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Örtliche Betäubung

2. Juli 2012 um 12:48 Letzte Antwort: 15. Juli 2018 um 4:28

Hallo,
habe morgen einen Termin zur Absaugung in der 8ssw.
War eigentlich schon auf eine Vollnarkose eingestellt, die aber nur noch selten angeboten wird, habe mit 2 Praxen gesprochen.

Laut Arzthelferinnen liegt das daran das Dank der ständig besser werdenden medizinischen möglichkeiten der eingriff schonender ist als früher und daher eine Vollnarkose unnötig ist. Wird also nur noch in Ausnahmefällen praktiziert.

Auch gut, mich würde nun aber interessieren wie das so für mich abläuft also was ich da mitbekomme? Wer kann was dazu sagen?

Danke...

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2. Juli 2012 um 13:36

Ja sicher
war das früher so- deshalb war eben auch lange zeit vollnarkose üblich.
Mit heute ist das nicht zu vergleichen, durch bessere Betäubungen und schonendere eingriffe.

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3. Juli 2012 um 12:54

So...
habe es gut überstanden!
Für diejenigen, die den eingriff noch vor sich haben kann ich sagen es ist harmlos.
Sobald die betäubung nachlässt schmerzt es leicht, aber während des eingriffs gar nicht!

Umsonst gezittert

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3. Juli 2012 um 14:03
In Antwort auf an0N_1302126099z

So...
habe es gut überstanden!
Für diejenigen, die den eingriff noch vor sich haben kann ich sagen es ist harmlos.
Sobald die betäubung nachlässt schmerzt es leicht, aber während des eingriffs gar nicht!

Umsonst gezittert

Es ist körperlich vielleicht harmlos...
...aber dabei passiert doch viel viel mehr als nur das, was man körperlich spürt! Bei vielen ist das eben nicht harmlos!

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3. Juli 2012 um 21:42

Leider ist es so,...
... dass viele erst bemerken, was da wirklich passiert ist, wenn es zu spät ist. Das kenne ich von persönlich Bekannten und lese es auch hier im Forum immer wieder. Dann leidet man, macht sich Vorwürfe, aber es ist zu spät. Bei nicht wenigen entwickeln sich wirklich ernsthafte Probleme.
Ich finde es nicht gut, wenn das alles nur als so harmlos dargestellt wird. Beispielsweise kam alles bei einer Bekannten erst Jahre später wieder hoch, als sie ein Kind bekam. Da hat sie wirklich zu leiden gehabt und immer ihr abgetriebenes Kind in etwa gleichaltrigen Kindern gesehen. Irgendwann funktionierte es mit absoluter Verdrängung, aber dass das nur unter der Oberfläche schlummert und bei kleinsten Anlässen aufbrechen kann, weiß eigentlich jeder.
Also, nicht jede Frau leidet sofort unter einer Abtreibung, es kann auch immer noch jederzeit durch verschiedene Anlässe hochkommen, auch Jahre später noch!

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8. Juli 2012 um 16:54


Die Info ist so nicht richtig.
Es spricht viel dafür, einen operativen Schwangerschaftsabbruch nur unter örtlicher Betäubung zu machen. Jedoch ist der Trend eben der andere: Es wird immer mehr die Vollnarkose gemacht! Die Gründe sind verschieden, teils sind moderne Narkosen schonender als früher, teils wollen Ärzte ihr Anästhesieteam auslasten (in 90% der Fälle übernimmt sowieso die Öffentlichkeit die vollen Kosten), teils ist der Umgang mit der Patientin einfacher, die beim Eingriff so "ruhiggestellt" wird. Heute ist örtliche Betäubung die Ausnahme, je nach Wohnregion ist teils sogar nicht einmal im Umkreis von 3 Stunden ein Arzt vorhanden, der einen Abbruch unter örtlicher Betäubung macht.
Sogar einige Einrichtigung die vor wenigen Jahren vor allem die örtliche Betäubung angewendet haben, empfehlen heute eine Vollnarkose.

