Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Panische Angst vor Narkose beim Abbruch

18. Januar um 15:40 Letzte Antwort: 26. Januar um 12:55

Hallo ihr lieben, 
zu aller erst möchte ich sagen das meine Entscheidung fest steht und ich auch weiß danach gehts mir besser von meiner Psyche. Da ich leider eh einige psychische Probleme habe und mich mit einem Kind zum jetzigen Zeitpunkt nicht identifizieren kann. 
Ich habe schon alles in die Wege geleitet, war letzte Woche bei der Beratungsstelle habe alle Unterlagen zusammen und am Donnerstag soll es soweit sein. Ich hab mich schweren Herzens für einen operativen Abbruch mit Vollnarkose entschieden da ich einfach auch im generellen panische Angst habe vor Frauenarzt-Terminen. Zu meinem Problem, ich hab so Angst vor der Narkose und der Vorstellung mich halbnackt dort hinzulegen, da ich bisher auch den Arzt nicht kenne. Ich weiß das alles gut wird und das mir nichts passiert aber dennoch habe ich panische Angst und eh mit Panikattacken zu kämpfen. Deshalb hier die Frage ob einer damit Erfahrung hat, wie fühlt sich das an? Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und bin echt aufgeregt.. Morgen früh habe ich das Vorgespräch und ich hab echt Angst das der Arzt nicht auf meine Angst eingeht. 

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand von seinen Erfahrungen mit dem Abbruch in Narkose erzählen würde. Ich weiß es sind viele Beiträge hier aber irgendwie beruhigt mich das nicht, ich möchte lieber nochmal meine persönliche Frage hier stellen und hoffe wirklich das mich irgendjemand verstehen kann.. ich danke euch allen schonmal. 

Liebe Grüße 
 

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18. Januar um 22:57

Ich hatte noch keinen Abbruch, aber Vollnarkosen und die waren für mich eigentlich recht "okay" und angenehmer als zB örtliche Betaubungen.  Man kann vorher was zur Beruhigung bekommen, dann ist es so, als ob man ganz schnell einschläft. Man zählt von 3 runter und bei 1 bist du schon wegi. Ansonsten hilft es dir vllt, dass der Arzt sowas öfters macht und Routine hat. Das ist ein Profi, kein Amateur. Das wird schon. Alles Gute.

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19. Januar um 9:09
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Hallo ihr lieben, 
zu aller erst möchte ich sagen das meine Entscheidung fest steht und ich auch weiß danach gehts mir besser von meiner Psyche. Da ich leider eh einige psychische Probleme habe und mich mit einem Kind zum jetzigen Zeitpunkt nicht identifizieren kann. 
Ich habe schon alles in die Wege geleitet, war letzte Woche bei der Beratungsstelle habe alle Unterlagen zusammen und am Donnerstag soll es soweit sein. Ich hab mich schweren Herzens für einen operativen Abbruch mit Vollnarkose entschieden da ich einfach auch im generellen panische Angst habe vor Frauenarzt-Terminen. Zu meinem Problem, ich hab so Angst vor der Narkose und der Vorstellung mich halbnackt dort hinzulegen, da ich bisher auch den Arzt nicht kenne. Ich weiß das alles gut wird und das mir nichts passiert aber dennoch habe ich panische Angst und eh mit Panikattacken zu kämpfen. Deshalb hier die Frage ob einer damit Erfahrung hat, wie fühlt sich das an? Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und bin echt aufgeregt.. Morgen früh habe ich das Vorgespräch und ich hab echt Angst das der Arzt nicht auf meine Angst eingeht. 

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand von seinen Erfahrungen mit dem Abbruch in Narkose erzählen würde. Ich weiß es sind viele Beiträge hier aber irgendwie beruhigt mich das nicht, ich möchte lieber nochmal meine persönliche Frage hier stellen und hoffe wirklich das mich irgendjemand verstehen kann.. ich danke euch allen schonmal. 

