Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Post Abortion Syndrom (PAS)

Post Abortion Syndrom (PAS)

5. Mai 2010 um 21:48

Liebe Userinnen,

ich würde gerne mal ein paar Fakten zum Thema "Post Abortion Syndrom" (PAS) herein bringen, da es hier immer wieder mal erwähnt wird, in erster Linie um Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt vor psychischen Folgen eines Abbruches zu warnen.

Der Begriff PAS wurde von V. Rue 1981 ins Leben gerufen. Er bezeichnete damit einen Zustand, den er als Art posttraumatischen Stress nach Abtreibung beschrieb. PAS wurde von Beginn an zum umstrittenen Politikum. Pro-Lifer benutzen den Begriff nach wie vor und behaupten PAS sei ein Faktum und betreffe viele Frauen nach einem Abbruch, während Pro-Choice Anhänger und die überwältigende Mehrheit der Forscher dies klar verneint. Die gängigen Diagnosekataloge enthalten den Begriff auch nicht. Was also stimmt denn nun?

Zunächst einmal: ja, ganz klar ist es möglich, nach einem SSA psychische Probleme zu bekommen. In den meisten Fällen sind diese vorübergehender Natur und unterscheiden sich nicht von den Problemen, die nach jeder schwerwiegenden Lebensentscheidung oder Krise auftreten können.

In den Fällen, wo tatsächlich längerfristige und/oder schwerwiegende Schwierigkeiten auftreten, kann man von einer akuten Belastungsstörung (wenige Tage) oder einer Anpassungsstörung (einige Wochen bis Monate) sprechen. Als Auslöser dieser Störung kommen alle Arten von belastenden Ereignissen in Frage (Trennung, Arbeitsplatzverlust, Mobbing, schwere Erkrankung, Trauerfall usw). Da jedoch nicht alle Menschen nach so einem Ereignis eine psychische Störung von Krankheitswert entwickeln, liegt ein Augenmerk psychologischer Forschung darauf, in wie weit sich Menschen in ihrer Anfälligkeit und Bewältigung voneinander unterscheiden. Es sind verschiedene Risikofaktoren erkennbar, die eine Person für die Entwicklung einer solchen Störung anfälliger machen, u.a. vorbestehende mangelhafte Belastbarkeit oder psychische Störung, unzureichende zwischenmenschliche Unterstützung oder Defizite in der persönlichen Bewältigungsstrategie.

Im Falle eine ernsthaften Depression kann ein SSA ein möglicher Auslöser sein, aber keinesfalls eine alleinig ausreichende Erklärung für eine solche Erkrankung. (es würde hier zu weit führen, Ursachen für Depressionen umfassend in allen verschiedenen theoretischen Ausrichtungen darzustellen. Auch hier spielt eine generelle Vulnerabilität (Anfälligkeit, Verletzlichkeit) beispielsweise durch genetische Faktoren und frühkindliche Erlebnisse eine Rolle. Wer mag, kann sich ja schlau lesen)

Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), mit der PAS am ehestens gleich gesetzt wird, kann nach DSM-IV nur dann diagnostiziert werden:
"Das traumatische Ereignis beinhaltet das direkte persönliche Erleben einer Situation, die mit dem Tod oder der Androhung des Todes, einer schweren Verletzung oder einer anderen Bedrohung der körperlichen Unversehrtheit zu tun hat oder die Beobachtung eines Ereignisses, das mit dem Tod, der Verletzung oder der Bedrohung der körperlichen Unversehrtheit einer anderen Person zu tun hat oder das Miterleben eines unerwarteten oder gewaltsamen Todes, schweren Leids, oder Androhung des Todes oder einer Verletzung eines Familienmitgliedes oder einer nahestehenden Person" (DSM-IV, Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders). Das traumatische Erlebnis selbst wird begleitet durch Gefühle von Angst, Hilflosigkeit und/oder Entsetzen.

Hier wird deutlich, wie sehr es dabei auf die persönliche Sichtweise der betroffenen Frau ankommt. Betrachtet sie einen Abbruch für sich als "Bedrohung der körperlichen Unversehrtheit" bzw. den Embryo bereits als "Familienmitglied oder nahestehende Person", ist die Entwicklung einer PTBS möglich aber nicht notwendig. Erlebte Hilflosigkeit und Ohnmacht stellen hier einen Risikofaktor dar und machen deutlich, dass eine Abtreibung unter massiver Nötigung (durch Familie, Partner usw) gegen den Willen der Frau zu Posttraumtischen Stress führen kann (aber nicht muss: Fast alle Menschen erleben irgendwann im leben ein oder mehrere Traumata, die Wahrscheinlichkeit einer PTBS liegt jedoch nur bei etwa 8 Prozent, was bedeutet dass die Mehrheit der Menschheit solche Ereignisse ohne Entwicklung einer schwerwiegenden PTBS verarbeiten kann. Vieles hängt auch hier von der individuellen Bewältigungsstrategie und Ressourcen zur Verarbeitung ab).

Symptome der PTBS sind beharrliches Wiedererleben des Ereignisses in Form von eindringlichen belastenden Erinnerungen und/oder belastenden Träume und/oder Handeln oder Fühlen, als ob das Ereignis wiederkehrt; sowie anhaltendes Vermeidungsverhalten bzgl. traumaverbundener Reize oder emotionale Abstumpfung; sowie erhöhte Erregung (Schlafprobleme, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit). Die Symptome halten mind. Einen Monat an und beginnen teilweise erst Monate oder Jahre nach dem Trauma. Schuld-, Scham- und Wutgefühle sind häufig begleitend

Ernsthafte psychische Probleme nach einem SSA lassen sich somit problemlos in diese bestehenden Diagnosekategorien einordnen. Die Verbreitung eines sogenannten PAS ist daher völlig unnötig und sachlich falsch. Ansonsten könnte man auch anfangen, ein Post-Mobbing-Syndrom oder Post-mein-Mann-ist-fremdgegang en-Syndrom postulieren. Diagnostisch ist das unnötiger Käse. Aber natürlich lässt sich das PAS gut dafür nutzen, um dem "unsagbaren Schrecken" nach einem SSA einen Namen zu geben, der dazu noch so schön wissenschaftlich klingt.

Begriff hin oder her - wie häufig sind aber nun tatsächlich psychische Störungen nach einem SSA?
Die TASK FORCE ON MENTAL HEALTH AND ABORTION der APA (American Psychological Association) hat zuletzt 2008 eine Auswertung von allen englischsprachigen Studien seit 1989 dazu vorgenommen. Im Durchschnitt ist die methodische Qualität der Studien eher mäßig bis schlecht. In der Auswertung wurden deshalb die Studien betont, deren wissenschaftliche Qualität (unabhängig von ihrem Ergebnis) als zufriedenstellend angesehen werden kann. Nach dieser Auswertung gibt es k e i n e ernstzunehmenden Beweise dafür, dass das Risiko für psychische Probleme bei Frauen erhöht ist, die bei ungewollter SS einen einmaligen SSA innerhalb des ersten Trimesters hatten.

Als Risikofaktoren für die Entwicklung psychischer Störungen nach SSA wurden benannt:
Stigmatisierung, erzwungene Geheimhaltung, geringe soziale Unterstützung für die Entscheidung, niedriges Selbstwertgefühl, geringe Kontrolle, starke Ambivalenz bezüglich der Entscheidung, verleugnende und vermeidende Bewältigungsstrategien, gefühlte Bindung an das Kind und vor allem: vorangegangene psychische Probleme. Die Autoren weisen darauf hin, das viele dieser Risikofaktoren prinzipiell psychische Probleme nach kritischen Lebensereignissen vorhersagen (auch bei Geburt eines Kindes) und somit nicht SSA-spezifisch zu bewerten sind.
Die ungewollte Schwangerschaft selbst ist ein großer Stressor, der die Entstehung psychischer Probleme begünstigen kann - egal wie man sich entscheidet.

Die Übersicht wurde natürlich von Abtreibungsgegnern und Pro-Life-ausgerichteten Forschern (dies ist ein kleiner erlesener Kreis, deren Namen sich immer wieder finden) versucht zu diskreditieren. Es ist aber nicht die einzige Auswertung von Studien, die zu genau diesen Ergebnissen kam.
Wer sich selbst einen objektiven Überblick darüber verschaffen möchte und gut englisch kann, mache sich selbst ein Bild:
http://www.apa.org/news/press/releases/2008/10/rpt-health.pdf

Zusammenfassend kann man sagen, dass die aktuelle Studienlage k e i n e ausreichenden Hinweise darauf gibt, dass ein SSA mehr psychische Störungen nach sich ziehen als die Geburt eines Kindes. Einzelne Risikofaktoren können jedoch eine Störung begünstigen wie sie auch psychische Probleme nach jeder anderen Entscheidung (auch für ein Kind) oder Krise begünstigen können.

Ich finde es richtig und in Ordnung, wenn hier darauf hingewiesen wird, dass nicht alle Frauen mit einem Abbruch im Nachhinein gut umgehen können, einige sogar ernsthafte psychische Probleme entwickeln können. Dies jedoch als "Regelfall" darzustellen oder gar einer Frau dies als unumstößlich zu prophezeien oder mit Depression geradezu zu drohen, und dabei unter den Tisch fallen zu lassen, dass die Entscheidung für ein Kind ebenso schwerwiegende Konsequenzen haben kann (wobei dann auch noch ein existierendes fühlendes Kind in Mitleidenschaft gezogen werden kann), ist angesichts der Faktenlage höchst fahrlässig und im Einzelfall sogar absichtsvoll falsch im besten Fall gut gemeint, aber wir alle wissen: das Gegenteil von gut ist gut gemeint. In diesem Sinne bitte ich um einen verantwortungsvolleren Umgang mit solchen Behauptungen.
Liebe Grüße!

Mehr lesen

5. Mai 2010 um 21:51


schöner beitrag

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2010 um 23:27

Alles pure Theorie ubnd Blödsinn
Ist doch klar, dass Frauen die einen SSA begehen keine psychischen Probleme haben .
Sie müssen ja ihre Tat gutheißen ,sonst würden sie sich doch alle unglaubwürdig machen.
Wer sich nicht 100% sicher ist, macht auch keinen SSA und trägt doch lieber sein Kind aus.
Es wird in der Studie geschrieben, dass ein SSA nicht mehr psychische Störungen nachsich zieht als die Geburt eines Kindes????????
Äpfel mit Birnen zu vergleiche war schon immer schlecht.
Die Geburt eines Kindes kann man /frau doch nicht mit einer Abtreibung vergleichen.
Bin über solch einen Vergleich von Wissenschaftler einfach nur e n t s e t z t!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 8:59

Klasse Posting
da hast du dir viel Mühe gemacht um mal die Fakten zusammenzutragen. ich brauche gar keine wissenschaftliche Erklärung (auch wenn die natürlich absolut notwendig ist schon allein um den gegnern ich sag jetzt mal lapidar *den Mund zu stopfen* ) um zu wissen dass der prozentsatz an frauen die an einer psychischen Störung nach einer AB leiden gering ist, bzw diese nicht alleinige Ursache sein kann.

depressionen kommen oft aus heiterem Himmel aus dem Nichts , so wie eine Erkrankung eines organs, die Ursachen zu erforschen das ist oft mühsam.

In der Gesellschaft werden psychische Erkrankungen immer noch als zeichen der Schwäche gesehen , man muss zum psychiater , ist reif für die Klapse ... stell dich nicht so an, denk positiv sind doch gängige Floskeln mit denen Leute die psychische probleme haben immer konfrontiert werden.

Bei einem gebrochenen bein legt man es in Gips, eine angeknackste Seele sieht man nicht auf dem Röntgenbild, da bedarf es subtilerer Mittel.

Und deshalb soll man auch sehr serh vorsichtig sein mit Allgemeinplätzen wie Ab macht krank.

Der beste Satz den ich mal über die reaktion nach einer AB gelesen habe war

"Ich saß zuhause und wartete auf das schlechte gewissen aber es kam nicht ...."

lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 9:54

Ganz gleich..
.. ob es dieses PSA nun wissenschaftlich erwiesen gibt oder nicht.... in deinem text schreibst du ja schon, das es einige frauen geben kann..... wie granin schon sagt, ein abbruch ist nicht mit einer schwangerschaft zu vergleichen, und alle die es tun sind sich ihrer sicher....

ZITAT: Es sind verschiedene Risikofaktoren erkennbar, die eine Person für die Entwicklung einer solchen Störung anfälliger machen, u.a. vorbestehende mangelhafte Belastbarkeit oder psychische Störung, unzureichende zwischenmenschliche Unterstützung oder Defizite in der persönlichen Bewältigungsstrategie.


... die gleichen risikofaktoren bringen eine frau oft dazu erst einen abbruch durchführen zu lassen... zumindest sind das häufig gelesene argumente.....

wie auch immer, jeder muss das selber wissen, aber wenn er hilfe braucht um sich zu entscheiden, sollte er nicht hier im forum sein.. das ist mit sicherheit nicht der beste platz.....

dann am besten gleich zu einer beratungsstelle, welche seriös ist.... also keine kirchliche einrichtung, das sage ich obwohl ich katholisch bin...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 10:28

Mensch Moragh...
das hatten wir doch alles schon so oft, DU bist eben der Meinung daran ist nichts verwerfliches und granin findet es eben verwerflich, wobei sie mit der Meinung nicht alleine dasteht. Und wo siehst du nun das Problem? Darf sie nicht eine andere Meinung haben wie du??

Vielleicht verstehe ich dich auch einfach nur falsch, kann ja möglich sein, aber mir kommt der Verdacht als wenn sich jeder Mensch deiner Meinung anschließen sollte, so ist es aber nicht.

Wie schon gesagt, damit möchte ich dich auch nicht angreifen, es kommt eben nur so rüber.

LG ninchen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 14:39

Ja, das stimmt insofern
dass wenn sie ihr Kind nicht lieben kann sich selbst auch nicht lieben kann.
Wer mit sich selbst im Reinen ist ,der kann auch ein ungeewolltes Kind lieben.
Nur wer sich selbst hasst ,der hasst auch sein Kind.
Dafür kann aber das unschuldige Kind nichts, denn es hat ja nichts geatan wofür man es nicht lieben könte.
Aber ich gebe dir da 100% Recht,wer sein Kind hasst,bzw. hassen würde , der soll um Gottes willen nie Kinder bekommen dürfen.
Das Problem sind aber die Mütter und nie die Kinder selbst.
Trotzdem kann auch eine Frau ihr Kind lieben ,die selbst eine ungute Kindheit hatte, weil sie merkt ,wieviel Liebe und Zuwendung ihr auch Kinder geben können.Sie kann durch eigene Kinder auch wieder zu sich selbst finden.Dazu gehört aber auch eine gewisse Stabilität im Fionanziellen sowie im zwischenmenschl Bereich ,also ein gutes soziales Umfeld.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 21:13
In Antwort auf gwawr_12915881

Alles pure Theorie ubnd Blödsinn
Ist doch klar, dass Frauen die einen SSA begehen keine psychischen Probleme haben .
Sie müssen ja ihre Tat gutheißen ,sonst würden sie sich doch alle unglaubwürdig machen.
Wer sich nicht 100% sicher ist, macht auch keinen SSA und trägt doch lieber sein Kind aus.
Es wird in der Studie geschrieben, dass ein SSA nicht mehr psychische Störungen nachsich zieht als die Geburt eines Kindes????????
Äpfel mit Birnen zu vergleiche war schon immer schlecht.
Die Geburt eines Kindes kann man /frau doch nicht mit einer Abtreibung vergleichen.
Bin über solch einen Vergleich von Wissenschaftler einfach nur e n t s e t z t!!!

Theorie und Forschung...
musst du schon auseinander halten.

PAS ist eine Theorie.

Forschung ist dazu da, um zu überprüfen, ob Theorien mit der Wirklichkeit übereinstimmen.
Und diese stimmt nun mal nicht.

Dein Entsetzen kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Es wurde ja auch nicht ein SSA mit Geburt verglichen, sondern die psychischen F o l g e n eines SSA mit den psychischen F o l g e n des Austragens einer ungewollten SS. Weder wurde dafür eine Geburt noch ein SSA erzwungen, sondern schlicht und ergreifend Frauen untersucht, die sich eben so - oder so entschieden haben.

Wenn man behauptet, ein SSA wäre psychisch schädlicher als das Kind auszutragen, muss man eben genau das auch utersuchen, sonst ist das ganze von vorneherein doch haltlos. Geschadet wurde dadurch niemandem! Wieso also entsetzt du dich darüber?

Ich glaube übrigens nicht, dass nur Frauen einen SSA haben, die 100% sicher sind. Und auch nicht, dass nicht alle damit glücklich sind. Was aber nicht heißt, dass sie das Austragen glücklicher gemacht hätte - es ist nunmal für die meisten die Wahl zwischen Not und Elend.
Ich habe hier auch verschiedene Ratschläge bekommen - wenn du nicht 100% sicher bist, treib ab - oder: wenn du nicht 100% sicher bist, krieg das Kind. Ich denke: bei 100% Sicherheit überlegt man gar nicht erst lange....aber genau das tun die meisten.
liebe Grüße!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2010 um 21:32

Pro oder Contra Abbruch...
darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Ich toleriere absolut, dass du dazu eine andere Meinung hast als ich.
Aber man kann auch nichts von Abtreibungen halten und dabei trotzdem fair und sachlich argumentieren. Wenn du das tust, bist du ein gutes Beispiel dafür, dass es eben auch anders geht als es hier teilweise gemacht wird!

Eigentlich nix neues, hast du geschrieben...ich hatte im Forum gesucht und keinen umfassenden beitrag dazu gefunden, kann aber auch an der schlechten Suchfunktion liegen...na ja, schaden kann die Wiederholung ja auch nicht
Liebe Grüße!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Mai 2010 um 16:13

Ok...
...vielleicht gibt es kein PAS oder keine gehäuften psychischen Störungen nach DSM4 oder ICD10,
ABER: die enorme Trauer, wenn man merkt dass man die falsche Entscheidung getroffen hat, DIE ist schrecklich!
Eventuell in ewiger Begleitung sein von einem Kind, dass nicht da sein durfte...DAS ist sehr schmerzhaft!
Auch wenn man im geheimen leidet und weint! Kein therapeut der Welt kann einem das je abnehmen!
Klar, oberflächlich mag man fuktionieren und man erzählt ja auch nicht jedem, dass man abgetrieben hat, das hat nix mit geistiger "ungesundheit" zu tun, sondern damit, dass man NIE mehr so glücklich sein kann, wie man es geworden wäre wenn man den weg mit kind gegangen wäre (ich beziehe mich hier nur auf frauen die ihren entschluss bereuen)!
ICH glaube eher an dass eine ungeplante schwangerschaft, inklusiver der hormone, gepaart mit allgemeiner ablehnung gegen das kind und mangelnder unterstützung der mutter zu einer psychischen störung führt: und zwar zu einer depression! In dieser depressiven phase herrscht gefühllosigkeit und angst vor und DARUM treiben frauen ab, die das kind eigentlich wollen!
meine erfahrung!
meine meinung!

liebe grüsse,
dS

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen