Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Panik - Abbruch in letzter Sekunde?

Panik - Abbruch in letzter Sekunde?

17. November 2015 um 20:08

Hallo,

Ich weiß, es liest sich alles wie ein Groschenroman....

Seitdem unsere Tochter (6) auf der Welt ist, ging es mit unserer Ehe stetig bergab. Stress, Vollzeitjobs, zu wenig Unterstützung ließen jegliche Liebe verkümmern. Da entschloss ich mich vor über einem Jahr zur Trennung und bin ausgezogen.

Im Sommer lernte ich jemanden kennen, mit dem ich mich sehr wohlfühlte und regelmäßig traf. Ich dachte, es könnte mehr draus werden.

Ziemlich bald bin ich durch eine Verhütungspanne schwanger geworden.
Da für mich die Familienplanung abgeschlossen war, war ich zum Abbruch entschlossen. Ich besorgte mir tags drauf den Beratungsschein und telefonierte mit dem Arzt, der den Abbruch machen sollte.. ...

.... doch während des Telefonats meldeten sich erhebliche Zweifel.
Seitdem hatte ich mich gegen den Abbruch und für mein Kind entschieden.

Der Kindsvater setzte mich daraufhin über Wochen massivst unter Druck, ich solle abtreiben.
Wie sich herausstellte, war er doch kein Single, als den er sich gerne empfand. Ich würde wegen meines egoistischen Verhaltens nun seine Familie zerstören. Von der ich nicht mal wirklich was wusste.

Also sagte ich mir, dass ich das Kind alleine aufziehe.

Ich habe mit meinem Noch-Mann darüber gesprochen und anstatt mich mit einem Tritt rauszuwerfen (was ich durchaus verstanden hätte), machte er mit den Vorschlag, ich solle zurückkehren und wir würden die beiden Kinder gemeinsam aufziehen. Alle Hochachtung.
Seitdem haben wir uns sogar wieder ein wenig angenähert und wir wollen eine Ehetherapie versuchen.

Soweit so gut.
In einigen Tagen läuft die Frist zur Abtreibung ab und ich habe seit einigen Tagen Panik bekommen, ob das richtig war, mich für das Kind zu entscheiden? Ich habe plötzlich Angstzustände!

Mich treiben folgende Fragen um:
- der biologische Vater will mit dem Kind nichts zu tun haben. Aber es ist doch das Recht des Kinds, seine Abstammung zu erfahren. Wird es damit zurecht kommen?
- wird damit das Verhältnis zum rechtlichen Vater zerstört, fühlt es sich wie ein Kind zweiter Klasse?
- was ist, wenn es krank oder behindert ist?
- wird es sozial stigmatisiert für eine Herkunft, für die es nichts kann?

Aber sind das wirklich Gründe, die einen Abbruch rechtfertigen?
Ich bin völlig durch den Wind.... vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation?

Mehr lesen

17. November 2015 um 21:18

Hallo du liebe
mensch da hast du ja ein einziges auf und ab hinter dir, bzw. steckst momentan (wieder) drin.
ich glaube diese Ängste sind ganz normal, nachdem was da die letzte Zeit passiert ist.
Ich finde es wirklich toll, dass du trotz der widrigen Umstände so entschieden hast und wie dein Mann reagiert hat.
Vielleicht bringt euch genau dieses Kind auch wieder näher zusammen (wenn auch nicht sein leibliches), aber manchmal braucht es solche dramatische Geschichten um einem bewusst zu machen, dass man einander immernoch liebt und die Beziehung nicht so "einfach"/kampflos wegwirft.
ich hoffe du kommst nach verstrichener Frist wieder mehr zur Ruhe.
Das ist bestimmt erleichternd und befreiend, wenn du gesetzlich gesehen nicht mehr "darfst".
Ich könnte mir zumindest vorstellen dass nach und nach mehr Sicherheit wächst.
Wie man das einem Kind beibringt ist wirklich nicht einfach, aber bis dahin ist ja noch Zeit und vielleicht gibt es da ja Spezialisten.
Wie die Zukunft aussehen wird kann niemand sagen,
aber ich könnte mir vorstellen dass die Panik dich gerade so negativ denken lässt.
Wende dich doch mal an Pro femina, die haben ein offenes Ohr und Herz, vielleicht wissen die auch noch den ein oder anderen Rat.
Es gibt sogar eine kostenlose Hotline.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. November 2015 um 21:28

Du
quälst Dich gerade mit sehr vielen Fragen herum. Und es ist verständlich, dass Du gerade durch den Wind bist. Denn Du spürst immer mehr, dass bald nichts mehr so sein wird, wie es einmal war.
Es ist kein perfektes Leben nicht bei seinem biologischen Vater aufzuwachsen. Aber wer von uns hat das perfekte Leben? Und trotzdem genießen wir es Tag für Tag ganz selbstverständlich.
Ich denke heutzutage gibt es sehr viele Patchworkfamilien, da ist niemand mehr wegen seiner Herkunft stigmatisiert. Und dass Dein bisheriger Mann so schnell ein Ja zu dieser neuen Aufgabe gefunden hat zeigt, dass ihr dies gemeinsam meistern werdet.
VLG Yankho

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. November 2015 um 8:47

Das ist echt ein großes Wunder
Hallo,
das tut mir sehr leid, dass es dich jetzt so kurz vor dem Ablauf der Frist nochmal so beutelt Wie du die Ereignisse schilderst das klingt ja echt wie ein Wunder Was für eine Wendung in eurer Ehebeziehung!! Wie ihr euch nochmal aufmacht und wieder aufeinander zugeht einfach zum Staunen und Freuen.
Die Fragen, die dich noch umtreiben, sind ganz verständlich. Zum Beispiel die Frage später mal nach der Abstammung des Kindes. Wahrscheinlich wird es eher so sein, dass ihr ihm zum rechten Zeitpunkt erzählen werdet, wer sein leiblicher Papa ist. Adoptiveltern stehen da vor der ähnlichen Aufgabe. Könntest du dir in der Richtung von Erfahrungen erzählen lassen?! Über Pflege- und Adoptivelternvereine oder das Jugendamt bekommst du da wahrscheinlich Kontaktadressen und könntest mal mit Adoptiveltern sprechen. Wenn Kinder in eine liebevolle Familie eingebettet sind, können sie das aber aufnehmen und gut damit leben lernen. Es ist eine Aufgabe für sie. Wichtig wird für das Kind aber sein, dass es bei euch Sicherheit und Stabilität und Liebe erfährt. Und wer im Umfeld später einmal von den Ereignissen um seine Entstehung erfahren muss, bestimmt es dann immer noch selber.
Ängste, ob das Kind auch gesund ist du, ich glaube, da bist du in guter Gesellschaft.... Ist auch ein großes Wunder, was da in uns geschieht, ohne dass wir viel dazutun können.
Liebe Lioness, euer Neuanfang ist echt ganz stark und ich wünsche euch, dass ihr Schrittchen für Schrittchen die Steine aus dem Weg räumen könnt und gut voran kommt. Und dass ihr in 5 Jahren stolz und glücklich auf diese Zeit jetzt zurückschauen könnt. Hab dir übrigens auf deinen Beitrag in deinem anderen Thread von 11.11. geantwortet
Schreib' doch wieder, ja.
Viele liebe Grüße, Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. November 2015 um 12:35
In Antwort auf koenigskind2408

