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Partner verlangt die Abtreibung - mangelnde Liebe?

8. November 2012 um 11:52

Ich bin ungewollt schwanger geworden (die Pille hatte eine "Kreuzreaktion" mit einem anderen Medikament -- und wir haben extra vorher den Arzt gefragt).

Ich komme so einigermaßen damit klar, mein Partner (25) leider gar nicht!
Er will die Abtreibung, fühlt sich noch nicht reif für ein Kind und will das alles nicht!
Ich bin hin und her gerissen und weiß nicht weiter.

Viele Freunde werfen ihm mangelnde Liebe zu mir vor!
Ich stelle daher unsere ganze Beziehung in Frage ..

Kann mir jemand von eigenen Erfahrungen berichten?

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8. November 2012 um 12:25

Hallo!
Ich finde das kann man so nicht sagen!
Wie sieht es denn mit euren Lebensumständen aus?
Wie lange seid ihr zusammen, wohnt ihr zusammen, geregeltes Einkommen usw.??

Männer haben manchmal den Vorteil, dass sie gewisse Dinge einfach sachlicher betrachten können!
Wir Frauen lassen uns doch eher von unseren Gefühlen leiten und verdrängen dabei manchmal die äußeren Umstände.
So gesehen würde ich ihm keinen allzu großen Vorwurf daraus machen, solange sein Verhalten im Rahmen bleibt, also er die Beziehung nicht von dieser Entscheidung abhängig macht.

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9. November 2012 um 8:34

Natürlich
gehören immer zwei zum Elternsein. Blöde ist natürlich, wenn er eine möchte und der andere nicht.

Eines der schlimmsten Dinge im Leben eines Menschen ist es jedoch, ein Kind hergeben zu müssen. Abtreibungen, hinter denen man nicht steht, können einen ein Leben lang traurig machen. Wer seinen Partner liebt, wünscht ihm sowas nicht, und daher bin ich schon der Meinung, dass ein Bestehen auf einer Abtreibung von wenig Verständnis, Mitgefühl und Liebe zeugt.

Eine unerwartete Schwangerschaft ist oft ein Schock, weil man ungefragt plötzlich sein ganzes Leben umkrempeln soll. Angst ist normal, selbst bei Wunschkindern. Ich kenne das selber auch. In vielen Fällen legt sich diese aber spätestens, wenn das Kind da ist, und aus zweifelnden werden stolze Eltern. Wenn Du bereit bist für das Kind, solltest Du es auch bekommen dürfen. Dein Freund wird sich schon einkriegen. So "unreif" wird er mit 25 sicher nicht mehr sein .

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9. November 2012 um 9:41

Hallo marrysuee
ich habe dir gerade eine persönliche Nachricht geschickt!
liebe grüße
linda

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9. November 2012 um 21:12

Marrysuee
Hallo Marrysuee,
häufig wissen Partner gar nicht, was sie verlangen, wenn sie eine Abtreibung wollen. Männer denken häufig, ein Eingriff und dann ist alles wieder beim Alten. Aber sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Ungeborenes bereits eine unbeschreibliche Einheit sind, und es für die Mutter zu einer Verlusterfahrung werden kann,die sie über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Es kann tatsächlich sein, dass durch eine Abtreibung ein tiefer Riß in Eure Beziehung kommt. Denn könntest Du es Deinem Partner je verzeihen, dass er Dich um das Kind gebracht hat.
Dass es Dich zwischen Deinem Partner und Deinem Ungeborenen Kind fast zerreißt, ist verständlich. Aber Dein Kind ist Dir jetzt schon näher, als es Dein Freund je sein kann. Sage ihm wie wichtig er Dir als Vater für dieses Kind ist und was Du an ihm schätzt. Ernstgemeinte Komplimente erweichen manches harte Männerherz. Gerne kannst Du Dir in Deine Situation Hilfe und Tips bei ausweg-pforzheim.de holen. Die sind echt einfühlsam.
LG Itemba

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9. November 2012 um 21:51

Ich glaube nicht
das man eine andere Meinung gleich als Liebesmangel interpretieren muss..

Du hast deine Meinung und deine Vorstellungen von DEINER Zukunft.

Er hat seine Meinung und seine Vorstellungen von SEINER Zukunft.

Und was bitte schön, soll das mit Liebe zu tun haben? Nichts...

