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Partner verhält sich seltsam nach Geburt...

21. Januar 2007 um 20:20 Letzte Antwort: 19. Februar 2007 um 13:01

Hallo,
ich habe am 19. September 06 einen Sohn geboren, mein Partner war bei der geburt dabei. Allerdings hatte ich während der Geburt schon ein wenig das Gefühl dass es mir lieber wäre er wäre draussen aus dem Kreißsaal und jetzt, vier Monate danach, habe ich immer noch das Gefühl es hat da irgendwas verändert zwischen uns. Er ist irgendwie so "weit weg", nimmt mich nicht in den Arm, ist gar nicht mehr so liebevoll obwohl wir uns ansonsten genausogut verstehen wie immer. Ich hab ihn allerdings noch nicht darauf angesprochen, nur so ansatzweise aber er hat gleich abgeblockt.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG
danzbonfega

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22. Januar 2007 um 10:09

Reden!
Du musst auf jedenfall mit ihm reden.Vielleicht war er mit der ganzen Situation einfach überfordert.Schließlich hattest du schmerzen und er konnte nur zusehen und dir nicht helfen.

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23. Januar 2007 um 11:10

Kann ich gar nicht teilen..
mein mann war auch bei der geburt dabei, und seitdem ist er noch liebevoller (und auch sex-geiler, wenn man das sagen kann) als vorher. Wir reden aber auch tagtäglich über die geburt, weil ich ja die augen zumachen musste, als das baby rauskam, und er es gesehen hat. und ich will immer wieder hören, wie das war. weil, ich war zwar dabei, aber auch wieder nicht. und das reden schafft wirklich nähe..

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26. Januar 2007 um 7:54

Davor hab ich auch etwas Angst..
Mein ET ist am 05.05.07. Mein Freund wird dabei sein!!Dies ist auch mein grosser Wunsch..Er hat aber auch ein paar Bedenken und fragt oft in seinem Bekanntenkreis rum..
Wenn er es sich doch noch überlegen sollte,werde ich das auch respektieren. Hab schon öfters gelesen,dass die Männer mit der Situation nicht klar kommen,weil sie mit ansehen müssen,wie die Frau leidet und er nicht wirklich helfen kann..Jeder Mann verarbeitet seine Erfahrung anders..Reden ist immer noch die beste Medizin!!Wenn du das Gespräch suchst,brauchst du die richtige Umgebung und den passenden Zeitpunkt..Ich würde ganz offen und ehrlich über deine Gefühle reden.. -Was dir fehlt..-deine Angst,die Geburt hätte was verändert..Wenn er wieder ablockt,vermittel ihm,wie wichtig dir dieses Gespräch ist..Wenn ihr stets eine liebevolle Beziehung hattet,wird das Gespäch kein Problem werden..Er brauch vielleicht auch nur noch Zeit das Erlebte zu verarbeiten..Ein neuer Lebensabschnitt hat für euch begonnen,ihr seid jetzt eine Kleine feste Familie..
Männer brauchen länger als wir Frauen..
Wünsche dir viel Glück und alles Gute..
LG Mandy

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7. Februar 2007 um 17:11

Re: Partner bei der Geburt dabei
Ich werfe jetzt einfach mal so eine Frage in den Raum:

meint ihr, es liegt tatsächlich immer daran, daß die Männer sich hilflos fühlen und die Schmerzen der Frau nicht lindern können, oder finden es soch eher befremdlich, daß die eigene Frau während der Geburt schreit, heult, ihn vielleicht anbrüllt, etc.????

Ich weiß es auch nicht so genau, aber irgendwie hab ich auch Schiß davor, daß er sich das ganz anders vorstellt, als es letztendlich wird.
Ich bin vom Typ her schon eher ein "Kontrollfreak" und bestimme auch ganz gerne, und so und nicht anders kennt mein Partner mich auch ---- wenn ich jetzt während der Geburt total ausraste, hab ich schon Bedenken, daß er mich nachher mit anderen Augen sieht...!?
Und ich denke außerdem, daß ich mich nicht so gehenlassen kann, wie's dann vielleicht vonnöten ist, wenn er dabei ist...

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8. Februar 2007 um 20:51

Hatte auch Bedenken!
Hallo ihr!
Also ich hatte genau die Bedenken wie Kessa und co. Das mein freund mich nicht mehr erotisch finden könnte nach der geburt usw. Aber als ich dann im Kreißsaal war und schmerzen hatte war ich sehr froh, dass er da war. Er war mir eine echte Stütze und ohne ihn hätte ich es nicht geschafft
Wir hatten schon 3 wochen nach der geburt wieder sex und er ist genauso wie vorher. Also kann auch gutgehen

Lg
Jaja+Sohnemann(4wochen)

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19. Februar 2007 um 13:01

Ich..
...hab auch mal gehört oder gelesen, dass der Mann seine Frau nach der Geburt nicht mehr als "Frau", sondern eher als "Mutter" ansieht, gerade wenn er bei der Geburt dabei war und dass danach die erotischen Gefühle schwinden können...

Ich möchte meinen Freund auch nicht dabei haben, sondern eher meine Mama oder meine Schwester (oder beide). Ich will nicht, dass er mich in diesem "Zustand" sieht. Er kann mich gerne ungeschminkt in Schlabberklamotten sehen, aber nicht, wenn ich breitbeinig schreiend und blutend auf einem Krankenhausbett liege.

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