Was meinst du mit früher? Die Art des Eingriffes erfolgt auf die gleiche Weise wie vor 20 Jahren, da gibt es kaum noch Optimierungspotential, welche medizinischen Möglichkeiten sind besser geworden? Mir fallen da überhaupt keine ein.

Falls du in Deutschland lebst, dann war es eben eine Ausnahme, gerade wenn gleich zwei Praxen das in örtlicher Betäubungen machen, wo dich informiert hast. Im Ausland ist sie teils verbreiteter, aber auch im Rückzug begriffen.

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8. Juli 2012 um 20:00


Ich stimme dir bei den Begründungen, weshalb eine örtliche Betäubung Vorteile hat, natürlich zu. Dennoch ist die Situation eine andere.
Hm, es ist schwierig, Adressen kann man in D ja nicht nennen, da dies als Werbung für Abtreibung gelten kann, jedoch kommt man in D mit Mühe auf 10 Ärzte, bzw. Einrichtungen, welche die örtliche Betäubung normalerweise anwenden, während hunderte Ärzte und Krankenhäuser es in Vollnarkose machen. Wenn ich es richtig überblicke, dann gibt es in Sachsen, Thüringe, Sachsen-Anhalt keine einzige Möglichkeit für einen operativen Abbruch ohen Vollnarkose.

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8. Juli 2012 um 20:02
In Antwort auf hekla_12882460


Ich stimme dir bei den Begründungen, weshalb eine örtliche Betäubung Vorteile hat, natürlich zu. Dennoch ist die Situation eine andere.
Hm, es ist schwierig, Adressen kann man in D ja nicht nennen, da dies als Werbung für Abtreibung gelten kann, jedoch kommt man in D mit Mühe auf 10 Ärzte, bzw. Einrichtungen, welche die örtliche Betäubung normalerweise anwenden, während hunderte Ärzte und Krankenhäuser es in Vollnarkose machen. Wenn ich es richtig überblicke, dann gibt es in Sachsen, Thüringe, Sachsen-Anhalt keine einzige Möglichkeit für einen operativen Abbruch ohen Vollnarkose.


Ergänzung: Mit 90% meinte ich, dass in gegen 90% der Fälle die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch von der Öffentlichkeit übernommen werden. OK, vielleicht zu hoch gegriffen, aber irgendwo zwischen 80 und 90% wird es schon liegen.

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8. Juli 2012 um 20:07

Hallo
Doch! Wenn sie sagt, dass es ,,harmlos" sei, dann unterstelle ich solchen Frauen, dass sie es öfter als Verhütung benutzen, da kenne ich leider genug Frauen, die das machen.
Die eine hat mir wotwörtlich erzählt, dass sie schon seit vier Jahren ohne Verhütungsmitteln Geschlechtsverkehr hat und in den vier Jahren, nur zwei mal schwanger gewesen war und zwei mal abtreiben ließ.
Sie sieht es nicht ein Geld für Pille auszugeben und jeden Tag die Pille zeitgenau einzunehmen!
Tja da gibt es viele die ich kenne und das so machen.
Ich fänd es besser Pille kostenlos zu machen, anstatt Abtreibung!
Entweder oder!
Wäre Pille, usw. umsonst, dann gäbe es noch genug Frauen die trotzdem zu faul zum verhüten wären. Weil man muss ja jeden Tag zeitgenau Verantwortung einnehmen.
Das ist doch viel zu umständlich, wenn man eh nur ung. zwei Abtreibungen innerhalb von vier Jahren hat.
Ach ich vergaß eine ,,harmlose" OP.
OP und vor allem Vollnarkose, egal welche ist nie harmlos, sonst wäre eine Einverständniserklärung sinnlos!

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8. Juli 2012 um 20:22
In Antwort auf hekla_12882460


Die Info ist so nicht richtig.
Es spricht viel dafür, einen operativen Schwangerschaftsabbruch nur unter örtlicher Betäubung zu machen. Jedoch ist der Trend eben der andere: Es wird immer mehr die Vollnarkose gemacht! Die Gründe sind verschieden, teils sind moderne Narkosen schonender als früher, teils wollen Ärzte ihr Anästhesieteam auslasten (in 90% der Fälle übernimmt sowieso die Öffentlichkeit die vollen Kosten), teils ist der Umgang mit der Patientin einfacher, die beim Eingriff so "ruhiggestellt" wird. Heute ist örtliche Betäubung die Ausnahme, je nach Wohnregion ist teils sogar nicht einmal im Umkreis von 3 Stunden ein Arzt vorhanden, der einen Abbruch unter örtlicher Betäubung macht.
Sogar einige Einrichtigung die vor wenigen Jahren vor allem die örtliche Betäubung angewendet haben, empfehlen heute eine Vollnarkose.

Was meinst du mit früher? Die Art des Eingriffes erfolgt auf die gleiche Weise wie vor 20 Jahren, da gibt es kaum noch Optimierungspotential, welche medizinischen Möglichkeiten sind besser geworden? Mir fallen da überhaupt keine ein.

Falls du in Deutschland lebst, dann war es eben eine Ausnahme, gerade wenn gleich zwei Praxen das in örtlicher Betäubungen machen, wo dich informiert hast. Im Ausland ist sie teils verbreiteter, aber auch im Rückzug begriffen.

Hallo
Du sagst es mit Vollnarkose ,,ruhigstellen"!
Damit eine Patientin in letzter Sekunde, wenn sie es sich anders überlegt nicht mehr abhauen kann.
Echt gruselig! Wie in einem Horrorfilm!
Wobei für mich ein Horrorfilm im Gegensatz zur Abtreibung harmlos ist!
Wenn ich seh, was Abtreibung mit einem wehrlosen Baby macht ist ein Horrorfilm nichts dagegen!

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8. Juli 2012 um 21:42


Deine Überlegungen sind logisch, jedoch sprechen die Zahlen eine andere Sprache:
http://www.juramagazin.de/Das-Land-erstattet-den-Krankenkassen-die-Kosten-die-diesen-durch-nicht-rechtswidrige-Schwangerschaftsabbr%C3%BCche-nach-dem-Gesetz-zur-Hilfe-f%C3%BCr-Frauen-bei-Schwangerschaftsabbr%C3%BCchen -in-besonderen

oder:
http://www9.landtag-bw.de/WP13/Drucksachen/3000/13_3409_d.pdf

Wie letztere Quelle aber belegt, ist die Kostenübernahme kein Garant für die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation der Frauen, d.h. im Saarland sank der Anteil 2002 - 2003 von 90 auf 66%, weil stärkere Kontrollen eingeführt worden sind.

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6. August 2012 um 14:46

Ich,
hab morgen eine abtreibung unter vollnarkose in der 11. SSW....
Und ich bin eig. ganz froh nichts mitzukriegen, weil ich weiß nicht auch wenn das ja vor einem warscheinlich abgehängt ist und so will ich das nicht mitkriegen. Auch wenn ich dafür bin,
und mir bei meiner entscheidung absolut sicher bin muss ich nicht unbedingt so n kleines ding da sehen oder so was grad aus mir rausgeholt wurde...

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15. Juli 2018 um 4:28
In Antwort auf an0N_1302126099z

So...
habe es gut überstanden!
Für diejenigen, die den eingriff noch vor sich haben kann ich sagen es ist harmlos.
Sobald die betäubung nachlässt schmerzt es leicht, aber während des eingriffs gar nicht!

Umsonst gezittert

hi, ich habe eine Frage, bei welchem Arzt hast du das gemacht? 
 

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