Er hält dir keine Pistole an die Brust. Er sagt dir nur, was seine Meinung ist und jeder hat ein Anrecht auf seine eigene Meinung.

Da er nicht dumm ist, weiss er ganz genau, das letztendlich du entscheidest, wie seine Zukunft aussehen wird.

Saraa

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10. November 2012 um 0:02
In Antwort auf naomh_12744558

Ich glaube nicht
das man eine andere Meinung gleich als Liebesmangel interpretieren muss..

Du hast deine Meinung und deine Vorstellungen von DEINER Zukunft.

Er hat seine Meinung und seine Vorstellungen von SEINER Zukunft.

Und was bitte schön, soll das mit Liebe zu tun haben? Nichts...

Er hält dir keine Pistole an die Brust. Er sagt dir nur, was seine Meinung ist und jeder hat ein Anrecht auf seine eigene Meinung.

Da er nicht dumm ist, weiss er ganz genau, das letztendlich du entscheidest, wie seine Zukunft aussehen wird.

Saraa

Umgekehrt aber auch
Wenn er eine Abtreibung von ihr verlangt, bestimmt er damit auch ihre Zukunft. Und wenn sie mit der Abtreibung nicht klar kommt, macht er ihr sogar ein Stück davon kaputt. Das Leben ist nicht vorbei, nur weil da ein Kind ist, schon gar nicht das des Mannes. Es ist ja vor allem die Frau, die sich einschränkt. Und ein bisschen Verantwortung und Verzicht zugunsten eines anderen hat noch keinem geschadet.

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10. November 2012 um 15:48
In Antwort auf esmi_12120735

Umgekehrt aber auch
Wenn er eine Abtreibung von ihr verlangt, bestimmt er damit auch ihre Zukunft. Und wenn sie mit der Abtreibung nicht klar kommt, macht er ihr sogar ein Stück davon kaputt. Das Leben ist nicht vorbei, nur weil da ein Kind ist, schon gar nicht das des Mannes. Es ist ja vor allem die Frau, die sich einschränkt. Und ein bisschen Verantwortung und Verzicht zugunsten eines anderen hat noch keinem geschadet.

Nein sehe ich nicht so
es ist ihr Bauch.. es ist ihre Entscheidung die sie für ihn mit trifft und sie muss damit für den Rest ihres Lebens klar kommen und er muss es akzeptieren, ob er will oder nicht.

Schöner ist es natürlich, wenn beide gemeinsam eine Entscheidung treffen können, aber wir wissen doch alle hier, dass sie ihn komplett in der Hand hat, egal was er möchte.

Saraa

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10. November 2012 um 18:15
In Antwort auf naomh_12744558

Nein sehe ich nicht so
es ist ihr Bauch.. es ist ihre Entscheidung die sie für ihn mit trifft und sie muss damit für den Rest ihres Lebens klar kommen und er muss es akzeptieren, ob er will oder nicht.

Schöner ist es natürlich, wenn beide gemeinsam eine Entscheidung treffen können, aber wir wissen doch alle hier, dass sie ihn komplett in der Hand hat, egal was er möchte.

Saraa

Ja
hatten wir doch auch schon, der Freund, der die Freundin erpresst hat: Treib ab, oder ich gehe. Sie trieb ab, er ging sowieso oder war ihr zumindest in ihrem Schmerz keine grosse Hilfe. Frage mich nun, was besser ist. Die Freundin mit ihrem Schmerz, der sie nun jahrelang begleitet, oder der Freund, der sich daran gewöhnen muss, dass es noch eine weitere kleine Person in seinem Leben gibt.

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10. November 2012 um 19:10

Geld
wiegt keinen emotionalen Schmerz auf. Keinen! Und tatsächlich muss man sich der Risiken bewusst sein, wenn man Sex hat. Man kann dann nicht einfach von der Partnerin verlangen, dass sie gegen ihren Willen ihr Kind abtreibt.

Und wenn's egal wär, welches KInd wir haben und grossziehen, könnten wir untereinander ja bequem Kinder austauschen. Echt praktisch, wenn das Geschlecht nicht stimmt. Wenn's es nicht tragisch wäre, ein Kind wegzugeben, dann wär auch die Adoption kein Problem.

