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Panische Angst vor der Entbindung!!!

12. Juni 2009 um 20:45

Da ich erst 15 jahre alt bin, wurde mir gesagt das bei mir auf jeden fall ein Dammschnitt gemacht werden müsse. Ich habe aber tierische Angst vor den Schmerzen die da auf mich zu kommen. Genau so viel Angst habe ich jedoch auch vor den Wehen. Ich bin jetzt in der 20 SSW. Könnt ihr mir vielleicht sagen wie man erkennt wann die Wehen kommen?

Lg

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13. Juni 2009 um 20:44

Hej
und wieso soll bei dir ein dammschnitt gemacht werden?weil es dein erstes kind ist??

also bei mir wurde keiner gemacht,also bei mir war es so das ich in der nierengegend tage vor der geburt schmerzen hatte.
und der schnitt soll gemacht werden wenn du in den wehen bist,da nimmst du den schnitt eh nicht richtig wahr,weil du dich ja aufs pressen konzentrierst.

aber mach dich nicht verrückt.

lg lene

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10. Juli 2009 um 15:49

Ich hatte
auch panische Angst vor der Geburt, vorallem vor den Schmerzen. Ich hasse schmerzen!
Die wehen sind schon schlimm, aber am schlimmsten die letzten 3cm! Als ich zwischndurch dann ein Schmerzmittel wollte hab ich keine mehr bekommen, meine Hebamme sagte mir dann "ohne wehen kein Kind!". Ist was wahres dran...
Die Presswehen sind dann gar nich mehr schlimm, du kannst halt mit arbeiten, die machen dich bloß ziemlich schnell kaputt. Ich musste mich zwischendurch immer von einer Seite zur nächsten drehn, das war für mich schlimm, weil ich halt schon so geschafft war!
Die Wehen erkennst du dann schon, kannst du mir glauben, da willst du gar nich mehr zu hause bleiben und laufen wird auch schwieriger mit zunehmenden Schmerz. Ich musste immer den Gang auf und Ab laufen und die Wehen wurden dadurch immer schlimmer!

Alles GUte für dich und du schaffst das...

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15. Juli 2009 um 17:23

Quatsch
Hallo,
also, ein Dammschnitt muss nur gemacht werden, wenn die Geburt nicht gut verläuft, also wenn das Kind nicht durchkommt und schlechte CTG-Werte hat, wenn es mit der Zange geholt werden muss, oder ähnliches. Das wird dann aber im akuten Fall entschieden. Im Normalfall reisst der Damm nämlich von alleine, wenn der "Ausgang" zu eng für den Kopf des Babys ist (ein Dammriss ist besser als ein Schnitt, weil er besser wieder verheilt.) Viele Kliniken machen heute einen Dammschnitt, obwohl es nicht nötig ist, weil die Geburt dadurch beschleunigt wird, notwendig ist er aber nur selten, und das hängt auch nicht unbedingt vom Alter ab.
Du musst dir aber weder über Schnitt noch Riss Sorgen machen, man spürt es nicht. Ich hatte einen Dammriss 2. Grades (was schon ziemlich viel ist) und einige Scheidenrisse. Davon habe ich gar nichts gemerkt. Hinterher wurde ich wieder "zusammengenäht" und nach 10 Tagen habe ich die Narbe nur noch ab und zu ein wenig gespürt.
Die Wehen fühlen sich nicht bei jedem gleich an. Bei mir fühlten sie sich am Anfang an wie Blähungen/ Kolik. Dann wurde es immer stärker und regelmässig und dann wurde mir klar, dass es die Wehen sind. Mach dir darüber keine Sorgen, die Wehen erkennst du schon. Vielleicht meldest du dich zu einem Geburtsvorbereitungskurs an. Den bezahlt die Kasse und er kann wirklich helfen, gerade wenn man, wie du, unsicher ist und Angst vor der Geburt hat.
Die Wehenschmerzen sind schon sehr stark, die heftigsten Schmerzen, die ich jemals hatte, oder mir vorstellen konnte. Trotzdem -so albern es klingt- fand ich sie erträglich. Ich brauchte noch nicht mal ne PDA, obwohl ich mir beim Zahnarzt z.B. immer eine Spritze geben lasse (ich bin also nicht besonders tapfer!). Der Schmerz der Wehen ist einfach ein anderer als normale Schmerzen. Wahrscheinlich bist du am ende der Schwangerschaft auch einfach froh, dass es jetzt endlich so weit ist! Die letzten Wochen und Tage ziehen sich nämlich elend hin. Die Wehenschmerzen tun ja nicht einfach nur ohne Grund weh, sie bedeuten, dass dein Baby jetzt zur Welt kommt, und das mach die Schmerzen auch irgendwie positiv . Wenn die Schmerzen dir zu stark werden, kannst du ja eine PDA bekommen, das kannst du unter der Geburt noch entscheiden!

