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Oktoberbaby - Klinik oder Geburtshaus?

15. Juni 2015 um 19:05

Hallo ihr lieben,

Kurze Frage: hat jemand von euch Erfahrungen mit Geburten im Geburtshaus? Ich bekomme im Oktober mein erstes Baby und versuche gerade mich zwischen Geburthaus und Klinik zu entscheiden. Wir haben hier ein sehr schönes Geburtshaus, was quasi direkt an der Frauenklinik ist (auf dem gleichen Gelände), sodass ein Arzt in kürzester Zeit verfügbar wäre. Was mich etwas verunsichert ist, dass man im Geburtshaus 4 Stunden nach der Geburt nach Hause muss - ist man beim ersten Kind dann vielleicht etwas verunsichert zu Hause?

Ich freue mich über Tipps und Erfahrungen!

Lieben Dank

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15. Juni 2015 um 19:09

Huhu
Ich würde gerne im Geburtshaus entbinden. Bei uns gibt es aber keine mehr. Informiere dich doch einfach. Meist muss man sich sehr früh anmelden. Die Kosten sind meist auch sehr hoch.

Und man muss der Typ dafür sein. Jetzt beim zweiten hätte ich, wie oben erwähnt, sehr gerne im Geburtshaus entbunden... Oder auch zuhause. Macht aber eben keiner mehr.

Beim ersten Kind hab ich mir den Luxus eines Einzelzimmers gegönnt und es war herrlich. Die Schwestern wären toll und cih konnte erste Fragen klären. Zuhause wäre ich mir unsicher gewesen.

Jetzt beim zweiten ist das ja kein Problem. Man weiß ja in etwa was da auf einen zukommt. Deshalb würde ich diesmal gerne ambulant entbinden.

Geh nach deine, Gefühl, dann kannst du nicht so viel verkehrt machen

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15. Juni 2015 um 19:23

Hebammengeleiteter kreißsaal
Hallo! Bei uns gibt es ein kleineres Krankenhaus mit hebammengeleitetem Kreißsaal. Ich hab mich da sehr wohl gefühlt und hatte eine selbstbestimmte interventionsfreie Geburt, nur mit Unterstützung von meinem Mann und einer Hebamme. Ich konnte aber Schmerzmittel kriegen (geht im Geburtshaus meist nicht) und eine Ärztin hat die Geburtsverletzungen genäht. Fürs zweite Kind werde ich wieder dort hingehen. Im Geburtshaus fühlte ich mich hier nicht wohl (habs besichtigt). Mir war es zu unsicher im Fall von Komplikationen und die chemie zwischen mir und den Hebammen stimmte nicht. Ins große Perinatalzentrum wollte ich aber auch nicht, hatte Angst nur eine Nummer zu sein.. und ggf. zum KS gedrängt zu werden. Für mich wars der goldene Mittelweg: Sicherheit und Geborgenheit. lg und alles Gute

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15. Juni 2015 um 20:16

Vielen Dank
Für euer Feedback

Einen hebammengeleiteten Kreißsaal haben wir hier auch in einer Klinik. Klingt auf jeden Fall gut! Wir besichtigen in den nächsten 2 Wochen alles hier verfügbare mal und werden dann abwägen und nach dem Gefühl denken.

Beim ersten ist es vielleicht wirklich sicherer danach noch ein bisschen betreut zu werden, wenn man noch nicht weiß was auf einen zukommt. Ich bin gespannt wofür wir uns entscheiden - mir ist es sehr wichtig, dass mein Mann auch hinter der Entscheidung steht.

Danke euch

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16. Juni 2015 um 8:15

Also
Ich muss jetzt mal, und dS kommt eigebtlich nie vor, das krankenhaus verteidigen

Ich lese hier nur, dass im kkh die schwestern sich nicht einig sind, das stillen einem verpfuscht wird, man mit niemanden reden kann und zuhauss hilflos ist ich hatte übrigens tolles essen und war froh, dass ich mich darum erstmal nicht kümmern musste. Und auch erstmal nix vorkochen etc.

Aber ja, wenn es gehen würde, hätte ich vermutlich dieses mal ein geburtshaus gewählt. Aber nicht, weil ich das letzte mal schlecht war. So wurde mir die entscheidung abgenommen und es ist auch gut so.

Ne scheiß geburt.... Also das kann einem an jedem anderen geburtsort auch passieren

Ich hatte tolle hebammen, ärzte und konnte meine geburt (bis auf die komplikationsache) selbst bestimmen... Es ist auch nicht verkehrt selbstbewusst in den kreissaal zu gehen. Es ist schließlich der eigene körper

Man mzss halt wissen, was für ein typ man ist, und wS man sich selbst zutraut. Brauch ich totale sicherheit, und vor allem brauch ich/will ich einen arzt, möchte ich zuhause sein oder bei fragen tag und nacht erstmal nen ansprechpartner.

Ich denke, scheiße laufen kann es überall. Aber sich selbst sollte man kennen um zumindest einige faktoren, die unsicherheit schaffen zu beseitigen

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16. Juni 2015 um 14:42

Ambulante Geburt
Ich wäre auch lieber nach Hause gegangen. Die Wöchnerinnenstation war das genaue Gegenteil zum Kreißsaal: Der Vorhof zur Hölle sag ich mal:

30C und schlechte Luft, als Getränk nur Pfefferminztee (hemmt die Milchbildung), ich lag 3 Tage in nem blutigen Bett weil es keiner geregelt gekriegt hat mir 1. die Bettpfanne unfallfrei unterm Hintern wegzuziehen (hatte Kreißlaufprobleme aufgrund des Eisenmangels nach der Geburt) und dann 2. das Bett frisch zu beziehen. Nach einer Kanne um Wasser über die Vulva laufen zu lassen (Pipi machen brennt sonst anfangs) musste meine Mutter für mich fragen. Von sich aus kam da nix. Der versprochene Physiotherapeut kam nicht, Hilfe beim richtigen Anlegen/Stillen gabs nicht, hatte mich glücklicherweise selbst bei LLL informiert. Achja: Der Eisenmangel wurde auch nicht behandelt, hab auf eigene Faust Kräuterblut getrunken und mich nach 2 Tagen entnervt selbst entlassen.

Das nächste Mal halten mich keine zehn Pferde da, auch kein schwacher Kreislauf, im Zweifel verlass ich den Laden im Rollstuhl!

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3. Juli 2015 um 12:24

Danke
Wow vielen lieben Dank für das ausführliche Feedback!
Ich hab mittlerweile bereits die erste Klinik besichtigt und morgen geht's ins Geburtshaus. Das kenne ich zwar schon, weil meine Hebamme dort arbeitet - aber morgen ist eine offizielle infoveranstaltung zum Thema Geburt und dann ist mein Partner auch dabei.

Habe mich in der Zwischenzeit viel informiert und Infos und Bewertungen zu unseren Kliniken und dem Geburtshaus gesammelt - ich muss sagen mittlerweile tendiere ich doch eher zum Geburtshaus. Mein einziger Sorgen-Punkt war ja die Nachbetreuung und das direkt zu Hause sein, aber das wurde mittlerweile durch viele schlechte Klink-Erfahrungsberichte und fast ausschließlich gute zu-Hause-Erfahrungsberichte entkräftet. Morgen werde ich meine Hebamme nochmal ausquetschen, aber ich fühle mich dort bisher sehr wohl und kann mir auch auf jeden Fall vorstellen da zu entbinden und auch wieder nach Hause zu gehen - wenn es mir und dem kleinen gut geht, sollte da ja nichts gegen sprechen und zur Not sind sowohl Frauen- als auch Kinderklinik nur 50m entfernt

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3. Juli 2015 um 13:31

Verletzungen
Gut dass ihr das mit den Verletzungen ansprecht, das werde ich morgen mal fragen

Hier in der Klinik ist es sehr unwahrscheinlich, dass nur eine Geburt gleichzeitig stattfindet - die Klinik hat über 2000 Geburten im Jahr und somit im Schnitt 6 pro Tag, da kann es schonmal stressiger werden - daher kamen auch die schlechten Erfahrungen, die ich gehört habe - vor allem bei der Nachbetreuung haben sich die Frauen vernachlässigt gefühlt, weil die Hebammen oft mit den teilweise 40 Müttern auf der Station überfordert waren. Da habe ich glaube ich lieber die Ruhe im Geburtshaus und meine hebi danach zu Hause

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