Liebe Grüße 
 

Liebe Vivi,
 
die letzten Wochen waren sicher nicht leicht für dich. Ein Baby hattest du zu diesem Zeitpunkt nicht geplant und irgendwann, hast du den positiven Test in der Hand und weißt nicht, wie es jetzt weitergehen soll.

Während ich dir antworte, bist du vielleicht schon beim Arzt. Ich schick dir in Gedanken einen ganz lieben Gruß und hoffe für dich, dass du in Ruhe alles besprechen kannst, was dir wichtig ist. Ich wünsche dir den Mut, dass du aussprechen kannst, wovor du solche Angst hast, und einen einfühlsamen Arzt, der darauf eingeht.
Ich selbst kenne es auch so, dass man vorher eine Beruhigungstablette bekommt, damit wird die ganze Anspannung runtergefahren und man kommt in der Realität erst nach dem Aufwachen wieder richtig an.
 
Du schreibst, du hast dich schweren Herzens für diesen Weg entschieden. War es für einen medikamentösen Abbruch zu spät oder, meinst du, es fällt dir trotz allem schwer, dein Baby gehen zu lassen? Warst du von Anfang an so entschieden, oder gab es auch die Momente, wo du dir überlegt hast, wie es mit einem Kind gehen könnte? Würdest du später mal Kinder haben wollen?
Was bräuchtest du denn, dass du dir ein Kind zutrauen könntest? Hast du dich bei der Beratung gut aufgehoben gefühlt, dass du da deine Bedenken gut zur Sprache bringen konntest. Ich glaub für dich ist es generell sehr wichtig, dass jemand sich die Zeit nimmt, die du brauchst, um dir wirklich zuzuhören und zu verstehen. Vielleicht magst du nochmal erzählen?
 
Ich wünsche dir heute, dass du verstanden wirst und deine Angst ernst genommen wird.
Ganz liebe Grüße Lilly
 

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19. Januar um 15:13
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Hallo ihr lieben, 
zu aller erst möchte ich sagen das meine Entscheidung fest steht und ich auch weiß danach gehts mir besser von meiner Psyche. Da ich leider eh einige psychische Probleme habe und mich mit einem Kind zum jetzigen Zeitpunkt nicht identifizieren kann. 
Ich habe schon alles in die Wege geleitet, war letzte Woche bei der Beratungsstelle habe alle Unterlagen zusammen und am Donnerstag soll es soweit sein. Ich hab mich schweren Herzens für einen operativen Abbruch mit Vollnarkose entschieden da ich einfach auch im generellen panische Angst habe vor Frauenarzt-Terminen. Zu meinem Problem, ich hab so Angst vor der Narkose und der Vorstellung mich halbnackt dort hinzulegen, da ich bisher auch den Arzt nicht kenne. Ich weiß das alles gut wird und das mir nichts passiert aber dennoch habe ich panische Angst und eh mit Panikattacken zu kämpfen. Deshalb hier die Frage ob einer damit Erfahrung hat, wie fühlt sich das an? Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und bin echt aufgeregt.. Morgen früh habe ich das Vorgespräch und ich hab echt Angst das der Arzt nicht auf meine Angst eingeht. 

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand von seinen Erfahrungen mit dem Abbruch in Narkose erzählen würde. Ich weiß es sind viele Beiträge hier aber irgendwie beruhigt mich das nicht, ich möchte lieber nochmal meine persönliche Frage hier stellen und hoffe wirklich das mich irgendjemand verstehen kann.. ich danke euch allen schonmal. 

Liebe Grüße 
 

 
Hey!
Ja, ich kann diese Angst verstehen.
 Aber hier musst du eine wichtige Entscheidung treffen. Mama werden willst du doch nicht.
Also es bleib leider keine andere Option.
Warum hast du so große Angst vor Narkose? Warum macht dir Angst, einfach nackt zu sein. Der Arzt sieht hunderte nackte Frauen. Das ist doch einfach seine Arbeit. Nicht mehr...
Ich hoffe, du reißt dich zusammen und schaffst das.
Und ja, was sagt eigentlich dein Partner dazu? Weiß er überhaupt, was du vorhast?
 

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19. Januar um 18:38
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Hey!
Ja, ich kann diese Angst verstehen.
 Aber hier musst du eine wichtige Entscheidung treffen. Mama werden willst du doch nicht.
Also es bleib leider keine andere Option.
Warum hast du so große Angst vor Narkose? Warum macht dir Angst, einfach nackt zu sein. Der Arzt sieht hunderte nackte Frauen. Das ist doch einfach seine Arbeit. Nicht mehr...
Ich hoffe, du reißt dich zusammen und schaffst das.
Und ja, was sagt eigentlich dein Partner dazu? Weiß er überhaupt, was du vorhast?
 

Hallo, erstmal zu deiner Frage, ja mein Freund und ich haben das gemeinsam entschieden, nicht weil wir generell nie Kinder möchten sondern weil es einfach grade nicht passt und trotz Verhütung passiert ist. Mein Job den ich neu begonnen habe, ist mir grade einfach zu wichtig, dass war der Hauptgrund und mein Freund steht immer hinter mir. 

ich war auch heute beim Vorgespräch, der Arzt war sehr nett und konnte mir auch echt die Angst nehmen mich dort unter Narkose nackig hinzulegen. Ich weiß das selbst das es bescheuert ist aber ich kann das leider nicht abstellen mir ist das so super unangenehm, ich fühle mich danach richtig ekelhaft... 

Mit der Anästhesistin habe ich auch gesprochen, die war auch nett, meinte auch das ich mir keine Sorgen machen muss, ach Gott ey ich mach mich wahrscheinlich umsonst verrückt aber ich kann da leider echt nichts für... mache es nicht extra 🤦🏼‍♀️

Liebe Grüße 

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19. Januar um 18:46
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Liebe Vivi,
 
die letzten Wochen waren sicher nicht leicht für dich. Ein Baby hattest du zu diesem Zeitpunkt nicht geplant und irgendwann, hast du den positiven Test in der Hand und weißt nicht, wie es jetzt weitergehen soll.

Während ich dir antworte, bist du vielleicht schon beim Arzt. Ich schick dir in Gedanken einen ganz lieben Gruß und hoffe für dich, dass du in Ruhe alles besprechen kannst, was dir wichtig ist. Ich wünsche dir den Mut, dass du aussprechen kannst, wovor du solche Angst hast, und einen einfühlsamen Arzt, der darauf eingeht.
Ich selbst kenne es auch so, dass man vorher eine Beruhigungstablette bekommt, damit wird die ganze Anspannung runtergefahren und man kommt in der Realität erst nach dem Aufwachen wieder richtig an.
 
Du schreibst, du hast dich schweren Herzens für diesen Weg entschieden. War es für einen medikamentösen Abbruch zu spät oder, meinst du, es fällt dir trotz allem schwer, dein Baby gehen zu lassen? Warst du von Anfang an so entschieden, oder gab es auch die Momente, wo du dir überlegt hast, wie es mit einem Kind gehen könnte? Würdest du später mal Kinder haben wollen?
Was bräuchtest du denn, dass du dir ein Kind zutrauen könntest? Hast du dich bei der Beratung gut aufgehoben gefühlt, dass du da deine Bedenken gut zur Sprache bringen konntest. Ich glaub für dich ist es generell sehr wichtig, dass jemand sich die Zeit nimmt, die du brauchst, um dir wirklich zuzuhören und zu verstehen. Vielleicht magst du nochmal erzählen?
 
Ich wünsche dir heute, dass du verstanden wirst und deine Angst ernst genommen wird.
Ganz liebe Grüße Lilly
 

Hallo und lieben Dank für die nette Antwort, 

Ich war beim Arzt ja, er ist wirklich nett gewesen und konnte mich auch echt beruhigen. Meine größte Angst lag aber auch eher in der Narkose selbst statt in dem eigentlichen Eingriff da ich mir zu 100% sicher bin. Das ist keine leichte Entscheidung gewesen aber dennoch ist es für mich die richtige. 
Ich fühle mich seelisch und auch körperlich grade nicht bereit dafür. Ich bin mit mir selbst auch viel zu sehr überfordert habe wie gesagt selbst psychische Probleme. 
außerdem will ich meinem Kind was bieten, ich bin grade fertig mit der Ausbildung und mein Freund auch. Wir haben grade unsere Wohnung eingerichtet und ein Kind passt grade echt nicht.. 
Überlegt habe ich sehr viel, und ja ich möchte später in Kind haben aber eben nicht jetzt und ich hab auch echt nicht damit gerechnet das trotz Kondom und Temperatur messen sowas passiert. 

Um es mir zu zutrauen muss ich selbst stabiler sein, ich nehme zurzeit oft starke Beruhigungsmittel aufgrund der ganzen Probleme. Erst dann wenn ich mich bereit fühle, würde ich es mir auch zutrauen. 

liebe Grüße ☺️

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19. Januar um 18:47
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Ich hatte noch keinen Abbruch, aber Vollnarkosen und die waren für mich eigentlich recht "okay" und angenehmer als zB örtliche Betaubungen.  Man kann vorher was zur Beruhigung bekommen, dann ist es so, als ob man ganz schnell einschläft. Man zählt von 3 runter und bei 1 bist du schon wegi. Ansonsten hilft es dir vllt, dass der Arzt sowas öfters macht und Routine hat. Das ist ein Profi, kein Amateur. Das wird schon. Alles Gute.

Danke, ich hoffe sehr. 
liebe Grüße 

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19. Januar um 18:57
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Danke, ich hoffe sehr. 
liebe Grüße 

Du bist sicher auch nicht völlig nackt, sondern hast ein schickes OP-Hemdchen an das wird den Arzt kaum interessieren, wie du da liegst.

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19. Januar um 19:02
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Du bist sicher auch nicht völlig nackt, sondern hast ein schickes OP-Hemdchen an das wird den Arzt kaum interessieren, wie du da liegst.

Ne wahrscheinlich nicht 😅 trotzdem ein komischer Gedanke

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19. Januar um 19:35

Hi 
Ich leide auch hin und wieder unter einer Angststörung und kann dir sagen es gibt nichts besseres als eine Vollnarkose 
bei mir war es immer so: 
Die Schwestern spritzen das Medikament und man merkt dass sich was im Körper verändert. Es kribbelt, es wird warm und fühlt sich als ob man richtig in der Liege versinkt. ( ein wenig wie ein Orgamsus 🙈) 
Also wirklich eine tolle Sache 

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19. Januar um 20:46

Hallo leni595, danke für deine Nachricht. Es tut mir sehr leid das du auch manchmal so Angst erleben musst. Ich danke dir sehr, ich glaube ich mache mich selbst verrückt und im Endeffekt ist es garnicht schlimm.. 
Man ist hinterher ja immer schlauer 🤔😅

liebe Grüße 

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19. Januar um 20:46
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Hi 
Ich leide auch hin und wieder unter einer Angststörung und kann dir sagen es gibt nichts besseres als eine Vollnarkose 
bei mir war es immer so: 
Die Schwestern spritzen das Medikament und man merkt dass sich was im Körper verändert. Es kribbelt, es wird warm und fühlt sich als ob man richtig in der Liege versinkt. ( ein wenig wie ein Orgamsus 🙈) 
Also wirklich eine tolle Sache 



Hallo leni595, danke für deine Nachricht. Es tut mir sehr leid das du auch manchmal so Angst erleben musst. Ich danke dir sehr, ich glaube ich mache mich selbst verrückt und im Endeffekt ist es garnicht schlimm.. Man ist hinterher ja immer schlauer 🤔😅
 

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19. Januar um 20:56
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Hallo und lieben Dank für die nette Antwort, 

Ich war beim Arzt ja, er ist wirklich nett gewesen und konnte mich auch echt beruhigen. Meine größte Angst lag aber auch eher in der Narkose selbst statt in dem eigentlichen Eingriff da ich mir zu 100% sicher bin. Das ist keine leichte Entscheidung gewesen aber dennoch ist es für mich die richtige. 
Ich fühle mich seelisch und auch körperlich grade nicht bereit dafür. Ich bin mit mir selbst auch viel zu sehr überfordert habe wie gesagt selbst psychische Probleme. 
außerdem will ich meinem Kind was bieten, ich bin grade fertig mit der Ausbildung und mein Freund auch. Wir haben grade unsere Wohnung eingerichtet und ein Kind passt grade echt nicht.. 
Überlegt habe ich sehr viel, und ja ich möchte später in Kind haben aber eben nicht jetzt und ich hab auch echt nicht damit gerechnet das trotz Kondom und Temperatur messen sowas passiert. 

Um es mir zu zutrauen muss ich selbst stabiler sein, ich nehme zurzeit oft starke Beruhigungsmittel aufgrund der ganzen Probleme. Erst dann wenn ich mich bereit fühle, würde ich es mir auch zutrauen. 

liebe Grüße ☺️

Hallo Du Liebe,
 
es freut mich sehr, dass das mit dem Arzt heute gut gelaufen ist. Dann hat er sich Zeit für dich genommen, das ist schön! Konnte dein Freund dabei sein?

Du erzählst jetzt noch ein bisschen mehr von dir. Mit einem Baby hast du jetzt einfach nicht gerechnet, gerade wenn du deinen Zyklus gut beobachtest und ihr außerdem noch mit Kondom verhütet.

Du schreibst die Entscheidung ist dir nicht leichtgefallen. Was du von deinen äußeren Umständen schreibst, klingt eigentlich nach einem fertigen Nest. Beide habt ihr eure Ausbildung abgeschlossen, habt eine gemeinsame Wohnung eingerichtet. Es tut mir so leid, dass es dich trotzdem gerade so überfordert. Wie sieht das dein Freund? Ihr habt ja in der letzten Zeit viele gute Entscheidungen gemeinsam getroffen und euch ein Leben zusammen aufgebaut. Das hat sicher auch Kraft gekostet, aber es ist gleichzeitig etwas, was auch wieder Kraft für die Zukunft gibt.

So ist es aus meiner Erfahrung mit einem Baby auch: Es kostet Kraft und Aufmerksamkeit, und es bringt Freude, Liebe Lachen und kindliches Vertrauen in dein Leben.

Was kann dir in den kommenden Monaten helfen, deine seelischen und körperlichen Probleme zu überwinden? Hast du jemanden, der dich dabei gut begleitet, der dir zuhört und hilft mit deiner starken Unruhe klarzukommen?
 
Das wünsche ich dir wirklich von ganzem Herzen!
Heute hast du einen Schritt geschafft, der dir auch viel abverlangt hat. Ich wünsche dir noch viele gute Erfahrungen, wo du deine Angst überwindest!

Einen guten Abend dir noch. Lilly
 
 

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19. Januar um 21:28
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Hallo Du Liebe,
 
es freut mich sehr, dass das mit dem Arzt heute gut gelaufen ist. Dann hat er sich Zeit für dich genommen, das ist schön! Konnte dein Freund dabei sein?

Du erzählst jetzt noch ein bisschen mehr von dir. Mit einem Baby hast du jetzt einfach nicht gerechnet, gerade wenn du deinen Zyklus gut beobachtest und ihr außerdem noch mit Kondom verhütet.

Du schreibst die Entscheidung ist dir nicht leichtgefallen. Was du von deinen äußeren Umständen schreibst, klingt eigentlich nach einem fertigen Nest. Beide habt ihr eure Ausbildung abgeschlossen, habt eine gemeinsame Wohnung eingerichtet. Es tut mir so leid, dass es dich trotzdem gerade so überfordert. Wie sieht das dein Freund? Ihr habt ja in der letzten Zeit viele gute Entscheidungen gemeinsam getroffen und euch ein Leben zusammen aufgebaut. Das hat sicher auch Kraft gekostet, aber es ist gleichzeitig etwas, was auch wieder Kraft für die Zukunft gibt.

So ist es aus meiner Erfahrung mit einem Baby auch: Es kostet Kraft und Aufmerksamkeit, und es bringt Freude, Liebe Lachen und kindliches Vertrauen in dein Leben.

Was kann dir in den kommenden Monaten helfen, deine seelischen und körperlichen Probleme zu überwinden? Hast du jemanden, der dich dabei gut begleitet, der dir zuhört und hilft mit deiner starken Unruhe klarzukommen?
 
Das wünsche ich dir wirklich von ganzem Herzen!
Heute hast du einen Schritt geschafft, der dir auch viel abverlangt hat. Ich wünsche dir noch viele gute Erfahrungen, wo du deine Angst überwindest!

Einen guten Abend dir noch. Lilly
 
 

Also mein Freund musste vor der Praxis warten, mit rein durfte er nicht. Ja genau das ist es nämlich, es macht mich nicht glücklich oder ich hab auch nicht das Gefühl das es sich gut anfühlt. Es belastet mich und macht mich wahnsinnig, ich fühle mich als wäre ich nicht mehr ich selbst. Ja wir haben alles fertig und eigentlich alles was wir uns wünschen konnten, dennoch möchte ich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht Mama werden. Mein Freund ist sehr sehr liebevoll, er unterstützt mich bei allem, lässt mich auch nicht alleine fahren egal wohin. Er sieht das ganze aber genau wie ich, er weiß wie schlecht es mir manchmal geht und das er sich dann extrem um mich kümmern muss. Ein Baby passt da einfach nicht rein da ich mir selbst zur Last falle. 

Ja ich habe immer meinen Freund an meiner Seite und unsere Familien. Ich bin aber zusätzlich natürlich auch in psychologischer Behandlung, diese findet 1-2 im Monat statt. Joar und natürlich meine Freundinnen aber ich bin auch nicht der Typ der mit allen Personen soviel redet, eigentlich alles was sehr sehr persönlich ist nur mit meinem Freund. 

Ich danke dir wahnsinnig sehr dafür das du so liebe Worte für mich hast. Das tut sehr gut! Vielen Dank und einen schönen Abend wünsche ich dir noch ☺️

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20. Januar um 11:44

Hallo Du Liebe,
 
ich bin ganz berührt, dass du dich so sehr über meine Worte freust. 🤗 Am liebsten würde ich mich zu dir setzen und dich gern noch mehr kennenlernen.

Du schreibst so lieb von deinem Freund. Der ist wirklich ein Schatz und will wirklich alles tun, damit es dir gut geht. Und du hast eure Familien an deiner Seite, und Deine Freundinnen...
Das was sehr persönlich ist, redest du lieber nur mit deinem Freund.  Kann es sein, dass sonst auch niemand von deiner Schwangerschaft weiß?

Darf ich nochmal fragen, wie der Weg zu deiner Entscheidung für dich war?
Überfordert fühlt sich erst mal jede werdende Mama, das ist ja ganz normal. Man bekommt Verantwortung für einen neuen Menschen. Das kann man auch nicht kleinreden.

Ich bin selbst Mama und hab viele Schwangere begleitet. Deshalb kann ich sagen, dass jede Mama mit den Aufgaben wächst. So eine Aufgabe – die gleichzeitig soviel Gutes zurückgibt, könnte dir aus meiner Sicht sogar helfen, von dir selbst ein bisschen wegzuschauen und zu deiner Stabilität beitragen. Gerade, wenn du soviele liebe Menschen hast, die dich sicher dabei unterstützen würden.

Ist dieser Aspekt bei der Beratung auch zur Sprache gekommen? Wenn du dort schon sehr entschieden aufgetreten bist, kann so eine Beratung ja auch sehr schnell abgeschlossen sein, man hat den Schein in der Hand, aber es sind gar nicht alle Seiten beleuchtet worden.
 
Ich hab jedenfalls von Posting zu Posting bei dir, mehr und mehr den Eindruck, dass du es auch mit dem Baby schaffen kannst.
Wie weit bist du denn in der Schwangerschaft? Könntest du den Termin morgen nochmal verschieben? Falls du dem Gedanken nochmal nachgehen möchtest...

Weißt du, ich denke, wer auch immer von deiner Schwangerschaft weiß, niemand will dir widersprechen, wenn du sagst, du schaffst es nicht. Weil niemand dich unter Druck setzen will. Das will ich auch nicht, es ist deine freie Entscheidung ❣️
Aber was ist, wenn deine Einschätzung nur aus deiner Angst kommt und du in Wirklichkeit daran wachsen kannst und an Stärke gewinnst?

Wenn sich später die Abtreibung auf deine Seele legt, wirst du dadurch auch nicht stärker. 
Hättest du Mut nochmal darüber nachzudenken?
Ich traue es dir zu, bessere Voraussetzungen als du kann man kaum haben.
 
Ganz liebe ich-denk-an-dich Grüße
Lilly

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20. Januar um 13:33
In Antwort auf

Hallo, erstmal zu deiner Frage, ja mein Freund und ich haben das gemeinsam entschieden, nicht weil wir generell nie Kinder möchten sondern weil es einfach grade nicht passt und trotz Verhütung passiert ist. Mein Job den ich neu begonnen habe, ist mir grade einfach zu wichtig, dass war der Hauptgrund und mein Freund steht immer hinter mir. 

ich war auch heute beim Vorgespräch, der Arzt war sehr nett und konnte mir auch echt die Angst nehmen mich dort unter Narkose nackig hinzulegen. Ich weiß das selbst das es bescheuert ist aber ich kann das leider nicht abstellen mir ist das so super unangenehm, ich fühle mich danach richtig ekelhaft... 

Mit der Anästhesistin habe ich auch gesprochen, die war auch nett, meinte auch das ich mir keine Sorgen machen muss, ach Gott ey ich mach mich wahrscheinlich umsonst verrückt aber ich kann da leider echt nichts für... mache es nicht extra 🤦🏼‍♀️

Liebe Grüße 

Alles klar..
Das freut mich, dass dein Partner dich in dieser Situation unterstützt. Das ist mega wichtig. Weil es gibt hier viele Frauen, die einfach ihrem Partner nix sagen und Abtreibung machen. Aber diese Entscheidung müssen wirklich beide treffen.
Na siehst du, alle sind nett) Dein Arzt und Anästhesistin. Hier musst du den einfach vertrauen.
Und was deine Angst angeht, würde ich empfehlen, nach psychologischer Hilfe zu suchen. Ich bin sicher, dass ein Paar Termine helfen dir!

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21. Januar um 8:55

Liebe Vivi,

du hast nicht mehr geschrieben. Ich kann das gut verstehen. Ich denke heute ganz besonders an dich und wünsche dir viel Kraft für diesen besonderen Tag.

Liebe Grüße Lilly

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21. Januar um 9:59
In Antwort auf

Liebe Vivi,

du hast nicht mehr geschrieben. Ich kann das gut verstehen. Ich denke heute ganz besonders an dich und wünsche dir viel Kraft für diesen besonderen Tag.

Liebe Grüße Lilly

Guten Morgen, danke das ist sehr lieb. Ich hab alles super überstanden und mir einfach umsonst so einen Stress gemacht. Ich hab nichts mitbekommen und bin nach 15 Minuten schon wieder aufgewacht, das war echt klasse das es so super lief.. ich danke euch allen sehr für eure lieben Worte. Ich bin jetzt einfach nur erleichtert und froh das es vorbei ist. Die letzten Tage waren nicht leicht aber es geht bergauf. 

liebe Grüße 

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22. Januar um 11:34
In Antwort auf

Guten Morgen, danke das ist sehr lieb. Ich hab alles super überstanden und mir einfach umsonst so einen Stress gemacht. Ich hab nichts mitbekommen und bin nach 15 Minuten schon wieder aufgewacht, das war echt klasse das es so super lief.. ich danke euch allen sehr für eure lieben Worte. Ich bin jetzt einfach nur erleichtert und froh das es vorbei ist. Die letzten Tage waren nicht leicht aber es geht bergauf. 

liebe Grüße 

Liebe Vivi,
 
Deine Erleichterung kann ich gut nachvollziehen. Du hattest die vergangen Tage sehr mit Deiner Angst, vor diesem Eingriff zu kämpfen.
Es tut mir trotzdem leid, auch wenn es dir jetzt gut geht.  Ich kenne ja deine gesamte Lebenssituation nicht wirklich.
 
Alles Gute weiterhin für Dich und das, was du dir für die kommende Zeit vorgenommen hast.

Liebe Grüße Lilly
 

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26. Januar um 12:55
In Antwort auf

Hallo ihr lieben, 
zu aller erst möchte ich sagen das meine Entscheidung fest steht und ich auch weiß danach gehts mir besser von meiner Psyche. Da ich leider eh einige psychische Probleme habe und mich mit einem Kind zum jetzigen Zeitpunkt nicht identifizieren kann. 
Ich habe schon alles in die Wege geleitet, war letzte Woche bei der Beratungsstelle habe alle Unterlagen zusammen und am Donnerstag soll es soweit sein. Ich hab mich schweren Herzens für einen operativen Abbruch mit Vollnarkose entschieden da ich einfach auch im generellen panische Angst habe vor Frauenarzt-Terminen. Zu meinem Problem, ich hab so Angst vor der Narkose und der Vorstellung mich halbnackt dort hinzulegen, da ich bisher auch den Arzt nicht kenne. Ich weiß das alles gut wird und das mir nichts passiert aber dennoch habe ich panische Angst und eh mit Panikattacken zu kämpfen. Deshalb hier die Frage ob einer damit Erfahrung hat, wie fühlt sich das an? Ich hatte noch nie eine Vollnarkose und bin echt aufgeregt.. Morgen früh habe ich das Vorgespräch und ich hab echt Angst das der Arzt nicht auf meine Angst eingeht. 

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand von seinen Erfahrungen mit dem Abbruch in Narkose erzählen würde. Ich weiß es sind viele Beiträge hier aber irgendwie beruhigt mich das nicht, ich möchte lieber nochmal meine persönliche Frage hier stellen und hoffe wirklich das mich irgendjemand verstehen kann.. ich danke euch allen schonmal. 

Liebe Grüße 
 

Ja, einerseits kann ich das gut verstehen. Ich hab auch Angst vor Narkose. Oder nein, besser gesagt hab ich Angst davor, wie ich mich nach der Narkose benehmen werde. Ich weiß, dass alle Menschen danach einfach Dummheiten reden wie verrückt) Davor hab ich Angst)
Aber ehrlich gesagt, verstehe ich auch, dass alles einfach im Kopf ist.
​Dafür muss man sich emotionell vorbereiten.

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