ICh wünsche dir alles Gute für die Geburt!


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22. Juli 2009 um 22:56
In Antwort auf mera_12870482

Quatsch
Hallo,
also, ein Dammschnitt muss nur gemacht werden, wenn die Geburt nicht gut verläuft, also wenn das Kind nicht durchkommt und schlechte CTG-Werte hat, wenn es mit der Zange geholt werden muss, oder ähnliches. Das wird dann aber im akuten Fall entschieden. Im Normalfall reisst der Damm nämlich von alleine, wenn der "Ausgang" zu eng für den Kopf des Babys ist (ein Dammriss ist besser als ein Schnitt, weil er besser wieder verheilt.) Viele Kliniken machen heute einen Dammschnitt, obwohl es nicht nötig ist, weil die Geburt dadurch beschleunigt wird, notwendig ist er aber nur selten, und das hängt auch nicht unbedingt vom Alter ab.
Du musst dir aber weder über Schnitt noch Riss Sorgen machen, man spürt es nicht. Ich hatte einen Dammriss 2. Grades (was schon ziemlich viel ist) und einige Scheidenrisse. Davon habe ich gar nichts gemerkt. Hinterher wurde ich wieder "zusammengenäht" und nach 10 Tagen habe ich die Narbe nur noch ab und zu ein wenig gespürt.
Die Wehen fühlen sich nicht bei jedem gleich an. Bei mir fühlten sie sich am Anfang an wie Blähungen/ Kolik. Dann wurde es immer stärker und regelmässig und dann wurde mir klar, dass es die Wehen sind. Mach dir darüber keine Sorgen, die Wehen erkennst du schon. Vielleicht meldest du dich zu einem Geburtsvorbereitungskurs an. Den bezahlt die Kasse und er kann wirklich helfen, gerade wenn man, wie du, unsicher ist und Angst vor der Geburt hat.
Die Wehenschmerzen sind schon sehr stark, die heftigsten Schmerzen, die ich jemals hatte, oder mir vorstellen konnte. Trotzdem -so albern es klingt- fand ich sie erträglich. Ich brauchte noch nicht mal ne PDA, obwohl ich mir beim Zahnarzt z.B. immer eine Spritze geben lasse (ich bin also nicht besonders tapfer!). Der Schmerz der Wehen ist einfach ein anderer als normale Schmerzen. Wahrscheinlich bist du am ende der Schwangerschaft auch einfach froh, dass es jetzt endlich so weit ist! Die letzten Wochen und Tage ziehen sich nämlich elend hin. Die Wehenschmerzen tun ja nicht einfach nur ohne Grund weh, sie bedeuten, dass dein Baby jetzt zur Welt kommt, und das mach die Schmerzen auch irgendwie positiv . Wenn die Schmerzen dir zu stark werden, kannst du ja eine PDA bekommen, das kannst du unter der Geburt noch entscheiden!

ICh wünsche dir alles Gute für die Geburt!


Zitat:
Im Normalfall reisst der Damm nämlich von alleine

Was natürlich noch viel mehr weh tut. Und das auch noch zwei Wochen nach der Geburt...

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24. Juli 2009 um 9:51
In Antwort auf miran_12297868

Zitat:
Im Normalfall reisst der Damm nämlich von alleine

Was natürlich noch viel mehr weh tut. Und das auch noch zwei Wochen nach der Geburt...

Nein
Es stimmt nicht, dasse in Riss mehr weh tut. Den spürt man genausowenig, wie einen Schnitt. Außerdem verheilt er in fast allen Fällen viel schneller und besser als ein Schnitt, weil ein Riss immer an "Sollbruchstellen" passiert. In 90% aller Fälle haben die Frauen nach einem Dammschnitt viel länger mit ihrer Narbe zu kämpfen als nach einem Riss!

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4. August 2009 um 11:36

Hallo
also ich bin 36 und habe trotzdem auch große Angst vor der geburt obwohl ich schon zwei Kinder habe !!! Am besten ist wohl man läßt alles auf sich zu kommen weil raus müssen sie ja die kleinen Geschöpfe !!!!

Also mache Dich nicht so verrückt ich probier es auch !!!


Alles gute !!!!!

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6. August 2009 um 16:15

Damm-Massage
Wenn du Angst hast um deinen Damm, mach ab der 34. Woche Damm-Massage mit dem speziellen Damm-Massageöl. Nicht früher, weil die Inhaltstoffe u.Umständen wehenauslösend sein können. Du brauchst ein bisschen Disziplin, man sollte es jeden Tag einmal machen. Ich hab's durchgehalten und ta-daaaa mein Damm hat gehalten. Und wenn's doch reissen sollte oder geschnitten werden sollte; das ist dir in dem Moment sowas von egal, da kannst du sicher sein. Nur keine Angst. Betrachte es als Abenteuer. Ich wünsche dir alles Gute!

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7. August 2009 um 21:00

Hallo
ich kann attica Recht geben was die Geburt betrifft, du willst entbinden auch wenn du noch so arge Angst davor hast. Allerdings kann ich ihr nicht Recht geben ,was die Risse angeht, ich hatte meine Risse an der Scheide sehr wohl gemerkt als es eingerissen ist. Es war bei mir aber nicht sehr schlimm, musste auch nicht genäht werden.
Presswehen tun nicht weh, was ich als unangenehm fand, war als sich das Köpfchen raus geschoben hat. Eben wahnsinnig auf Spannung.
Aber ich habe es überlegt, ohne Schmerzmittel .
Denk immer dran, du kannst dir ja ne PDA geben lassen.

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24. August 2009 um 4:47

Epi-No
Würde es mal mit Epi-No probieren. Vielleicht kommst DU ja unverletzt davon. Bei mir wars wenigstens so:
Himbeerblättertee, Akkupunktur und Epi-NO. Kein Riss und kein Schnitt, ein paar Abschürfungen - ohne geht es halt doch nicht!

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24. August 2009 um 13:29

Oje du Ärmste!
Hallo aylin941,

mach die mal keine Sorgen - leicht gesagt - ich weiß! Genieße lieber diese wunderschöne Zeit mit deinem Kugelbauch und dem darin sich befindenden wunderbaren Wesen, was dich immerzu tritt und dich von innen über die Bauchdecke streichelt. Die Zeit ist viel zu kurz, wobei ... wenn ich richtig überlege, damals hatte ich spätestens die letzten vier Wochen sowas von die Schn... voll und wollte nur noch, dass das aufhört und der Floh endlich da ist.

Vor der Entbindung hatte ich richtig große Angst - Todesangst! Meine Frauenärztin traute ihren Ohren nicht, als ich ihr davon berichtete und meinte "Oh, das find ich aber witzig, die immer coole ist auf einmal ängstlich - hi!" Ich hätte sie würgen können, da sie einen Wunschkaiserschnitt nicht zustimmte. Aber ich hatte doch solche Angst. Ich bildete mit ein, dass meine Maus nie und nimmer bei mir unten durch passen würde (ich bin wirklich sehr sehr schmal und habe ein äußerst schmales Becken, wo meines Erachtens nie ein Kind durchpassen kann). Dazu kam, dass unsere Backe für meine Körpergröße ganz schön groß war und der Kopfumfang beängstigend groß war - sie hat ja auch einen riesigen Papi

Meine Hebamme hat sich die größte Mühe gegeben, mich zu ermuntern, meine Frauenärztin auch, jedoch konnten sie bei mir gar nichts erreichen, es war einfach kein Nerv mehr für igrendwelche besserwisserischen Meinungen. Ich war überzeugt - das geht nicht! Und dazu kam eben diese Angst, unsere Kleine würde während der Entbindung einfach nicht weiter kommen, weil eben doch das alles zu eng war - wie ich es immer gesagt habe und dann müsste man einen gefährlichen Notkaiserschnitt machen und zu aller letzt würde ich dabei drauf gehen. Meine Ängste waren echt gruselig. Die letzte Zeit war ich wirklich jeden Tag fertig mit mir und der Welt. Ich wollte nur noch, dass das vorbei geht.

