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Plötzlich Schwanger und Studium grade abgebrochen

15. Dezember 2015 um 22:03

Hallo,
Ich melde mich jetzt hier weil ich echt nicht weiter weiß. Ich habe grade herausgefunden das ich Schwanger geworden bin und ich möchte das Kind auf jeden Fall behalten. Nun weiß ich bloß nicht so recht was ich machen soll ich bin grade erst 20 geworden und habe dieses Jahr ein Studium angefangen zu dem mich meine Eltern gedrängt haben, das mir aber eigentlich gar nicht gefällt oder liegt. Dadurch bin ich auch nicht mehr hingegangen. Nun habe ich halt erfahren das ich schwanger bin und weiß echt nicht was ich machen soll. Ich habe ja gar keine Ausbildung und bin unter 25 demnach habe ich ja auch kein Anspruch auf Arbeitslosengeld oder irgendwas. Meine Eltern sind natürlich gar nicht begeistert von des Schwangerschaft und das ich nicht mehr viel in der Uni war habe ich ihnen auch noch nicht gesagt. Sie sind der Meinung das ich mit Kind weiter studieren soll, aber ich will doch für das Kind da sein eigentlich bis es 3 ist, ich finde es furchtbar Kinder so früh in den Kindergarten zu stecken und will doch auch nicht die ersten 3 Jahre verpassen und das Kind soll doch keine Nachteile haben nur weil ich noch so jung bin und noch nichts habe, aber ich weiß nicht wie ich das finanziell schaffen soll. Und danach muss ich ja auch noch irgendwie eine Ausbildung machen. Mein Freund ist halt auch noch in der Ausbildung und verdient da auch noch gar kein Geld. Und was soll ich denn jetzt bis August (da ist der Errechnete Termin) machen damit ich wenigstens weiter Kindergeld bekomme? Ich werde ja sicherlich zum Sommersemester Exmatrikuliert wenn ich keine Leistungen erbracht habe oder? Ich bin doch grade sowieso vollkommen durcheinander und die Hormone und ständige Übelkeit machen alles noch verwirrender. Was mache ich den jetzt? Ich will doch vor allem nur das Beste für das Kind.
Liebe Grüße und schon mal vielen Dank für alle Ratschläge

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16. Dezember 2015 um 0:31

HI!
Also: erstmal Glückwunsch! Dann zu deinem Problem. Also erstens solltest du dir nicht vorschreiben lassen, was du studierst. Es soll ja dir Spaß machen und du sollst später in dem Beruf arbeiten.
Zweitens würdest du trotzdem Geld bekommen und zwar von deinen Eltern oder auch Kindergeld. Also Unterstützung gibt es immer, egal ob du zu Hause oder alleine wohnst.
Drittens: drei Jahre zu Hause zu bleiben und sich nur um das Kind zu kümmern, finde ich persönlich etwas lange, vor allem, weil ein Studium ja kein Vollzeit-Job ist. Ich kenne sehr viele, die trotz Kind(ern) studieren und es geht sich locker aus. Außerdem wird es schwerer mit einem Studium zu beginnen, je länger du damit wartest. Außer du bist wirklich extrem diszipliniert. Du kannst ja nebenbei studieren und es mach definitiv nichts, wenn das Kind mal ein paar Stunden in der Kita ist...
Ich wünsche dir eine schöne Kugelzeit.

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16. Dezember 2015 um 9:30

.
Glückwunsch zur Schwangerschaft
Gerade die ersten Tage und Wochen sind immer voller Emotionen, Sorgen und Ängsten. Egal wie man finanziell, gesellschaftlich oder was auch immer gestellt ist. Das wird bald schon etwas besser und du kannst auch wieder einfacher klare Gedanken fassen.
Also erstmal finanziell: in Deutschlandspringt der Staat in solchen Fällen ein. D. h. es wird zwar ein wahrschienlich nerviger Behördenmarathoin auf dich zukommen, aber finanziell solltet ihr so unterstützt werden, dass ihr über die Runden kommt.
Der andere Punkt ist, dass du natürlich keine ausbildung hast. Das ist durchaus schwierig, denn selbst wenn du 3 Jahre Pause machst (finde ich persönlich auch lang, ist aber einfach jedem seine Entscheidung) wirst du danach nur schwer in den Beruf einsteigen können ohne eine ausbildung oder eine Studium. Daher fände ich es erstrebenswert für dich, herauszufinden was du beruflich machen möchtest und das Studium oder die Ausbildung daraufhin anzustreben. Das ist schwierig mit Kind, aber machbar. Gerade wenn es ein Studium ist. Dein Freund würde dich sicher unterstützen und vielleicht auch deine Eltern etc.
Auf jeden Fall eine gute Schwangerschaft

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16. Dezember 2015 um 10:08

Hallo
also erstmal, du hast da völlig falsche Informationen was die finanziellen Mittel angeht Prinzipiell hast du recht, u25 werden die Eltern herangezogen. Aber ich kann dir ja mal berichten, wie es bei mir lief. Mit frischen 21 Jahren bin ich ungeplant durch eine Panne schwanger geworden, war mittendrin im 2. Semester meines Studiums und wohnte noch bei meinem Vater. Das Studium habe ich dann nach dem 2. Semester vorzeitig abgebrochen, da ich wusste das ich als alleinerziehende Mama nicht die finanziellen Mittel habe um zu studieren und gleichzeitig die Zeit für meinen Krümel aufzubringen. Es war alles eine blöde Situation, da der Et Mitte September war und ich somit auch keine Chance hatte, zeitnah eine Ausbildung anzufangen. Ich schweife ab Jedenfalls wandte ich mich noch während der Schwangerschaft ans Jobcenter, während ich noch bei meinem Vater wohnte. Dort wurde ich aufgrund meiner Schwangerschaft als eigene Bedarfsgemeinschaft gezählt, wodurch das Einkommen meines Vaters keine Rolle mehr spielte und bei der Berechnung außen vor gelassen wurde. Ich durfte sogar in eine eigene Wohnung ziehen ohne wenn und aber, noch während der Schwangerschaft! Finanzielle Unterstützung bekommst du also definitiv ohne Einbezug deiner Eltern! Kindergeld bekam ich auch während der Elternzeit für mich, da ich meine Bemühungen nach einer Ausbildungsstelle nachweisen konnte. Allerdings solltest du dazu die Familienkasse informieren und dich auch wirklich bemühen und sämtlichen Schriftkram aufheben (das wollen die sehen), ansonsten bekommst du es nicht mehr oder musst das gezahlte Kindergeld zurückzahlen. Dadurch kam also einiges an finanziellen Mitteln bei mir zusammen - Mindestbetrag Elterngeld (300), Kindergeld für mein Krümel, Kindergeld für mich und letztendlich Unterhalt vom Vater meiner Tochter. Es wurde dann ein geringer Betrag vom Amt aufgestockt. Dein Freund ist noch in Ausbildung? Dann sollte er seine baldige Vaterschaft kundgeben, insofern er Berufsausbildungsbeihilfe bekommt, denn da gibt es 150 pauschal wenn man ein Kind hat. Es gibt auch die Möglichkeit eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, da ist es aber schwer einen Betrieb zu finden der das macht. 3 Jahre Zuhause bleiben seh ich persönlich in so einer Situation eher skeptisch, du wirst ja mit den Jahren nicht jünger und gerade mit Kind wird es so schwer, eine Ausbildungsstelle zu finden. Aber man will seinem Kind ja schließlich auch was bieten! Ich habe 1,5 Jahre gebraucht, bis ich die Zusage in der Hand hielt, und das obwohl ich mehr als qualifiziert war/bin. Als meine Tochter dann so gut wie 2 Jahre alt war, fing ich meine Ausbildung an, die ich aufgrund meiner Qualifikationen zum Glück um 1 Jahr verkürzen kann. Das war im August diesen Jahres Ich finde auch nicht, das ich was von meiner Tochter verpasse, nur weil sie in der Kita ist. Im Gegenteil, es gibt ihr so viel - der Kontakt unter Gleichaltrigen (wo man mit einer Krabbelgruppe nicht mal annähernd mithalten kann), dazu lernen sie so viel voneinander. Geh am besten mal zur Caritas oder DRK o.ä. und lass dich mal ausführlich beraten! Alles Gute!

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16. Dezember 2015 um 21:43

Es
ist gut, dass Du Dir jetzt schon Gedanken machtst, wie es weitergehen kann, und mit jedem gemachten Plan wird die Freude auf das Baby wachsen.
VLG Yankho

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