Hallo du liebe
mensch da hast du ja ein einziges auf und ab hinter dir, bzw. steckst momentan (wieder) drin.
ich glaube diese Ängste sind ganz normal, nachdem was da die letzte Zeit passiert ist.
Ich finde es wirklich toll, dass du trotz der widrigen Umstände so entschieden hast und wie dein Mann reagiert hat.
Vielleicht bringt euch genau dieses Kind auch wieder näher zusammen (wenn auch nicht sein leibliches), aber manchmal braucht es solche dramatische Geschichten um einem bewusst zu machen, dass man einander immernoch liebt und die Beziehung nicht so "einfach"/kampflos wegwirft.
ich hoffe du kommst nach verstrichener Frist wieder mehr zur Ruhe.
Das ist bestimmt erleichternd und befreiend, wenn du gesetzlich gesehen nicht mehr "darfst".
Ich könnte mir zumindest vorstellen dass nach und nach mehr Sicherheit wächst.
Wie man das einem Kind beibringt ist wirklich nicht einfach, aber bis dahin ist ja noch Zeit und vielleicht gibt es da ja Spezialisten.
Wie die Zukunft aussehen wird kann niemand sagen,
aber ich könnte mir vorstellen dass die Panik dich gerade so negativ denken lässt.
Wende dich doch mal an Pro femina, die haben ein offenes Ohr und Herz, vielleicht wissen die auch noch den ein oder anderen Rat.
Es gibt sogar eine kostenlose Hotline.
LG

Ihr Lieben
Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure aufbauenden Worte, die geben mir wirklich Kraft.

Ich glaube ich bin deshalb so im Panik, weil der Weg bald unumkehrbar ist.

Und weil ich furchtbar Angst vor dem Kindsvater habe. Er hat mir zwar (noch) nichts getan und mir "nur" gedroht, aber wer weiß. Ich sehe schon ein Unheil mit ihm herausziehen und dazu wird mir meine Kraft wohl nicht reichen.

In der Arbeit und der näheren Umgebung zerreißen sich schon alle den Mund, wer wohl der Vater ist. Ich halte mich bedeckt, aber ihr wisst ja sicherlich, welche Infos über welche Wege gehen, wie stille Post....

ich versuche über dem Ganzen zu stehen, was aber nicht leicht ist, zumal mich auch einige Personen, die ich für vertrauenswürdig hielt, sehr enttäuscht haben....

Aber dafür kann mein kleiner Wurm nichts .

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. November 2015 um 12:55
In Antwort auf lioness3579

Ihr Lieben
Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure aufbauenden Worte, die geben mir wirklich Kraft.

Ich glaube ich bin deshalb so im Panik, weil der Weg bald unumkehrbar ist.

Und weil ich furchtbar Angst vor dem Kindsvater habe. Er hat mir zwar (noch) nichts getan und mir "nur" gedroht, aber wer weiß. Ich sehe schon ein Unheil mit ihm herausziehen und dazu wird mir meine Kraft wohl nicht reichen.

In der Arbeit und der näheren Umgebung zerreißen sich schon alle den Mund, wer wohl der Vater ist. Ich halte mich bedeckt, aber ihr wisst ja sicherlich, welche Infos über welche Wege gehen, wie stille Post....

ich versuche über dem Ganzen zu stehen, was aber nicht leicht ist, zumal mich auch einige Personen, die ich für vertrauenswürdig hielt, sehr enttäuscht haben....

Aber dafür kann mein kleiner Wurm nichts .

Deine Kraft
Hallo du Liebe,
freut mich wirklich sehr, dass du diese Kraft (wieder) in dir spürst Und wenn die Zeit gar verstrichen ist, wird sie noch größer werden. Dann kannst du alle deine Kraft ins Heute investieren. Wieder zu dir selber finden. So handeln, wie du! es für richtig findest.
Sag mal, der Kindesvater bedroht dich? Das ist klingt ernst Womit droht er dir? Was befürchtest du, wenn du Unheil schreibst? Bist du denn soweit in Sicherheit? In deiner Wohnung oder schon wieder bei deinem Mann? Wie geht es dir heute? Achte gut auf dich, ja?!
Du, noch etwas zu deinem Satz, dass du versuchst, über dem Ganzen zu stehen. Er erinnert mich an ein Bild, das über meinem Schreibtisch hängt. Ich hoffe, es klappt mit dem Hochladen.

Der eine Ballonfahrer oben rechts fährt über den anderen. So gewinnt er einen Überblick. In so einer Position kann man auch den anderen ihre Bedeutung zuweisen. Was dürfen sie mir sagen oder tun. Und indem man die Höhe wählt, bestimmt man auch die Richtung, in die man fahren will (hab ich mir erklären lassen ) Finde ich erhebend...
Weiterhin viel Kraft für dich und den Neuanfang mit deinem Mann und für heute
Lieben Gruß von Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. November 2015 um 12:56
In Antwort auf cristina0721

Deine Kraft
Hallo du Liebe,
freut mich wirklich sehr, dass du diese Kraft (wieder) in dir spürst Und wenn die Zeit gar verstrichen ist, wird sie noch größer werden. Dann kannst du alle deine Kraft ins Heute investieren. Wieder zu dir selber finden. So handeln, wie du! es für richtig findest.
Sag mal, der Kindesvater bedroht dich? Das ist klingt ernst Womit droht er dir? Was befürchtest du, wenn du Unheil schreibst? Bist du denn soweit in Sicherheit? In deiner Wohnung oder schon wieder bei deinem Mann? Wie geht es dir heute? Achte gut auf dich, ja?!
Du, noch etwas zu deinem Satz, dass du versuchst, über dem Ganzen zu stehen. Er erinnert mich an ein Bild, das über meinem Schreibtisch hängt. Ich hoffe, es klappt mit dem Hochladen.