Gut dass du fragst, wie sich eine Wehe anfühlt. Viele meiner Freundinnen meinten, dass man das so schnell vergisst. Ich hatte die Wehen vom dritten Monat an - ich vergesse die und die während der Entbindung nicht. Aber mache dir keine Sorgen - sie sind keinesfalls so unerträglich, dass du das nicht schaffst. Ich bin mir sogar sicher, dass du schon viel stärkere Schmerzen hattest. Es mag komisch klingen, aber stell die deine schlimmsten Regelschmerzen verbunden mit den fiesesten aller fiesesten Darmkrämpfen bei Durchfall vor. Genau so war es bei mir und ich war tapfer.

Ich wollte immer wissen, wie man denn merkt, dass es los geht. Davon kann ich auch gut berichten:

Ich war eine der Kandidatinnen, die das Krankenhaus zuvor unzählige Male besuchen durfte, weil sie sich einbildete, jetzt geht es los

Also, bei mir war es so, dass ich Tage zuvor immer wieder diesen Druck hatte, beinahme, als würde die Kleine unten raus fallen - mein ganzer Steiß tat schon weh (das kommt, weil sich das Kind immer tiefer in dein Becken rein drückt, dieses dabei schon auf die Geburt vorbereitend geweitet wird). Später kam überwiegend abends eben dieser Mix aus Regelschmerzen und Darmkrämpfen dazu. Meist so, dass ich mich einrollern musste vor Schmerzen. Wenn es ganz schlimm wurde und der Abstand über Stunden konstant immer geringer wurde, dachte ich promt - jetzt geht es los und wir sind in die Klinik gefahren.

Nach dem wer weiß wie vieltem Male haben mich die Hebammen nur noch mit "Ah, die ....n - wie haben wohl wieder Wehen.." netterweise begrüßt. Nicht, dass das böse gemeint was, sie haben sich köstlich über mich amüsiert - eben wie Hebammen sind.

Eines Nachts - mein Göttergatte hatte unser Bett schon mit einem fiesen Gummilacken bestückt, sodass man selbst wenn man keine Wehenschmerzen hatte schon von dem Knirschen etc. nicht schlafen konnte - bemerkte ich, dass ich irgendwie dringend aufs Klo muss und da war so ein komischer Druck. Auf dem Weg dachte ich, dass ich mir einmache, irgendwie wollte das was ungebremst raus. Also bin ich mit allen Löchern zugekniffen und was unten dagegen drückend ins Bad geseppelt und da war es passiert - die Blase war geplatzt und das Wasser lief und lief. Das war wirklich witzig, denn da wusste ich, jetzt geht es los Auf einmal waren auch alle Ängste und Sorgen weg, denn nun war klar, fachsimpeln und prognostizieren war nicht mehr, jetzt ging es zur Sache.

Aber so schnell geht es dann doch nicht, ich durfte erst einmal unendliche Untersuchungen durchstehen - was in dem Zustand wirklich langsam nicht mehr witzig war, dann durfte ich noch - nachst und mit Nieselregen - durch den Park eine Stunde lang laufen, dann wieder Untersuchungen, dann irgendwann Baden

Als ich wieder aus dem Wasser kam, gab mir meine Hebamme erst einmal ein Schmerzmittel - endlich die Erlösung von diesem krampfartigen Gefühl.

Mach dir also keine Sorgen, wenn es zu dolle weh tut, dann hilft man dir gern. Du musst ja richtig mit arbeiten, da sind dich ablenkende Schmerzen fehl am Platz. Es gibt zwar viele Mütter, die das konsequent ablehnen - das respektiere ich und finde ich sehr edel, jedoch habe ich - trotz tierischer Angst vor diesem Katheter in der Hand - schon darum gebettelt und war schließlich sehr dankbar und diesen mini Piekser habe ich als großen Schisser vor allem was Nadel heißt sogar überstanden. Ich hatte auch glaube andere Sorgen als darauf zu achten. Schließlich kamen die Wehen jetzt schon so oft, dass ich kaum noch Zeit zum tief durchatmen hatte. Du musst ja da richtig mit ran. Das Pressen und Hecheln ist echt irre anstrengend. Aber soooo unendlich dolle wichtig.

