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PDA - Segen oder Fluch?

3. Februar 2010 um 15:07 Letzte Antwort: 4. Februar 2010 um 9:18

Ich schon wieder... Habe mich in den letzten tagen viel mit PDA beschäftigt...

Eigentlich liest und hört man überall lediglich positives über die PDA. Wichtig ist jedoch dass diese so dosiert wird, dass man zum Ende hin, weider mehr spürt, wegen der Presswehen.
Also warum machen nicht alle diese PDA?

(Es gibt Nebenwirkungen, aber dass ist doch vollkommen normal, selbst bei einer Schmerztablette kann es in seltenen Fällen zu Herzrythmustörungen kommen...)

Ich habe nur jetzt eben zwei ganz entscheidende Dinge gehört/gelesen.

1. Bei der Geburt, werden durch die Schmerzen, Endorphine frei, die auch das Kind mitbekommt, wenn ich als mutter aber eine PDA bekomme und kaum Schmerzen verspüre, dann schüttet mein Körper keine Endorphine aus, die Geburt ist fürs Kind also stressiger und schmerzhafter...

2. Viele geburten mit PDA werden mit Saugglocke oder Zange beendet. Nicht weiter tragisch, aber meist ist es so, wenn eine Geburt nicht gut verläuft und es Probleme gibt, dann in der regel aufgrund der Saugglocke oder der Zange...

Was denkt ihr hierzu?

Beste Grüße

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3. Februar 2010 um 15:58

Ich weiss nicht
auch wenn ich es für schlecht halte, ärzten immer blind zu vertrauen, in diesem fall würde ich mir eben ein krankenhaus mit guten, verlässlich ausgebildeten anästhesisten suchen.

eine pda wird (von einem guten anästhesisten) nur nach gründlicher nutzen/risiken-abwägung gegeben. wir haben hier in deutschland glücklicherweise auch gut ausgebildete ärzte und qualitativ hochwertige medikamente, also sollte man dies im ernstfall auch in anspruch nehmen.

mein vater ist seit 30 jahren pharmareferent und klinikreferent, er verkauft narkose- und schmerzmittel (unter anderem auch an geburtskliniken) und kennt sich mit der "materie" und deren entwicklung in den letzten jahren sehr gut aus. wenn ich alleine sehe wie hoch der einkaufspreis für diverse narkosemittel liegt, dann beruhigt mich das schon etwas, denn kein krankenhaus könnte es sich wirtschaftlich erlauben dieses zeug einfach mal vorsorglich wild in der gegend rum zu spritzen!

ich denke das es wohl deine erste geburt sein wird (wie bei mir), oder? dann ist es immer schwer sich den schmerz vorzustellen, gerade wenn es vielleicht probleme oder komplikationen gibt... ich denke es gibt viele situationen in denen diwe frauen die pda als absoluten segen ansehen und sie, ohne es zuvor geplant zu haben, sehr gerne in anspruch nehmen oder es sogar ohne nicht schaffen würden! ausserdem macht sie bei einem kaiserschnitt auch das aktive erleben der geburt und der ersten minuten des kindes ohne vollnarkose möglich!

so viele geburten finden mit pda statt, und die kinder sind (selbst wenn es mit saugglocke endet, und welche klinik bitteschön arbeitet noch mit zange ) meistens nicht geschädigt. 98% aller kinder kommen gesund zur welt!!!!

ich denke das die pda eine großartige medizinische errungenschaft ist. wir können sehr froh sein das es so etwas gibt, früher war es viel schwerer... heute ist es eher möglich die geburt zu erleichtern.
ich plane es jetzt nicht direkt, aber wenn ich das gefühl habe, es könnte nötig sein und mir helfen, werde ich eine pda in anspruch nehmen!

lg
julia und ben-adam (37+2)

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3. Februar 2010 um 16:08

Fluch
also ich hatte bei beiden geburten eine....war voll fürn arsch im wahrsten sinne des wortes bei beiden malen....

sie hat jedesmal erst gewirkt wo alles rum war dann ist mein arsch und meine beine eingeschlafen...also ausser zusätzliche schmerzen nix ich kann nix gutes daran finden.....

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3. Februar 2010 um 16:10


ich sage es ist nicht nötig und diverse risiken wie üble kopfschmerzen .. benommenheit... und danach wackelige bis taube beine zu haben ... nee das ist nix für mich... ich hab die erste geburt ohne pda hinter mich gebracht (da war ich übrigens 17) und werde auch die zweite geburt ohne pda durchziehen... denn was macht die pda schon? sie macht die einleitungswehen nurn bissl erträglicher aber die presswehen sind genauso heftig wie ohne pda... also für mich seh ich da persönlich keinen nutzen drin... denn die presswehen sind ja das richtig schmerzhafte wovor viele schiss haben... aber dagegen hilft ja nichma ne pda was....
gut es muss jeder selber wissen... aber naja ich steh dem ganzen halt etwas mit unverständnis gegenüber und kann meist eigentlich immer nur noch kopfschütteln.. denn raus müssen die kinder so oder so ... und damals gabs keine pda und die frauen habens ja auch überlebt ^^
wir sind halt doch zu weich geworden die letzten jahrhunderte

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3. Februar 2010 um 16:51

Definitiv Segen
Ich lag 24 stunden in den wehen und ohne die PDA hätt ich nicht mehr die kraft gehabt so konnte ich weniegstens mein Kind normal auf die Welt bringen.
Ich hatte panische Angst vor der PDA und hab vorher gesagt ich will die nie haben. aber wenn es bei unserem zweiten krümel wieder so lang dauert werd ich sie wieder nehm! für mich war es wirklich ne erlösung

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4. Februar 2010 um 9:18

Bei mir war es ein Segen
ich lag bei meinem ersten Sohn 20 Stunden in den Wehen und damals hat man noch nicht sofort einen KS gemacht, wenns mal länger gedauert habe.

Ich war total verkrampft, konnte mich nicht mehr entspannen, hätte in dem Moment echt töten können. Zwischen den Wehen hatte ich gar keine Pausen mehr und ich war echt am Ende.
Und dann kam die PDA (in 5 Minuten gelegt) und ich war so entspannt und konnte neue Kräfte sammeln, dass ich nach weiteren 4 Stunden meinen Sohn ohne Komplikationen zur Welt gebracht habe

LG Line

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