Der eine Ballonfahrer oben rechts fährt über den anderen. So gewinnt er einen Überblick. In so einer Position kann man auch den anderen ihre Bedeutung zuweisen. Was dürfen sie mir sagen oder tun. Und indem man die Höhe wählt, bestimmt man auch die Richtung, in die man fahren will (hab ich mir erklären lassen ) Finde ich erhebend...
Weiterhin viel Kraft für dich und den Neuanfang mit deinem Mann und für heute
Lieben Gruß von Cristina

Foto öffnen
... man muss auf den Foto-Ausschnitt klicken, dann öffnet es sich War mein erster Versuch...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. November 2015 um 20:15
In Antwort auf cristina0721

Foto öffnen
... man muss auf den Foto-Ausschnitt klicken, dann öffnet es sich War mein erster Versuch...

Vielen Dank für das schöne Bild .

Mir hätte jemand noch eine PN geschickt, dich die muss ich wohl versehentlich gelöscht haben. Also nix für ungut, wenn ich hier nicht geantwortet habe, ich wusste schlichtweg nicht mehr wem....

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. November 2015 um 20:46
In Antwort auf lioness3579

Vielen Dank für das schöne Bild .

Mir hätte jemand noch eine PN geschickt, dich die muss ich wohl versehentlich gelöscht haben. Also nix für ungut, wenn ich hier nicht geantwortet habe, ich wusste schlichtweg nicht mehr wem....

LG

Hi, guten Abend
und schön, von dir zu lesen Wie geht es dir? Welcher von den Ballons könntest du sein - oder möchtest du sein...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2015 um 8:51
In Antwort auf lioness3579

Ihr Lieben
Hallo zusammen,

Vielen Dank für Eure aufbauenden Worte, die geben mir wirklich Kraft.

Ich glaube ich bin deshalb so im Panik, weil der Weg bald unumkehrbar ist.

Und weil ich furchtbar Angst vor dem Kindsvater habe. Er hat mir zwar (noch) nichts getan und mir "nur" gedroht, aber wer weiß. Ich sehe schon ein Unheil mit ihm herausziehen und dazu wird mir meine Kraft wohl nicht reichen.

In der Arbeit und der näheren Umgebung zerreißen sich schon alle den Mund, wer wohl der Vater ist. Ich halte mich bedeckt, aber ihr wisst ja sicherlich, welche Infos über welche Wege gehen, wie stille Post....

ich versuche über dem Ganzen zu stehen, was aber nicht leicht ist, zumal mich auch einige Personen, die ich für vertrauenswürdig hielt, sehr enttäuscht haben....

Aber dafür kann mein kleiner Wurm nichts .

Lioness - die Löwin?!!
Hallo Lioness,
du, grade habe ich in deinem ersten Thread gelesen, dass ihr daran festhaltet, eine Ehetherapie zu machen. Das heißt, du bist über die kritischen Tage drüber?! Und kannst mit voller Kraft nach vorne schauen?! Ich hoffe von ganzem Herzen. Das ist sehr besonders und ich wünsche euch alles erdenklich Gute dafür.
Du hast mal geschrieben, dass eure Krisenzeit mit der Geburt eurer Tochter begonnen hat. Die Zeit davor war dann unbeschwerter?! Da könnt ihr bestimmt auf eine gute Substanz zurückgreifen, oder. Was hat euch angezogen? Was habt ihr aneinander geschätzt und so. Ich glaube, so Zeiten gibt es. Dass einem etwas abhanden kommt und man durch Tiefen geht und dann kommen wieder andere Zeiten. Ich wünsche euch einen guten Berater, damit ihr eure Stärken und das Liebenswerte wieder ausgraben könnt. Es ist unglaublich ermutigend zu lesen, wie ihr euch wieder aufeinander einlasst echt stark Lioness die Löwin, ja?!!
Alles, alles Liebe, Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2015 um 10:23

Hallo, lioness,
Du machst Dir viele Gedanken um Dein Kind und erlebst in Deinen Beziehungen ganz Neues.
In Deiner neuen Beziehung gibt es Tatsachen, die Du hättest erfahren müssen (seine Familie zum Beispiel).
Dein erster Mann öffnet eine Tür, die Du nicht vermutet hast. Er ist offen dafür, die Beziehung neu zu leben mit zwei Kindern.
Trotzdem kommen Dir Zweifel und Fragen.
Das Kind kann ohne seelischen "Knacks" leben, wenn die primären Bindungen (da wo es lebt) stimmen. Dann ist die Existenz eines "biolog. Vaters" lebbar, selbst wenn es keine Kontakte gibt.
Da zählt vor allem die starke Mutter, denn sie hat das Kind gewollt (und geliebt), was der biolog. Vater so nicht wollte. Der "erlebte" Vater (also Dein erster Mann) wird da eine besondere Rolle haben, das Angenommen- und Geliebtsein des Kindes selbst auch deutlich werden zu lassen. Das geht! Viele Paare auf der welt beweisen das! Aber es macht bisweilen vielleicht auch Mühe, ein richtig gutes Team zu werden / zu sein. Das Kind ist keineswegs ein Kind 2. Klasse.
Warum sollte das Kind krank sein oder ein Handicap haben? Gibt es einen Grund, warum Du so denkst?
Diese Frage musst Du Dir nicht in Bezug auf dieses Kind stellen, sondern ganz grundsätzlich: Wie stehe ich zu einem Kind, das nicht so zur Welt kommt, wie man sich das erst einmal wünscht. Ich persönlich finde, dass jeder Mensch es wert ist, ihn anzunehmen und zu lieben.
Soziale Stigmatisierung für seine Herkunft? Wo kommt es denn her? Aus Deinem Bauch! Von Dir (und dann vielleicht von einem Mann, der "angenommen hat". Ich denke, Du musst da nichts befürchten.
Du schreibst es selbst, all das sind keine Abtreibungsgründe.
Stell Dir einfach die Frage, ob Du a) zu dem Kind stehen willst und dann b) ob Du mit Deinem ersten Ehgemann es noch einmal probieren willst. Wenn ja, sucht Euch eine Hilfe, dass Ihr den Weg dann besser schafft. Ihr seid ja inzwischen beide ein paar Schritte weiter.
Ich glaube, dass es dann auch veränderte Beziehung geben kann, wenn man die Fehler der ersten Beziehung von Herzen bereut und vor allem die Fehler des anderen nicht "aufrechnet" nach dem Motto: Aber DU hast ja damals usw. ... Vergebung ist etwas anderes.
Ich möchte Dir gerne Mut machen, Dein 2. Kind ohne wenn und aber anzunehmen (hast Du es nicht schon getan? Ich finde: JA). Und dann guck, ob die offenen Türen zu deinem ersten Mann hin etwas bedeuten, was tragfähig werden kann. Kannst Du soviel Vertrauen aufbringen?
Die Geschichte mit der Ehetherapie klingt ganz gut. Wenn Ihr sie beide wollt, weil Ihr GEMEINSAM weiterkommen wollt ...

Es gibt auch den Weg der alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern. Die Entscheidung für Dein zweites Kind ist nicht unbedingt an die Entscheidung zur Rückkehr in die Ehe gekoppelt?

Ich denke an Dich mit großem Vertrauen.
Das war jetzt kein Posting eines ähnlich betroffenen Menschen, aber es kam von Herzen von einem Ehemann in einer langen Ehe, und er hat es seiner Frau gezeigt, was er geschrieben hat.

Nikotho

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2015 um 21:12
In Antwort auf joan_12896918

Hallo, lioness,
Du machst Dir viele Gedanken um Dein Kind und erlebst in Deinen Beziehungen ganz Neues.
In Deiner neuen Beziehung gibt es Tatsachen, die Du hättest erfahren müssen (seine Familie zum Beispiel).
Dein erster Mann öffnet eine Tür, die Du nicht vermutet hast. Er ist offen dafür, die Beziehung neu zu leben mit zwei Kindern.
Trotzdem kommen Dir Zweifel und Fragen.
Das Kind kann ohne seelischen "Knacks" leben, wenn die primären Bindungen (da wo es lebt) stimmen. Dann ist die Existenz eines "biolog. Vaters" lebbar, selbst wenn es keine Kontakte gibt.
Da zählt vor allem die starke Mutter, denn sie hat das Kind gewollt (und geliebt), was der biolog. Vater so nicht wollte. Der "erlebte" Vater (also Dein erster Mann) wird da eine besondere Rolle haben, das Angenommen- und Geliebtsein des Kindes selbst auch deutlich werden zu lassen. Das geht! Viele Paare auf der welt beweisen das! Aber es macht bisweilen vielleicht auch Mühe, ein richtig gutes Team zu werden / zu sein. Das Kind ist keineswegs ein Kind 2. Klasse.
Warum sollte das Kind krank sein oder ein Handicap haben? Gibt es einen Grund, warum Du so denkst?
Diese Frage musst Du Dir nicht in Bezug auf dieses Kind stellen, sondern ganz grundsätzlich: Wie stehe ich zu einem Kind, das nicht so zur Welt kommt, wie man sich das erst einmal wünscht. Ich persönlich finde, dass jeder Mensch es wert ist, ihn anzunehmen und zu lieben.
Soziale Stigmatisierung für seine Herkunft? Wo kommt es denn her? Aus Deinem Bauch! Von Dir (und dann vielleicht von einem Mann, der "angenommen hat". Ich denke, Du musst da nichts befürchten.
Du schreibst es selbst, all das sind keine Abtreibungsgründe.
Stell Dir einfach die Frage, ob Du a) zu dem Kind stehen willst und dann b) ob Du mit Deinem ersten Ehgemann es noch einmal probieren willst. Wenn ja, sucht Euch eine Hilfe, dass Ihr den Weg dann besser schafft. Ihr seid ja inzwischen beide ein paar Schritte weiter.
Ich glaube, dass es dann auch veränderte Beziehung geben kann, wenn man die Fehler der ersten Beziehung von Herzen bereut und vor allem die Fehler des anderen nicht "aufrechnet" nach dem Motto: Aber DU hast ja damals usw. ... Vergebung ist etwas anderes.
Ich möchte Dir gerne Mut machen, Dein 2. Kind ohne wenn und aber anzunehmen (hast Du es nicht schon getan? Ich finde: JA). Und dann guck, ob die offenen Türen zu deinem ersten Mann hin etwas bedeuten, was tragfähig werden kann. Kannst Du soviel Vertrauen aufbringen?
Die Geschichte mit der Ehetherapie klingt ganz gut. Wenn Ihr sie beide wollt, weil Ihr GEMEINSAM weiterkommen wollt ...

Es gibt auch den Weg der alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern. Die Entscheidung für Dein zweites Kind ist nicht unbedingt an die Entscheidung zur Rückkehr in die Ehe gekoppelt?

Ich denke an Dich mit großem Vertrauen.
Das war jetzt kein Posting eines ähnlich betroffenen Menschen, aber es kam von Herzen von einem Ehemann in einer langen Ehe, und er hat es seiner Frau gezeigt, was er geschrieben hat.

Nikotho

Jetzt gibt's kein Zurück mehr
Hallo,

vielen Dank für eure mutmachenden Worte.

Mit der Gesundheit des Kindes bin ich mittlerweile einigermaßen beruhigt. Der Kindsvater lebt extrem ungesund und da machte ich mir Sorgen, ob einiges ins Sperma "durchschlägt". Die Ärzte meinten jedoch, dass sich das Risiko im gewöhnlichen Rahmen hält.

Die Frist ist nun abgelaufen und statt erleichtert zu sein, geht es mir aber momentan hundeelend.

Die Zweifel bohren wieder:
War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?
Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. November 2015 um 23:14
In Antwort auf lioness3579

Jetzt gibt's kein Zurück mehr
Hallo,

vielen Dank für eure mutmachenden Worte.

Mit der Gesundheit des Kindes bin ich mittlerweile einigermaßen beruhigt. Der Kindsvater lebt extrem ungesund und da machte ich mir Sorgen, ob einiges ins Sperma "durchschlägt". Die Ärzte meinten jedoch, dass sich das Risiko im gewöhnlichen Rahmen hält.

Die Frist ist nun abgelaufen und statt erleichtert zu sein, geht es mir aber momentan hundeelend.

Die Zweifel bohren wieder:
War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?
Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?


Hallo
schön, nochmal von dir zu lesen.
ich glaube nicht dass es ungewöhnlich ist dass die erleichterung auf sich warten lässt.
ich glaube das kommt ganz langsam, vielleicht auch erst wenn du dein kleines wunder in den armen hältst.
natürlich ist es nicht schön und wünschenswert vom (biologischen) "vater" abgelehnt zu werden.
aber ist es wirklich so schlimm, dass man lieber nicht leben wollte?
ich habe einen mann, sein vater interessiert sich obwohl er gewollt war nicht die bohne für ihn.
die eltern trennten sich als er 3 war.
das kann ebenso passieren und dann kann man auch nicht sagen, das kind war ein fehler, sondern so ist das leben.
man muss das beste daraus machen.
und er ist dafür ein toller papa.
es gibt doch keinen besseren liebesbeweis als dass du deinem kind das leben geschenkt hast und unanehmlichkeiten auf dich nimmst.
du bist eine kämpferin und das wird es irgendwann spüren und wissen.
lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2015 um 10:33
In Antwort auf lioness3579

Jetzt gibt's kein Zurück mehr
Hallo,

vielen Dank für eure mutmachenden Worte.

Mit der Gesundheit des Kindes bin ich mittlerweile einigermaßen beruhigt. Der Kindsvater lebt extrem ungesund und da machte ich mir Sorgen, ob einiges ins Sperma "durchschlägt". Die Ärzte meinten jedoch, dass sich das Risiko im gewöhnlichen Rahmen hält.

Die Frist ist nun abgelaufen und statt erleichtert zu sein, geht es mir aber momentan hundeelend.

Die Zweifel bohren wieder:
War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?
Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?


Es ist
"War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?"
absolut NIEMALS egoistisch sich "entgegen aller Widerstände" dafür zu entscheiden, dass das eigene Kind weiterleben darf.

"Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?"
Das ist zwar nicht unbedingt schön, aber da die einzige alternative für dein Kind war, nicht zu leben, ist es die bessere Alternative.

Du solltest vielleicht wirklich Distanz zu dem Kindsvater wahren, wenn der etwas problematisch ist. Also nicht als Vater angeben, keinen Unterhalt verlangen (wenn das finanziell hinhaut) und den Kontakt sehr einschränken oder abbrechen. Deinem Kind dann vielleicht irgendwann in 15-20 Jahren über seine biologische Herkunft ignorieren, wenn es mit deinem Mann wieder klappt, wird dein Kind ihn sowieso als Vater empfinden und sich keinen solchen Kopf machen, dass der biologische Vater ein bischen fragwürdig ist.


Bezüglich der Rechtslage ist übrigens darauf hinzuweisen, dass solange du und dein Mann nicht geschieden seid (was hoffentlich abgewendet werden kann), er bei Geburt sowieso vor dem Gesetz erstmal als Vater gilt. Wenn du dann nicht angibst, er sei gar nicht der Vater und auch keinen Unterhalt vom bio. Kindsvater forderst, wird das auch vom Sorgerecht her so bleiben.

Selbst wenn der bio. Vater in ein paar Jahren kommt und doch Papi spielen will, kannst du das vermutlich unterbinden, denn es gibt ja dann bereits mit deinem Mann einen, bei dem von der Vaterschaft ausgegangen wird; damit hätte der bio. Kindsvater vor dem Familiengericht schlechte Chancen einen DNA-Test zu erzwingen (Familienrichter neigen dazu zu sagen: "Wenns schon einen dummen gibt, der Vater sein will und zahlen will und von Mutter und Kind dabei auch akzeptiert wird, nützt es der Entwicklung des Kindes wenig, wenn ein weiterer dummer kommt und da Streit anfängt; also ist das vom Kidneswohl her abzulehnen.").


Denk auch an Adoptivkinder, die wachsen weder bei bio. Mutter noch bio. Vater auf und die verkraften das auch ganz gut, dein Kind kann vermutlich vollauf damit leben, von seiner bio. Mutter geliebt zu werden, wenn die es dann noch schafft zusammen mit einem willigen Stiefvater eine halbwegs funktionierende Familie zu organisieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2015 um 11:26
In Antwort auf lioness3579

Jetzt gibt's kein Zurück mehr
Hallo,

vielen Dank für eure mutmachenden Worte.

Mit der Gesundheit des Kindes bin ich mittlerweile einigermaßen beruhigt. Der Kindsvater lebt extrem ungesund und da machte ich mir Sorgen, ob einiges ins Sperma "durchschlägt". Die Ärzte meinten jedoch, dass sich das Risiko im gewöhnlichen Rahmen hält.

Die Frist ist nun abgelaufen und statt erleichtert zu sein, geht es mir aber momentan hundeelend.

Die Zweifel bohren wieder:
War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?
Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?


Also mit voller Kraft nach vorne schauen
Liebe Lioness,
die Löwenmama Ich kann mir gut vorstellen, dass dir diese Unausweichlichkeit momentan Angst macht und dich verunsichert. Ist glaube ich ganz normal nach so einer Zeit des Hin- und Hergerissenseins, dass du dich nicht von heute auf morgen um 180 verwandeln kannst. Kann es sein, dass dir einfach die Unsicherheit und wahrscheinlich auch Müdigkeit in den Knochen steckt?! Und gleichzeit kannst du jetzt wirklich alle Energie in die Zukunft aufwenden.
Deine Sorgen darum, wie das Kind später mal mit seiner Herkunft umgeht, sind sehr verständlich. Du möchtest natürlich, dass es ihm rundherum gut geht. Es ist ganz interessant: die Erfahrung mit Kindern in Situationen wie dieser zeigt, dass sie sehr wohl damit umgehen lernen können. Diese Fähigkeit ist wohl in ihnen angelegt. Man nennt das auch Resilienz (ich hab mich da mal ein bisschen damit beschäftigt echt faszinierend). Sie können lernen, mit dieser Spannung zu leben und sich darauf einzustellen. Du bist dabei mit deinem Mann die wichtigste Person für das Kind. Deine Annahme, Liebe und Stabilität werden eine gute Grundlage für sein gesundes Aufwachsen sein.
Was beschäftigt dich sonst noch? Du hast mal geschrieben, dass euer Umfeld Fragen stellen wird? Hast du inzwischen schon ein bisschen eine Vorstellung, wie du agieren könntest? Und eure Tochter stellt sie auch schon Fragen? Auch sie wird es denke ich annehmen lernen. Sie kann an dir beobachten, wie man das Leben anpackt. Fehler passieren und man arbeitet sich auch durch unangenehme Situationen hindurch. Das darf ruhig ein bisschen auf und ab und hin und her sein Hauptsache, man bleibt sich selber und dem, was einem wichtig ist, treu. Dafür hält man dann schon mal auch was aus...
Jetzt wünsche ich dir einen guten Tag heute. Neue Zeit hab Geduld mit dir
Liebe Grüße, Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2015 um 11:39
In Antwort auf cristina0721

Hi, guten Abend
und schön, von dir zu lesen Wie geht es dir? Welcher von den Ballons könntest du sein - oder möchtest du sein...

Um den Verstand
Hätte ich Rücksicht nehmen müssen auf den Kindsvater (und seine Familie)? Und ihn nicht mit einem Kind "belasten"?

Er wirft mir vor, ich hätte ihm das Kind "angehängt".
(NEIN, siehe Anfangsthread.)
Hätte ich Rückgrat und Verantwortungsgefühl, hätte ich es abgetrieben, sagt er.

Ich sage: Es ist wohl vernünftiger, den Kontakt mit ihm auf Eis zu legen. Ansonsten komme ich noch um meinen Verstand.

Oder hatte er recht?


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2015 um 11:55
In Antwort auf carn

Es ist
"War es zu egoistisch von mir, mich entgegen aller Widerstände für mein Kind zu entscheiden?"
absolut NIEMALS egoistisch sich "entgegen aller Widerstände" dafür zu entscheiden, dass das eigene Kind weiterleben darf.

"Kann ich das dem Kind antun, wenn es erfährt, dass es vom biologischen Vater nicht gewollt ist?"
Das ist zwar nicht unbedingt schön, aber da die einzige alternative für dein Kind war, nicht zu leben, ist es die bessere Alternative.

Du solltest vielleicht wirklich Distanz zu dem Kindsvater wahren, wenn der etwas problematisch ist. Also nicht als Vater angeben, keinen Unterhalt verlangen (wenn das finanziell hinhaut) und den Kontakt sehr einschränken oder abbrechen. Deinem Kind dann vielleicht irgendwann in 15-20 Jahren über seine biologische Herkunft ignorieren, wenn es mit deinem Mann wieder klappt, wird dein Kind ihn sowieso als Vater empfinden und sich keinen solchen Kopf machen, dass der biologische Vater ein bischen fragwürdig ist.


Bezüglich der Rechtslage ist übrigens darauf hinzuweisen, dass solange du und dein Mann nicht geschieden seid (was hoffentlich abgewendet werden kann), er bei Geburt sowieso vor dem Gesetz erstmal als Vater gilt. Wenn du dann nicht angibst, er sei gar nicht der Vater und auch keinen Unterhalt vom bio. Kindsvater forderst, wird das auch vom Sorgerecht her so bleiben.

Selbst wenn der bio. Vater in ein paar Jahren kommt und doch Papi spielen will, kannst du das vermutlich unterbinden, denn es gibt ja dann bereits mit deinem Mann einen, bei dem von der Vaterschaft ausgegangen wird; damit hätte der bio. Kindsvater vor dem Familiengericht schlechte Chancen einen DNA-Test zu erzwingen (Familienrichter neigen dazu zu sagen: "Wenns schon einen dummen gibt, der Vater sein will und zahlen will und von Mutter und Kind dabei auch akzeptiert wird, nützt es der Entwicklung des Kindes wenig, wenn ein weiterer dummer kommt und da Streit anfängt; also ist das vom Kidneswohl her abzulehnen.").


Denk auch an Adoptivkinder, die wachsen weder bei bio. Mutter noch bio. Vater auf und die verkraften das auch ganz gut, dein Kind kann vermutlich vollauf damit leben, von seiner bio. Mutter geliebt zu werden, wenn die es dann noch schafft zusammen mit einem willigen Stiefvater eine halbwegs funktionierende Familie zu organisieren.

Carn
Hallo,

Danke für deine Antwort, du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich hatte deinen Beitrag jetzt gesehen, nachdem ich meinen um 11:39 eingestellt hatte .

Über die Rechtslage habe ich mich ausführlich informiert und es ist tatsächlich so, dass mein Mann als Vater in der Geburtsurkunde steht (und sämtliche Rechten und Pflichten innehat), solange nicht er oder ich innerhalb von zwei Jahren anfechten. Oder dann später das volljährige Kind.

Ob es sich lange "geheim" halten lässt, wer der Vater ist, weiß ich nicht. Ich hänge es gewiss nicht an die große Glocke, aber ich weiß nicht, was er selbst alles so preisgibt oder wie "Klatsch und Tratsch" die Runde macht. Wahrscheinlich wissen es schon mehr als mir lieb ist.

Es stimmt, den Kontakt zum Kindsvater sollte ich meiden, er wird immer unangenehmer.

Einen schönen Tag noch

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2015 um 16:05
In Antwort auf lioness3579

Um den Verstand
Hätte ich Rücksicht nehmen müssen auf den Kindsvater (und seine Familie)? Und ihn nicht mit einem Kind "belasten"?

Er wirft mir vor, ich hätte ihm das Kind "angehängt".
(NEIN, siehe Anfangsthread.)
Hätte ich Rückgrat und Verantwortungsgefühl, hätte ich es abgetrieben, sagt er.

Ich sage: Es ist wohl vernünftiger, den Kontakt mit ihm auf Eis zu legen. Ansonsten komme ich noch um meinen Verstand.

Oder hatte er recht?


Schütze dich und deine Kraft
Nein, er hat meiner Meinung nach nicht recht. Er scheint halt zu kämpfen jetzt. Aus seiner Situation natürlich verständlich. Es muss ihn auch schwer mitnehmen. Er möchte raus aus dem Ganzen (lebt ihr in deiner Stadt und die Familien kennen womöglich einander?!). Er trägt aber doch genauso wie du Verantwortung daran, dass du ein Kind erwartest. Wie er jetzt aber die Worte Rücksicht und Rückgrat und Verantwortung füllt, darfst und musst du hinterfragen und zurückweisen, ihm zurückgeben um dich zu schützen, finde ich. Dein Gedanke, erstmal keinen Kontakt mit ihm zu haben, hilft dir sicher, bei Verstand zu bleiben Hast du eine Idee, wie du das zustande bringen kannst?!
Erst einmal für dich selber könntest du die Worte, die er gebraucht hat, auf ihn anwenden. Wie kann er jetzt Rücksicht auf dich, wie du dich entschieden hast, nehmen? Wie kann er Rückgrat beweisen? Wie kann er jetzt Verantwortung für sein Handeln übernehmen?
Diese Sicht hat eine ganz andere Färbung oder?
Wie geht es dir mit deinem Mann? Mit deiner Tochter? Ihr alle zusammen?
Liebe Grüße und bis später, Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2016 um 14:48


der biologische Vater will mit dem Kind nichts zu tun haben. Aber es ist doch das Recht des Kinds, seine Abstammung zu erfahren. Wird es damit zurecht kommen?
Es wird damit zurecht kommen sage es ihm von anfang an
das es noch einen anderen Vater hat nenne es ruhig Vater
und nicht Papa
- wird damit das Verhältnis zum rechtlichen Vater zerstört, fühlt es sich wie ein Kind zweiter Klasse?
Nein wird es sich nicht wen es von Anfang weis ich hab einen Vater und meinen Papa mein papa ist zwar nicht biologisch mein papa aber er ist trozdem immer da gewesen
- was ist, wenn es krank oder behindert ist?
Das ist sehr sehr unwahrscheinlich
mach dir keine Gedanken darüber, ich empfehle nur die Rutine untersuchungen damit man sich nicht zuviele Gedanken macht
- wird es sozial stigmatisiert für eine Herkunft, für die es nichts kann?
Unwahrscheinlich, du kannst ihm helfen,mit richtiger Kindergarten wahl und schulwahl

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2016 um 15:39

Die Italiener wieder
Für euch steht doch nur der Spaß im Mittelpunkt meistens , ihr MÄNNER

Schuldige aber IHR Mann nimmt dieses Kind doch so an .
Er weis das es nicht seines ist und liebt sie doch immer noch , sie werden beide dieses Kind lieben und auch wen es nicht seins ist wird es lieben lernen , von wegen Hörner aufgesetzt
er weis doch das es nicht seins ist!


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Januar 2016 um 15:43


Schuldige aber auch wen sie wie du sagst*Rumgehurt* hat
vil. weis der Mann ja auch das er durch seine Fehler in der Ehe dafür gesorgt hatte , das sie einen anderen suchte, dem kind gibt es nicht die Schuld und das ist ein ECHTER Mann der mit den Fehler umgehen kann

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2016 um 16:31
In Antwort auf jerry_12864362


der biologische Vater will mit dem Kind nichts zu tun haben. Aber es ist doch das Recht des Kinds, seine Abstammung zu erfahren. Wird es damit zurecht kommen?
Es wird damit zurecht kommen sage es ihm von anfang an
das es noch einen anderen Vater hat nenne es ruhig Vater
und nicht Papa
- wird damit das Verhältnis zum rechtlichen Vater zerstört, fühlt es sich wie ein Kind zweiter Klasse?
Nein wird es sich nicht wen es von Anfang weis ich hab einen Vater und meinen Papa mein papa ist zwar nicht biologisch mein papa aber er ist trozdem immer da gewesen
- was ist, wenn es krank oder behindert ist?
Das ist sehr sehr unwahrscheinlich
mach dir keine Gedanken darüber, ich empfehle nur die Rutine untersuchungen damit man sich nicht zuviele Gedanken macht
- wird es sozial stigmatisiert für eine Herkunft, für die es nichts kann?
Unwahrscheinlich, du kannst ihm helfen,mit richtiger Kindergarten wahl und schulwahl

Halbzeit
Hallo,

Nun melde ich mich mal wieder zu Wort - die Hälfte der Schwangerschaft ist mittlerweile um, ich habe gelernt, wem zu trauen ist und wem nicht und ich freue mich auf mein Kind.

Mein 1. Kind, das Baby und ich sind schon eine Familie, und ob jetzt einer der Herren "mitzieht" oder nicht, ist weniger wichtig. Schön wärs schon, aber zwingen werde ich definitiv keinen. Wahrscheinlich ist es stressfreier ohne Mann .

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2016 um 13:31
In Antwort auf lioness3579

Halbzeit
Hallo,

Nun melde ich mich mal wieder zu Wort - die Hälfte der Schwangerschaft ist mittlerweile um, ich habe gelernt, wem zu trauen ist und wem nicht und ich freue mich auf mein Kind.

Mein 1. Kind, das Baby und ich sind schon eine Familie, und ob jetzt einer der Herren "mitzieht" oder nicht, ist weniger wichtig. Schön wärs schon, aber zwingen werde ich definitiv keinen. Wahrscheinlich ist es stressfreier ohne Mann .

Wow - schön zu lesen
Hallo liebe lioness,
ja super schön, von dir zu lesen Halbzeit. Einfach toll, wie du dich inzwischen auf dein Kind freust! Was sagt deine Tochter so? Sie ist ja grade in dem Alter, in dem viele Mädchen so liebend gerne Babys herumschleppen... Sie wird es kaum erwarten können. Das Baby soll dann im Juni kommen?!
Wem du vertrauen kannst, hast du gelernt. Wie und was das alles war und noch ist, hast du am besten vor Augen. Sicher nicht ohne Enttäuschungen. Du hattest ja schon mal sowas angedeutet.
Die Versöhnung mit deinem Mann gestaltet sich doch mühsamer...und der Kindesvater weiß auch nicht so recht. Ach, da wünsch' ich dir weiterhin gutes Durchhalten und so ein inneres gefasst sein, wie es durch deine Worte durchklingt... Wie hast du das geschafft?! Du scheinst dich jedenfalls richtig freigestrampelt zu haben. Es beschwingt einen richtig beim Lesen. Dein Ton ist so zuversichtlich. Einfach toll zu lesen.
Viele liebe Grüße und einen schönen Tag noch,
Cristina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2016 um 16:51

Unmöglich
das muss ich meine tochter wohl abstechen....
ich bin zwar nicht fremdegangen aber nach 8 jahren ist die beziehung zum vater gescheitert....
und jetzt erwarte ich twins mit meinem "neuen" partner, der meine große liebt, als sei es seine eigene....


dein mann sagt er kann damit umgehen...
ob er es wirklich kann, das stellt sich dann in der nächsten zeit heraus...
er wird in den augen des kindes immer papa, wenn auch nicht papiervater sein.
und sollte dein mann doch probleme damit bekommen dann musst du da durch...
für keinen mann der welt würde ich mein kind abgeben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2016 um 20:11
In Antwort auf lioness3579

Um den Verstand
Hätte ich Rücksicht nehmen müssen auf den Kindsvater (und seine Familie)? Und ihn nicht mit einem Kind "belasten"?

