ein pro & contra aufstellt ?

also was spricht für eine abtreibung und was nicht...

nachdem sich hier ja immer gestritten wird, würde ich vorschlagen das man in diesem thread einfach nur mal niederlegt was einem die entscheidung bringt... weniger aus eigener erfahrung, sondern ganz sachlich

bin ja mal gespannt was daraus wird

gerne kann man dann natürlich zu jedem pro gleich ein contra einlegen....

hoffentlich mal ohne beleidigungen..... auch meinerseits

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19. Mai 2010 um 13:54

Ich finde die Idee...
gar nicht so schlecht.
Wäre natürlich zu unterscheiden, ob man den e i n z e l n e n Fall einer Frau meint - oder prinzipiell die Möglichkeit eines SSA an sich. Ich schreib nachher noch mal was dazu...
Liebe Grüße!

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19. Mai 2010 um 14:11

Hmmm... @ jule und cong...
.. ich finde schon das man das hier gut darstellen könnte.... denn viele frauen stehen vor fragen wie

1. was habe ich für finanzielle mögichkeiten

2. soll ich mich für oder gegen das kind entscheiden wenn.....

3. wie werde ich mich danach fühlen

usw usw...

viele frauen wissen nicht was sie für möglichkeiten haben wenn sie zb alleinerziehend sein werden.... wie das leben danach aussieht....

davor haben denke ich viele angst und entscheiden sich dann eventuell gegen ein kind weil sie nicht wissen was sie für hilfe von aussen erwarten können....

sternenkind

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19. Mai 2010 um 14:13
In Antwort auf nainsm_12077256

Ich finde die Idee...
gar nicht so schlecht.
Wäre natürlich zu unterscheiden, ob man den e i n z e l n e n Fall einer Frau meint - oder prinzipiell die Möglichkeit eines SSA an sich. Ich schreib nachher noch mal was dazu...
Liebe Grüße!

@ achso..
... ich denke im endeffekt wird es auf die einzelnen fälle auslaufen... denn jede geschichte und die dazugehörigen entscheidungspunkte sind verschieden....

und doch wär es ganz toll wenn man beide seiten darstellt
sternenkind

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19. Mai 2010 um 14:21

Jule...
... ich denke ich hab mich falsch ausgedrückt oder du hast es falsch verstanden....

dieser thread soll nicht aufzählen welche frau es darf oder nicht, oder bei welcher frau es ok wäre.... sondern er soll eventuell einen großteil der antworten haben die hier oft gesucht werden.....

sachlich

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19. Mai 2010 um 14:23

Doch jule...
... in dem fall wäre contra >>>> ich werde es bereuen

als gegensatz dazu pro>>>>>>> ich werde es nicht bereuen

aus welchen gründen auch immer!

frauen die es später bereuen haben es nicht aus eigener überzeugung getan

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19. Mai 2010 um 14:25

Dazu...
... gibt es aber immer fragestellungen warum eine frau so denkt... und diese antworten werden hier im forum gesucht...

ein guter ansatz wäre dann eben das man sich diese fragen mal genauer durch den kopf gehen lässt um darauf jeweils ein pro und ein contra zu finden.....

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19. Mai 2010 um 14:29

@ jule....
... ich schreibe hier oben damit man nicht immer scrollen muss

deshalb soll dieser thread und dessen antworten sachlich bleiben....


es soll hier nicht zum ausdruck kommen in welcher situation es wer verstehen kann oder nicht....

es sollten einfach einige antworten auf bestimmte fragen werden

ohne die eigene überzeugung darzulegen, denn es ist so wie du sagst... für die eine reichen manche argumente für die andere nicht

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19. Mai 2010 um 14:29


Das ist wirklich nicht leicht zu beantworten.
Für mich z.B spricht nur dagegen, dass Mutter zu sein was sehr schönes ist. Bei anderen sieht das dann wieder anders aus!

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19. Mai 2010 um 14:31


DARUM SOLL ES HIER NICHT GEHEN

willst oder kannst du nicht verstehen was ich meine?????

ich will hier nicht schreiben WARUM es in ordnuöng sein dürfte, sondern darlegen was dagegen und was dafür sprechen könnte im ALLGEMEINEN

mei o mei

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19. Mai 2010 um 14:32
In Antwort auf canan_12715772


Das ist wirklich nicht leicht zu beantworten.
Für mich z.B spricht nur dagegen, dass Mutter zu sein was sehr schönes ist. Bei anderen sieht das dann wieder anders aus!


ich glaube das war nun mal die erste gute antwort...

auch wenn du eben schreibst das es für dich so ist

DANKE

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19. Mai 2010 um 14:32
In Antwort auf canan_12715772


Das ist wirklich nicht leicht zu beantworten.
Für mich z.B spricht nur dagegen, dass Mutter zu sein was sehr schönes ist. Bei anderen sieht das dann wieder anders aus!


ich glaube das war nun mal die erste gute antwort...

auch wenn du eben schreibst das es für dich so ist

DANKE

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19. Mai 2010 um 14:41

Jule...
... diese frauen werden hier auch nichts beantworten müssen...

ich lass es jetzt gut sein, wenn es für dich keinen grund gibt hier mitzuschreiben dann lass es doch ganz einfach sein.... wer kein pro und contra hat braucht ja nicht mitzumischen

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19. Mai 2010 um 14:46

Jule
Das ist doch völlig okay, Menschen sind verschieden. Zum Glück! Aber mir zB hat es geholfen mich wirklich mit Zettel und Stift hinzusetzen und zu überlegen. Das gibt mir die Sicherheit, dass es so richtig ist.

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19. Mai 2010 um 14:50

Eben
Vielleicht findet man beim überlegen hier dann ja anregungen über die man sich sein urteil bilden und gewichten kann! Sachen an die man vllt in der Situation grade gar nicht denkt bzw. sie vergisst

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19. Mai 2010 um 14:53

Contra
1. Sein eigen Fleisch und Blut "entfernen"

2. Eingriff in die Natur des lebens

3. Hormone sorgen oft am Anfang einer SS für verwirrung, dies sorgt oft dafür das die Subjektive Meinung "verfälscht" wird - heißt also die Entscheidung dafür kann falsch getroffen werden

4. Adoptionsmöglichkeiten/Babyklappe (meist wegen Gesellschaftlichem aber schwierig)

5. Für etliche Probleme die für eine AB sprechen gibt es eine Lösung

Mir fällt bestimmt noch mehr ein

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19. Mai 2010 um 15:05

Also ich
würde mal sagen,dass kommt auf die Lebenssituation an, was da bei Pro & Contra steht. Das kann man nicht Verallgemeinern. Als ich mich damals entschieden habe...standen auf der Pro Kind Seite mehr Argumente bzw. die Contra Kind Argumente waren mir nicht so wichtig(Job,Geld etc). Ich denke dabei kommt es immer auf die persönliche Situtiaon an und man kann das nicht sachlich sehen.

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19. Mai 2010 um 15:12
In Antwort auf yelena_12119032

Also ich
würde mal sagen,dass kommt auf die Lebenssituation an, was da bei Pro & Contra steht. Das kann man nicht Verallgemeinern. Als ich mich damals entschieden habe...standen auf der Pro Kind Seite mehr Argumente bzw. die Contra Kind Argumente waren mir nicht so wichtig(Job,Geld etc). Ich denke dabei kommt es immer auf die persönliche Situtiaon an und man kann das nicht sachlich sehen.

Mseve1
Da geb ich dir recht, es kommt auf die Situation an, auf die Lebenserfahrung, die Persönlichkeit ( ob Kopfmensch, Gefühlsmensch...), die Ziele, die Prioritäten...
Trotzdem könnte man hier von allen die Argumente sammeln, da ja jeder verschiedene hat, und wenn dann eine Frau die sich entscheiden will die liest kann sie selbst beurteilen was davon für sie schlüssig ist und was nicht.

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19. Mai 2010 um 15:14
In Antwort auf canan_12715772

Mseve1
Da geb ich dir recht, es kommt auf die Situation an, auf die Lebenserfahrung, die Persönlichkeit ( ob Kopfmensch, Gefühlsmensch...), die Ziele, die Prioritäten...
Trotzdem könnte man hier von allen die Argumente sammeln, da ja jeder verschiedene hat, und wenn dann eine Frau die sich entscheiden will die liest kann sie selbst beurteilen was davon für sie schlüssig ist und was nicht.


Da gebe ich euch beiden recht! Vieleicht kann jemand etwas für sich gebrauchen....

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19. Mai 2010 um 15:53
In Antwort auf yelena_12119032

Also ich
würde mal sagen,dass kommt auf die Lebenssituation an, was da bei Pro & Contra steht. Das kann man nicht Verallgemeinern. Als ich mich damals entschieden habe...standen auf der Pro Kind Seite mehr Argumente bzw. die Contra Kind Argumente waren mir nicht so wichtig(Job,Geld etc). Ich denke dabei kommt es immer auf die persönliche Situtiaon an und man kann das nicht sachlich sehen.


Besser kann man es nicht ausdrücken. Ich schließe mich dir an!

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19. Mai 2010 um 16:07
In Antwort auf canan_12715772

Mseve1
Da geb ich dir recht, es kommt auf die Situation an, auf die Lebenserfahrung, die Persönlichkeit ( ob Kopfmensch, Gefühlsmensch...), die Ziele, die Prioritäten...
Trotzdem könnte man hier von allen die Argumente sammeln, da ja jeder verschiedene hat, und wenn dann eine Frau die sich entscheiden will die liest kann sie selbst beurteilen was davon für sie schlüssig ist und was nicht.

Mmhhh
aber eigentlich sollte doch jeder selbst ganz genau wissen was für ihn wichtig ist. als ich damals überlegt habe,war ich auch hier im forum,aber meine entscheidung hab ich dann ganz mit mir alleine getroffen. da war es egal was hier stand...weißt du was ich meine? für mich war schnell klar...einen abbruch verkrafte ich psychisch nicht. obwohl mir auch klar war,dass es beruflich und finanziell bergab geht als alleinerziehende. trotzdem war das für mich nicht so wichtig. anderen ist das vielleicht wichtiger,die sind in der lage einen abbruch zu verkraften. meine rahmenbedingungen das kind zu bekommen waren aber auch noch ok,auch ohne mann. bei anderen ist das vielleicht ganz anders,weil schon ein kind da ist,die familie nicht dahinter steht usw. oft ist das ganz entscheidend wieviel rückhalt man bekommt. ich hatte diesen,gott sei dank. ich weiß nicht ob ich es sonst geschafft hätte. weil bei aller liebe zum kind. ein kind ist auch große verantwortung,ein leben lang. das merkt man aber auch erst,wenn es mal ne zeitlang da ist. das leben verändert sich mit der geburt von einem tag auf den anderen und nichts ist so wie es mal war.
wenn ich so im fernsehen sehe,das mütter oder väter ihre kinder verhungern lassen,zu tode quälen usw. dann frage ich mich wirklich,warum diese das kind überhaupt bekommen haben
ist alles so ne sache mit der abtreibung...ich will mich da auch gar nicht soweit aus dem fenster lehnen. wichtig ist nur,dass egal wie man sich entscheidet,man danach glücklich weiterlebt. wenn nicht, hat man die falsche entscheidung getroffen.

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19. Mai 2010 um 16:26


Meine Liste:
Contra)
- Ich wollte gern 2 Kinder

Pro)
- Meine Tochter ist noch nichtmal 1 und braucht viel Aufmerksamkeit
- Ich kann schwanger nicht wieder in meinen alten Job einsteigen
- Wir haben Schulden
- Es würde die Scheidung erschweren
- Es würde den Umzug erschweren
- Ich habe keinen Rückhalt aus der Familie
- Zwei Kleinkinder sind eine enorme Belastung der ich zu 99% nicht gewachsen bin

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19. Mai 2010 um 20:39

Habe fertig
Hab mal ne Liste für beides gemacht...Ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Zu den Entscheidungskriterien, die viele Frauen wohl in ihre Überlegungen mit einfließen lassen kann:

Persönliche Faktoren
Eigenes Alter bzw eigene gefühlte Reife, prinzipieller Kinderwunsch, Verhältnis zu Kindern, eigene Belastbarkeit, Lebensziele oder Träume, die durch die SS in Frage gestellt, verschoben oder unerreichbar werden, Selbstvertrauen, Fähigkeit mit schwierigen Situationen umzugehen, Beeinflussbarkeit durch andere, Entscheidungsfreudigkeit, Flexibiltät, Mut, aktuelle psychische Verfassung, Grad der Aufklärung über SS und SSA

Beziehungsfaktoren
Beziehung zum Kindesvater vorhanden oder nicht, wie ist die Beziehungsqualität, wie steht dieser zur SS, ist er unterstützend oder nicht, wie wirkt sich Abbruch oder Fortführung der SS vermutlich auf die Beziehung aus?

Finanzielle Faktoren
Existenz gesichert oder nicht, Schulden, Abhängigkeit vom Staat oder den Eltern, finanziell selbständig, unterstützt vom Erzeuger oder nicht

Wohnsituation
Alleine, WG, mit Partner, mit Eltern, müsste sich was ändern für das Kind?

Berufliche Situation
Schule, Ausbildung, Studium beendet oder nicht, sicherer Arbeitsplatz, keine Arbeit, Berufsaussichten, kann der Beruf noch schwanger bzw. mit Kind ausgeübt werden

Soziale Faktoren
Schon vorhandene Kinder, Verpflichtungen, Beeinflussung durch Familie oder Freunde, zu erwartende Unterstützung von Familie, Freunde oder anderen Stellen (Kirche, Chef), Betreuungsmöglichkeiten

Medizinische Faktoren
Risikofaktoren oder Erkrankung der Mutter, Risikofaktoren oder Erkrankung des Kindes, notwendige Medikamente

Entstehung der SS
Verhütungsunfall, nicht verhütet, geplant, Ehe, Beziehung, Affäre, ONS, Vergewaltigung

Beziehung zum Kind
Gefühlte Bindung und Zuneigung zum Kind in der Frühschwangerschaft, was hält die Schwangere für wichtig und notwendig für ihr Kind und ist dies vorhanden

Zukunftsbild
Wie stellt sich die werdende Mutter die Zukunft mit Kind vor, wie wäre der Erzeuger in seiner Vaterrolle, wie das Leben nach einem Abbruch

Ethische, spirituelle oder religiöse Faktoren
Persönliche Überzeugungen, hat ein Embryo eine Seele, ab wann fängt man an, den Embryo als menschliches Leben bzw Kind zu sehen, ist Abtreibung prinzipiell vertretbar oder verwerflich, verbietet es die Religion

Jeder dieser Faktoren wird aber von jeder Frau natürlich anders gewichtet. So kann ein gewichtiger Faktor auch mal viele andere aushebeln (siehe Jule).

So, und nun prinzipielles Pro und Contra:

Contra:
Ein Abbruch verhindert die Reifung eines Embryos zu einem lebensfähigen Baby
Das Kind kann dazu nicht befragt werden
Viele Abbrüche finden auf Druck von außen statt und entsprechen nicht dem eigentlichen Wunsch der Frau
Ein Abbruch kann u.U. negative psychische Folgen haben
Mögliche Neben oder Spätwirkungen

Pro (und hier meine ich ganz klar Pro Choice nicht pro Abtreibung!)
Keine Frau darf gezwungen sein, eine SS gegen ihren Willen und Wunsch auszutragen, weil dies eine Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte ist
Ein Kind sollte willkommen sein und angemessene Umstände für ein körperlich und psychisch gesundes Aufwachsen haben.
Ein Verbot von SSA verhindert keine Abbrüche, sondern drängt Frauen in die Illegalität und in u.U. Lebensgefahr
Trotz Verhütung kommt es immer wieder zu ungewollten SS
Das Austragen einer ungewollten SS kann u.U. negative psychische Folgen haben
Ungewollte Kinder leiden häufiger unter Verwahrlosung sowie emotionalem, körperlichem oder gar sexuellem Missbrauch
Ein Embryo kann noch kein Schmerzempfinden oder psychische Qualen erleiden, die Mutter hingegen schon
Medizinische Indikationen
Kriminologische Indikationen

So, das wars erst mal...vielleicht fällt mir noch mehr ein
Liebe Grüße!

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19. Mai 2010 um 23:20

Hallo
also ich denk es gibt nicht viel pro und contra entweder man möchte ein kind oder man möchte kein kind. denn schwierig war es immer im bezug auf geldsorgen,umzug,schule,arbeit --usw. der perfekte augenblick ist fast nie gegeben. ich denke jede frau weiss im herzen ob sie dieses kind austragen und aufziehen möchte oder ob sie sich dazu noch nicht bereit fühlt.
eine pro und contra liste ist vielleicht etwas um sein gewissen zu beruhigen oder sich die entscheidung einfacher zu machen.
denn auch wenn in der 8 woche der ss alles super ist kann ich in der zeit immernoch meine arbeit verlieren, das haus brennt ab ich finde bis ende der ss keine geeignete whg oder so... .. trotzdem mal interessant sowas zu lesen.

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20. Mai 2010 um 0:26
In Antwort auf nainsm_12077256

Habe fertig
Hab mal ne Liste für beides gemacht...Ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Zu den Entscheidungskriterien, die viele Frauen wohl in ihre Überlegungen mit einfließen lassen kann:

Persönliche Faktoren
Eigenes Alter bzw eigene gefühlte Reife, prinzipieller Kinderwunsch, Verhältnis zu Kindern, eigene Belastbarkeit, Lebensziele oder Träume, die durch die SS in Frage gestellt, verschoben oder unerreichbar werden, Selbstvertrauen, Fähigkeit mit schwierigen Situationen umzugehen, Beeinflussbarkeit durch andere, Entscheidungsfreudigkeit, Flexibiltät, Mut, aktuelle psychische Verfassung, Grad der Aufklärung über SS und SSA

Beziehungsfaktoren
Beziehung zum Kindesvater vorhanden oder nicht, wie ist die Beziehungsqualität, wie steht dieser zur SS, ist er unterstützend oder nicht, wie wirkt sich Abbruch oder Fortführung der SS vermutlich auf die Beziehung aus?

Finanzielle Faktoren
Existenz gesichert oder nicht, Schulden, Abhängigkeit vom Staat oder den Eltern, finanziell selbständig, unterstützt vom Erzeuger oder nicht

Wohnsituation
Alleine, WG, mit Partner, mit Eltern, müsste sich was ändern für das Kind?

Berufliche Situation
Schule, Ausbildung, Studium beendet oder nicht, sicherer Arbeitsplatz, keine Arbeit, Berufsaussichten, kann der Beruf noch schwanger bzw. mit Kind ausgeübt werden

Soziale Faktoren
Schon vorhandene Kinder, Verpflichtungen, Beeinflussung durch Familie oder Freunde, zu erwartende Unterstützung von Familie, Freunde oder anderen Stellen (Kirche, Chef), Betreuungsmöglichkeiten

Medizinische Faktoren
Risikofaktoren oder Erkrankung der Mutter, Risikofaktoren oder Erkrankung des Kindes, notwendige Medikamente

Entstehung der SS
Verhütungsunfall, nicht verhütet, geplant, Ehe, Beziehung, Affäre, ONS, Vergewaltigung

Beziehung zum Kind
Gefühlte Bindung und Zuneigung zum Kind in der Frühschwangerschaft, was hält die Schwangere für wichtig und notwendig für ihr Kind und ist dies vorhanden

Zukunftsbild
Wie stellt sich die werdende Mutter die Zukunft mit Kind vor, wie wäre der Erzeuger in seiner Vaterrolle, wie das Leben nach einem Abbruch

Ethische, spirituelle oder religiöse Faktoren
Persönliche Überzeugungen, hat ein Embryo eine Seele, ab wann fängt man an, den Embryo als menschliches Leben bzw Kind zu sehen, ist Abtreibung prinzipiell vertretbar oder verwerflich, verbietet es die Religion

Jeder dieser Faktoren wird aber von jeder Frau natürlich anders gewichtet. So kann ein gewichtiger Faktor auch mal viele andere aushebeln (siehe Jule).

So, und nun prinzipielles Pro und Contra:

Contra:
Ein Abbruch verhindert die Reifung eines Embryos zu einem lebensfähigen Baby
Das Kind kann dazu nicht befragt werden
Viele Abbrüche finden auf Druck von außen statt und entsprechen nicht dem eigentlichen Wunsch der Frau
Ein Abbruch kann u.U. negative psychische Folgen haben
Mögliche Neben oder Spätwirkungen

Pro (und hier meine ich ganz klar Pro Choice nicht pro Abtreibung!)
Keine Frau darf gezwungen sein, eine SS gegen ihren Willen und Wunsch auszutragen, weil dies eine Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte ist
Ein Kind sollte willkommen sein und angemessene Umstände für ein körperlich und psychisch gesundes Aufwachsen haben.
Ein Verbot von SSA verhindert keine Abbrüche, sondern drängt Frauen in die Illegalität und in u.U. Lebensgefahr
Trotz Verhütung kommt es immer wieder zu ungewollten SS
Das Austragen einer ungewollten SS kann u.U. negative psychische Folgen haben
Ungewollte Kinder leiden häufiger unter Verwahrlosung sowie emotionalem, körperlichem oder gar sexuellem Missbrauch
Ein Embryo kann noch kein Schmerzempfinden oder psychische Qualen erleiden, die Mutter hingegen schon
Medizinische Indikationen
Kriminologische Indikationen

So, das wars erst mal...vielleicht fällt mir noch mehr ein
Liebe Grüße!


danke ..@ achso...

ich finde es wirklich schön, dass du dir die mühe gemacht hast das so ausrührlich darzustellen...

es bewirkt denke ich auch, dass frauen wie ich sich mal gedanken darüber machen und erstaunt sind wie viele gründe es dafür oder dagegen geben kann....

@ alle andern... es freut mich wirklich wie sachlich das ganze hier gelaufen ist.... find ich toll, ganz ohne beleidigungen und vorwürfe....

ich weiss ich hab meine pro und contras, wie sie für mich zutreffen würden noch nicht genannt.... aber das kommt dann noch...

es ist für mich natürlich auch nicht einfach bei der ganzen sache nicht emotional zu schreiben, aber ich werd mir mühe geben....

sternenkind

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20. Mai 2010 um 10:21

Also...
fangen wir mal an...

Pro:
-Gesundheitliche Gründe
-Finanzielle Gründe
-Mein Job ist mir wichtiger, da er sehr viel Spass macht und mir am Herzen liegt
-Ich habe generell keinen Kinderwunsch
-Mein Partner mag ebenfalls keine Kinder
-Zuviel Einschränkung in verschiedenen Situationen

Contra:
-Nichts

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