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Partner bei der entbindung

20. November 2008 um 22:39

ich möchte meinen partner bei meiner entbindung dabei haben, weil ich glaube, er hat von allen potentiellen "kandidaten" die beruhigendste wirkung im schmerz auf mich. ich habe aber angst, dass er dann jemanden braucht, der IHN beruhigt.
ich stelle mir die geburt als horrorereignis mit viel schmerz, schweiß, blut, evtl erbrochenem vor. kann das ein außenstehender ohne anschließende hormonausschüttung (wie bei uns müttern) überhaupt ertragen?

und was ist mit den den "ekelhaften" teilen wie zb dammriss oder eventueller kotausscheidung? wieviel bekommt er davon mit und wir wäre das bei einer wassergeburt?

vielleicht male ich aber auch den teufel an die wand. ich hoffe, ihr (eventuell sogar eure partner?!) könnt mir mit euren erfahrungen weiterhelfen!
tausend dank im voraus

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21. November 2008 um 9:21

Hallo!!!
Oh mann, du hast ja vielleicht Vorstellungen von einer Geburt, ist bestimmt dein erstes Kind, oder???? Ich kann dich beruhigen, ich kenne mich mit Geburten aus, habe drei Kinder auf normalem Weg auf die Welt gebracht, und mein Mann war bei allen Geburten dabei!!!!Und er ist glücklich, dass er dabei war und mir hat es auch sehr geholfen!!! Ich habe dabei weder geschrien noch erbrochen oder sonst etwas, es war jedesmal eine ganz entspannte Sache!!! Wenn dein Partner dabei ist, wird er gebeten, sich entweder hinter dir oder neben deinem Kopf hinzusetzen, also bekommt er letztendlich gar nicht mit, was "unten" passiert, außer das Köpfchen kommt, dann darf er auch das gucken, aber ansonsten wird er vorher nichts mitbekommen, was "unten" gerade so passiert!!! Das selbe ist bei einer Wassergeburt, er sitzt hinter dir oder neben deinem Kopf, da sieht man nicht, was so passiert!!! Ich hoffe, ich konnte dir die "Horrorversionen" von einer Geburt nehmen, nach der Geburt wirst du dann auch sagen: Wie konnte ich nur so denken!!!! Alles Gute wünsche ich euch!!!!!

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21. November 2008 um 13:38
In Antwort auf zicke1971

Hallo!!!
Oh mann, du hast ja vielleicht Vorstellungen von einer Geburt, ist bestimmt dein erstes Kind, oder???? Ich kann dich beruhigen, ich kenne mich mit Geburten aus, habe drei Kinder auf normalem Weg auf die Welt gebracht, und mein Mann war bei allen Geburten dabei!!!!Und er ist glücklich, dass er dabei war und mir hat es auch sehr geholfen!!! Ich habe dabei weder geschrien noch erbrochen oder sonst etwas, es war jedesmal eine ganz entspannte Sache!!! Wenn dein Partner dabei ist, wird er gebeten, sich entweder hinter dir oder neben deinem Kopf hinzusetzen, also bekommt er letztendlich gar nicht mit, was "unten" passiert, außer das Köpfchen kommt, dann darf er auch das gucken, aber ansonsten wird er vorher nichts mitbekommen, was "unten" gerade so passiert!!! Das selbe ist bei einer Wassergeburt, er sitzt hinter dir oder neben deinem Kopf, da sieht man nicht, was so passiert!!! Ich hoffe, ich konnte dir die "Horrorversionen" von einer Geburt nehmen, nach der Geburt wirst du dann auch sagen: Wie konnte ich nur so denken!!!! Alles Gute wünsche ich euch!!!!!

Danke!
danke für deine aufmunternden worte.

ps, ja, ist meine erste geburt (und die schwangerschaft nicht geplant, deshalb ist die ganze situation umso befremdlicher momentan)

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17. Dezember 2008 um 0:01

Kein Problem
bin auch eher schwach beseitet. Kann kein Blut sehen und solche Sachen - Bin aber trotzdem dabei gewesen zu sein! War überraschenderweise kein Problem.

Nimm Ihn mit!

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17. Dezember 2008 um 22:59

...
hallo liebe tinka,

bitte hab nicht solche angst vor der geburt.
im grunde ist das ein wunderschönes erlebnis auch wenn du natürlich schmerzen hast. die gehen vorbei, keine sorge und es ist auf jedenfall auszuhalten!!!

dein partner ist für das was untenrum vorsich geht überhaupt nicht zuständig. er ist dafür da, es dir leichter zu machen und dich zu unterstützen. er wird da nichts sehen, wenn du nicht willst und er nicht will.
natürlich kanne r schauen, wenn das köpfchen kommt, muss er aber nicht.
er wird auch so aufgeregt sein, da werden bestimmt auch hormone ausgeschüttet.

alle väter, die ich kenne, haben es nicht bereut dabei gewesen zu sein.
mein mann fand es toll, vor allem weil er dann seinen sohn auch gleich sehen konnte. wir waren die ersten, die ihn anfassen konnten und sehen konnten. das will er bestimmt nicht verpassen.

alles gute für dich und deine kleine familie

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30. Dezember 2008 um 16:50

Hallo tinka
ich hatte zunächst auch angst ob da so peinlichkeiten passieren..pupsen, darminhalt etc.

aber wärend der geburt spielt es weder für ihn noch für dich eine rolle keine angst, und bei mir ist nichts passiert das ekelig gewesen wäre, mein freund is eigl. eher zartbeseitet was blut etc anbelangt und dachte auch das er paar mal umkippt, das schon bei der sit. wo meine blase geöffnet wurde. aber in diesen momenten ist es bei den männern wie bei den frauen, ungeante kräfte werden frei g* und meiner hat durchgehalten, und mich auch gehalten.

zudem werden die hebis ihn schon so dirigieren das er nix schlimmes sieht g*

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2. Januar 2009 um 17:10

Meiner war dabei.
Also meiner war dabei wie auch seine Mutter und seine Schwester (die selber einen 3 Jährigen Sohn hatte) Wärend seine Mutter und die Schwester rechts und links neben mir saßen und mir beide Hände gehalten haben (bzw. ich deren Hände zerquetscht habe) stand er hinter mir. Er ist ab und zu mal raus, hab ja auch fast 13 Stunden gebraucht, um eine Zigarette zu rauchen und mal ein wenig aus zu spannen, aber nachher wo das Kind richtig raus kam war er da. Seine Mutter meinte er hätte ziemlich grün ausgesehen und er meinte es war auch ziehmlich schwer für ihn, aber nicht weil es eklig war sondern weil er so hilflos war. Er meinte das schwerste für ihn war mich da liegen zu sehen, wie ich schreihe und er nicht helfen konnte.
Nach der Geburt ist er dann aber auch heim war auch ziehmlich fertig nach 13. Stunden.
Ich habe nur gelesen das man die Männer auf keinen Fall zwingen sollte sondern sie selber entscheiden lassen soll ob sie dabei sein möchten oder nicht und ihnen auch sagen wenn sie mitkommen, das sie auch jederZeit rausgehen können.
Mein Mann wollte auf jedenfall dabei sein, er meinte es hat in Interressiert was da so abläuft auch wenn es schon teilweise nicht sehr schön gerochen und ausgesehen hat. Jetzt bei unserem Zweiten meinte wegen ihm müsse er nicht kommen aber er kommt zu meiner Unterstützung mit , Auch wenn er nicht viel gemacht hat eigentlich gar nix, er war da und das war für mich schon sehr schön zu wissen er ist in meiner Nähe.
Du solltest ihn das entscheiden lassen, aber er muss damit rechnen das es nicht ganz angenehm riecht und das es wirklich sein kann das man noch etwas Kot ausscheidet (meistens bekommt man eine Darmspühlung damit das nicht passiert, aber auch dann kann noch ein wenig raus kommen) zudem musste ich einmal erbrechen (wobei mein Mann etwas selber dran schuld war, denn er kam mit einer Pizza in den Kraissal wärend ich schon voll dabei war und fragte mich doch tatsächlich ob ich auch was will und hielt sie mir unter die nase, da wurde mir so schlecht das ich erbrechen musste. Sein Satz darauf: " Musst du das machen wärend ich esse." Heute kann ich drüber lachen, aber in dem Moment war ich ein wenig vor den Kopf gestoßen, ich liege da hab höllige schmerzen und er kommt mit essen rein, hält es mir unter die nase (obwohl mir vorher schon schlecht war) und wundert sich das ich erbrechen muss.
Und wie gesagt mein Mann fand es ganz schrecklich mich so leiden zu sehen, ich weis halt nicht wie mitfühlsam dein Mann ist und wie er das Verträgt das kann er nur selber wissen.

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2. Januar 2009 um 17:16
In Antwort auf tinka136

Danke!
danke für deine aufmunternden worte.

ps, ja, ist meine erste geburt (und die schwangerschaft nicht geplant, deshalb ist die ganze situation umso befremdlicher momentan)

Schmerzen
Wenn du Angst vor schlimmer schmerzen hast dann frag nach einer PDA, das solltest du nur schon zu Anfang erwähnen die Hebammen vergessen es manchmal danach zu fragen und dann ist es zu spät. Es wird dir eine Nadel ins Rückenmark gelegt (Tut nicht weh! also keine Angst) dadurch können sie dir ein Mittel spritzen welchen die Schwerzen erträglicher machen und auch noch nachspritzen wenn es dir immer noch zu häftig ist. So haben die es bei mir gemacht und war sehr froh darüber.

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5. Januar 2009 um 13:03

Wassergeburt
Hatte eine Wassergeburt und mein Mann sass hinter mir in der Wanne.
Hatte vorher auch Bedenken......sämtlicher Art.

Wir beide hatten das schönste Erlebnis unseres Lebens.

Klar anstrengend ist es.............aber man weiss wofür.

Es war überhaupt nicht eklig. Im Wasser waren hinterher nur vereinzelt ein paar Fetzchen irgendwas. Für meinen Mann auch kein Problem.
Fand die Wanne ne super saubere Sache....gerne wieder......................mi t Mann

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9. Januar 2009 um 22:37
In Antwort auf lovely241104

Schmerzen
Wenn du Angst vor schlimmer schmerzen hast dann frag nach einer PDA, das solltest du nur schon zu Anfang erwähnen die Hebammen vergessen es manchmal danach zu fragen und dann ist es zu spät. Es wird dir eine Nadel ins Rückenmark gelegt (Tut nicht weh! also keine Angst) dadurch können sie dir ein Mittel spritzen welchen die Schwerzen erträglicher machen und auch noch nachspritzen wenn es dir immer noch zu häftig ist. So haben die es bei mir gemacht und war sehr froh darüber.

Hi
Also ich wollte meinen Mann nicht dabei haben, aber er wollte unbedingt also hab ich ihn selbstverständlich gelassen.
Ich muss sagen das ich nicht wirklich mitbekommen habe das er da war weil ich zu vertieft war in meinen schmerzen und zu beschäftigt war mit dem atmen (hebamme: sie müssen atmen ihr kind bekommt nich genug Sauerstoff..Ich: ich atme wenn ich nicht atmen würde wäre ich tot..)
Aber wenn das Baby da ist und dein Mann und Du sind die ersten die es sehen und anfassen(ausser der Hebamme) dann bist du froh das er da war das kann ich dir garantieren =)

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10. Januar 2009 um 23:38

Eine Sache der Absprache
Es kommt voll darauf an was Du willst und was Dein Partner will (verträgt).

Bei uns gabs vorher folgende Bedingungen:
- er ist dabei und schweigt (reicht schon das die Hebamme in so einer Stresssituation auf einen einredet)
- nicht rumstreicheln und rumknutschen (kann ich ihn Stresssitationen garnicht abhaben)
- er steht neben/hinter mehr (er verträgt nicht unbedingt viel, also möchte ich ihm auch nicht zu viel zumuten. So kriegt er das ganze Blut, Kotausscheidung,.....garnicht mit. Außerdem möchte ich, daß ich als Frau auch weiterhin für ihn attraktiv bin, und ich nicht weiß ob er das ertragen könnte wenn er sich das alles von unten anschauen würde).
- er wollte die Nabelschnur nicht durchschneiden, weil er sich persönlich davor ekelt. Und das habe ich respektiert. Möchte ja nicht das der arme Junge lebenslang einen Schaden davon trägt.
Ich mußte mich bei der Entbindung nicht übergeben. Alles andere habe ich garnicht richtig mitbekommen wenn man in den Wehen liegt. Und in dem Moment ist es auch ziemlich nebensächlich.

Er sagt noch heute, das die Geburt unseres Kindes der schönste Moment in seinem Leben war.
War danach auch gleich beim wiegen, messen usw. dabei so lange ich genäht wurde.

Ihr entscheidet zusammen was ihr wollt und was nicht. Dann klappt das auch super.

LG und alles Gute

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