Er wirft mir vor, ich hätte ihm das Kind "angehängt".
(NEIN, siehe Anfangsthread.)
Hätte ich Rückgrat und Verantwortungsgefühl, hätte ich es abgetrieben, sagt er.

Ich sage: Es ist wohl vernünftiger, den Kontakt mit ihm auf Eis zu legen. Ansonsten komme ich noch um meinen Verstand.

Oder hatte er recht?


Falsch?
Seit mehreren Tagen plagen mich Zweifel, ob ich mich richtig entschieden habe....
Vielleicht hätte ich wirklich auf den Kindsvater hören sollen und ihm, dem Kind, dem "Adoptivvater" und dem ganzen Umfeld den Trubel ersparen sollen.
Aber es gibt schon lange kein Zurück mehr....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Februar 2016 um 21:50
In Antwort auf lioness3579

Falsch?
Seit mehreren Tagen plagen mich Zweifel, ob ich mich richtig entschieden habe....
Vielleicht hätte ich wirklich auf den Kindsvater hören sollen und ihm, dem Kind, dem "Adoptivvater" und dem ganzen Umfeld den Trubel ersparen sollen.
Aber es gibt schon lange kein Zurück mehr....

Du bist die Mutter
... und das lebe mit Herz!
Durch alle Zweifel hindurch in Bezug auf Mann, Kindsvater usw.
Du wirst nicht glücklich mit solchen Gedanken, die Dir schließlich Schuld geben wollen. Und wirst dann weniger nach vorn schauen.
Du bist die Mutter, du kannst es mit ganzem Herzen leben.
Nikotho

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Februar 2016 um 0:21
In Antwort auf lioness3579

Halbzeit
Hallo,

Nun melde ich mich mal wieder zu Wort - die Hälfte der Schwangerschaft ist mittlerweile um, ich habe gelernt, wem zu trauen ist und wem nicht und ich freue mich auf mein Kind.

Mein 1. Kind, das Baby und ich sind schon eine Familie, und ob jetzt einer der Herren "mitzieht" oder nicht, ist weniger wichtig. Schön wärs schon, aber zwingen werde ich definitiv keinen. Wahrscheinlich ist es stressfreier ohne Mann .

Hallo lio
ich war selbst ewig nicht mehr hier online und freue mich deshalb umso mehr, dass du jetzt schon halbzeit rum hast.
du bist wirklich eine löwin.
du wirst es in jedem Fall schaffen und ich wünsche dir noch eine gute schwangerschaft und geburt.
weißt du denn schon was es wird?
lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Februar 2016 um 15:36
In Antwort auf koenigskind2408

Hallo lio
ich war selbst ewig nicht mehr hier online und freue mich deshalb umso mehr, dass du jetzt schon halbzeit rum hast.
du bist wirklich eine löwin.
du wirst es in jedem Fall schaffen und ich wünsche dir noch eine gute schwangerschaft und geburt.
weißt du denn schon was es wird?
lg

Hallo Königskind
Danke für deine Nachricht.
Es wird ein Mädchen.

Seit ein paar Tagen geht's mir leider nicht mehr so gut und ich bezweifle, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber ich kann es nicht mehr ändern.

Außerdem stelle ich fest, dass ich trotz allem doch noch ziemlich am "Erzeuger" hänge...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Februar 2016 um 22:53
In Antwort auf lioness3579

Hallo Königskind
Danke für deine Nachricht.
Es wird ein Mädchen.

Seit ein paar Tagen geht's mir leider nicht mehr so gut und ich bezweifle, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber ich kann es nicht mehr ändern.

Außerdem stelle ich fest, dass ich trotz allem doch noch ziemlich am "Erzeuger" hänge...

Hallo lio
Das tut mir leid :/
Ich hoffe es ist nur eine Phase und du kannst dich bald wieder über dein kleines Wunder freuen.
Hast du denn eine gute Hebamme?
Falls es nicht vorüber geht würde ich dir raten dir Beistand zu holen.
Selbst nach der Geburt bleibt dir notfalls noch die Möglichkeit einer Adoption.
Wende dich mal an Pro femina.
Da kannst du dein Herz ausschütten.
Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Juli 2016 um 0:51
In Antwort auf cristina0721

Schütze dich und deine Kraft
Nein, er hat meiner Meinung nach nicht recht. Er scheint halt zu kämpfen jetzt. Aus seiner Situation natürlich verständlich. Es muss ihn auch schwer mitnehmen. Er möchte raus aus dem Ganzen (lebt ihr in deiner Stadt und die Familien kennen womöglich einander?!). Er trägt aber doch genauso wie du Verantwortung daran, dass du ein Kind erwartest. Wie er jetzt aber die Worte Rücksicht und Rückgrat und Verantwortung füllt, darfst und musst du hinterfragen und zurückweisen, ihm zurückgeben um dich zu schützen, finde ich. Dein Gedanke, erstmal keinen Kontakt mit ihm zu haben, hilft dir sicher, bei Verstand zu bleiben Hast du eine Idee, wie du das zustande bringen kannst?!
Erst einmal für dich selber könntest du die Worte, die er gebraucht hat, auf ihn anwenden. Wie kann er jetzt Rücksicht auf dich, wie du dich entschieden hast, nehmen? Wie kann er Rückgrat beweisen? Wie kann er jetzt Verantwortung für sein Handeln übernehmen?
Diese Sicht hat eine ganz andere Färbung oder?
Wie geht es dir mit deinem Mann? Mit deiner Tochter? Ihr alle zusammen?
Liebe Grüße und bis später, Cristina

Happyend?
Hallo,

Falls es jemand interessiert: ich habe mein Kind bekommen und bin trotz aller Zweifel damals im Nachhinein froh, nicht angetrieben zu haben...

LG und euch alles Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen