Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft / Pillendosis bei Übergewicht (Schwanger trotz Pille)

Pillendosis bei Übergewicht (Schwanger trotz Pille)

23. Juli 2004 um 20:36 Letzte Antwort: 25. Juli 2004 um 1:47

Ich habe eine Freundin, bei der schon zweimal die Pille trotz gewissenhafter Einnahme versagt hat. Sie lässt sich jetzt seit einem Jahr die 3-Monats-Spritze geben und verträgt sie auch ohne Nebenwirkungen.
Allerdings hab ich mir schon mal überlegt, ob es überhaupt ok ist, die handelsüblichen Pillen bei übergewichtigen Frauen wie ihr genauso zu dosieren wie z.B. bei mir. Sie hat auch dieselbe Pille genommen wie ich früher. Sie wiegt ziemlich genau doppelt so viel wie ich, aber im Umkehrschluß würde das ja auch bedeuten, dass ich jede Tablette teilen könnte, so rein logisch gedacht.........*stirnrunzel*
Hat da irgendjemand von Euch da vielleicht eine Erklärung?

Mehr lesen

23. Juli 2004 um 21:41

Hmmm denke ich nicht...
auch wenn sie doppelt so viel wiegt wie du, das ist ja nur Fett was sie zu viel hat....und nicht extra mehr Knochen oder größere Organe usw...

Es heißt ja auch nicht, dass größere Frauen größere Kinder bekommen, oder übergewichtige Frauen doppelt so große Kinder bekommen.... denke ich mal, oder?


Liebe Grüße

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 13:41

Die Frage ist,
ob die Pille wegen ihres Übergewichts versagt hat. Ich bin zwar nicht zpindeldürr, aber übergewichtig auch nicht und bei mir hat die Pille auch 2 mal versagt. Jahre lang lief alles super, bis ich die Pille mal abgesetzt hatte, weil mir meine Hausärztin dazu geraten hat, weil ich stark thrombosegefährdet bin. Seit dem ging alles irgendwie drunter und drüber. Meine Regel kam nicht mehr und ich mußte starke Hormontabletten nehmen um sie einzuleiten. Dann dachte ich mir, ich könnte dann auch die Pille nehmen, wenn ich eh Hormone schlucken muß. Also nahm ich wieder die Mini-Pille wie vorher. Doch trotzdem, mal kamen meine Tage, mal auch nicht. Ich fragte meine Frauenärztin, ob das Auswirkungen auf die Wirkung der Pille hat, aber sie meinte, ich müßte mir keinerlei Sorgen machen. Das Ende vom Lied war dann, daß ich schwanger war. Ich habe das Kind aber nicht behalten aus persönlichen und finanziellen Gründen. Dann verschrieb mir meine Ärztin eine stärkere Pille. Trotzdem änderte sich nichts. Das Ergebnis liegt gerade nebem mir auf dem Boden und versucht zu krabbeln.

In vielen Fällen ist es sicher eine Ausrede der Frauen wenn sie sagen die Pille hat versagt. Ich weiß aber bei mir, daß ich auch wirklich gewissenhaft damit umgegangen bin. Ich habe auf Medikamente geachtet, die ich eh selten nehme und bei Durchfall habe ich auch zusätzlich verhütet und vergessen habe ich sie auch nicht. Und wenn, dann habe ich auch ein Kondom benutzt. Vor allem nach der 1. Schwangerschaft habe ich besonders aufgepaßt, denn ich wollte das sicher nicht nochmal erleben.

Jedenfalls habe ich den Arzt gewechselt und der fragte, ob ich vielleicht viel Streß hatte. Und das war der Fall. Die letzten Jahre war ich dauernd im Streß und stand unter großem Druck. Streß wirkt sich auf den Magen aus und die Pille wirkt ebenfalls über den Magen. So meinte er, könnte das der Grund sein.

Tja, manchmal denke ich, es war leichtsinnig mich darauf zu verlassen, daß die Pille wirkt obwohl meine Regel eher eine "Unregel" war, aber ich ging davon aus, meine Ärztin wüßte schon was sie sagt.

Jetzt habe ich weit ausgeholt. Um auf Deine Freundin zurückzukommen: Vielleicht hat es einfach ganz andere Gründe, warum die Pille bei ihr schon 2mal versagt hat? Vielleicht nimmt ihr Körper die Hormone einfach nicht auf? Ich weiß nur, daß für mich die Pille nicht mehr in Frage kommt.

Gruß
Nixe

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 14:48
In Antwort auf carmo_12347681

Die Frage ist,
ob die Pille wegen ihres Übergewichts versagt hat. Ich bin zwar nicht zpindeldürr, aber übergewichtig auch nicht und bei mir hat die Pille auch 2 mal versagt. Jahre lang lief alles super, bis ich die Pille mal abgesetzt hatte, weil mir meine Hausärztin dazu geraten hat, weil ich stark thrombosegefährdet bin. Seit dem ging alles irgendwie drunter und drüber. Meine Regel kam nicht mehr und ich mußte starke Hormontabletten nehmen um sie einzuleiten. Dann dachte ich mir, ich könnte dann auch die Pille nehmen, wenn ich eh Hormone schlucken muß. Also nahm ich wieder die Mini-Pille wie vorher. Doch trotzdem, mal kamen meine Tage, mal auch nicht. Ich fragte meine Frauenärztin, ob das Auswirkungen auf die Wirkung der Pille hat, aber sie meinte, ich müßte mir keinerlei Sorgen machen. Das Ende vom Lied war dann, daß ich schwanger war. Ich habe das Kind aber nicht behalten aus persönlichen und finanziellen Gründen. Dann verschrieb mir meine Ärztin eine stärkere Pille. Trotzdem änderte sich nichts. Das Ergebnis liegt gerade nebem mir auf dem Boden und versucht zu krabbeln.

In vielen Fällen ist es sicher eine Ausrede der Frauen wenn sie sagen die Pille hat versagt. Ich weiß aber bei mir, daß ich auch wirklich gewissenhaft damit umgegangen bin. Ich habe auf Medikamente geachtet, die ich eh selten nehme und bei Durchfall habe ich auch zusätzlich verhütet und vergessen habe ich sie auch nicht. Und wenn, dann habe ich auch ein Kondom benutzt. Vor allem nach der 1. Schwangerschaft habe ich besonders aufgepaßt, denn ich wollte das sicher nicht nochmal erleben.

Jedenfalls habe ich den Arzt gewechselt und der fragte, ob ich vielleicht viel Streß hatte. Und das war der Fall. Die letzten Jahre war ich dauernd im Streß und stand unter großem Druck. Streß wirkt sich auf den Magen aus und die Pille wirkt ebenfalls über den Magen. So meinte er, könnte das der Grund sein.

Tja, manchmal denke ich, es war leichtsinnig mich darauf zu verlassen, daß die Pille wirkt obwohl meine Regel eher eine "Unregel" war, aber ich ging davon aus, meine Ärztin wüßte schon was sie sagt.

Jetzt habe ich weit ausgeholt. Um auf Deine Freundin zurückzukommen: Vielleicht hat es einfach ganz andere Gründe, warum die Pille bei ihr schon 2mal versagt hat? Vielleicht nimmt ihr Körper die Hormone einfach nicht auf? Ich weiß nur, daß für mich die Pille nicht mehr in Frage kommt.

Gruß
Nixe

Hallo Nixe,
Danke für Deine Antwort. Ich vermute auch, dass da nicht unbedingt nur das Übergewicht schuld sein muss. Das erste Pillenbaby ist jetzt genauso wie Dein erstes Baby ein Sternenkind, aber das Zweite läuft inzwischen schon ganz gut und hat jetzt das Bobbycar von meinem Jüngsten vermacht bekommen.....
Ich hatte vor 10 Jahren auch mal einen Pillenaussetzer, aber ich wünschte mir damals auch von ganzem Herzen ein Baby, und da waren meine eigenen Hormondrüsen anscheinend stärker als die Pille. Leider wurde es eine Fehlgeburt, aber jetzt hab ich ja 4 Kinder. Ich habe danach der Pille nie wieder richtig getraut.Inzwischen bin ich auf der sicheren Seite, mein Mann ist seit einem Jahr sterilisiert.....
Ich weiß nur, dass ein Baby damals das Letzte war, was meine Freundin gebraucht hätte und daher durfte es auch nicht geboren werden. Und der Vater des jetzigen Babies wollte eigentlich keine Kinder und sie waren auch erst 3 Monate zusammen. Meine Freundin sagte ihm dann, dass schon ihr erstes Baby sterben musste, ein Zweites aber garantiert nicht mehr. Sie hat ihm dann die Trennung angeboten, aber er ist freiwillig bei ihr geblieben und jetzt sind sie seit 1,5 Jahren verheiratet und es läuft gut.
Nur fühlt sie sich seit einer Woche schwanger, hat aber Angst, zum Arzt zu gehen. Sie sagt, dass sie erst dann gehen will, wenn eine Abtreibung nicht mehr möglich ist. Sie hat halt auch keine Anhaltspunkte, da sie, seit sie sich die Spritze geben lässt, gerade 3 Mal in 12 Monaten ihre Tage hatte. Aber das mit dem Rausschieben vom Arztbesuch kann ich verstehen, meine Mama hat mich auch bis zum 5.Monat verheimlicht, damit meine Großeltern sie nicht zum Abbruch zwingen konnten, das war damals nämlich noch möglich. Heute kann einen die Familie nur psychisch unter Druck setzen, dass man diese Entscheidung für richtig hält, wenn man eigentlich das Kind doch will.
Ich bin richtig froh, dass ich noch nie so eine Entscheidung treffen musste.
Kann man das eigentlich irgendwie testen, wie gut der Körper die Hormone aufnimmt?

Lieben Gruß und schönes Wochenende noch.

Igelbaby

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 20:56
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Nixe,
Danke für Deine Antwort. Ich vermute auch, dass da nicht unbedingt nur das Übergewicht schuld sein muss. Das erste Pillenbaby ist jetzt genauso wie Dein erstes Baby ein Sternenkind, aber das Zweite läuft inzwischen schon ganz gut und hat jetzt das Bobbycar von meinem Jüngsten vermacht bekommen.....
Ich hatte vor 10 Jahren auch mal einen Pillenaussetzer, aber ich wünschte mir damals auch von ganzem Herzen ein Baby, und da waren meine eigenen Hormondrüsen anscheinend stärker als die Pille. Leider wurde es eine Fehlgeburt, aber jetzt hab ich ja 4 Kinder. Ich habe danach der Pille nie wieder richtig getraut.Inzwischen bin ich auf der sicheren Seite, mein Mann ist seit einem Jahr sterilisiert.....
Ich weiß nur, dass ein Baby damals das Letzte war, was meine Freundin gebraucht hätte und daher durfte es auch nicht geboren werden. Und der Vater des jetzigen Babies wollte eigentlich keine Kinder und sie waren auch erst 3 Monate zusammen. Meine Freundin sagte ihm dann, dass schon ihr erstes Baby sterben musste, ein Zweites aber garantiert nicht mehr. Sie hat ihm dann die Trennung angeboten, aber er ist freiwillig bei ihr geblieben und jetzt sind sie seit 1,5 Jahren verheiratet und es läuft gut.
Nur fühlt sie sich seit einer Woche schwanger, hat aber Angst, zum Arzt zu gehen. Sie sagt, dass sie erst dann gehen will, wenn eine Abtreibung nicht mehr möglich ist. Sie hat halt auch keine Anhaltspunkte, da sie, seit sie sich die Spritze geben lässt, gerade 3 Mal in 12 Monaten ihre Tage hatte. Aber das mit dem Rausschieben vom Arztbesuch kann ich verstehen, meine Mama hat mich auch bis zum 5.Monat verheimlicht, damit meine Großeltern sie nicht zum Abbruch zwingen konnten, das war damals nämlich noch möglich. Heute kann einen die Familie nur psychisch unter Druck setzen, dass man diese Entscheidung für richtig hält, wenn man eigentlich das Kind doch will.
Ich bin richtig froh, dass ich noch nie so eine Entscheidung treffen musste.
Kann man das eigentlich irgendwie testen, wie gut der Körper die Hormone aufnimmt?

Lieben Gruß und schönes Wochenende noch.

Igelbaby

Bei den Möglichkeiten
die die Medizin heute bietet, würde es mich eigentlich wundern, wenn das nicht ginge, aber ich habe andererseits noch nie davon gehört. Wahrscheinlich hat das noch nie jemand für nötig gehalten und deshalb wurde ein Verfahren noch nicht entwickelt?! Wir können ja ein Verfahren entwickeln und dafür Patent anmelden! ...habe allerdings keine Ahnung wie das gehen soll..

Irgendwie kann ich auch verstehen, daß Deine Freundin abwarten will bis sie zum Arzt gehen will, aber auf der anderen Seite frage ich mich auch, ob es ihrem Mann gegenüber fair ist. Vielleicht sollte sie ihn doch mit einbeziehen? Aber ich weiß nicht, in welcher Lage sich die beiden befinden und wie ich an ihrer Stelle reagieren würde. Wenn eine Frau vor so einer Entscheidung steht, ist Druck das allerletzte was man ihr dann antun kann. Ganz egal in welcher Hinsicht. Mein Ex hat mir damals Druck gemacht ich soll abtreiben, eine Bekannte dagegen hat Druck gemacht ich soll es bloß nicht tun, schließlich wünscht sie sich so sehr ein Kind und kann kein bekommen. Auch nicht gerade das was man dann hören will, denn ich hatte sehr gute Gründe, warum ich mich letztendlich dagegen entschieden habe.

Als ich dann das 2. Mal schwanger war, habe ich es meinem Partner, mit dem ich zu diesem Zeitpunkt 1 Monat und 10 Tage zusammen war, sofort gesagt nachdem ich zu Hause den Test gemacht habe. Mir war klar, daß ich dieses Kind auf jeden Fall behalten werde, mit oder ohne ihn. Zum Glück hat er sich für uns entschieden und nächstes Jahr werden wir heiraten. Aber er hätte auch anders reagieren können. Ich hatte große Angst davor, daß er nicht zu uns stehen könnte, aber er hatte das Recht davon zu erfahren und zwar bevor es zu spät gewesen wäre. Hätte er uns im Stich gelassen, wäre er es wohl auch nicht wert gewesen ihm nach zu heulen. Und darüber sollte sich Deine Freundin auch nochmal Gedanken machen. Wenn ihr Mann später irgendwie erfährt, daß sie es schon geahnt hat, sie aber extra nicht zum Arzt gegangen ist, um die Möglichkeit einer Abtreibung zu umgehen, dann könnte er ziemlich enttäuscht sein und ob das einer Beziehung gut tut? Ich weiß es nicht. Würde sie sich denn so unter Druck setzen lassen, daß sie am Ende eine Entscheidung trifft, die sie selbst eigentlich gar nicht will? Ich meine, ich weiß was es heißt, einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen und wie ich darunter gelitten habe, aber ich weiß auch, was es heißt, ein Kind zu bekommen. Ich würde mich jedenfalls nie mehr von jemanden unter Druck setzen lassen, was das betrifft. Weißt Du was ich meine?

Wünsche Deiner Freundin auf jeden Fall alles Gute! Vielleicht ist es ja auch ein Fehlalarm.

Liebe Grüße
Nixe

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 21:20
In Antwort auf carmo_12347681

Bei den Möglichkeiten
die die Medizin heute bietet, würde es mich eigentlich wundern, wenn das nicht ginge, aber ich habe andererseits noch nie davon gehört. Wahrscheinlich hat das noch nie jemand für nötig gehalten und deshalb wurde ein Verfahren noch nicht entwickelt?! Wir können ja ein Verfahren entwickeln und dafür Patent anmelden! ...habe allerdings keine Ahnung wie das gehen soll..

Irgendwie kann ich auch verstehen, daß Deine Freundin abwarten will bis sie zum Arzt gehen will, aber auf der anderen Seite frage ich mich auch, ob es ihrem Mann gegenüber fair ist. Vielleicht sollte sie ihn doch mit einbeziehen? Aber ich weiß nicht, in welcher Lage sich die beiden befinden und wie ich an ihrer Stelle reagieren würde. Wenn eine Frau vor so einer Entscheidung steht, ist Druck das allerletzte was man ihr dann antun kann. Ganz egal in welcher Hinsicht. Mein Ex hat mir damals Druck gemacht ich soll abtreiben, eine Bekannte dagegen hat Druck gemacht ich soll es bloß nicht tun, schließlich wünscht sie sich so sehr ein Kind und kann kein bekommen. Auch nicht gerade das was man dann hören will, denn ich hatte sehr gute Gründe, warum ich mich letztendlich dagegen entschieden habe.

Als ich dann das 2. Mal schwanger war, habe ich es meinem Partner, mit dem ich zu diesem Zeitpunkt 1 Monat und 10 Tage zusammen war, sofort gesagt nachdem ich zu Hause den Test gemacht habe. Mir war klar, daß ich dieses Kind auf jeden Fall behalten werde, mit oder ohne ihn. Zum Glück hat er sich für uns entschieden und nächstes Jahr werden wir heiraten. Aber er hätte auch anders reagieren können. Ich hatte große Angst davor, daß er nicht zu uns stehen könnte, aber er hatte das Recht davon zu erfahren und zwar bevor es zu spät gewesen wäre. Hätte er uns im Stich gelassen, wäre er es wohl auch nicht wert gewesen ihm nach zu heulen. Und darüber sollte sich Deine Freundin auch nochmal Gedanken machen. Wenn ihr Mann später irgendwie erfährt, daß sie es schon geahnt hat, sie aber extra nicht zum Arzt gegangen ist, um die Möglichkeit einer Abtreibung zu umgehen, dann könnte er ziemlich enttäuscht sein und ob das einer Beziehung gut tut? Ich weiß es nicht. Würde sie sich denn so unter Druck setzen lassen, daß sie am Ende eine Entscheidung trifft, die sie selbst eigentlich gar nicht will? Ich meine, ich weiß was es heißt, einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen und wie ich darunter gelitten habe, aber ich weiß auch, was es heißt, ein Kind zu bekommen. Ich würde mich jedenfalls nie mehr von jemanden unter Druck setzen lassen, was das betrifft. Weißt Du was ich meine?

Wünsche Deiner Freundin auf jeden Fall alles Gute! Vielleicht ist es ja auch ein Fehlalarm.

Liebe Grüße
Nixe

Hallo Nixe,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich vermute selber auch ganz stark, dass sie es die nächsten 2 Wochen mit ihrem Mann klären wird. Ich glaube, sie weiß, was für ein Stress auf sie zukommt, wenn sie das Thema auf den Tisch bringt. Ihr Mann will eigentlich keine Kinder mehr, sie wohnen bei seinen Eltern in einer kleinen Extrawohnung im Haus, die sowieso schon für ein Kind sehr knapp war und daher aufwendig (oder "aufwändig"? Mist, ich will Lehrerin werden, ich müsste es doch wissen ) umgebaut wurde.
Bei einem weiteren Kind müssten sie ausziehen, aber ihr Mann wehrt sich dagegen ziemlich. Er findet "Hotel Mama" anscheinend sehr bequem, und seine Mama spielt da auch noch mit. Sie selber wäre einem zweiten Kind nicht abgeneigt, aber hat sich erstmal für konsequentes Verhüten mit der Option auf spätere Geschwister für die kleine Prinzessin entschieden.
Mein Mann hat sich einfach sterilisieren lassen, aber ihr Mann hatte da Bedenken in Sachen Männlichkeit, aber da verstehe ich ihn in gewisser Weise. Aber es wäre die konsequenteste Entscheidung gewesen, da ihm bis jetzt eigentlich sogar ein Kind zuviel war. Als sie mir vor 2 Tagen von ihrem Verdacht (also dauernd Ziehen im Bauch und Spannende Brüste, morgendliche Übelkeit und Dauermüdigkeit) erzählt hat, habe ich als erstes gesagt: "Du lässt Dir aber doch die Spritze geben? Vielleicht sind das Nebenwirkungen von der Spritze". Aber bei genauerem Nachdenken ist das schon seltsam, wenn Nebenwirkungen erst nach der 5.Spritze, also nach einem Jahr, auftreten.
Unter Druck wird sie sich vermutlich nicht setzen lassen und im Extremfall würde sie sich eher von ihrem Mann trennen als nochmal ihr Baby zu töten. Sie hat an der damaligen Sache noch lange rumgekaut, vor allem da eine Bekannte zeitgleich schwanger war und sie damit immer wieder sieht, wie groß ihr Kind vielleicht jetzt auch sein könnte. Ich bin jetzt mal gespannt, in 2-3 Wochen kommt sie mich besuchen (wir wohnen 250 km auseinander) und spätestens da wird die Geschichte per Schwangerschaftstest geklärt, falls es bis dahin nicht sowieso schon geklärt ist......

Liebe Grüße und gute Nacht

Igelbaby

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 21:33
In Antwort auf an0N_1197280699z

Hmmm denke ich nicht...
auch wenn sie doppelt so viel wiegt wie du, das ist ja nur Fett was sie zu viel hat....und nicht extra mehr Knochen oder größere Organe usw...

Es heißt ja auch nicht, dass größere Frauen größere Kinder bekommen, oder übergewichtige Frauen doppelt so große Kinder bekommen.... denke ich mal, oder?


Liebe Grüße

Hallo Ceren,
Danke für Deine Antwort.
Ich hab halt nur im Hinterkopf, dass Medikamente oft nach Gewicht dosiert werden, zumindest bei Kindern. Ich kenne da das Beispiel Paracetamol. Da steigt beim Fiebersaft die Dosis nach Gewicht und nicht nach Alter. Bei den Kopfschmerztabletten mit demselben Wirkstoff dagegen wird nach Schulkindern und Erwachsenen unterschieden. Da werden dann natürlich nur noch die statistischen Werte der Deutschen Durchschnittsmenschen berücksichtigt.
Aber mit 120 kg hat man doch auch einen höheren Stoffdurchsatz in Leber und Niere, mehr Blut und größere Organe als eine Frau mit 55 kg. Wenn ich jetzt ein Pille mit, sagen wir mal 20 Einheiten an Hormon nehme und 60 kg wiege, muss eine Einheit Hormon für 3 kg Körpergewicht reichen. Wiege ich dagegen 120 kg, verteile ich die Einheit auf 6 kg.
Oder mal ganz einfach: Wenn Du Dir 2 Brötchen mit Nurtella schmierst, nimmst Du ja auch mehr, als wenn Du nur Eines schmierst .
Ich hoffe, ich konnte Dir meine verwirrenden Gedanken einigermaßen begreiflich machen .

Lieben Gruß und gute Nacht.

Igelbaby

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 23:05
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Nixe,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
Ich vermute selber auch ganz stark, dass sie es die nächsten 2 Wochen mit ihrem Mann klären wird. Ich glaube, sie weiß, was für ein Stress auf sie zukommt, wenn sie das Thema auf den Tisch bringt. Ihr Mann will eigentlich keine Kinder mehr, sie wohnen bei seinen Eltern in einer kleinen Extrawohnung im Haus, die sowieso schon für ein Kind sehr knapp war und daher aufwendig (oder "aufwändig"? Mist, ich will Lehrerin werden, ich müsste es doch wissen ) umgebaut wurde.
Bei einem weiteren Kind müssten sie ausziehen, aber ihr Mann wehrt sich dagegen ziemlich. Er findet "Hotel Mama" anscheinend sehr bequem, und seine Mama spielt da auch noch mit. Sie selber wäre einem zweiten Kind nicht abgeneigt, aber hat sich erstmal für konsequentes Verhüten mit der Option auf spätere Geschwister für die kleine Prinzessin entschieden.
Mein Mann hat sich einfach sterilisieren lassen, aber ihr Mann hatte da Bedenken in Sachen Männlichkeit, aber da verstehe ich ihn in gewisser Weise. Aber es wäre die konsequenteste Entscheidung gewesen, da ihm bis jetzt eigentlich sogar ein Kind zuviel war. Als sie mir vor 2 Tagen von ihrem Verdacht (also dauernd Ziehen im Bauch und Spannende Brüste, morgendliche Übelkeit und Dauermüdigkeit) erzählt hat, habe ich als erstes gesagt: "Du lässt Dir aber doch die Spritze geben? Vielleicht sind das Nebenwirkungen von der Spritze". Aber bei genauerem Nachdenken ist das schon seltsam, wenn Nebenwirkungen erst nach der 5.Spritze, also nach einem Jahr, auftreten.
Unter Druck wird sie sich vermutlich nicht setzen lassen und im Extremfall würde sie sich eher von ihrem Mann trennen als nochmal ihr Baby zu töten. Sie hat an der damaligen Sache noch lange rumgekaut, vor allem da eine Bekannte zeitgleich schwanger war und sie damit immer wieder sieht, wie groß ihr Kind vielleicht jetzt auch sein könnte. Ich bin jetzt mal gespannt, in 2-3 Wochen kommt sie mich besuchen (wir wohnen 250 km auseinander) und spätestens da wird die Geschichte per Schwangerschaftstest geklärt, falls es bis dahin nicht sowieso schon geklärt ist......

Liebe Grüße und gute Nacht

Igelbaby

Aha,
so ist das also (mit der Wohnung und den Eltern). Da fällt mir jetzt ehrlich gesagt nix zu ein. Ich würde miemals mehr mit Familienmitgliedern in einem Haus wohnen wollen und ich käme mit einem Partner, der sich so sehr an die Nähe zu seinen Eltern klammert, wohl gar nicht klar. Aber wo die Liebe hinfällt....

Hälst Du mich auf dem Laufenden? Ich würde gern wissen, wie es weitergeht. Irgendwo wünsche ich ihr ein Kind, irgendwie würde ich es ihr in dieser Situation auch gern ersparen. Aber Tatsache ist, daß ihr Mann nunmal immer ein "Risiko" eingeht, wenn er mit ihr Geschlechtsverkehr hat. Aber mit den Konsequenzen ist das ja immer so eine Sache.

Ich drücke aber die Daumen, daß alles gut wird!

Liebe Grüße
Nixe

P.S.: Du willst Lehrerin werden? Wie alt bist Du? Ich habe mir Dich schon älter vorgestellt. Nicht abwertend gemeint, aber halt so, als hättest Du Deine Berufslaufbahn längst abgeschlossen, bzw. fest eingeschlagen.

Gefällt mir
24. Juli 2004 um 23:25
In Antwort auf carmo_12347681

Aha,
so ist das also (mit der Wohnung und den Eltern). Da fällt mir jetzt ehrlich gesagt nix zu ein. Ich würde miemals mehr mit Familienmitgliedern in einem Haus wohnen wollen und ich käme mit einem Partner, der sich so sehr an die Nähe zu seinen Eltern klammert, wohl gar nicht klar. Aber wo die Liebe hinfällt....

Hälst Du mich auf dem Laufenden? Ich würde gern wissen, wie es weitergeht. Irgendwo wünsche ich ihr ein Kind, irgendwie würde ich es ihr in dieser Situation auch gern ersparen. Aber Tatsache ist, daß ihr Mann nunmal immer ein "Risiko" eingeht, wenn er mit ihr Geschlechtsverkehr hat. Aber mit den Konsequenzen ist das ja immer so eine Sache.

Ich drücke aber die Daumen, daß alles gut wird!

Liebe Grüße
Nixe

P.S.: Du willst Lehrerin werden? Wie alt bist Du? Ich habe mir Dich schon älter vorgestellt. Nicht abwertend gemeint, aber halt so, als hättest Du Deine Berufslaufbahn längst abgeschlossen, bzw. fest eingeschlagen.

Hallo Nixe,
Klar gebe ich eine Meldung ab, wie die ganze Geschichte ausgeht ....
Ich bin 28 Jahre alt, habe direkt nach dem Abi eine Ausbildung zur biolog.-tech.-Assistentin gemacht, dann meine Kiddies bekommen und studiere jetzt seit Ostern LA Bio/Chemie für Gymnasium, da es bei uns in der Gegend mit Teilzeitstellen für BTAs schlecht ausschaut und ich eigentlich schon immer Lehrerin werden wollte. Nur direkt nach dem Abi hat das mein nicht so glorreicher Abischnitt von 3,0 verhindert, und dann habe ich erst mal was anderes gesucht, was mich interessierte, bevor ich was studiere, das ich nicht machen möchte .. Ist nicht so ganz der übliche Ablauf, aber wenn ich es jetzt nicht mache, mach ich es vermutlich nie mehr und beiss mich dann in 10 Jahren in den A.....
Wenn ich Deinen Nick richtig interpretiere, bist Du somit vermutlich 1 bis 2 Jahre jünger als ich, oder?

Liebe Grüße

Igelbaby

Gefällt mir
25. Juli 2004 um 1:47
In Antwort auf nona_12253863

Hallo Nixe,
Klar gebe ich eine Meldung ab, wie die ganze Geschichte ausgeht ....
Ich bin 28 Jahre alt, habe direkt nach dem Abi eine Ausbildung zur biolog.-tech.-Assistentin gemacht, dann meine Kiddies bekommen und studiere jetzt seit Ostern LA Bio/Chemie für Gymnasium, da es bei uns in der Gegend mit Teilzeitstellen für BTAs schlecht ausschaut und ich eigentlich schon immer Lehrerin werden wollte. Nur direkt nach dem Abi hat das mein nicht so glorreicher Abischnitt von 3,0 verhindert, und dann habe ich erst mal was anderes gesucht, was mich interessierte, bevor ich was studiere, das ich nicht machen möchte .. Ist nicht so ganz der übliche Ablauf, aber wenn ich es jetzt nicht mache, mach ich es vermutlich nie mehr und beiss mich dann in 10 Jahren in den A.....
Wenn ich Deinen Nick richtig interpretiere, bist Du somit vermutlich 1 bis 2 Jahre jünger als ich, oder?

Liebe Grüße

Igelbaby

Ups...
dann lag ich mit meiner Alterseinschätzung ja mal wieder völlig daneben...
Ich finde es aber klasse, daß Du troz 4 Kindern noch den Elan hast, Deinem Berufswunsch nachzugehen... und dann auch noch mit Studium! (4 is doch richtig, oder?)Mein eines nimmt mich schon so sehr in Anspruch, daß ich den Gedanken, nach dem Mutterschutz wenigstens einen halben Tag in der Woche zu arbeiten, schnell aufgegeben habe. Alle Achtung, wie Du das unter einen Hut kriegst! Ich muß erstmal mit der Situation, Mutter von 1 Kind zu sein, klar kommen! Wow!
Aber Du hast meinen Bick schon ganz richtig interpretiert!

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers