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Pötzlich wahnsinnige Angst in den letzten SS Wochen

2. Juni um 5:09

Hallo zusammen,

Ich hoffe, es ist auch für mich als Mann ok hier einmal zu schreiben, und meine Sorgen mit euch zu teilen, eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren.

Meine Frau (31) und ich (32) sind glücklich verheiratet und haben das Thema Nachwuchs in Angriff genommen. Meine Frau ist nun hochschwanger (36.Woche) und wir freuen uns sehr auf die Ankunft unseres Sohnes.
Hier nun einige meiner Sorgen: Meine Frau wollte unbedingt dass das Kind mit Hilfe einer Hebamme zur Welt kommt. Mir persönlich ist das eher suspekt, ich kann mir keinen besseren Ort als ein Krankenhaus vorstellen. Da SIE aber das Kind zur Welt bringen muss und nicht ich, fand ich es auch nicht richtig, mich hier durchzusetzen, da ich will, dass Sie sich wohlfühlt.

Wir sind also einen guten Kompromiss eingegangen (dachte ich). Bis hin zur 20. Woche, haben wir die normalen Arzttermine durchgezogen, seitdem haben wir eine wirklich sehr nette Hebamme, die meiner Frau sehr gut tut und durch die sie sich wirklich sehr sicher fühlt.
Beide Ultraschalls, der letzte in der 20. Woche, waren ganz normal und alles deutet auf ein gesundes Baby hin, es gab keine Anzeichen für irgendein Problem.

Mit dem dritten Trimester wurden ein paar Alltagsdinge natürlich immer schwieriger für meine Frau, sei es im Beruf, oder zu Hause oder mit Freuden. Aktuell fühlt sie sich oefter nicht so gut, hat viel Braxton Hicks und muss sich manchmal am Abend früh hinlegen. Das alles scheint nicht außergewöhnlich zu sein, aber dennoch beunruhigt es mich, da wir halt nicht diese ärztliche Kontrolle haben, die ich mir eigentlich gewünscht hätte.
Unsere Hebamme sagt, dass es dem Kind nach allem was sie fühlen und abhören kann, gut geht. Die Position ist ideal für die Geburt, der Herzschlag ist normal, sowie der Gewichtszuwachs meiner Frau. Das einzige Problem dass sie hatte, war Eisenmangel den wir aber auch in den Griff bekommen haben.

Dennoch fühle ich mich unglaublich nervös, als wäre ich nicht richtig im Bilde, obwohl mir meine Frau versichert, dass auch bei Arztbesuchen nicht wirklich viel mehr Informationen herauszubekommen wären.

Ich liege die halbe Nacht wach, und habe Angst, ob das Unwohlsein meiner Frau normal ist, ob wir einen großen Fehler damit machen, nicht zum Arzt zu gehen, und seit neuesten habe ich irgendwie auch Angst, dass das Kind behindert sein könnte, obwohl rein gar nichts darauf hindeutet. Mit meiner Frau kann ich nicht viel darüber reden, denn ich will sie nicht beunruhigen, aber ich hoffe schon, dass das alles irgendwie gut geht in den nächsten knapp 4 Wochen.
Ich freue mich sehr darauf, Vater zu werden, den kleinen Racker im Bauch meiner Frau zu spüren, ist für mich unbeschreiblich schön, aber ich habe irgendwie dieses Angstgefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Klingt die Situation, so wie ich sie hier beschreibe, für euch normal ? Ich habe versucht, nichts zu dramatisieren oder zu beschönigen.

Vielen lieben Dank für jede Antwort.












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2. Juni um 8:23

Normal das du nervös bist. Immerhin ist es euer erstes Kind.
(Die Geburt wird auch nicht wie im Film, 2 x pressen,  Kind ist da sein. Sondern es zieht sich zeitlich ganz schön,  besonders mit den Wehen vor der Geburt.

Die Hebamme weiß schon was sie tut.

Wenn es dich beruhigt geh doch nochmal mit deiner Frau zum Arzt. 

Falls das Kind behindert ist (wovon ich nicht ausgehe,  sonst wäre bestimmt was im Ultraschall auffällig gewesen)
kannst du jetzt eh nichts mehr tun. 

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3. Juni um 13:14

Versuch deiner Frau und ihrer Intuition zu vertrauen. Und auch die Aussagen der behandelnden Hebamme deuten darauf hin, dass alles in Ordnung ist.

 

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7. Juni um 12:25

All deine Ängste sind total normal. Wenn werdende Eltern nicht so kurz vor der Geburt solche Gedanken hätten, wäre es verwunderlich.
Selber habe ich 2 Kinder und in beiden Schwangerschaften war ich, wie deine Frau, nur zu den 3 US beim Frauenarzt. Die restlichen Vorsorgetermine hatte ich bei den Hebammen im Geburtshaus. Der 1. kam im Krankenhaus zur Welt, der 2. im Geburtshaus. Klar beim Fa siehst du auch als Mann etwas, aber eine Hebamme macht so viel mehr. Eben nicht nur den medizinischen Teil, sondern auch den emotionalen Teil. Kannst du vllt. mal mit zur Hebamme kommen? Sprich sie auf deine Ängste (oder nenn es irgendwie anders) an und du wirst vermutlich vom Profi hören, dass das ganz normal ist. Hattet ihr einen Geburtsvorbereitungskurse oder wollt ihr noch einen machen? Da hättest du auch die Möglichkeit dich mit anderen Baldpapies auszutauschen. 

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7. Juni um 17:08
In Antwort auf welcome1

Hallo zusammen,

Ich hoffe, es ist auch für mich als Mann ok hier einmal zu schreiben, und meine Sorgen mit euch zu teilen, eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren.

Meine Frau (31) und ich (32) sind glücklich verheiratet und haben das Thema Nachwuchs in Angriff genommen. Meine Frau ist nun hochschwanger (36.Woche) und wir freuen uns sehr auf die Ankunft unseres Sohnes.
Hier nun einige meiner Sorgen: Meine Frau wollte unbedingt dass das Kind mit Hilfe einer Hebamme zur Welt kommt. Mir persönlich ist das eher suspekt, ich kann mir keinen besseren Ort als ein Krankenhaus vorstellen. Da SIE aber das Kind zur Welt bringen muss und nicht ich, fand ich es auch nicht richtig, mich hier durchzusetzen, da ich will, dass Sie sich wohlfühlt.

Wir sind also einen guten Kompromiss eingegangen (dachte ich). Bis hin zur 20. Woche, haben wir die normalen Arzttermine durchgezogen, seitdem haben wir eine wirklich sehr nette Hebamme, die meiner Frau sehr gut tut und durch die sie sich wirklich sehr sicher fühlt.
Beide Ultraschalls, der letzte in der 20. Woche, waren ganz normal und alles deutet auf ein gesundes Baby hin, es gab keine Anzeichen für irgendein Problem.

Mit dem dritten Trimester wurden ein paar Alltagsdinge natürlich immer schwieriger für meine Frau, sei es im Beruf, oder zu Hause oder mit Freuden. Aktuell fühlt sie sich oefter nicht so gut, hat viel Braxton Hicks und muss sich manchmal am Abend früh hinlegen. Das alles scheint nicht außergewöhnlich zu sein, aber dennoch beunruhigt es mich, da wir halt nicht diese ärztliche Kontrolle haben, die ich mir eigentlich gewünscht hätte. 
Unsere Hebamme sagt, dass es dem Kind nach allem was sie fühlen und abhören kann, gut geht. Die Position ist ideal für die Geburt, der Herzschlag ist normal, sowie der Gewichtszuwachs meiner Frau. Das einzige Problem dass sie hatte, war Eisenmangel den wir aber auch in den Griff bekommen haben.

Dennoch fühle ich mich unglaublich nervös, als wäre ich nicht richtig im Bilde, obwohl mir meine Frau versichert, dass auch bei Arztbesuchen nicht wirklich viel mehr Informationen herauszubekommen wären.

Ich liege die halbe Nacht wach, und habe Angst, ob das Unwohlsein meiner Frau normal ist, ob wir einen großen Fehler damit machen, nicht zum Arzt zu gehen, und seit neuesten habe ich irgendwie auch Angst, dass das Kind behindert sein könnte, obwohl rein gar nichts darauf hindeutet. Mit meiner Frau kann ich nicht viel darüber reden, denn ich will sie nicht beunruhigen, aber ich hoffe schon, dass das alles irgendwie gut geht in den nächsten knapp 4 Wochen.
Ich freue mich sehr darauf, Vater zu werden, den kleinen Racker im Bauch meiner Frau zu spüren, ist für mich unbeschreiblich schön, aber ich habe irgendwie dieses Angstgefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Klingt die Situation, so wie ich sie hier beschreibe, für euch normal ? Ich habe versucht, nichts zu dramatisieren oder zu beschönigen.

Vielen lieben Dank für jede Antwort.












 

Wieso man dann nicht einfach mal zum Arzt geht erschließt sich mir nicht

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7. Juni um 18:16
In Antwort auf welcome1

Hallo zusammen,

Ich hoffe, es ist auch für mich als Mann ok hier einmal zu schreiben, und meine Sorgen mit euch zu teilen, eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren.

Meine Frau (31) und ich (32) sind glücklich verheiratet und haben das Thema Nachwuchs in Angriff genommen. Meine Frau ist nun hochschwanger (36.Woche) und wir freuen uns sehr auf die Ankunft unseres Sohnes.
Hier nun einige meiner Sorgen: Meine Frau wollte unbedingt dass das Kind mit Hilfe einer Hebamme zur Welt kommt. Mir persönlich ist das eher suspekt, ich kann mir keinen besseren Ort als ein Krankenhaus vorstellen. Da SIE aber das Kind zur Welt bringen muss und nicht ich, fand ich es auch nicht richtig, mich hier durchzusetzen, da ich will, dass Sie sich wohlfühlt.

Wir sind also einen guten Kompromiss eingegangen (dachte ich). Bis hin zur 20. Woche, haben wir die normalen Arzttermine durchgezogen, seitdem haben wir eine wirklich sehr nette Hebamme, die meiner Frau sehr gut tut und durch die sie sich wirklich sehr sicher fühlt.
Beide Ultraschalls, der letzte in der 20. Woche, waren ganz normal und alles deutet auf ein gesundes Baby hin, es gab keine Anzeichen für irgendein Problem.

Mit dem dritten Trimester wurden ein paar Alltagsdinge natürlich immer schwieriger für meine Frau, sei es im Beruf, oder zu Hause oder mit Freuden. Aktuell fühlt sie sich oefter nicht so gut, hat viel Braxton Hicks und muss sich manchmal am Abend früh hinlegen. Das alles scheint nicht außergewöhnlich zu sein, aber dennoch beunruhigt es mich, da wir halt nicht diese ärztliche Kontrolle haben, die ich mir eigentlich gewünscht hätte. 
Unsere Hebamme sagt, dass es dem Kind nach allem was sie fühlen und abhören kann, gut geht. Die Position ist ideal für die Geburt, der Herzschlag ist normal, sowie der Gewichtszuwachs meiner Frau. Das einzige Problem dass sie hatte, war Eisenmangel den wir aber auch in den Griff bekommen haben.

Dennoch fühle ich mich unglaublich nervös, als wäre ich nicht richtig im Bilde, obwohl mir meine Frau versichert, dass auch bei Arztbesuchen nicht wirklich viel mehr Informationen herauszubekommen wären.

Ich liege die halbe Nacht wach, und habe Angst, ob das Unwohlsein meiner Frau normal ist, ob wir einen großen Fehler damit machen, nicht zum Arzt zu gehen, und seit neuesten habe ich irgendwie auch Angst, dass das Kind behindert sein könnte, obwohl rein gar nichts darauf hindeutet. Mit meiner Frau kann ich nicht viel darüber reden, denn ich will sie nicht beunruhigen, aber ich hoffe schon, dass das alles irgendwie gut geht in den nächsten knapp 4 Wochen.
Ich freue mich sehr darauf, Vater zu werden, den kleinen Racker im Bauch meiner Frau zu spüren, ist für mich unbeschreiblich schön, aber ich habe irgendwie dieses Angstgefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Klingt die Situation, so wie ich sie hier beschreibe, für euch normal ? Ich habe versucht, nichts zu dramatisieren oder zu beschönigen.

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Vielleicht hilft dir meine ifldee dazu.
Das kinderbkommen ist wohl noch das natürlichste mit auf der Welt. Der Körper hat dafür alles vorgesehen und merkt sofort, wenn was nicht stimmt.
Ein wohliges Nest, Ruhe und Freude und gesundes Ernährung und ihr habt eurem Sohn schon die besten Starthilfen mit auf den Weg gegeben.
Hebammen sind super, wenn man eine tolle erwischt hat. Sie schauen und beruhigen und beobachten das wohlige Nest. Ist doch schön. Ärzte überwachen und probieren anhand von kurven und Parametern das Kind einzuordnen vorrangig, sofern das Kind gesund. Was einem das jetzt gibt, weiß ich auch nicht zumal man eh nix ändern kann. Bsp. Mein Sohn hatte immer zu kurze Beine. Aha. Und nun? Kann ich mich ärgern oder nehme es hin, bin aber kein Stück weiter. Ultraschall ist auch nix verlässliches. 1h vor der Geburt meines Kindes, würde es 300g leihhter geschätzt. Hab ich auch nix davon... Und dem Baby geht's damit auch nicht besser... Heutzutage möchte man Kontrolle und Gewissheit in einem Bereich, der Überraschungen bereit hält aber an sich einfach läuft.
Ich würde es bei einem zweiten Kind genauso so machen, wie deine Frau...
Meine Frauenärztin meinte sogar zu mir, in der Schwangerschaft kann viel passieren, aber danach kann viel mehr passieren auch was Behinderungen an geht. Keiner ist vor einem Schlaganfall, Unfall, Keim o. Ä. Geschützt.
Sei doch gespannt, wie euer Baby wird. Es wird euch lieben, wenn ihr es im gemütlich macht und nicht mit eine Tabelle daneben sitzt. Viel Glück 

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7. Juni um 19:56

Hallo,

ich kann dich beruhigen. Mein Mann und ich haben inzwischen 3 Kinder. Alle drei sind zuhause auf die Welt gekommen unter Begleitung einer Hebamme. Bei Hausgeburten oder Geburten im Geburtshaus wird eure Hebamme die ganze Zeit nur für euch da sein und euch betreuen. Sollten Schwierigkeiten auftreten, dann wird sie euch ganz bestimmt ins kh schicken.
Begleite deine Frau doch beim nächsten Termin und sprich deine Sorgen mal mit der Hebamme durch. Sie ist auch für die werdenden Väter da!
Ich habe mich zuhause bei der Geburt auch super wohl gefühlt und hatte quasi keine Schmerzen. Alle Geburten waren problemlos. Das geht zwar vielleicht nicht immer so schnell wie bei uns, aber ich denke eine Frau sollte ihr Kind dort bekommen wo sie sich wohl und sicher fühlt. Dann treten auch von ganz allein viel weniger Kompiklationen auf als wenn man sich während der Geburt verkrampft.

Und das man am Ende einer Schwangerschaft nicht mehr ganz so fitt ist, ist ganz normal. Aber das weißt du ja bestimmt.

Freu dich auf deinen Sohn und vertraue deiner Frau und ihm! Die beiden machen das schon und die Hebi und du, ihr seid ja dabei um sie zu unterstützen!

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