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Philine ist da - mein geburtsbericht

21. April 2011 um 10:23

hallo meine lieben,

hier nun auch mein Geburtsbericht. Manche von euch haben ja mitbekommen das ich eine Hausgeburt geplant hatte, aus der leider nichts geworden ist weil ich zu schwache Blutwerte hatte, deswegen sind wir doch in ein Krankenhaus gefahren.

5.4.11 1.50uhr
ich wache auf und merke dass ich tierische wehen habe. war mir aber mal wieder nicht sicher ob es richtige wehen waren da ich schon seit 10 Tagen immer wieder welche hatte. um 3.30uhr hatte ich auf einmal ein tierisches verlangen auf die Toiletten zu gehen, also stand ich auf und dann spürte ich plötzlich ein "plop" und mir lief Fruchtwasser am Bein herunter. daraufhin weckte ich mein Freund, ganz zärtlich mit den ruhigen Worten "meine Fruchtblase ist geplatzt, meine Fruchtblase ist geplatzt!" in null Komma nix stand er im Bett. Ich schnappte mir mein Telefon und rief meine Hebamme an. 30 min später war sie schon bei mir und untersuchte mich. Das Wasser war Fruchtwasser (ich war etwas verwundert, dass es so wenig war, die Ärzte haben immer gesagt das ich so viel Fruchtwasser habe) und stellte auch fest das der Mumu schon 2cm geöffnet war. Ich feierte kurz mein Erfolg von den ersten 2 cm und dann beschlossen wir das wir noch warten würden mit der Fahrt ins kkh. Meine Hebamme führ wieder und ich legte mich auf Sofa um Frückstücksferhnse zu schauen^^ zwischen durch nickerte ich immer ein aber wachte mir jeder wehe auf. um 8 Uhr hatte ich solche schmerzen das ich meine Hebamme wieder anrief und sie wieder zu uns kam. sie untersuchte mich erneut und stellte fest das ich nun bei 3,5cm Mumu war. wieder ein kleiner Moment in dem ich mich selber feiern durfte

nun machten wir uns auf den Weg ins kkh. auf der Fahrt dorthin stellte ich fest das ich im sitzen und stehen die wehen besser aushielt als im Liegen, darauf endwickelte ich eine Phobie gegen das liegen, die noch die ganze Geburt überdauerte.
Als wir angekommen waren, meldeten wir mich an, meine Hebamme Anja überbrachte die Fakten und ich machte erst mal ein CTG. Danach führ Hebamme Anja erst mal nach Hause und ich machte mich mit meinem Freund erst mal auf den Weg in die Cafeteria wo auch schon meine Mutter und meine Schwester waren. Schnell musste ich feststellen, dass essen nicht gut für mich war. Bei jeder Wehe bekam ich ein Brechreiz. Dann wollten wir spazieren gehen aber durch die Kälte draußen bekam ich ganz viele kleine Wehen und ich beschloss wieder reinzugehen.
Wieder auf der Station riet mir die Krankenhaus-Hebamme-Davina in die Badewanne zu gehen. Im ersten Moment fand ich es ganz schön in der Wanne aber nach zwei Stunden war ich so fertig das ich froh war wieder raus zu gehen. Mittlerweile gab es schon den ersten Hebammen Schichtwechsel und nun war kkh-Hebamme-Lillana für mich da. Wieder auf meinem Zimmer musste ich feststellen das mein meine Kräfte langsam schlapp machten. Es war nun schon 16Uhr. Erst fingen meine Beine an zu zittern und dann mein ganzer Körper. Ich fragte Lillana nach etwas zum Schlafen. Den ich wusste das wenn ich mich etwas ausruhen konnte würde ich genug Kraft für die Geburt haben, sonst eher nicht.
Sie schlug mir vor eine PDA vor. In dem Moment war mir alles egal und ich stimmte zu. Sie schlickte mit ein Arzt um das Aufklärung Gespräch zu haben. Ich nickte, nickte und nickte und zum Schluss unterschrieb ich. Gleich darauf würde ich in den Kreissaal gebracht.
Plötzlich stürmte ein Arzt rein der mir die PDA legen sollte, mit den Worten Heute hätte ich lieber zuhause bleiben sollen! Ich muss schnell wieder in den OP! mir schossen die Trennen in die Augen und Lillana und mein Freund Philipp mussten mich festhalten um mich zu beruhigen und damit ich nicht zu sehr zitter.
Rucki Zucki wirkte die PDA und ich konnte mich hinlegen. Lillana legte mir ein Wehen tropf und ich schlief ein. Und von 17Uhr bis 21uhr schlief ich und mein Mumu öffnete sich bis auf 8cm ohne das ich etwas spürte eine sehr schöne Sache.
Als ich aufwachte sah ich meine Hebamme Anja. Mein Freund war auf meinem Zimmer und schlief etwas, er war ja auch immerhin schon seit 2Uhr nachts wach.
Nun bekam ich immer mehr ein komisch druck, als müsste ich auf Toilette. Es dauerte nicht lange bis mein Mumu ganz offen war. Bei jeder Wehe presste ich mit. Plötzlich fing mein Körper heftig an zu Zittern und ich verlor das Bewusstsein. Der Arzt kam und spritze mir etwas in den Tropf, den ich bekommen hatte weil ich weder trinken noch essen wollte/konnte ohne es wieder auszu*****
Er untersuchte mich auch gleich und stellte fest das ein Teil der Fruchtblasse sich vor dem Babykopf gelegt hat und das Baby wird immer abgefedert und kann deswegen nicht tiefer rutschen. Der Arzt öffnete mit dir komplette Fruchtblase (das was mir nachts gesprungen ist war nur eine Vorblase).
Dann ging die Post ab. Der Druck wurde stärker und stärker aber ich merkte dass sich das Pressen jetzt lohnt. Inzwischen gab es den zweiten Schichtwechsel und Hebamme Susanne war da. Anja und Susanne sagten mir dass ich die Position wechseln soll. Und ich wechselte gefühlte 100-mal meine Haltung. Um 1Uhr (es war nun der 6.5.11) machte der Arzt ein Ultraschall und schickte mich zurück in den Vierfüsslerstand. Mein Baby sollte sich noch mal drehen, damit es nicht als Sternengucker kommt, was noch schwerer zu gebären wäre.
Ok auch das machte ich. Dann ging ich nach einer halben Stunde in die Hocke. Mein Freund setze sich hinter mich um mich zu stützen. Das Brennen wurde immer stärker und ich spürte wie ich das Baby immer tiefer schob. Dann sagten beide Hebammen dass der Kopf schon da sei. Jetzt wollte ich nicht mehr auf die Wehen warten und find einfach man zu pressen. Jetzt wollte ich mein Baby haben, es mussten ja auch nur noch die Schultern raus. Die Hebammen sagten mir dass ich sie auffangen kann wenn ich will. Ich presste und hielt dann meine Tochter in den Händen. Sie machte nur einmal Quark! voller schock legte ich sie hin und lies mich auf den Popo plumpsen. Die Hebammen, mein Freund und meine Mutter halfen mir wieder auf das Kreissaalbett. Dort erst mal angekommen legte ich sie auch gleich an. Mein Freund schnitt die Narbelschnur durch.
Es war ein unglaubliches Gefühl, ich kann es gar nicht beschreiben aber jede Mutter dieser Welt weiß ganz genau was ich meine.

Ihre Daten: Philine Shirin, 4000gramm, 53cm, 36,5cm KU geboren um 1.57uhr am 6.4.11

P.S: ach ja da bin ich ganz stolz auf mich, ich bin nicht gerissen oder habe andere Verletzungen.

liebe grüß
loki & philine

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21. April 2011 um 10:42

Ach mist
das passiert mir immer wieder mit dem dartum...voll dumm

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21. April 2011 um 18:05

Danke
für die glückwünsche

nein doch keine Coco wäre vlt doch zu kras gewesen...hab mich da nicht ganz getraut und philine ist eine schöne mischung von meinen Namen und den meines freundes

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21. April 2011 um 18:08

Herzlichen Glückwunsch
Philine ist echt ein schöner Name!

lg Katha mit Jonathan, heute schon 4 Wochen alt Und wir nähern uns wieder der 1kg Marke

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