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PDA vs. natürliche Geburt

25. November 2019 um 15:01 Letzte Antwort: 8. Dezember 2019 um 20:43

 
Hallo Damen!
 
Da ich noch Null Erfahrung in der Mutterschaft habe und hab nur in den nächsten Jahren vor, eine Mama  zu werden, lese ich jetzt viel darüber. Eine der interessantesten Fragen bisher ist, was ist eigentlich besser für beide Mama und Kind: Periduralanästhesie oder natürliche Geburt.
Es gibt wirklich tausende Meinungen sowohl von Ärzten als auch von werdenden Mamis. Immer mehr Menschen sind überzeugt, dass natürlicher Geburt die beste Option fürs Kind ist.
Ich persönlich hab wirklich eine riesige Angst vor natürlicher Geburt, ist doch normal ne? Für mich ist es das wichtigste Herausforderung ever, die ich überleben muss. Gott sei Dank, heute gibt es die Lösung – PDA. Man sollte meinen, warum muss man den Schmerzen ertragen?
Ich würde gerne, dass meine Geburt mit PDA abläuft. Ich will keinen Schmerz. Ich will nur angenehme Erinnerungen an die Geburt meines Babys haben.
Doch ich weiß auch, dass PDA gefährliche Risiken hat. Selten aber trotzdem…
Mamis, wie war’s bei euch?
Was ihr denkt?
 

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27. November 2019 um 8:17
Beste Antwort

Als ich mit meinem Sohn schwanger war, bestand meine FA auf der maximal natürlichen Geburt. Ich hatte wirklich Angst, weil viele Storys von meinen Kolleginnen über den viehischen Schmerzen keinen Frieden gaben. Die Ärztin hat aber überzeugt. Ich hab viel meditiert. Und für mich auch wichtig war, dass mein Mann dabei ist.       
Am Tag X wurde ich viel massiert und ich konnte mich ab un zu ein bisschen entspannen. Das Team im Kreißsaal war einfach fantastisch. Hebammen haben alles erklärt, wie und wann ich atmen muss. Ich war schon in meinen Gedanken mit meinem Sohn und ließ mich von Schmerzen ablenken. Ich hab mich aufs Atmen konzentriert.  Ich dachte mir so: Es tut nichts weh, es tut nichts weh…
In 2 Stunden hatte ich schon meinen Kleinen bei mir liegen. Das war alles wie im Traum. Schmerz vergessen.       
Alles lief viel besser, als ich mir vorgestellt habe.
Also die Angst vor natürlicher Geburt ist nur im Kopf.
Wir müssen einfach daran arbeiten.  


 

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25. November 2019 um 15:35
Beste Antwort

Hallo, ich erzähl mal drauf los, wie es bei mir war und ich es empfunden hatte.

ich hatte nie Angst vor den Geburten und dachte, das schaffst du mit links, schließlich bin ich eine Frau und somit in der Lage Kinder zu gebären. Und ich gewöhnte mir schon lange ab Angst vor Dingen/Situationen zu haben, die ich nicht kenne, warum sich vorher verrückt machen? Ich lass alles auf mich zukommen.

Tja, dann wurde ich das erste Mal schwanger und meine Kleine hockte bei jeder Untersuchung stur in Beckenendlage... alle sprachen plötzlich vom Kaiserschnitt, selbst meine Frauenärztin! Warum, fragte ich. 50:50, wie JEDE andere Geburt auch, erklärte ich allen unaufgeforderten Kaiserschnittempfehlern!! Es wissen ja eh alle alles besser, das nervte echt!
Da dachte meine Ärztin auch nach, als ich sie fragte, warum einen Kaiserschnitt, und meinte, es müsse natürlich nicht auf einen Kaiserschnitt hinauslaufen aber das sollte ich mit den Ärzten im Krankenhaus besprechen. Gesagt getan. Die sahen spontane BEL-Geburten ganz entspannt. Freute mich. Aber bei der Geburtsbesprechung empfahlen sie mir die PDA zur Entspannung und für den Fall, dass es auf eine Notsektio hinausläuft. Ganz ehrlich? Als es soweit war, war ich froh, dass es diese Erfindung gibt! Ich und meine große Klappe, als Frau mal eben ein Kind zu kriegen.. so war es eine schöne entspannte einfache Geburt, sogar die einfachste von allen dreien.
Sie wurde 11 Tage nach ET eingeleitet.

Meine zweite bekam ich auch mit PDA, sie kam ohne Einleitung 10 Tage nach ET. Nur Junior hatte es am eiligsten, da gab es die Überlegung PDA nicht. Er wurde 18 Tage nach ET eingeleitet.
Hätte ich noch ein viertes Baby bekommen, was wir gern gehabt hätten, hätte ich wieder keine PDA gewünscht, weil ich durch die dritte Geburt erfuhr, dass es tatsächlich super ohne geht.

Ich muss zugeben, dass ich vor einem Kaiserschnitt schon Angst gehabt hätte, auch wenn ich mich da widerspreche. Da ich noch keinen hatte, kann ich nicht wissen, wie es gewesen wäre aber der schreckt mich einfach total ab! Wäre es so gewesen, hätte ich wahrscheinlich nicht wirklich Angst gehabt, sondern wäre wahrscheinlich mega enttäuscht gewesen, weil ich immer Spontangeburten gewünscht habe. 

LG 
Skadi

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25. November 2019 um 19:02

Huhu, ich erzähl auch einfach mal drauf los. 😊 Tatsächlich muss ich aber sagen, dass du nur persönliche Erfahrungsberichte hören wirst. Im Endeffekt musst fu für euch entscheiden worauf du deine Priorität setzt. 

... und letztlich läuft es doch meistens eh anders als geplant! 😂

Also: Ich hab mir vor der Geburt vorgenommen, dass ich keinerlei Schmerzmittel möchte. Schon gar keine PDA. Der Grund war, dass ich die Geburt so real erleben wollte wie möglich und das mein kleiber Sohn seinen Start ins Leben nicht betäubt beginnt. Da ich stillen wollte, wäre dies ebenfalls am besten, wurde mur gesagt, damit der kleine direkt nach der Geburt gestillt werden kann. Dies würde einen guten Stillstart fördern.

Die Eröffnungswehen waren zu Beginn gut zu ertragen. Mit jedem Zentimeter und mit jeder weiteren Stunde wurde es aber doch ziemlich schmerzhaft und anstrengend. Nach knapp 13 Stunden wollte ich aufgeben und fragte nach einer Möglichkeit für Schmerzmittel. Da wurde mir dann aber gesagt, dass es nun zu spät sei, da ich schon mit dem Pressen beginnen durfte. In den Presswehen habe ich dann auch keine Möglichkeit mehr gehabt darüber nachzudenken, ob die Schmerzen jetzt doll waren oder nicht. 😂 Da hat man anderes zu tun. Als mein Baby da war, war sowieso alles vergessen. Das einzige was ich wollte, war mein Baby in Arm nehmen. Laut meinem Mann hätt ich es am liebsten selbst rausgezogen, so hat es auf ihn gewirkt 🤣

Naja, im Endeffekt musste ich noch mit ein paar Stichen genäht werden und ehrlich gesagt, empfand ich das MIT Betäubung am schlimmsten von der ganzen Geburt. 😂

Beim zweiten werd ich es wieder so macheb, wenn es nicht anders läuft, als ich es plane 😅

Ich wünsche Dir alles gute und drücke die Daumen, dass du den für dich richtigen Weg findest! 💖

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26. November 2019 um 13:22

Ja, wie du schreibst, warum muss man eigentlich den Schmerzen ertragen?
21. Jahrhundert doch!
Man hat PDA erfunden, um Geburtsverlauf so schmerzlos und gemütlich wie es möglich zu machen.     
Eine Freundin von mir hatte erste Geburt ohne PDA. Die Wehen hatte sie 18 Stunden und sie waren so heftig. Sie dachte, sie stirbt von Schmerzen. 3 Jahre sind schon vorbei und noch heute sie erinnert sich dran mit Schrecken. Sie sagt: keine Kinder mehr.   
Wenn Ich schwanger werde, dann nur mit PDA. Dank Erfahrung meiner Freundin.
Schmerzgrenzen sind natürlich verschieden. Eine Frau kann es leicht ertragen, andere nicht. Ist doch normal.       
Aber ich würde gerne meine erste Geburt mit angenehmen Erinnerungen verbinden.


 

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26. November 2019 um 23:11

Guten Abend, interessantes Thema. Ich klinke mich mal ein. 

2016 kam meine Tochter zur Welt. Natürliche Geburt 10 Stunden wehen und keine PDA. Ich wollte eine aber sie gaben mir keine. Es tat Mega schweine weh, dachte ich muss sterben. 

Ich sollte Einlauf bekommen und in die wanne. Danach ging auch alles sehr schnell aber nur unter extrem Schmerzen. Also selbst Bestimmung ist was anderes. 

Hätte ich nochmal ein Kind bekommen, dann nur mit PDA oder von vorne rein ein KS. Solche Schmerzen will ich nie wieder ertragen. Auch der Grund, warum ich kein Kind mehr möchte. 

LG. 

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27. November 2019 um 8:17
Beste Antwort

Als ich mit meinem Sohn schwanger war, bestand meine FA auf der maximal natürlichen Geburt. Ich hatte wirklich Angst, weil viele Storys von meinen Kolleginnen über den viehischen Schmerzen keinen Frieden gaben. Die Ärztin hat aber überzeugt. Ich hab viel meditiert. Und für mich auch wichtig war, dass mein Mann dabei ist.       
Am Tag X wurde ich viel massiert und ich konnte mich ab un zu ein bisschen entspannen. Das Team im Kreißsaal war einfach fantastisch. Hebammen haben alles erklärt, wie und wann ich atmen muss. Ich war schon in meinen Gedanken mit meinem Sohn und ließ mich von Schmerzen ablenken. Ich hab mich aufs Atmen konzentriert.  Ich dachte mir so: Es tut nichts weh, es tut nichts weh…
In 2 Stunden hatte ich schon meinen Kleinen bei mir liegen. Das war alles wie im Traum. Schmerz vergessen.       
Alles lief viel besser, als ich mir vorgestellt habe.
Also die Angst vor natürlicher Geburt ist nur im Kopf.
Wir müssen einfach daran arbeiten.  


 

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27. November 2019 um 8:30
Beste Antwort

Beim Geburtsvorbereitungskurse war eine Frau, die jahrelang in Frankreich gelebt hat. Sie hat erzählt, dass dort alle Frauen eine PDA verpasst kriegen, weil die Ärzte davon ausgehen, dass keine Frau ohne Schmerzmittel ein Kind gebären kann.
Also ich hab 2 Kinder ohne geboren und es geht. Wobei der 2. eine Wassergeburt war und ich es als sehr angenehm empfand. Durch das Wasser war viel von dem Druck weg. Die 2. Geburt war insgesamt heftiger von den Schmerzen, weil es nur 2 Std gedauert hat.
Ganz allgemein können Wehenschmerzen wohl wesentlich heftiger sein, wenn vorher schon mit diversen Wehenmitteln eingegriffen wurde. Das habe ich schon ganz oft gehört. Die Mittel können nicht so genau dosiert werden bzw. dauert es bei jeder Frau anders bis die Mittel anschlagen. Wenn dann noch mehr Mittel gegeben wird, obwohl es bei der Frau einfach etwas länger gedauert hat bis die erste Dosis anschlägt, dann wird es meist so richtig heftig und die Frauen können die Schmerzen kaum aushalten. 

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27. November 2019 um 9:36
In Antwort auf mikesch07

Beim Geburtsvorbereitungskurse war eine Frau, die jahrelang in Frankreich gelebt hat. Sie hat erzählt, dass dort alle Frauen eine PDA verpasst kriegen, weil die Ärzte davon ausgehen, dass keine Frau ohne Schmerzmittel ein Kind gebären kann.
Also ich hab 2 Kinder ohne geboren und es geht. Wobei der 2. eine Wassergeburt war und ich es als sehr angenehm empfand. Durch das Wasser war viel von dem Druck weg. Die 2. Geburt war insgesamt heftiger von den Schmerzen, weil es nur 2 Std gedauert hat.
Ganz allgemein können Wehenschmerzen wohl wesentlich heftiger sein, wenn vorher schon mit diversen Wehenmitteln eingegriffen wurde. Das habe ich schon ganz oft gehört. Die Mittel können nicht so genau dosiert werden bzw. dauert es bei jeder Frau anders bis die Mittel anschlagen. Wenn dann noch mehr Mittel gegeben wird, obwohl es bei der Frau einfach etwas länger gedauert hat bis die erste Dosis anschlägt, dann wird es meist so richtig heftig und die Frauen können die Schmerzen kaum aushalten. 

Ach, jetzt wo du davon schreibst, beim Geburtsvorbereitungskurs war ich nie. War früher mit 2 schwangeren Freundinnen mit und da war mir klar, dass das definitiv nichts für mich sei, sollte ich mal schwanger sein und so blieb das auch. Auch war ich bei der Geburt des Kindes meiner besten Freundin dabei, also ganz ahnungslos betrat ich den Kreißsaal dann doch nicht. 
Ne Nachsorgehebamme wollte und brauchte ich auch nicht.

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27. November 2019 um 9:51
In Antwort auf lole72

 
Hallo Damen!
 
Da ich noch Null Erfahrung in der Mutterschaft habe und hab nur in den nächsten Jahren vor, eine Mama  zu werden, lese ich jetzt viel darüber. Eine der interessantesten Fragen bisher ist, was ist eigentlich besser für beide Mama und Kind: Periduralanästhesie oder natürliche Geburt.
Es gibt wirklich tausende Meinungen sowohl von Ärzten als auch von werdenden Mamis. Immer mehr Menschen sind überzeugt, dass natürlicher Geburt die beste Option fürs Kind ist.
Ich persönlich hab wirklich eine riesige Angst vor natürlicher Geburt, ist doch normal ne? Für mich ist es das wichtigste Herausforderung ever, die ich überleben muss. Gott sei Dank, heute gibt es die Lösung – PDA. Man sollte meinen, warum muss man den Schmerzen ertragen?
Ich würde gerne, dass meine Geburt mit PDA abläuft. Ich will keinen Schmerz. Ich will nur angenehme Erinnerungen an die Geburt meines Babys haben.
Doch ich weiß auch, dass PDA gefährliche Risiken hat. Selten aber trotzdem…
Mamis, wie war’s bei euch?
Was ihr denkt?
 

Ich hatte keine PDA, aber natürliche Wehen und Einleitungswehen bis ca. 8 cm Muttermundöffnung.
Die natürlichen Wehen fand ich gut zu ertragen, die eingeleiteten waren etwas stärker, aber auch noch okay. Weiter bin ich nicht gekommen.

Das Problem bei einer PDA sehe ich gar nicht in irgendwelchen ideologischen Gründen, wie sie manche haben (ich muss mein Kind natürlich bekommen, weil ich mir selber oder irgendwem was beweisen muss) sondern eher in der Interventionskette, die solche Eingriffe meist nach sich ziehen. Die Geschichten über PDA-Geburten, die ich im Bekanntenkreis gehört habe, waren fast alle identisch.

PDA führt zu Stillstand, dann kommt der Wehentropf, dann sind die Wehen wieder zu stark und es werden Wehenhemmer gegeben, irgendwie geht es trotz allem nicht voran, dann kommen Saugglocke, Zange, Dammschnitt und Kristellergriff.

Ganz ehrlich, das sind meine persönlichen Horrorgeschichten! Wenn ich sowas höre, bin ich immer froh, dass es bei mir "nur" ein Kaiserschnitt geworden ist und mir das erspart geblieben ist.

Beim nächsten Kind werde ich entweder in ein Geburtshaus gehen (wenn nichts dagegen spricht und die mich nehmen) oder gleich einen KS planen. Den Versuch einer natürlichen Geburt im KH werde ich mir nicht mehr antun. Ich wurde damals so lange bequatscht, bis man unnötigerweise mit Cytotec eingreifen durfte und habe bisher noch keine(!) Geschichte gehört von einer Frau, die in unserem KH ohne Eingriffe spontan entbinden durfte. Den meisten wurde die PDA förmlich aufgedrängt.

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27. November 2019 um 10:53
In Antwort auf nikita...

Ich hatte keine PDA, aber natürliche Wehen und Einleitungswehen bis ca. 8 cm Muttermundöffnung.
Die natürlichen Wehen fand ich gut zu ertragen, die eingeleiteten waren etwas stärker, aber auch noch okay. Weiter bin ich nicht gekommen.

Das Problem bei einer PDA sehe ich gar nicht in irgendwelchen ideologischen Gründen, wie sie manche haben (ich muss mein Kind natürlich bekommen, weil ich mir selber oder irgendwem was beweisen muss) sondern eher in der Interventionskette, die solche Eingriffe meist nach sich ziehen. Die Geschichten über PDA-Geburten, die ich im Bekanntenkreis gehört habe, waren fast alle identisch.

PDA führt zu Stillstand, dann kommt der Wehentropf, dann sind die Wehen wieder zu stark und es werden Wehenhemmer gegeben, irgendwie geht es trotz allem nicht voran, dann kommen Saugglocke, Zange, Dammschnitt und Kristellergriff.

Ganz ehrlich, das sind meine persönlichen Horrorgeschichten! Wenn ich sowas höre, bin ich immer froh, dass es bei mir "nur" ein Kaiserschnitt geworden ist und mir das erspart geblieben ist.

Beim nächsten Kind werde ich entweder in ein Geburtshaus gehen (wenn nichts dagegen spricht und die mich nehmen) oder gleich einen KS planen. Den Versuch einer natürlichen Geburt im KH werde ich mir nicht mehr antun. Ich wurde damals so lange bequatscht, bis man unnötigerweise mit Cytotec eingreifen durfte und habe bisher noch keine(!) Geschichte gehört von einer Frau, die in unserem KH ohne Eingriffe spontan entbinden durfte. Den meisten wurde die PDA förmlich aufgedrängt.

Schlimm, dass den Frauen bei einem solch natürlichen Vorgang so dermaßen die Selbstbestimmung von den Krankenhäusern genommen wird. Sowas macht mich wütend!

Da mir das alles auch noch bevorsteht, mache ich mir natürlich sehr viele Gedanken darüber. Über KHs hört man im Allgemeinen viele Horrorstories...

Ich pesönlich würde gerne in ein Geburtshaus gehen, aber leider gibt es in meiner Umgebung weit und breit keins. Naja, ich bin gespannt, wie es bei mir sein wird...

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27. November 2019 um 15:14
In Antwort auf nico86

Schlimm, dass den Frauen bei einem solch natürlichen Vorgang so dermaßen die Selbstbestimmung von den Krankenhäusern genommen wird. Sowas macht mich wütend!

Da mir das alles auch noch bevorsteht, mache ich mir natürlich sehr viele Gedanken darüber. Über KHs hört man im Allgemeinen viele Horrorstories...

Ich pesönlich würde gerne in ein Geburtshaus gehen, aber leider gibt es in meiner Umgebung weit und breit keins. Naja, ich bin gespannt, wie es bei mir sein wird...

Ich wollte auch so gerne ins Geburtshaus, am allerliebste sogar nur zuhause... Aber das einzige Geburtshaus der Stadt hatte im August zu... Hausgeburt durfte ich von meinem Mann aus nicht, der hatte zuviel Angst 😂

Blieb nur KH und da kann ich mich nicht beschweren. Ich wurde nicht einmal nach PDA gefragt. Also auch nix mit aufdrängen.

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27. November 2019 um 15:54
In Antwort auf unknownuserin

Ich wollte auch so gerne ins Geburtshaus, am allerliebste sogar nur zuhause... Aber das einzige Geburtshaus der Stadt hatte im August zu... Hausgeburt durfte ich von meinem Mann aus nicht, der hatte zuviel Angst 😂

Blieb nur KH und da kann ich mich nicht beschweren. Ich wurde nicht einmal nach PDA gefragt. Also auch nix mit aufdrängen.

Hoffe, dass das in meinem favorisierten KH in unserer Stadt dann auch so sein wird. Ich finde es furchtbar, wenn einem etwas aufgedrängt wird. Oder wenn auf die Gebärende nicht eingegangen wird!

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27. November 2019 um 16:01
Beste Antwort
In Antwort auf lole72

 
Hallo Damen!
 
Da ich noch Null Erfahrung in der Mutterschaft habe und hab nur in den nächsten Jahren vor, eine Mama  zu werden, lese ich jetzt viel darüber. Eine der interessantesten Fragen bisher ist, was ist eigentlich besser für beide Mama und Kind: Periduralanästhesie oder natürliche Geburt.
Es gibt wirklich tausende Meinungen sowohl von Ärzten als auch von werdenden Mamis. Immer mehr Menschen sind überzeugt, dass natürlicher Geburt die beste Option fürs Kind ist.
Ich persönlich hab wirklich eine riesige Angst vor natürlicher Geburt, ist doch normal ne? Für mich ist es das wichtigste Herausforderung ever, die ich überleben muss. Gott sei Dank, heute gibt es die Lösung – PDA. Man sollte meinen, warum muss man den Schmerzen ertragen?
Ich würde gerne, dass meine Geburt mit PDA abläuft. Ich will keinen Schmerz. Ich will nur angenehme Erinnerungen an die Geburt meines Babys haben.
Doch ich weiß auch, dass PDA gefährliche Risiken hat. Selten aber trotzdem…
Mamis, wie war’s bei euch?
Was ihr denkt?
 

Ich schreibe wie ich es erlebt habe:

meine Tochter kam vor acht Jahren 1woche nach ET nach einer Einleitung zur Welt.
ich war 26 Jahre jung und seeeeehr schmerzresistent.
ich wollte es erst ohne jegliche Schmerzmittel probieren.... und geriet nach 2 Stunden Wehensturm so dermaßen an meine Grenzen. 
Ich bekam globuli (kein Witz) und eine heiße Badewanne, danach schmerztropf und dann endlich die pda. Nach 8 Stunden Kampf! Ich war fertig und hatte zu nichts Kraft. Am Ende wurde meine Tochter per vacuum geholt. Das hätte nicht sein müssen wenn ich nicht so um eine pda hätte betteln müssen. 
Ich hab auch lange gebraucht, um diese Geburt zu verdauen.

mein schmerzgedächtnis im Gehirn, hält unterleibskrämpfe wie PMS NULL aus. Ich brauche dann Schmerzmittel, weil ich das nimmer packe.


kind Nummer 2 kam 4 Jahre später in den USA zur Welt. Dort ist eine PDA völlig üblich. 90% der Frauen nehmen diese in Anspruch.
mir wurde die Wahl gestellt. Entweder noch ganz am Anfang (Einleitung um 2 Uhr morgens, PDA möglich bis 6 Uhr ) oder später hat der Anästhesist evt keine Möglichkeit mehr, weil die Kaiserschnittentbindungen ab 6 Uhr anfangen. 
Ich stimmte zu. 8 Stunden später ohne Schmerzen, ließ ich auf eigenen Wunsch das Mittel abdrehen damit ich unten herum etwas fühle und mitarbeiten konnte. 
Mein Sohn kam mit 4330 g (ich bin 1,55 und wiege 50kg) auf die Welt. Das geburtserlebnis war einfach nur schön und mir ging es einfach nur blendend. Ich war nicht völlig kraftlos und und beiden ging es sofort richtig gut. 

Ich bin absolut pro PDA und würde es nur noch mit PDA machen, weil ich es anders einfach nicht kann und auch nicht möchte 

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27. November 2019 um 16:12
In Antwort auf nico86

Hoffe, dass das in meinem favorisierten KH in unserer Stadt dann auch so sein wird. Ich finde es furchtbar, wenn einem etwas aufgedrängt wird. Oder wenn auf die Gebärende nicht eingegangen wird!

Ich drücke dir dir Daumen! Meine Erfahrung nach haben die Hebammen einen echt harten Job. 

Die Hebammen, die ich kennen gelernt hab, wollten alles tun um es einem angenehm zu machen und dadurch ohne Schnerzmittel es zu überstehen. Die Ärzte haben nur die Aufzeichnungen im Auge und lassen sich nicht im Kreißsaal blicken. 

Die Herztöne meines Sohnes waren teils nicht messbar, weil die Knöpfe verrutscht sind 🤦‍♀️ Ich konnte die Wehen am besten veratmen, wenn ich auf dem Gymnastikball gesessen hab. Durch das Wippen, sind die wohl verrutscht. Ich musste nur deswegen in eine für mich unangenehme Position gehen, weil die Ärzte ne Linie haben wollten. Es sprach nichts dafür, dass irgendwas schief geht, nur die Linie war halt nicht da 🤷‍♀️ 

Hätten die Ärzte das sagen gehabt, hätte ich vielleicht einen völlig unnötigen KS bekommen.

Meine Hebamme musste due ganze Zeit mit den Ärzten diskutieren. Völliger Irrsinn! 

Bei meiner Freundin wars genauso. Da hat die Hebamme wohl sogar so heftig diskutieren müssen, dass der fast die Tränen kamen! 

Wenn ihr mich fragt: Ärzte sind im Kreißsaal völlig unnötig! Ich vertrau da eher den Hebammen.

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27. November 2019 um 21:08
In Antwort auf unknownuserin

Ich drücke dir dir Daumen! Meine Erfahrung nach haben die Hebammen einen echt harten Job. 

Die Hebammen, die ich kennen gelernt hab, wollten alles tun um es einem angenehm zu machen und dadurch ohne Schnerzmittel es zu überstehen. Die Ärzte haben nur die Aufzeichnungen im Auge und lassen sich nicht im Kreißsaal blicken. 

Die Herztöne meines Sohnes waren teils nicht messbar, weil die Knöpfe verrutscht sind 🤦‍♀️ Ich konnte die Wehen am besten veratmen, wenn ich auf dem Gymnastikball gesessen hab. Durch das Wippen, sind die wohl verrutscht. Ich musste nur deswegen in eine für mich unangenehme Position gehen, weil die Ärzte ne Linie haben wollten. Es sprach nichts dafür, dass irgendwas schief geht, nur die Linie war halt nicht da 🤷‍♀️ 

Hätten die Ärzte das sagen gehabt, hätte ich vielleicht einen völlig unnötigen KS bekommen.

Meine Hebamme musste due ganze Zeit mit den Ärzten diskutieren. Völliger Irrsinn! 

Bei meiner Freundin wars genauso. Da hat die Hebamme wohl sogar so heftig diskutieren müssen, dass der fast die Tränen kamen! 

Wenn ihr mich fragt: Ärzte sind im Kreißsaal völlig unnötig! Ich vertrau da eher den Hebammen.

Danke!
JJa, diesen Eindruck habe ich da mittlerweile auch gewonnen, man liest wirklich viele solcher Berichte. 

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28. November 2019 um 9:43
In Antwort auf lole72

 
Hallo Damen!
 
Da ich noch Null Erfahrung in der Mutterschaft habe und hab nur in den nächsten Jahren vor, eine Mama  zu werden, lese ich jetzt viel darüber. Eine der interessantesten Fragen bisher ist, was ist eigentlich besser für beide Mama und Kind: Periduralanästhesie oder natürliche Geburt.
Es gibt wirklich tausende Meinungen sowohl von Ärzten als auch von werdenden Mamis. Immer mehr Menschen sind überzeugt, dass natürlicher Geburt die beste Option fürs Kind ist.
Ich persönlich hab wirklich eine riesige Angst vor natürlicher Geburt, ist doch normal ne? Für mich ist es das wichtigste Herausforderung ever, die ich überleben muss. Gott sei Dank, heute gibt es die Lösung – PDA. Man sollte meinen, warum muss man den Schmerzen ertragen?
Ich würde gerne, dass meine Geburt mit PDA abläuft. Ich will keinen Schmerz. Ich will nur angenehme Erinnerungen an die Geburt meines Babys haben.
Doch ich weiß auch, dass PDA gefährliche Risiken hat. Selten aber trotzdem…
Mamis, wie war’s bei euch?
Was ihr denkt?
 

Heuel weiter unten hat das ganz toll geschrieben: es kommt auf das eigene empfinden an Ind wie sie sagt ich möchte es so weil ich nicht anders kann und will . Ich kann ja mal von mir berichten. Tochter eins kam 1997. Einleitung mit Wehen Tropf 16 Stunden Horror Wehen. Ärzte die meinten ich solle mich nicht so anstellen. Ich durfte auch nicht laufen etc....nachdem ich stundenlang gebettelt habe bekam ich dann nach 16 Stunden die pda leider wurde ich tachycard, die Herztöne fielen und es kam zum Not ks. Wie mein jetziger Frauenarzt meinte kein Wunder bei mir passt nicht wirklich ein Kopf durch das wurde damals sogar vermessen dennoch wartete man bis ich total erschöpft war. Also die Werte waren nicht durch die pda so gekommen. Kind 2 war ein geplanter Kaiserschnitt wegen relativem Missverhältnis, Gefahr der Uterus ruptur etc....für mich käme nur noch ein geplanter ks in Frage da es auf normalem m Wege überhaupt nicht funktioniert. Man muss da auch mit sich selbst innerlich abschließen ne Geburt ist kein Wettkampf wie lange man Schmerzen ohne Schmerzmittel aushalten kann - die einen können es andere halt nicht - und kein run ums natürliche. Natürlich laut Mutter Natur wäre was ganz anderes. Lg

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28. November 2019 um 10:09

Ich finde es aber auch wichtig herauszustellen, dass es ohne PDA auszhalten ist!!! Klar, ist es schmerzhaft und klar gibt es ne Möglichkeit es weniger schmerzhaft zu machen. Aber muss das immer sein? Vielleicht erstmal wirklich einfach darauf einlassen und abwarten! Und nicht gleich von den Horrorstorys hier oder von anderen Leuten einschüchtern lassen! 

Natürlich ist es manchmal erforderlich, dass ein KS erfolgt. Wenn wie bei cathi zum Beispiel ein Gesundheitsrisiko oder eine -gefährdung vorliegt. Ich stelle aber einfach mal in den Raum, dass viele KS tatsächlich nicht erforderlich wären, sondern einfach nur eine Folge von einem PDA-induzierten Geburtsstillstand sind. Auch Geburtsverletzungen kommen vermehrt vor, wenn eine PDA im Spiel war. 

Natürlich sind alle Menschen unterschiedlich, was die Schmerztoleranz angeht. Viele Mütter haben im Vorfeld aber solche Angst vor den Schmerzen, dass sie sich innerlich sperren und verkrampfen. Dadurch tuen die Wehen natürlich noch mehr weh. 

Es ist kein Wettlauf oder die männliche Form des Schwanzvergleiches! Aber wir sind Frauen und wir können das aushalten! Wir wurden dafür geboren! Vertraut euch und Mutter Natur! Dann wird alles gut! 😊

Und hört auf die Hebammen, nicht auf die Ärzte! 

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28. November 2019 um 10:27
In Antwort auf skadiru

Hallo, ich erzähl mal drauf los, wie es bei mir war und ich es empfunden hatte.

ich hatte nie Angst vor den Geburten und dachte, das schaffst du mit links, schließlich bin ich eine Frau und somit in der Lage Kinder zu gebären. Und ich gewöhnte mir schon lange ab Angst vor Dingen/Situationen zu haben, die ich nicht kenne, warum sich vorher verrückt machen? Ich lass alles auf mich zukommen.

Tja, dann wurde ich das erste Mal schwanger und meine Kleine hockte bei jeder Untersuchung stur in Beckenendlage... alle sprachen plötzlich vom Kaiserschnitt, selbst meine Frauenärztin! Warum, fragte ich. 50:50, wie JEDE andere Geburt auch, erklärte ich allen unaufgeforderten Kaiserschnittempfehlern!! Es wissen ja eh alle alles besser, das nervte echt!
Da dachte meine Ärztin auch nach, als ich sie fragte, warum einen Kaiserschnitt, und meinte, es müsse natürlich nicht auf einen Kaiserschnitt hinauslaufen aber das sollte ich mit den Ärzten im Krankenhaus besprechen. Gesagt getan. Die sahen spontane BEL-Geburten ganz entspannt. Freute mich. Aber bei der Geburtsbesprechung empfahlen sie mir die PDA zur Entspannung und für den Fall, dass es auf eine Notsektio hinausläuft. Ganz ehrlich? Als es soweit war, war ich froh, dass es diese Erfindung gibt! Ich und meine große Klappe, als Frau mal eben ein Kind zu kriegen.. so war es eine schöne entspannte einfache Geburt, sogar die einfachste von allen dreien.
Sie wurde 11 Tage nach ET eingeleitet.

Meine zweite bekam ich auch mit PDA, sie kam ohne Einleitung 10 Tage nach ET. Nur Junior hatte es am eiligsten, da gab es die Überlegung PDA nicht. Er wurde 18 Tage nach ET eingeleitet.
Hätte ich noch ein viertes Baby bekommen, was wir gern gehabt hätten, hätte ich wieder keine PDA gewünscht, weil ich durch die dritte Geburt erfuhr, dass es tatsächlich super ohne geht.

Ich muss zugeben, dass ich vor einem Kaiserschnitt schon Angst gehabt hätte, auch wenn ich mich da widerspreche. Da ich noch keinen hatte, kann ich nicht wissen, wie es gewesen wäre aber der schreckt mich einfach total ab! Wäre es so gewesen, hätte ich wahrscheinlich nicht wirklich Angst gehabt, sondern wäre wahrscheinlich mega enttäuscht gewesen, weil ich immer Spontangeburten gewünscht habe. 

LG 
Skadi

3 Kids??? Krass!!! Du bist echt 'ne Heldin)))
Ja, vor KS hab ich auch Angst und würde auf keinen es machen. Schreckt mich wirklich. Weiß nicht, warum immer mehr Ärzte auf KS bestehen.
 
P.S. wie ist es eigentlich, 3 Kids zu haben? Kann man schaffen?) Ich meine, wenn z.B. du alleine zuhause bist, kommt es oft zu Remmidemmi?) Ich hab großen Respekt vor Familien mit 2 und mehr Kids!!!



 

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28. November 2019 um 10:30
In Antwort auf unknownuserin

Ich finde es aber auch wichtig herauszustellen, dass es ohne PDA auszhalten ist!!! Klar, ist es schmerzhaft und klar gibt es ne Möglichkeit es weniger schmerzhaft zu machen. Aber muss das immer sein? Vielleicht erstmal wirklich einfach darauf einlassen und abwarten! Und nicht gleich von den Horrorstorys hier oder von anderen Leuten einschüchtern lassen! 

Natürlich ist es manchmal erforderlich, dass ein KS erfolgt. Wenn wie bei cathi zum Beispiel ein Gesundheitsrisiko oder eine -gefährdung vorliegt. Ich stelle aber einfach mal in den Raum, dass viele KS tatsächlich nicht erforderlich wären, sondern einfach nur eine Folge von einem PDA-induzierten Geburtsstillstand sind. Auch Geburtsverletzungen kommen vermehrt vor, wenn eine PDA im Spiel war. 

Natürlich sind alle Menschen unterschiedlich, was die Schmerztoleranz angeht. Viele Mütter haben im Vorfeld aber solche Angst vor den Schmerzen, dass sie sich innerlich sperren und verkrampfen. Dadurch tuen die Wehen natürlich noch mehr weh. 

Es ist kein Wettlauf oder die männliche Form des Schwanzvergleiches! Aber wir sind Frauen und wir können das aushalten! Wir wurden dafür geboren! Vertraut euch und Mutter Natur! Dann wird alles gut! 😊

Und hört auf die Hebammen, nicht auf die Ärzte! 

Ein schöner Beitrag. Ich gebe zu (da ich mich persönlich auch wirklich als sehr zimperlichen Menschen halte), dass ich mich -meine erste Geburt steht mir ja noch bevor- wirklich sehr von negativen Geburtsberichten beeinflussen lasse und dadurch teilweise -manchmal, in stillen Momenten- plötzlich eine wahnsinnige Angst vor dem bevorstehenden Tag X habe. Aber dann sage ich mir wieder, genau wie du es hier schreibst, dass man es sicherlich schaffen wird und man auf Mutter Natur vertrauen muss und schiebe diese Angst dann bewusst ganz weit von mir weg und sage mir immer wieder, "das wirst du schaffen, das ist ein normaler Vorgang".

Ich denke, eine wirklich hilfreiche Maßnahme ist auch Meditation. Dass man zur Geburtsvorbereitung viel meditiert und in sich kehrt und lernt, mit dem Schmerz umzugehen. Versuchen, keine Angst vor dem Schmerz zu haben. Denn wie du schon sagst -und das kennt man ja auch von vielen anderen Alltagsdingen, wie unangenehmen Zahnarztbesuchen, Verletzungen, Krankenhausbesuchen durch Krankenheit etc.-, dass der Schmerz desto unerträglicher wird, wenn man ihn so schlimm fürchtet, aber dass der Schmerz aushaltbar und einfach als Gefühl wahrgenommen wird, wenn man sich auf diesen bewusst einlässt und ihm "die Stirn bietet".

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28. November 2019 um 10:30

Rebecca und Heuel, Ihr hattet aber beide auch eine Einleitung. Das ist ja auch schon ein künstlicher Eingriff und man hört ganz oft, dass eingeleitete Wehen stärker sein sollen. Bei mir gingen die Probleme auch erst mit der Einleitung los. Die Wehen waren zwar noch erträglich, aber dann wurde das CT schlecht.

Wie es in den USA ist, weiß ich nicht. Vielleicht machen die es da wirklich besser bzw. haben auch mehr Ahnung, wie man den richtigen Zeitpunkt abpasst. Auch, dass manchmal ein KS notwendig ist, das will ich ja gar nicht abstreiten. Trotzdem bin ich der Meinung, nach dem was ich selbst erlebt aber auch von Bekannten gehört habe, dass Frauen oft viel zu schnell in eine Patientenrolle gesteckt werden. Ist ja auch von KH zu KH unterschiedlich. Man weiß vorher eh nie, was passiert.

Das Beste, was man machen kann, ist sich vorher eine Beleghebamme zu suchen, und zwar eine, die das unterstützt, was man selbst möchte. Wenn man eine PDA will, eine Hebamme suchen, die offen dafür ist und einen darin unterstützt, statt sich so lange zu wehren, bis es nicht mehr geht. Wenn man natürlich entbinden will, eine Hebamme suchen, die das unterstützt. Man kann sich nicht drauf verlassen, dass die Hebammen im KH alle so toll sind. Ich wollte unbedingt natürlich entbinden und habe eine Hebamme bekommen, die totaler Kaiserschnittfan war. Eine Freundin wollte unbedingt eine PDA und hatte so eine Öko-Hebamme, die ihr das verwehrt hat. Besser sich vorher schon eine suchen.

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28. November 2019 um 10:45
In Antwort auf unknownuserin

Ich finde es aber auch wichtig herauszustellen, dass es ohne PDA auszhalten ist!!! Klar, ist es schmerzhaft und klar gibt es ne Möglichkeit es weniger schmerzhaft zu machen. Aber muss das immer sein? Vielleicht erstmal wirklich einfach darauf einlassen und abwarten! Und nicht gleich von den Horrorstorys hier oder von anderen Leuten einschüchtern lassen! 

Natürlich ist es manchmal erforderlich, dass ein KS erfolgt. Wenn wie bei cathi zum Beispiel ein Gesundheitsrisiko oder eine -gefährdung vorliegt. Ich stelle aber einfach mal in den Raum, dass viele KS tatsächlich nicht erforderlich wären, sondern einfach nur eine Folge von einem PDA-induzierten Geburtsstillstand sind. Auch Geburtsverletzungen kommen vermehrt vor, wenn eine PDA im Spiel war. 

Natürlich sind alle Menschen unterschiedlich, was die Schmerztoleranz angeht. Viele Mütter haben im Vorfeld aber solche Angst vor den Schmerzen, dass sie sich innerlich sperren und verkrampfen. Dadurch tuen die Wehen natürlich noch mehr weh. 

Es ist kein Wettlauf oder die männliche Form des Schwanzvergleiches! Aber wir sind Frauen und wir können das aushalten! Wir wurden dafür geboren! Vertraut euch und Mutter Natur! Dann wird alles gut! 😊

Und hört auf die Hebammen, nicht auf die Ärzte! 

Du hast natürlich recht. Allerdings verwehre ich mich zb gegen das Argument : wir sind dafür geboren denn selbst rein physisch stimmt das eben nicht. Ich hätte übrigens Kind 2 versuchen können natürlich zu gebären mit all den Risiken die dadurch verbunden waren und als mein Arzt bei dem geplanten Kaiserschnitt die Schultern nicht rausbekommen hat - weil wer hätte es gedacht meine Tochter vom geburtsgewicht genauso schwer war wie die älteste statt der geschätzten 2 kg- tja da hieß es dann das hätte auch mit der größt’en Anstrengung nicht geklappt. Insofern richtig und wichtig dass man mir diese Alternative anbot. Was nicht geht geht halt nicht. Sicherlich sind Schmerzmittel eventuell gar nicht nötig. Ist doch aber individuell. Ich habe seit Jahren Arthrose im grossgrundzehengelenk und natürlich nehme ich dann Schmerzmittel wenn ich empfinde ich kann so nicht mehr laufen. Andere laufen mit solchen Schmerzen eventuell noch. Ich aber nicht weil ich nicht kann. Ich empfinde das auch nicht als Horror Storys es sind einfach ehrliche Berichte. Skadi ist zb bewundernswert ich kenne aber jemand die in dem selben Fall um einen Kaiserschnitt gebeten hat weil für sie schon der Vorgang der äußeren Wendung die davor angestrebt wurde schmerzhaft war. Ich finde jede Frau sollte das Recht haben Schmerzmittel zu nehmen wenn sie dies möchte. Lg

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28. November 2019 um 10:45
In Antwort auf unknownuserin

Huhu, ich erzähl auch einfach mal drauf los. 😊 Tatsächlich muss ich aber sagen, dass du nur persönliche Erfahrungsberichte hören wirst. Im Endeffekt musst fu für euch entscheiden worauf du deine Priorität setzt. 

... und letztlich läuft es doch meistens eh anders als geplant! 😂

Also: Ich hab mir vor der Geburt vorgenommen, dass ich keinerlei Schmerzmittel möchte. Schon gar keine PDA. Der Grund war, dass ich die Geburt so real erleben wollte wie möglich und das mein kleiber Sohn seinen Start ins Leben nicht betäubt beginnt. Da ich stillen wollte, wäre dies ebenfalls am besten, wurde mur gesagt, damit der kleine direkt nach der Geburt gestillt werden kann. Dies würde einen guten Stillstart fördern.

Die Eröffnungswehen waren zu Beginn gut zu ertragen. Mit jedem Zentimeter und mit jeder weiteren Stunde wurde es aber doch ziemlich schmerzhaft und anstrengend. Nach knapp 13 Stunden wollte ich aufgeben und fragte nach einer Möglichkeit für Schmerzmittel. Da wurde mir dann aber gesagt, dass es nun zu spät sei, da ich schon mit dem Pressen beginnen durfte. In den Presswehen habe ich dann auch keine Möglichkeit mehr gehabt darüber nachzudenken, ob die Schmerzen jetzt doll waren oder nicht. 😂 Da hat man anderes zu tun. Als mein Baby da war, war sowieso alles vergessen. Das einzige was ich wollte, war mein Baby in Arm nehmen. Laut meinem Mann hätt ich es am liebsten selbst rausgezogen, so hat es auf ihn gewirkt 🤣

Naja, im Endeffekt musste ich noch mit ein paar Stichen genäht werden und ehrlich gesagt, empfand ich das MIT Betäubung am schlimmsten von der ganzen Geburt. 😂

Beim zweiten werd ich es wieder so macheb, wenn es nicht anders läuft, als ich es plane 😅

Ich wünsche Dir alles gute und drücke die Daumen, dass du den für dich richtigen Weg findest! 💖

Danke für deine Bericht Story!
Ja alle Frauen, die ohne Schmerzmittel das alles erlebt haben, sagen, dass alles vergessen wird, wenn du deine Kleine in Arm hast!
Ist es wirklich so?))
Weil ich hab einmal gehört, wie eine Frau im Kreißsaal schreien kann! Es war sooo heftig)) Anscheinend hatte sie auch keine PDA)
Immer, wenn ich mich im Kreißsaal vorstelle, höre ich bisher diesen Schrei!

 

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28. November 2019 um 10:47
In Antwort auf lole72

Danke für deine Bericht Story!
Ja alle Frauen, die ohne Schmerzmittel das alles erlebt haben, sagen, dass alles vergessen wird, wenn du deine Kleine in Arm hast!
Ist es wirklich so?))
Weil ich hab einmal gehört, wie eine Frau im Kreißsaal schreien kann! Es war sooo heftig)) Anscheinend hatte sie auch keine PDA)
Immer, wenn ich mich im Kreißsaal vorstelle, höre ich bisher diesen Schrei!

 

*Bericht-Story

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28. November 2019 um 10:56
In Antwort auf unknownuserin

Ich finde es aber auch wichtig herauszustellen, dass es ohne PDA auszhalten ist!!! Klar, ist es schmerzhaft und klar gibt es ne Möglichkeit es weniger schmerzhaft zu machen. Aber muss das immer sein? Vielleicht erstmal wirklich einfach darauf einlassen und abwarten! Und nicht gleich von den Horrorstorys hier oder von anderen Leuten einschüchtern lassen! 

Natürlich ist es manchmal erforderlich, dass ein KS erfolgt. Wenn wie bei cathi zum Beispiel ein Gesundheitsrisiko oder eine -gefährdung vorliegt. Ich stelle aber einfach mal in den Raum, dass viele KS tatsächlich nicht erforderlich wären, sondern einfach nur eine Folge von einem PDA-induzierten Geburtsstillstand sind. Auch Geburtsverletzungen kommen vermehrt vor, wenn eine PDA im Spiel war. 

Natürlich sind alle Menschen unterschiedlich, was die Schmerztoleranz angeht. Viele Mütter haben im Vorfeld aber solche Angst vor den Schmerzen, dass sie sich innerlich sperren und verkrampfen. Dadurch tuen die Wehen natürlich noch mehr weh. 

Es ist kein Wettlauf oder die männliche Form des Schwanzvergleiches! Aber wir sind Frauen und wir können das aushalten! Wir wurden dafür geboren! Vertraut euch und Mutter Natur! Dann wird alles gut! 😊

Und hört auf die Hebammen, nicht auf die Ärzte! 

Bei Hebammen gibt es aber grundlegende Unterschiede. Und auch nicht jeder Gynäkologe ist schlecht. Vor dem Not Kaiserschnitt hatte ich verheerende Hebammen und Ärzte. Hebammen die meinten der Muttermund gehe zu, die fruchtblase sei geplatzt - dabei hatte ich gepinkelt. Bei Kind 2 waren alle zuvorkommend und mein Arzt ist eh top über den lass ich nichts kommen. Auch die Betreuung war nach Kaiserschnitt 2 top. Ich habe noch im aufwachraum angelegt und am nächsten Tag schon den milcheinschuss gehabt weil man mir es richtig erklärte. Bei der großen Tochter wurde gleich die Flasche gegeben ohne mein Einverständnis ! Tolle Hebammen 🙄. Ich habe bei Kind 2 extra das Krankenhaus gewählt in dem mein Arzt Beleg Arzt ist. Kleine Station mit 8 Betten. Bei der großen war ich in einer großen Uni Frauen Klinik der größte Mist. 10 Betten in einem großen Wehen Raum abgetrennt nur durch Vorhänge. Das sollte man vlt. auch erwähnen dass man sich Klinik Personal etc vorher sehr gut ansehen sollte. Grad in großen Häusern hat das Personal null Zeit . In unserem Krankenhaus ist die Kaiserschnitt Rate übrigens gering . Lg

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28. November 2019 um 11:08
In Antwort auf cathi67

Bei Hebammen gibt es aber grundlegende Unterschiede. Und auch nicht jeder Gynäkologe ist schlecht. Vor dem Not Kaiserschnitt hatte ich verheerende Hebammen und Ärzte. Hebammen die meinten der Muttermund gehe zu, die fruchtblase sei geplatzt - dabei hatte ich gepinkelt. Bei Kind 2 waren alle zuvorkommend und mein Arzt ist eh top über den lass ich nichts kommen. Auch die Betreuung war nach Kaiserschnitt 2 top. Ich habe noch im aufwachraum angelegt und am nächsten Tag schon den milcheinschuss gehabt weil man mir es richtig erklärte. Bei der großen Tochter wurde gleich die Flasche gegeben ohne mein Einverständnis ! Tolle Hebammen 🙄. Ich habe bei Kind 2 extra das Krankenhaus gewählt in dem mein Arzt Beleg Arzt ist. Kleine Station mit 8 Betten. Bei der großen war ich in einer großen Uni Frauen Klinik der größte Mist. 10 Betten in einem großen Wehen Raum abgetrennt nur durch Vorhänge. Das sollte man vlt. auch erwähnen dass man sich Klinik Personal etc vorher sehr gut ansehen sollte. Grad in großen Häusern hat das Personal null Zeit . In unserem Krankenhaus ist die Kaiserschnitt Rate übrigens gering . Lg

Da stimm ich zu! In irgendein KH würde ich auch nicht gehen und - leider, leider, muss man sagen - auch Glück haben, dass die richtigen Personen da sind. Man sollte sich mit den KH auseinandersetzen. Aber leider muss man sagen, dass nicht jeder auf dem Land soviel Auswahl hat... da gibts teilweise nur eins auf weiter Flur... 😔

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28. November 2019 um 11:10
In Antwort auf cathi67

Bei Hebammen gibt es aber grundlegende Unterschiede. Und auch nicht jeder Gynäkologe ist schlecht. Vor dem Not Kaiserschnitt hatte ich verheerende Hebammen und Ärzte. Hebammen die meinten der Muttermund gehe zu, die fruchtblase sei geplatzt - dabei hatte ich gepinkelt. Bei Kind 2 waren alle zuvorkommend und mein Arzt ist eh top über den lass ich nichts kommen. Auch die Betreuung war nach Kaiserschnitt 2 top. Ich habe noch im aufwachraum angelegt und am nächsten Tag schon den milcheinschuss gehabt weil man mir es richtig erklärte. Bei der großen Tochter wurde gleich die Flasche gegeben ohne mein Einverständnis ! Tolle Hebammen 🙄. Ich habe bei Kind 2 extra das Krankenhaus gewählt in dem mein Arzt Beleg Arzt ist. Kleine Station mit 8 Betten. Bei der großen war ich in einer großen Uni Frauen Klinik der größte Mist. 10 Betten in einem großen Wehen Raum abgetrennt nur durch Vorhänge. Das sollte man vlt. auch erwähnen dass man sich Klinik Personal etc vorher sehr gut ansehen sollte. Grad in großen Häusern hat das Personal null Zeit . In unserem Krankenhaus ist die Kaiserschnitt Rate übrigens gering . Lg

Muuaaahhh, was für ein Horror deine Story mit dieser großen Uni-Frauenklinik. Allein schon die Vorstellung, mit zig anderen Frauen in nem Raum zu liegen, die da alle gebären und rumstöhnen, -schreien, ohne Privatsphäre. Grauenhaft!

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28. November 2019 um 11:11
In Antwort auf lole72

Danke für deine Bericht Story!
Ja alle Frauen, die ohne Schmerzmittel das alles erlebt haben, sagen, dass alles vergessen wird, wenn du deine Kleine in Arm hast!
Ist es wirklich so?))
Weil ich hab einmal gehört, wie eine Frau im Kreißsaal schreien kann! Es war sooo heftig)) Anscheinend hatte sie auch keine PDA)
Immer, wenn ich mich im Kreißsaal vorstelle, höre ich bisher diesen Schrei!

 

Also schreien wirst du, aber das ist einfach so 🤗😅

Bei mir war es so, dass ich alles vergessen hab und nur noch Augen für meinen Sohn hatte. Da ist aber auch jeder anders vermute ich mal 🤷‍♀️

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28. November 2019 um 11:14
In Antwort auf cathi67

Du hast natürlich recht. Allerdings verwehre ich mich zb gegen das Argument : wir sind dafür geboren denn selbst rein physisch stimmt das eben nicht. Ich hätte übrigens Kind 2 versuchen können natürlich zu gebären mit all den Risiken die dadurch verbunden waren und als mein Arzt bei dem geplanten Kaiserschnitt die Schultern nicht rausbekommen hat - weil wer hätte es gedacht meine Tochter vom geburtsgewicht genauso schwer war wie die älteste statt der geschätzten 2 kg- tja da hieß es dann das hätte auch mit der größt’en Anstrengung nicht geklappt. Insofern richtig und wichtig dass man mir diese Alternative anbot. Was nicht geht geht halt nicht. Sicherlich sind Schmerzmittel eventuell gar nicht nötig. Ist doch aber individuell. Ich habe seit Jahren Arthrose im grossgrundzehengelenk und natürlich nehme ich dann Schmerzmittel wenn ich empfinde ich kann so nicht mehr laufen. Andere laufen mit solchen Schmerzen eventuell noch. Ich aber nicht weil ich nicht kann. Ich empfinde das auch nicht als Horror Storys es sind einfach ehrliche Berichte. Skadi ist zb bewundernswert ich kenne aber jemand die in dem selben Fall um einen Kaiserschnitt gebeten hat weil für sie schon der Vorgang der äußeren Wendung die davor angestrebt wurde schmerzhaft war. Ich finde jede Frau sollte das Recht haben Schmerzmittel zu nehmen wenn sie dies möchte. Lg

Es geht ja auch gar nicht darum, dass man die Schmerzen aushalten muss, sondern darum, was besser ist. Klar muss niemand höllische Schmerzen ertragen, nur weil die Natur das halt so vorgesehen hat. Das ist ja albern. Aber wenn die PDA dazu führt, dass es noch mehr Probleme und hinterher dann noch mehr Schmerzen gibt, würde ich mir das halt zweimal überlegen. Wenn es gut klappt, so wie bei Heuel, dann bin ich da auch dafür. Warum soll man sich unnötig quälen? Nur kenne ich halt kaum solche Geschichten.

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28. November 2019 um 11:15
In Antwort auf lole72

Danke für deine Bericht Story!
Ja alle Frauen, die ohne Schmerzmittel das alles erlebt haben, sagen, dass alles vergessen wird, wenn du deine Kleine in Arm hast!
Ist es wirklich so?))
Weil ich hab einmal gehört, wie eine Frau im Kreißsaal schreien kann! Es war sooo heftig)) Anscheinend hatte sie auch keine PDA)
Immer, wenn ich mich im Kreißsaal vorstelle, höre ich bisher diesen Schrei!

 

Ich hab damals auch eine Frau so schreien hören. Das war das erste Mal dann, wo ich echt Angst vor der Geburt bekommen habe, das klang richtig übel. 

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28. November 2019 um 11:17
In Antwort auf cathi67

Du hast natürlich recht. Allerdings verwehre ich mich zb gegen das Argument : wir sind dafür geboren denn selbst rein physisch stimmt das eben nicht. Ich hätte übrigens Kind 2 versuchen können natürlich zu gebären mit all den Risiken die dadurch verbunden waren und als mein Arzt bei dem geplanten Kaiserschnitt die Schultern nicht rausbekommen hat - weil wer hätte es gedacht meine Tochter vom geburtsgewicht genauso schwer war wie die älteste statt der geschätzten 2 kg- tja da hieß es dann das hätte auch mit der größt’en Anstrengung nicht geklappt. Insofern richtig und wichtig dass man mir diese Alternative anbot. Was nicht geht geht halt nicht. Sicherlich sind Schmerzmittel eventuell gar nicht nötig. Ist doch aber individuell. Ich habe seit Jahren Arthrose im grossgrundzehengelenk und natürlich nehme ich dann Schmerzmittel wenn ich empfinde ich kann so nicht mehr laufen. Andere laufen mit solchen Schmerzen eventuell noch. Ich aber nicht weil ich nicht kann. Ich empfinde das auch nicht als Horror Storys es sind einfach ehrliche Berichte. Skadi ist zb bewundernswert ich kenne aber jemand die in dem selben Fall um einen Kaiserschnitt gebeten hat weil für sie schon der Vorgang der äußeren Wendung die davor angestrebt wurde schmerzhaft war. Ich finde jede Frau sollte das Recht haben Schmerzmittel zu nehmen wenn sie dies möchte. Lg

Aber cathi, wenn wir nicht dazu geboren wären, wären wir doch ausgestorben 😂

Oder gegen was wehrst du dich jetzt? 

Ich hab doch gesagt, dass es bei manchen nicht geht. Aber nur weil es bei ein paar wenigen nicht einwandfrei lief, heißt das doch nicht, dass wir dazu nicht geboren wären. 🙃

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28. November 2019 um 11:54
In Antwort auf unknownuserin

Aber cathi, wenn wir nicht dazu geboren wären, wären wir doch ausgestorben 😂

Oder gegen was wehrst du dich jetzt? 

Ich hab doch gesagt, dass es bei manchen nicht geht. Aber nur weil es bei ein paar wenigen nicht einwandfrei lief, heißt das doch nicht, dass wir dazu nicht geboren wären. 🙃

Zumal es die moderne Medizin mit all ihren Vorteilen und Hilfsmitteln ja auch erst seit ein paar Jahrzehnte in dieser Form und Möglichkeit gibt. Abertausende Jahre davor mussten die Frauen "so" dadurch. Natürlich war da auch die Sterberate höher. Nichtsdestotrotz ist aber auch dadurch die Menschheit nicht ausgestorben.

Von daher denke ich schon, dass eine Frau "von Natur aus" dafür "gemacht" ist, Kinder normal zu gebären. Wenn man mal die Komplexität einer Schwangerschaft überhaupt betrachtet, was der Körper dann leistet, welche Hormone für welchen Zweck ausgesendet werden, damit die Schwangerschaft aufrecht erhalten bleibt und die Frau später für die Erstversorgung des Kindes Milch produziert, wie die anderen Organe der wachsenden Gebärmutter samt Kind Platz machen und wie es schlussendlich schaffbar ist, dass ein Köpfchen mit durchschnittlichen 35 cm Durchmesser durch eine vermeintlich enge Öffnung passt zwecks Erweiterung des Muttermundes. Das ist immer wieder erstaunlich.

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28. November 2019 um 12:13

Ja, unglaublich was unser Körper zu leisten im Stande ist! 

Und wie schnell die Gebärmutter wieder zusammen schrumpft und die Organe zurück wandern! Alles ohne Hilfe von außen! Unglaublich! 😍

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28. November 2019 um 12:24
In Antwort auf unknownuserin

Ja, unglaublich was unser Körper zu leisten im Stande ist! 

Und wie schnell die Gebärmutter wieder zusammen schrumpft und die Organe zurück wandern! Alles ohne Hilfe von außen! Unglaublich! 😍

Ja, das erstaunt mich auch sehr. Beeindruckend!

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28. November 2019 um 12:40

Kind 1 bekam ich mit PDA, das war damals noch recht "neu" und die Geburt war auch wirklich schön und schmerzarm. Bei der zweiten Geburt wollte ich auch eine, aber letztendlich ging es dann doch schneller als gedacht und so kann ich mich damit "rühmen", Zwillinge ohne Schmerzmittel spontan bekommen zu haben - und obwohl es schnell ging, war es ein Höllenritt. Aber ein schöner 😅 es war zwar schmerzhaft, aber nicht unaushaltbar. Ja, ich habe geschrien, aber who cares? Ich bin auf jeden Fall sehr stolz auf mich und meinen Körper, der das geschafft hat. Das klingt jetzt komisch, aber ich war früher immer sehr unzufrieden mit meinem Körper, aber dieses Erlebnis hat uns wieder miteinander "versöhnt".

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28. November 2019 um 17:31

Ich hab nicht alle Kommentare komplett gelesen, aber was mir auffällt, ist, dass es oft bewundert wird, was wir Frauen alles aushalten und schaffen.
Vergesst nicht, dass es Geburten gibt, die gar nicht erst begonnen hätten (meine beiden zum Beispiel) oder Frau samt Kind das Ganze nicht überlebt hätten, weil eine Frau einfach keine Kraft mehr hat.

ich habe zum Beispiel im Verhältnis zu meiner Statur sehr schwere Babys geboren. Mein Körper war vermutlich gar nicht in der Lage Wehen auszubilden die kräftig genug gewesen wären.

desweiteren darf man wirklich nicht vergessen, dass eine schwere Geburt unter anderem Auslöser für eine schwierige Mutter-Kind- Bindung ist.

ob KS, oder spontan, nach Einleitung oder zu Hause, mit oder ohne Schmerzmittel...
erlaubt ist doch, was einem gut tut und was man selber möchte.
ich für mich weiß, dass ich das „die starke Kämpferin spielen“ mit meinen damals 26 Jahren im Leben nicht mehr tun werde. Meine Gedanken, die ich im wehensturm so hatte, waren zu krass unbedingt hier zu erwähnen.
Das Team im KH war nicht verkehrt, aber in Amerika wurde halt wirklich um einiges mehr darauf geschaut dass es der entbindenden Mutter so gut wie möglich geht. Da hat die Schwester wirklich jedes Augenmerk drauf gelegt.

man gelangt im Kreißsaal an seine absoluten Grenzen, und das allein, muss jedem klar sein. Unter welchen Umständen die Geburt stattfindet ist doch hinterher Wurscht so lange es Mutter und Kind gut geht. 

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28. November 2019 um 17:54

Was anderes wurde nicht hier geschrieben

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28. November 2019 um 19:39
In Antwort auf lole72

3 Kids??? Krass!!! Du bist echt 'ne Heldin)))
Ja, vor KS hab ich auch Angst und würde auf keinen es machen. Schreckt mich wirklich. Weiß nicht, warum immer mehr Ärzte auf KS bestehen.
 
P.S. wie ist es eigentlich, 3 Kids zu haben? Kann man schaffen?) Ich meine, wenn z.B. du alleine zuhause bist, kommt es oft zu Remmidemmi?) Ich hab großen Respekt vor Familien mit 2 und mehr Kids!!!



 

Ich bin ganz sicher keine Heldin  
Wenn, dann ist es meine Schwiegermama, sie hatte 11 Geburten und 12 Kinder bekommen, alle einfach so innerhalb von 14 Jahren

Aber eins ist hier tatsächlich, der tägliche Wahnsinn mit Remmidemmi, ja
Ich bin in der Tat entspannter, wenn ich den ganzen Tag auf der Arbeit bin 😅Aber ich war 8 Jahre lang nur zu Hause und habe meine Elternzeit dennoch sehr genießen können 😊 (habe davor viele Jahre Vollzeit gearbeitet, jetzt mache ich nur noch etwas über 50%).

Meine Schwester hat sogar 4 Kinder. Bei dreien war ich bei der Geburt dabei (sie bei mir bei zweien). Ihre zweite hatte sie nach 1,5 Stunden, ihren dritten nach 4 min (!) im Kreißsaal im Arm, den vierten nach 2 (!!!) Minuten, wir schafften es gerade noch in diesen, weil ich sie im Rollstuhl in die zweite Etage rollte, während ihr Mann das Auto noch parkte. Wir hatten echt viel Spaß und haben es gern in Erinnerung 😄

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28. November 2019 um 19:42
In Antwort auf nikita...

Rebecca und Heuel, Ihr hattet aber beide auch eine Einleitung. Das ist ja auch schon ein künstlicher Eingriff und man hört ganz oft, dass eingeleitete Wehen stärker sein sollen. Bei mir gingen die Probleme auch erst mit der Einleitung los. Die Wehen waren zwar noch erträglich, aber dann wurde das CT schlecht.

Wie es in den USA ist, weiß ich nicht. Vielleicht machen die es da wirklich besser bzw. haben auch mehr Ahnung, wie man den richtigen Zeitpunkt abpasst. Auch, dass manchmal ein KS notwendig ist, das will ich ja gar nicht abstreiten. Trotzdem bin ich der Meinung, nach dem was ich selbst erlebt aber auch von Bekannten gehört habe, dass Frauen oft viel zu schnell in eine Patientenrolle gesteckt werden. Ist ja auch von KH zu KH unterschiedlich. Man weiß vorher eh nie, was passiert.

Das Beste, was man machen kann, ist sich vorher eine Beleghebamme zu suchen, und zwar eine, die das unterstützt, was man selbst möchte. Wenn man eine PDA will, eine Hebamme suchen, die offen dafür ist und einen darin unterstützt, statt sich so lange zu wehren, bis es nicht mehr geht. Wenn man natürlich entbinden will, eine Hebamme suchen, die das unterstützt. Man kann sich nicht drauf verlassen, dass die Hebammen im KH alle so toll sind. Ich wollte unbedingt natürlich entbinden und habe eine Hebamme bekommen, die totaler Kaiserschnittfan war. Eine Freundin wollte unbedingt eine PDA und hatte so eine Öko-Hebamme, die ihr das verwehrt hat. Besser sich vorher schon eine suchen.

Ich hatte zwei Einleitungen bei drei Geburten. Ich konnte KEINEN Unterschied in der Schmerzskala feststellen, war alles gleich ätzend *lach*

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28. November 2019 um 19:46
In Antwort auf lole72

Danke für deine Bericht Story!
Ja alle Frauen, die ohne Schmerzmittel das alles erlebt haben, sagen, dass alles vergessen wird, wenn du deine Kleine in Arm hast!
Ist es wirklich so?))
Weil ich hab einmal gehört, wie eine Frau im Kreißsaal schreien kann! Es war sooo heftig)) Anscheinend hatte sie auch keine PDA)
Immer, wenn ich mich im Kreißsaal vorstelle, höre ich bisher diesen Schrei!

 

Vergessen würde ich nicht sagen aber verziehen und sobald das Baby da ist, sind die Schmerzen wie weg geblasen! Und die Erinnerung an die Schmerzen verblassen.
Ich hatte nach der zweiten Geburt, die auch mit PDA war, über 1,5 Jahre die Stelle gemerkt, wo die PDA saß und das war echt nicht immer angenehm!

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28. November 2019 um 20:07
In Antwort auf unknownuserin

Was anderes wurde nicht hier geschrieben

Ich wundere mich gerade ehrlich gesagt auch. Ich habe jetzt, glaube ich, mehrmals geschrieben, dass es nicht darum geht, wer mehr "aushält" und auch, dass es Quatsch ist, sich unnötig zu quälen.  Hier wird mal wieder das gelesen, was man lesen will. Aber schön zu sehen, dass sich hier doch nicht so viel verändert hat.

Interessant finde ich aber die Unterschiede Deutschland/ USA. 

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28. November 2019 um 20:12

Ja, find ich auch! 🤗 
 

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28. November 2019 um 23:22
In Antwort auf nikita...

Ich wundere mich gerade ehrlich gesagt auch. Ich habe jetzt, glaube ich, mehrmals geschrieben, dass es nicht darum geht, wer mehr "aushält" und auch, dass es Quatsch ist, sich unnötig zu quälen.  Hier wird mal wieder das gelesen, was man lesen will. Aber schön zu sehen, dass sich hier doch nicht so viel verändert hat.

Interessant finde ich aber die Unterschiede Deutschland/ USA. 

So war mein Post nicht gemeint.

ich gehe davon aus, dass dieser Thread auch von Frauen gelesen wird, die eines Tages , irgendwann mal, oder bald oder wann auch immer entbinden werden... ich kann nur sagen, dass man es doch immer wieder hört, dass Frauen schon vorher gewisse Vorstellungen haben, wie die Geburt laufen soll... dann kommt alles irgendwie anders, und damit haben sie dann ganz ordentlich zu kämpfen.

ich kann nur empfehlen sich ausreichend über verschiedene Methoden zu informieren und sich beraten zu lassen. Und... wenn man schmerzmäßig empfindlich ist, tatsächlich zu Beginn eine PDA oder was auch immer geben lässt. 

ich hab das gar nicht als „Wettstreit“ aufgefasst... sorry wenn das so rüberkam 🙈

 

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28. November 2019 um 23:38

Achso....

ja, Nikita.... 2 Einleitungen hatte ich.

tochter in Deutschland mit Tablette (cytotec) und Sohn in den USA mit oxytocin Tropf.

tochter: wehensturm von 0 auf 130 und Sohn ganz langsam erhöht bis kräftige regelmäßige Wehen  da waren, die ich übrigens nur merkte weil mein Bauch hart wurde. Schmerzen: absolut keine. Ich konnte währenddessen sogar schlafen.
am Ende dann, ohne Mittel war’s natürlich heftig... er hatte weit mehr als 4000 g bei meiner Statur.

mich hätte der Vergleich zwischen natürlichen Wehen und eingeleiteten Wehen interessiert, aber es kam doch nicht zum selbstausgelösten geburtsbeginn.
obwohl ich damals meinen schleimpfropf 4x verloren hatte und der MUMU auch schon bei 5 cm war. Es ging nix voran. 🤷🏻‍♀️
 

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29. November 2019 um 0:43

Hallo Heuel,
dann sind wir uns im Grunde einig, haben es vielleicht nur nicht so richtig ausdrücken können

Ich seh es genauso. Es ist wichtig sich im Vorfeld zu informieren, was man für Möglichkeiten hat. Aber es ist ebenso wichtig für alles offen zu bleiben! 😊 Schließlich weiß man gerade beim ersten Kind überhaupt nicht was auf einen zu kommt und/oder wer sich im Vorfeld schon einen genauen Geburtsplan zurecht legt, der kann nur enttäuscht werden! Es kommt eh immer anders als man denkt! Ich bin daher überhaupt kein Fan in diesem Bereich von unserem "typisch deutsch"-Verhalten alles planen zu wollen. 

Egal, wie das Kind AM ENDE auf die Welt gekommen ist: Wichtig ist, dass es für die betroffenen Personen am besten gewesen ist! Das ist im Endeffekt vielleicht der einzige "Wettstreit". Die Fähigkeit im richtigen Moment einfach mal loszulassen und sich der Situation hinzugeben und entsprechend für sich persönlich zu entscheiden, was das beste ist. Wer das schafft, der hat alles richtig gemacht.

Dazu gehört PDA, wie auch alles andere. 🤗 

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29. November 2019 um 4:51

Es ist nicht egal. Es gibt Studien die belegen dass eine Geburt per Kaiserschnitt vermehrt zu krankhaften Mutter-Kind-Beziehungen führt, ausgelöst durch eine unterbewusste Angst der Mutter, dass es sich bei dem Kind nicht um das eigene Kind handelt, aufgrund der nicht erlebten natürlichen Geburt. Diese Angst breitet sich auf das Kind aus und entfremdet beide voneinander schon in frühen Jahren. Ich kann wirklich nur davon abraten. Nebenbei ist ein Kaiserschnitt auch ein extremes Gesundheitsrisiko mit vielen Spätfolgen. Evolutionstechnisch ist es von Vorteil dass die Frau schmerzen bei einer natürlichen Geburt hat, dies macht ihr klar, das ein Kind etwas wertvolles, etwas beschützenswertes ist.

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29. November 2019 um 5:30
In Antwort auf kyle_18821198

Es ist nicht egal. Es gibt Studien die belegen dass eine Geburt per Kaiserschnitt vermehrt zu krankhaften Mutter-Kind-Beziehungen führt, ausgelöst durch eine unterbewusste Angst der Mutter, dass es sich bei dem Kind nicht um das eigene Kind handelt, aufgrund der nicht erlebten natürlichen Geburt. Diese Angst breitet sich auf das Kind aus und entfremdet beide voneinander schon in frühen Jahren. Ich kann wirklich nur davon abraten. Nebenbei ist ein Kaiserschnitt auch ein extremes Gesundheitsrisiko mit vielen Spätfolgen. Evolutionstechnisch ist es von Vorteil dass die Frau schmerzen bei einer natürlichen Geburt hat, dies macht ihr klar, das ein Kind etwas wertvolles, etwas beschützenswertes ist.

Darüber streitet keiner! Darum gehts hier ja auch gar nicht! Es gibt nun mal Mütter, denen eine natürliche Geburt verwehrt bleibt. Sollen die unter Gefahr für Leib und Leben ihr Baby natürlich zur Welt bringen? 
 

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29. November 2019 um 7:42
In Antwort auf unknownuserin

Darüber streitet keiner! Darum gehts hier ja auch gar nicht! Es gibt nun mal Mütter, denen eine natürliche Geburt verwehrt bleibt. Sollen die unter Gefahr für Leib und Leben ihr Baby natürlich zur Welt bringen? 
 

Widdermann meinte damit bestimmt all die, die sich bewusst für einen Wunschkaiserschnitt entscheiden, obwohl sie gesundheitlich und körperlich die Möglichkeit hätten, normal zu entbinden.

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29. November 2019 um 8:02
In Antwort auf nico86

Widdermann meinte damit bestimmt all die, die sich bewusst für einen Wunschkaiserschnitt entscheiden, obwohl sie gesundheitlich und körperlich die Möglichkeit hätten, normal zu entbinden.

Von dieser Sorte kenne ich zum Glück wenige. Ich weiß, dass es in den USA fast an der Tagesordnung ist. Ist das in Deutschland auch so? 

Ein KS ohne medizinische Notwendigkeit sollte natürlich niemand machen. Hier sehe ich auch die Kliniken in der Pflicht über die Risiken aufzuklären und diese nicht als Dienstleistung an die Frau zu bringen. Wenn diese nicht erforderlich ist, sollte diese gar nicht erst statt finden.

Auch deshalb finde ich es wichtig noch einmal herauszustellen: Die natürliche Geburt (mit PDA oder ohne) ist gut ertragbar möglich! Versucht es! Lasst euch drauf ein! Und lasst euch nicht von anderen Angst machen, bei denen es vielleicht 36 Std gedauert hat und die Frau vielleicht hinterher noch ne Std genäht oder sogar operiert werden musste. Das sind Einzelfälle! Nur die haben eben was zu erzählen 🤷‍♀️ Wenn alles gut läuft und nichts war, was soll man da groß erzählen? 🤷‍♀️ Vielleicht überwiegen in eurem Umfeld ja nur deshalb die Negativberichte 😊

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29. November 2019 um 8:45
In Antwort auf unknownuserin

Von dieser Sorte kenne ich zum Glück wenige. Ich weiß, dass es in den USA fast an der Tagesordnung ist. Ist das in Deutschland auch so? 

Ein KS ohne medizinische Notwendigkeit sollte natürlich niemand machen. Hier sehe ich auch die Kliniken in der Pflicht über die Risiken aufzuklären und diese nicht als Dienstleistung an die Frau zu bringen. Wenn diese nicht erforderlich ist, sollte diese gar nicht erst statt finden.

Auch deshalb finde ich es wichtig noch einmal herauszustellen: Die natürliche Geburt (mit PDA oder ohne) ist gut ertragbar möglich! Versucht es! Lasst euch drauf ein! Und lasst euch nicht von anderen Angst machen, bei denen es vielleicht 36 Std gedauert hat und die Frau vielleicht hinterher noch ne Std genäht oder sogar operiert werden musste. Das sind Einzelfälle! Nur die haben eben was zu erzählen 🤷‍♀️ Wenn alles gut läuft und nichts war, was soll man da groß erzählen? 🤷‍♀️ Vielleicht überwiegen in eurem Umfeld ja nur deshalb die Negativberichte 😊

Bezüglich deiner Frage: Das weiß ich nicht, ob das hier so üblich ist

Zu deinen letzten Sätzen: Das sehe ich ganz genau so. Natürlich liest man im Netz überwiegend Horrorgeschichten. Warum? Na, weil die Leute ja auch was zu erzählen haben. Die überwiegende Mehrheit, bei denen alles gut ging, na, die haben halt nix spannendes zu berichten. Und so entsteht dann für den Leser den Eindruck, "oh mein Gott, ALLE Geburten sind grässlich und scheußlich". So habe ich mir das auch schon oft gedacht. Und da ich nunmal auch viel lese, weiß ich leider, was das manchmal in einem auslösen kann. Aber wie ich auch schon weiter oben schrieb, ich werde versuchen, das ebenso ganz gelassen zu sehen und es einfach auf mich zukommen lassen. Ein guter Zuredner und Mutmacher ist da immer meine Mutter. Sie hat zwei Kinder ohne jegliche Schmerzmittel geboren und erzählt immer mal wieder, dass sie diese als schöne Erlebnisse in Erinnerung hat, also es geht auch anders

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29. November 2019 um 9:47
In Antwort auf heuel1

So war mein Post nicht gemeint.

ich gehe davon aus, dass dieser Thread auch von Frauen gelesen wird, die eines Tages , irgendwann mal, oder bald oder wann auch immer entbinden werden... ich kann nur sagen, dass man es doch immer wieder hört, dass Frauen schon vorher gewisse Vorstellungen haben, wie die Geburt laufen soll... dann kommt alles irgendwie anders, und damit haben sie dann ganz ordentlich zu kämpfen.

ich kann nur empfehlen sich ausreichend über verschiedene Methoden zu informieren und sich beraten zu lassen. Und... wenn man schmerzmäßig empfindlich ist, tatsächlich zu Beginn eine PDA oder was auch immer geben lässt. 

ich hab das gar nicht als „Wettstreit“ aufgefasst... sorry wenn das so rüberkam 🙈

 

Vielleicht ist das Problem auch, dass sich in Deutschland oft so lange gegen eine PDA gewehrt wird, bis es eigentlich zu spät dafür ist. Das sind nämlich so diese Geschichten, die ich kenne. Erst stundenlang Wehen und Schmerzen, irgendwann dann doch noch eine PDA auf den letzten Drücker und dann geht in der Austreibungsphase nix mehr voran und es zieht weitere Eingriffe nach sich. Das ist so das Einzige, was ich an Bedenken hätte.

Wenn das so gemacht wird, wie bei Dir in den USA, würde ich das auch machen.

Aber es stimmt, man weiß vorher nie, was einen erwartet und meist kommt es dann ganz anders.

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