Und dann - das ist ja auch deine große Angst - war der Kopf schon zu sehen und die Hebamme hat die kleine immer wieder rain geschoben, weil sich bei mir unten das nicht ganz so schnell geweitet hatte. Die anwesende Ärztin (wird immer dann dazu gerufen, wenn es wirklich zur Sache geht) meinte fortlaufend, die Hebamme soll endlich schneiden, die Kleine reißt mir sonst alles auf. Aber meine Hebamme schmiss sie zur Seite und brüllte sie an, dass wir das auch so schaffen und sie ruhig sein soll. So ging es dann weiter. Nach ein paar Minuten war alles geschafft und ich überglücklich, mörderisch hungrig und halb verdurstet (Nimm dir unbedingt was zu Trinken mit!). Und: Es blieb alles ganz - kein Riss, kein Schnitt. Alle staunten.

Und wenn ich dir sage, dass du das dann alle male schaffst, dann schaffst du es auch. Es gibt diverse Übungen, die du unbedingt machen solltest. Ich habe auch schon von Ölen direkt dafür gehört. Die sollen sehr gut sein.

Ich würde es jederzeit wieder so tun und glaube mir, bevor die Schmerzen unerträglich werden, bietet dir deine Hebamme schon was entsprechendes an.

Alles Gute und viel Freude mit deinem Spatz!

LG Angelsmom21

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24. August 2009 um 13:36
In Antwort auf romina_12125982

Oje du Ärmste!
Hallo aylin941,

mach die mal keine Sorgen - leicht gesagt - ich weiß! Genieße lieber diese wunderschöne Zeit mit deinem Kugelbauch und dem darin sich befindenden wunderbaren Wesen, was dich immerzu tritt und dich von innen über die Bauchdecke streichelt. Die Zeit ist viel zu kurz, wobei ... wenn ich richtig überlege, damals hatte ich spätestens die letzten vier Wochen sowas von die Schn... voll und wollte nur noch, dass das aufhört und der Floh endlich da ist.

Vor der Entbindung hatte ich richtig große Angst - Todesangst! Meine Frauenärztin traute ihren Ohren nicht, als ich ihr davon berichtete und meinte "Oh, das find ich aber witzig, die immer coole ist auf einmal ängstlich - hi!" Ich hätte sie würgen können, da sie einen Wunschkaiserschnitt nicht zustimmte. Aber ich hatte doch solche Angst. Ich bildete mit ein, dass meine Maus nie und nimmer bei mir unten durch passen würde (ich bin wirklich sehr sehr schmal und habe ein äußerst schmales Becken, wo meines Erachtens nie ein Kind durchpassen kann). Dazu kam, dass unsere Backe für meine Körpergröße ganz schön groß war und der Kopfumfang beängstigend groß war - sie hat ja auch einen riesigen Papi

Meine Hebamme hat sich die größte Mühe gegeben, mich zu ermuntern, meine Frauenärztin auch, jedoch konnten sie bei mir gar nichts erreichen, es war einfach kein Nerv mehr für igrendwelche besserwisserischen Meinungen. Ich war überzeugt - das geht nicht! Und dazu kam eben diese Angst, unsere Kleine würde während der Entbindung einfach nicht weiter kommen, weil eben doch das alles zu eng war - wie ich es immer gesagt habe und dann müsste man einen gefährlichen Notkaiserschnitt machen und zu aller letzt würde ich dabei drauf gehen. Meine Ängste waren echt gruselig. Die letzte Zeit war ich wirklich jeden Tag fertig mit mir und der Welt. Ich wollte nur noch, dass das vorbei geht.

Gut dass du fragst, wie sich eine Wehe anfühlt. Viele meiner Freundinnen meinten, dass man das so schnell vergisst. Ich hatte die Wehen vom dritten Monat an - ich vergesse die und die während der Entbindung nicht. Aber mache dir keine Sorgen - sie sind keinesfalls so unerträglich, dass du das nicht schaffst. Ich bin mir sogar sicher, dass du schon viel stärkere Schmerzen hattest. Es mag komisch klingen, aber stell die deine schlimmsten Regelschmerzen verbunden mit den fiesesten aller fiesesten Darmkrämpfen bei Durchfall vor. Genau so war es bei mir und ich war tapfer.

Ich wollte immer wissen, wie man denn merkt, dass es los geht. Davon kann ich auch gut berichten:

Ich war eine der Kandidatinnen, die das Krankenhaus zuvor unzählige Male besuchen durfte, weil sie sich einbildete, jetzt geht es los

Also, bei mir war es so, dass ich Tage zuvor immer wieder diesen Druck hatte, beinahme, als würde die Kleine unten raus fallen - mein ganzer Steiß tat schon weh (das kommt, weil sich das Kind immer tiefer in dein Becken rein drückt, dieses dabei schon auf die Geburt vorbereitend geweitet wird). Später kam überwiegend abends eben dieser Mix aus Regelschmerzen und Darmkrämpfen dazu. Meist so, dass ich mich einrollern musste vor Schmerzen. Wenn es ganz schlimm wurde und der Abstand über Stunden konstant immer geringer wurde, dachte ich promt - jetzt geht es los und wir sind in die Klinik gefahren.

Nach dem wer weiß wie vieltem Male haben mich die Hebammen nur noch mit "Ah, die ....n - wie haben wohl wieder Wehen.." netterweise begrüßt. Nicht, dass das böse gemeint was, sie haben sich köstlich über mich amüsiert - eben wie Hebammen sind.

Eines Nachts - mein Göttergatte hatte unser Bett schon mit einem fiesen Gummilacken bestückt, sodass man selbst wenn man keine Wehenschmerzen hatte schon von dem Knirschen etc. nicht schlafen konnte - bemerkte ich, dass ich irgendwie dringend aufs Klo muss und da war so ein komischer Druck. Auf dem Weg dachte ich, dass ich mir einmache, irgendwie wollte das was ungebremst raus. Also bin ich mit allen Löchern zugekniffen und was unten dagegen drückend ins Bad geseppelt und da war es passiert - die Blase war geplatzt und das Wasser lief und lief. Das war wirklich witzig, denn da wusste ich, jetzt geht es los Auf einmal waren auch alle Ängste und Sorgen weg, denn nun war klar, fachsimpeln und prognostizieren war nicht mehr, jetzt ging es zur Sache.

Aber so schnell geht es dann doch nicht, ich durfte erst einmal unendliche Untersuchungen durchstehen - was in dem Zustand wirklich langsam nicht mehr witzig war, dann durfte ich noch - nachst und mit Nieselregen - durch den Park eine Stunde lang laufen, dann wieder Untersuchungen, dann irgendwann Baden

Als ich wieder aus dem Wasser kam, gab mir meine Hebamme erst einmal ein Schmerzmittel - endlich die Erlösung von diesem krampfartigen Gefühl.

Mach dir also keine Sorgen, wenn es zu dolle weh tut, dann hilft man dir gern. Du musst ja richtig mit arbeiten, da sind dich ablenkende Schmerzen fehl am Platz. Es gibt zwar viele Mütter, die das konsequent ablehnen - das respektiere ich und finde ich sehr edel, jedoch habe ich - trotz tierischer Angst vor diesem Katheter in der Hand - schon darum gebettelt und war schließlich sehr dankbar und diesen mini Piekser habe ich als großen Schisser vor allem was Nadel heißt sogar überstanden. Ich hatte auch glaube andere Sorgen als darauf zu achten. Schließlich kamen die Wehen jetzt schon so oft, dass ich kaum noch Zeit zum tief durchatmen hatte. Du musst ja da richtig mit ran. Das Pressen und Hecheln ist echt irre anstrengend. Aber soooo unendlich dolle wichtig.

Und dann - das ist ja auch deine große Angst - war der Kopf schon zu sehen und die Hebamme hat die kleine immer wieder rain geschoben, weil sich bei mir unten das nicht ganz so schnell geweitet hatte. Die anwesende Ärztin (wird immer dann dazu gerufen, wenn es wirklich zur Sache geht) meinte fortlaufend, die Hebamme soll endlich schneiden, die Kleine reißt mir sonst alles auf. Aber meine Hebamme schmiss sie zur Seite und brüllte sie an, dass wir das auch so schaffen und sie ruhig sein soll. So ging es dann weiter. Nach ein paar Minuten war alles geschafft und ich überglücklich, mörderisch hungrig und halb verdurstet (Nimm dir unbedingt was zu Trinken mit!). Und: Es blieb alles ganz - kein Riss, kein Schnitt. Alle staunten.

Und wenn ich dir sage, dass du das dann alle male schaffst, dann schaffst du es auch. Es gibt diverse Übungen, die du unbedingt machen solltest. Ich habe auch schon von Ölen direkt dafür gehört. Die sollen sehr gut sein.

Ich würde es jederzeit wieder so tun und glaube mir, bevor die Schmerzen unerträglich werden, bietet dir deine Hebamme schon was entsprechendes an.

Alles Gute und viel Freude mit deinem Spatz!

LG Angelsmom21


Hallo aylin941,

habe noch was vergessen: Bei mir tat es gar nicht weh, als das Köpfchen raus kam. Ich war sehr verwundert, weil alle das so sagen. Es war eher ein komisches Gefühl. Es kommt sehr auf die Hebamme an, man muss sich in dem Krankenhaus wohl fühlen und mit den Hebammen gut reden können.

LG Angelsmom21

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29. August 2009 um 9:46

Panikmache und Verunsicherung
Hallo
Zuerst einemal: Glückwunsch! Du gekommst ein Baby. Warum solltest du mit 15 einen Dammschnitt brauchen? Dein Gewebe ist doch noch superflexibel? Angst ist verbreitet und bis zu einem gewissen Grad normal. Wird allerdings verstärkt, wenn Du dich mit lauter negativen Berichten etc. vollpumpst. Du sollstest dir das vorstellen was Du willst und nicht das, was Du nicht willst. Von daher macht es überhaupt keinen Sinn, dir die vielen negativenm Antworten überhaupt durchzulesen... es sei den nDu willst in deiner Angst bestärkt werden. Klingt vielleicht auf den ersten Blick ein weing hart. Soll dir aber nur dabei helfen, dich nicht auch noch mit den Ängsten und neg. Efrahrungen anderer belasten zu müssen.
Ich kann Dir hier echt HypnoBirthing empfehlen. Es hilft die Angst aufzulösen und in den Kursen hats Du jemanden der dich aufbaut und versteht. Du lernst auch was auf dich zukommt, und wie du die Empfundung der Wehen beeinflussen kannst. Wenn Du magst melde Dich mal (tiebe-fett@email.de).
Ich finde es ganz toll das Du dich für das Baby entschieden hast. Sei stolz auf dich!

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31. August 2009 um 14:27

Angst vor der Entbindung
Hallo aylin,
habe vor 9 Wochen meinen Sohn bekommen.
Ich hatte auch furchtbare Angst vor einem Dammschnitt. Habe mich vorher sehr genau über dieses Thema informiert und mich dann dazu entschlossen, dass ich nur im äußersten Notfall schneiden lasse. Bei mir ist der Damm leider gerissen. War aber nicht so arg und ich habe es auch nicht gemerkt, als er gerissen ist.
Ein Schnitt muss nicht besser sein als ein Riss.
Habe gehört, dass man einen Dammschnitt, wenn man ihn zum richtigen Zeitpunkt macht, auch nicht spürt.
Aber ich glaube nicht dass das etwas mit dem Alter der Frau zu tun hat, ob geschnitten werden muss oder nicht und dass man das erst bei der Geburt sieht und noch nicht vorher sagen kann. Es kommt vielmehr darauf an, wie dehnbar dein Gewebe ist und wie groß der Kopf deines Kindes ist, als auf dein Alter.
Du kannst auch vorbeugend etwas tun, z.B. Dammmassagen und Himbeerblättertee trinken, eine Tasse pro Tag reicht, sonst wird der Damm zu weich, was auch nicht gut ist. Dammmassage reicht zwei Mal die Woche. Du kannst damit ca. in der 36. Woche anfangen.
Bei mir ist es zwar trotzdem gerissen und ich habe mich gefragt, ob das ganze überhaupt was bringt, aber wer weiß, ob es nicht schlimmer gerissen wäre, hätte ich das nicht getan.
Angst vor der Geburt ist normal. Man weiß ja nicht was auf einem zukommt. Habe mir halt gesagt, dass es andere vor mir auch schon geschafft haben.
Obwohl andere mich eher als wehleidig beschreiben, habe ich die Geburt ganz ohne Schmerzmittel durchgehalten. Aber diese Möglichkiet steht dir ja auch offen, falls es gar nicht mehr geht.
Wusste bis zum Schluss nicht, wie ich nun erkennen soll, obs wirklich soweit ist, da ich die Senkwehen schon Wochen vorher ziemlich arg gespürt habe und wusste nicht ob ich nun richtige Wehen unterscheiden kann. Aber als es losging wusste ich sofort, dass es nun soweit ist.
LG und viel Glück

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