Kinder sind wie Schönheitsmakel. Sie halten uns die falschen Männer vom Hals. Wer mich nicht nimmt, weil ich perfekt aussehe oder Kinder habe, dem liegt nicht viel an mir. Und den brauch ich auch nicht.

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10. November 2012 um 20:33
In Antwort auf esmi_12120735

Geld
wiegt keinen emotionalen Schmerz auf. Keinen! Und tatsächlich muss man sich der Risiken bewusst sein, wenn man Sex hat. Man kann dann nicht einfach von der Partnerin verlangen, dass sie gegen ihren Willen ihr Kind abtreibt.

Und wenn's egal wär, welches KInd wir haben und grossziehen, könnten wir untereinander ja bequem Kinder austauschen. Echt praktisch, wenn das Geschlecht nicht stimmt. Wenn's es nicht tragisch wäre, ein Kind wegzugeben, dann wär auch die Adoption kein Problem.

Kinder sind wie Schönheitsmakel. Sie halten uns die falschen Männer vom Hals. Wer mich nicht nimmt, weil ich perfekt aussehe oder Kinder habe, dem liegt nicht viel an mir. Und den brauch ich auch nicht.

Bisschen ne
Klo-Parolle, oder? Und mit dem richtigen Mann muesste man auch keinem anderen die Brut umhaengen.

Ich kann den Wunsch nach einer eigenen Familie des Mannes durchaus nachvollziehen. Nicht jeder will fremde Kinder durchfuettern. Oder sich an sie gewoehnen und sie ins Herz schliessen, wenn man sie ohne Ansprueche auch schnell wieder verlieren kann. Wenn zum Beispiel die Fruehgebaehrende Madame den Zweitversorger in ihrer Sinn-und-Zweitsturmphase Anfang 30 sitzen laesst, um sich endlich mal auszutoben-da man sich ja mit 19 zur Mutterschaft hat bequatschen lassen. Gerade 2x im Umfeld passiert.

Von Kindertausch hat keiner was geschrieben. Aber wenn man waehlen soll zwischen Kind aus egoistischen Motiven ohne Wollen des Partners (vielleicht noch mit ner Schwindelpille) und dann von allen guten Geistern verlassen zu werden oder im zweiten Anlauf mit Traummann in einer gleichberechtigten Beziehung die Idylle schnitzen...ich wuesste, was ich waehle.

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10. November 2012 um 21:24
In Antwort auf esmi_12120735

Geld
wiegt keinen emotionalen Schmerz auf. Keinen! Und tatsächlich muss man sich der Risiken bewusst sein, wenn man Sex hat. Man kann dann nicht einfach von der Partnerin verlangen, dass sie gegen ihren Willen ihr Kind abtreibt.

Und wenn's egal wär, welches KInd wir haben und grossziehen, könnten wir untereinander ja bequem Kinder austauschen. Echt praktisch, wenn das Geschlecht nicht stimmt. Wenn's es nicht tragisch wäre, ein Kind wegzugeben, dann wär auch die Adoption kein Problem.

Kinder sind wie Schönheitsmakel. Sie halten uns die falschen Männer vom Hals. Wer mich nicht nimmt, weil ich perfekt aussehe oder Kinder habe, dem liegt nicht viel an mir. Und den brauch ich auch nicht.


Aber wenn Frauen oder Männer schreiben das sie ihren PArtner verlassen weil er keine Kinder haben kann/ will dann ist das eine nachvollziehbare Tat.
Vorher zu sagen, ich möchte lieber jemanden mit dem ichmir was aufbauen kann, statt dauernde Kittversuche mit dem Ex zu ertragen, ist ein Unding.

Warum?

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10. November 2012 um 22:53
In Antwort auf nappolleonin


Aber wenn Frauen oder Männer schreiben das sie ihren PArtner verlassen weil er keine Kinder haben kann/ will dann ist das eine nachvollziehbare Tat.
Vorher zu sagen, ich möchte lieber jemanden mit dem ichmir was aufbauen kann, statt dauernde Kittversuche mit dem Ex zu ertragen, ist ein Unding.

Warum?

Nein, ist es nicht
Wer den Partner liebt, verlässt ihn nicht, nur weil er keine Kinder haben kann oder will. Über das Wollen sollte man jedoch von Anfang an sprechen. Nachvollziebar die Trennung, wenn die Partnerin abtreibt, obwohl die Abtreibung dem Mann das Herz bricht. Herzensbruch ist der Hauptgrund für die Trennung und Abtreibung kann eben diesen Nebeneffekt haben. In dem Fall würde ich als Mann auch gehen, denn mein Vertrauen in die Frau und der Glaube an die Liebe wäre für mich kaputt.

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11. November 2012 um 10:51

Angelika
es ging um Redpolls Aussage, dass der Vater sich nur gewoehnen muss an die kleine Person, die dann da ist.
Die ist aber nicht nur da, die verpflichtet ihn-finanziell. Warum darf die Frau den Mann da in sowas reinreiten?

Und ja-ungewolllte SS sind schnell abgesaugt, das ist kein grosser Akt. War hier aber nicht Thema.

Meine Antwort bezog sich auf Redpolls angekuendigten lebenslangen Schmerz. Ich denke, es ist einfacher mit einem vernuenftigen Mann eine Familie zu gruenden, als einen Mann zu finden, dem man die Brut eines anderen umhaengen kann.
Das muss Du nicht nachvollziehen, fuer dich sind Kinder ja das einzig schoene in dieser Welt. Das ist nicht fuer jeden so, stell Dir mal vor.

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11. November 2012 um 11:49

Klar gibt es die
Warum auch nicht? Aber: der Wunsch nach eigenen Kindern als nach recycelten ist bei denen doch da, oder duerfen die nur die Verantwortung uebernehmen und ansonsten still sein? Und solche Patchworkfamilien gelingen auch oft. Aber gerade in einer losen Beziehung, wo der neue Partner keine Rechte hat-weil nicht seine Kinder-will sich das nicht jeder begeistert antun.
Horch Dich mal um. Frag zehn Kumpels, ob sie selber ne Familie gruenden moechten oder sich um die Kinder fremder Maenner kuemmern wollen.
Und dann einer Frau hier zu empfehlen, sie solle das Kind unbedingt bekommen, vergiss den Wunsch vom Kerl, der kriegt sich schon ein und gewoehnt sich an alles was Du nur willst....naja...das kann nicht gutgehen. Kurze Zukunftsprognose: was ist dann einfacher? Mann zum Kind finden oder nen Mann zum Familie gruenden?

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11. November 2012 um 14:06

Lesen schuetzt vor Dummheit
http://mundmische.de/bedeutung/17564-Quade

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12. November 2012 um 20:39
In Antwort auf plinalina6

Angelika
es ging um Redpolls Aussage, dass der Vater sich nur gewoehnen muss an die kleine Person, die dann da ist.
Die ist aber nicht nur da, die verpflichtet ihn-finanziell. Warum darf die Frau den Mann da in sowas reinreiten?

Und ja-ungewolllte SS sind schnell abgesaugt, das ist kein grosser Akt. War hier aber nicht Thema.

Meine Antwort bezog sich auf Redpolls angekuendigten lebenslangen Schmerz. Ich denke, es ist einfacher mit einem vernuenftigen Mann eine Familie zu gruenden, als einen Mann zu finden, dem man die Brut eines anderen umhaengen kann.
Das muss Du nicht nachvollziehen, fuer dich sind Kinder ja das einzig schoene in dieser Welt. Das ist nicht fuer jeden so, stell Dir mal vor.

Zum Glück
hat eine Panne beim Sex auch für den Mann Konsequenzen, und nicht nur für die Frau. Ein Mann muss sich das auch mal bewusst sein. In wievielen Beziehungen kümmert sich der Mann weder um Verhütung noch darum, was die Freundin im Falle einer ungewollten Schwangerschaft machen wollen würde. Wenn dann halt was passiert, ist er halt auch mal selber schuld.

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12. November 2012 um 20:42
In Antwort auf plinalina6

Klar gibt es die
Warum auch nicht? Aber: der Wunsch nach eigenen Kindern als nach recycelten ist bei denen doch da, oder duerfen die nur die Verantwortung uebernehmen und ansonsten still sein? Und solche Patchworkfamilien gelingen auch oft. Aber gerade in einer losen Beziehung, wo der neue Partner keine Rechte hat-weil nicht seine Kinder-will sich das nicht jeder begeistert antun.
Horch Dich mal um. Frag zehn Kumpels, ob sie selber ne Familie gruenden moechten oder sich um die Kinder fremder Maenner kuemmern wollen.
Und dann einer Frau hier zu empfehlen, sie solle das Kind unbedingt bekommen, vergiss den Wunsch vom Kerl, der kriegt sich schon ein und gewoehnt sich an alles was Du nur willst....naja...das kann nicht gutgehen. Kurze Zukunftsprognose: was ist dann einfacher? Mann zum Kind finden oder nen Mann zum Familie gruenden?

Man kann
auf zweierlei Weisen Eltern werden: durch Zeunung und durch Adoption. Ein neuer Mann hat die Möglichkeit, das Kind der Frau zu adoptieren. Er hat dann alle Rechte eines biologischen Vaters.

Zum Glück gibt es Menschen, die Kinder nicht nur auf ihre Gene reduzieren.

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13. November 2012 um 10:59

? Öhm....Angelika...
Ich bin 33 und glücklich, da ich in einer intakten Partnerschaft lebe und mein Leben als erfüllt betrachte, reich durch Freunde und Freude etc.

Dein Ideal sind Vater-Mutter-Kind. Unseres nicht. Wir sind ein Paar und das bleibt so, nach der Abtreibung hat er sich sterilisieren lassen. Das war eine gemeinsame Entscheidung. Es gibt noch viel mehr jenseits deines klassichen Rollenverständnisses; es gibt Familien mit Vater-Vater-Kind oder mit Mutter-Mutter-Kind oder Vater-Kind oder Mutter-Kind und eben nur ein Paar, was sich selbst genug ist und nicht danach strebt, in unserer Gesellschaft Kinder zu produzieren, um sie dann fremdbetreuen zu lassen.

Ja, Liebe ist Geben. Aber nicht zwangsweise Leben. Ich kann auch Kraft geben. Anerkennung. Hilfe. Unterstützung. Ein Heim. Lachen. Hoffnung. Verständnis. Vertrauen.
Liebe ist nicht nur Fortpflanzung.

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13. November 2012 um 13:59
In Antwort auf esmi_12120735

Zum Glück
hat eine Panne beim Sex auch für den Mann Konsequenzen, und nicht nur für die Frau. Ein Mann muss sich das auch mal bewusst sein. In wievielen Beziehungen kümmert sich der Mann weder um Verhütung noch darum, was die Freundin im Falle einer ungewollten Schwangerschaft machen wollen würde. Wenn dann halt was passiert, ist er halt auch mal selber schuld.

Wieso Glück?
Wenn man nicht jeden Fehler ausbaden würde, den man begangen hat, dann hätte weder die Frau noch der Mann eine Konsequenz draus zu ziehen.

Zum Sex gehören zwei. Wenn der Mann dummerweise auf die Verhütung verzichtet, dann sollte Frau darauf bestehen. Warum lassen sich denn so viele Frauen darauf ein, sogar bei einem ONS auf gesundheitschützende und schwangerschaftsverhütende Kondome zu verzichten? Wie blöd ist manche Frau denn? Oder wie gerissen, sich ein Kind machen zu lassen... Wenn jede Single-Frau den Mann erst gar nicht ohne Kondom an sich ran lassen würde, dann gäbe es viele Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften weniger! Frauen sind also nicht besser als Männer!

Im Übrigen gibt es genug Frauen, die vergessen die Pille absichtlich oder verzichten sehr gern auf Verhütung, eben weil sie schwanger werden wollen. Entweder, weil sie unbedingt ein Kind wollen oder weil sie denken, ein Baby wäre Beziehungskitt.

Und passiert eine Verhütungspanne, für die weder Mann noch Frau können, dann kann man die Pille danach nehmen. Damit treibt man offiziell nichts ab und entbindet beide von einer Verantwortung, die man nicht unbedingt als Konsequenz solch eines einmaligen Zusammentreffens haben wollte.

Ich gebe dir absolut Recht, dass nicht-vehütende Männer ausßerhalb einer festen Partnerschaft selbst Schuld an ihrer Degradierung als Zahlemann sind.

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13. November 2012 um 14:10
In Antwort auf esmi_12120735

Man kann
auf zweierlei Weisen Eltern werden: durch Zeunung und durch Adoption. Ein neuer Mann hat die Möglichkeit, das Kind der Frau zu adoptieren. Er hat dann alle Rechte eines biologischen Vaters.

Zum Glück gibt es Menschen, die Kinder nicht nur auf ihre Gene reduzieren.

@ redpoll
Nein, das stimmt wohl. Mann kann auch adoptieren.

Aber aus Erfahrung einer alleinerziehenden Mutter kann ich besten nachempfinden, was Plina meint. Es ist in der Tat schwieriger einen Mann zu finden, gerade wenn diese noch eigene Kinder wollen. Und wenn da eine Mama mit drei Kindern kommt, für die der Kinderwunsch abgeschlossen ist, so wird sie es schwer haben einen Mann zu finden - denn die haben mit fortschreitendem Alter meist einen Kinderwunsch. Das passt nicht zusammen!

Weiterhin möchte wirklich nicht jeder Mann die Veranwortung für ein fremdes Kind übernehmen. In der Natur, auf die ihr immer plädiert, gibt es sowas auch nicht! Kein tierisches Männchen wird ein fremdes Junges akzeptieren und dieses eher töten. Das ist unter Tieren so, da herrscht Konkurrenzkampf um die Paarung und die Zeugung, auch wenn sich viele Männchen hinterher nicht die Bohne um ihre Jungen kümmern.

Und ich als Frau tue mich auch schwer, Verantwortung zu übertragen. Nicht, weil ich das nicht möchte, sondern weil ich es nicht generell erwarten kann. Das ist mein Kind und ich kann mich glücklich schätzen, wenn der Mann es annimmt. Aber erwarten kann ich nichts. Und das vermittelt ein wenig das Gefühl einer Blockade. Wenn ich könnte, würde ich mir wünschen, es wäre von meinem aktuellen Partner. Das würde vieles - auch gefühlstechnisch - besser machen.

Die Theorie hört sich wie gesagt immer super an, aber die Praxis sieht doch sehr oft anders aus. Du hast noch nie abgetrieben, du lebst in einer Ehe und dein Mann ist der leibliche Vater deiner Kinder. Du kannst leider nur aus der Theorie sprechen!

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13. November 2012 um 14:14
In Antwort auf esmi_12120735

Zum Glück
hat eine Panne beim Sex auch für den Mann Konsequenzen, und nicht nur für die Frau. Ein Mann muss sich das auch mal bewusst sein. In wievielen Beziehungen kümmert sich der Mann weder um Verhütung noch darum, was die Freundin im Falle einer ungewollten Schwangerschaft machen wollen würde. Wenn dann halt was passiert, ist er halt auch mal selber schuld.

Dann gibts andere Methoden
Ein Mann der sich nciht bemüht mitzuhelfen wird zur Kasse gebeten. Ds wird er ganz schnell merken....
Oder man läuft bei ihm zu Hause auf wenn er ne neue Freundin hat, die dann zufällig mitkriegt das er sich 0 um seinen Nachwuchs kümmert. Finden viele nur mäßig symapthisch

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13. November 2012 um 14:16
In Antwort auf esmi_12120735

Man kann
auf zweierlei Weisen Eltern werden: durch Zeunung und durch Adoption. Ein neuer Mann hat die Möglichkeit, das Kind der Frau zu adoptieren. Er hat dann alle Rechte eines biologischen Vaters.

Zum Glück gibt es Menschen, die Kinder nicht nur auf ihre Gene reduzieren.

Ja klar
das du bei einem Kind das Einverständnis des Erzeugers brauchst ist dir bei deiner leichten Theorie schonnoch bewusst?

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13. November 2012 um 14:16

...
"Aber wenn sie sein Kind austrägt ist die Bindung noch näher"

Ein Baby ist kein Beziehungskitt

Und wenn der Kerl dann weg ist und ich die nächsten Jahre allein, dann entscheide ich mich lieber gegen das Kind. Ich weiß wovon ich spreche - ich bin seit Jahren alleinerziehend und wünsche das niemandem. Keine Unterstützung, alles allein regeln, finanzieren und betreuen. Keine Zeit für mich, kein Partner, der mich unterstützt.

Wer die Praxis nicht kennt, kann nur Theorie erzählen. Und die liegt meist meileweit von der Praxis entfernt!

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13. November 2012 um 14:28
In Antwort auf esmi_12120735

Nein, ist es nicht
Wer den Partner liebt, verlässt ihn nicht, nur weil er keine Kinder haben kann oder will. Über das Wollen sollte man jedoch von Anfang an sprechen. Nachvollziebar die Trennung, wenn die Partnerin abtreibt, obwohl die Abtreibung dem Mann das Herz bricht. Herzensbruch ist der Hauptgrund für die Trennung und Abtreibung kann eben diesen Nebeneffekt haben. In dem Fall würde ich als Mann auch gehen, denn mein Vertrauen in die Frau und der Glaube an die Liebe wäre für mich kaputt.

Ja eben
Wer den Partner liebt, verlässt ihn nicht, nur weil er keine Kinder haben kann oder will. Wenn ich als Frau keine Kinder will und mich gegen sie entscheide - durch Abtreibung - dann ist das kein Grund mich gleich zu verlassen.

Mein Vertrauen wäre als Mann sicherlich auch kaputt, wenn ich mich darauf verlasse, dass die Frau in Absprache mit mir wirklich verhütet und dann aber mit einem positiven Test um die Ecke gerannt kommt und für sich ganz allein entscheidet, dass sie das Kind austragen wird. Denn seien wir mal ehrlich - ein Mitspracherecht hat kein Mann der Welt. Wenn Frau entscheidet, dann ist das fix. Da kann er strampeln und jaulen so viel er will.

Die Frau darf ganz selbstverständlich erwarten, dass ihre Entscheidung für das Kind (Geburt) vom Mann akzeptiert wird, egal was der Mann will. Aber die Frau darf nicht erwarten, dass ihre Entscheidung gegen das Kind (Abtreibung) akzeptiert wird? Was ist das für eine Doppelmoral? Entweder man akzeptiert die Wünsche und Entscheidungen des Partners 100 % - egal ob pro oder contra - oder man lässt es. Mal hüh und mal hot zu rufen kann wohl kaum fair sein!

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13. November 2012 um 19:34
In Antwort auf nappolleonin

Ja klar
das du bei einem Kind das Einverständnis des Erzeugers brauchst ist dir bei deiner leichten Theorie schonnoch bewusst?

Ja
oder das Gericht entscheidet. Schräg, wenn ein Erzeuger das Kind nicht will, nichts mit ihm zu tun haben will, aber dann einer Adoption nicht zustimmt. Immerhin wäre er dann all seine Probleme los.

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13. November 2012 um 19:56
In Antwort auf silverfight1

@ redpoll
Nein, das stimmt wohl. Mann kann auch adoptieren.

Aber aus Erfahrung einer alleinerziehenden Mutter kann ich besten nachempfinden, was Plina meint. Es ist in der Tat schwieriger einen Mann zu finden, gerade wenn diese noch eigene Kinder wollen. Und wenn da eine Mama mit drei Kindern kommt, für die der Kinderwunsch abgeschlossen ist, so wird sie es schwer haben einen Mann zu finden - denn die haben mit fortschreitendem Alter meist einen Kinderwunsch. Das passt nicht zusammen!

Weiterhin möchte wirklich nicht jeder Mann die Veranwortung für ein fremdes Kind übernehmen. In der Natur, auf die ihr immer plädiert, gibt es sowas auch nicht! Kein tierisches Männchen wird ein fremdes Junges akzeptieren und dieses eher töten. Das ist unter Tieren so, da herrscht Konkurrenzkampf um die Paarung und die Zeugung, auch wenn sich viele Männchen hinterher nicht die Bohne um ihre Jungen kümmern.

Und ich als Frau tue mich auch schwer, Verantwortung zu übertragen. Nicht, weil ich das nicht möchte, sondern weil ich es nicht generell erwarten kann. Das ist mein Kind und ich kann mich glücklich schätzen, wenn der Mann es annimmt. Aber erwarten kann ich nichts. Und das vermittelt ein wenig das Gefühl einer Blockade. Wenn ich könnte, würde ich mir wünschen, es wäre von meinem aktuellen Partner. Das würde vieles - auch gefühlstechnisch - besser machen.

Die Theorie hört sich wie gesagt immer super an, aber die Praxis sieht doch sehr oft anders aus. Du hast noch nie abgetrieben, du lebst in einer Ehe und dein Mann ist der leibliche Vater deiner Kinder. Du kannst leider nur aus der Theorie sprechen!

Das streite ich auch nicht ab
Die Frage ist einfach, ob die reine Möglichkeit, dass ein zukünftiger Partner mich mit Kind nicht nimmt, es wert ist, gegen mein inneres Gefühl mein Kind abzutreiben? Für mich wäre es das nicht. Das Kind habe ich. Partner finde ich auch einen anderen, wenn der eine mich nicht will.

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13. November 2012 um 20:00
In Antwort auf silverfight1

Ja eben
Wer den Partner liebt, verlässt ihn nicht, nur weil er keine Kinder haben kann oder will. Wenn ich als Frau keine Kinder will und mich gegen sie entscheide - durch Abtreibung - dann ist das kein Grund mich gleich zu verlassen.

Mein Vertrauen wäre als Mann sicherlich auch kaputt, wenn ich mich darauf verlasse, dass die Frau in Absprache mit mir wirklich verhütet und dann aber mit einem positiven Test um die Ecke gerannt kommt und für sich ganz allein entscheidet, dass sie das Kind austragen wird. Denn seien wir mal ehrlich - ein Mitspracherecht hat kein Mann der Welt. Wenn Frau entscheidet, dann ist das fix. Da kann er strampeln und jaulen so viel er will.

Die Frau darf ganz selbstverständlich erwarten, dass ihre Entscheidung für das Kind (Geburt) vom Mann akzeptiert wird, egal was der Mann will. Aber die Frau darf nicht erwarten, dass ihre Entscheidung gegen das Kind (Abtreibung) akzeptiert wird? Was ist das für eine Doppelmoral? Entweder man akzeptiert die Wünsche und Entscheidungen des Partners 100 % - egal ob pro oder contra - oder man lässt es. Mal hüh und mal hot zu rufen kann wohl kaum fair sein!

Ein Mann
der kein Kind will, kann sich aus der Beziehung lösen. Übrig bleibt allein die finanzielle Verpflichtung. Genauso hat ein Mann, der mit der Abtreibung nicht klar kommt, das Recht, zu gehen. Ihm bleibt dann einfach der Schmerz. Die Frau hat das Entscheidungsrecht, weil sie das Kind austrägt und meist auch bei sich hat. Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass der Mann das Kind nach der Geburt grosszieht.

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13. November 2012 um 21:58
In Antwort auf esmi_12120735

Ja
oder das Gericht entscheidet. Schräg, wenn ein Erzeuger das Kind nicht will, nichts mit ihm zu tun haben will, aber dann einer Adoption nicht zustimmt. Immerhin wäre er dann all seine Probleme los.

Das Gericht
entscheidet nur bei Härtefällen. Und jetzt bitte die Theroie wegpacken. Wir stecken grade in einem Adoptionsverfahren für meinen GöGa weil sein Vater ihn nciht adoptieren durfte da sich der Erzeuger daran störte. Er zahlte ncihtmal vernünftig aber hatte trotzdem das Recht darauf eine Adoption zu verweigern. Warum die Männer das tun? Keine Ahnung, ich kanns nicht verstehen.
Und selbst jetzt müssen wir das Einverständnis erzwingen oder gerichtlich übergehen lassen. ISt teuer. Und hat Auflagen. Nicht Wenige.

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14. November 2012 um 3:32

Mhh
habe hier mal ein bissl gelesen und finde einige aussagen ein bisschen fragwürdig...

ich selber bin der meinung das man auch einen partner findet auch wenn man schon kinder hat .. wenn er die frau liebt liebt er auch deren kinder .. er soll kein papaersatz spielen sondern ein teil der familie sein und die mutter unterstützen ... ich selber habe ein sohn und bin schwanger und der papa und ich trennten uns vor kurzen aber er kümmert sich weiter regelmäßig um sein sohn ..... also erwarte ich kein neuen daddy sondern ein mann der uns als seine familie sieht und uns liebt .. meine mama hatte drei kinder und hat ein 5 jahre jüngeren genommen und sind inzwischen 16 jahre zusammen .. und er war immer ein liebevoller wegbegleiter und unterstützung in unseren leben .. kinder sind keine anhängsel die jmd vom glücklich werden mit mann abhalten...

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19. November 2013 um 10:29

Wie immer das ausgegangen ist,
wurde vor ca. 1 Jahr entschieden. Somit überflüssiger Post.

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19. November 2013 um 17:48

Mangelnde Liebe zu DIR
ist es sicher nicht.
Allerdings wohl fehlende Liebe zum Fötus.

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