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Nur negatives zum Kaiserschnitt?

23. November 2006 um 19:32 Letzte Antwort: 26. November 2006 um 21:20

Also ich werde mein Kind höchstwahrscheinlich auch per Kaiserschnitt zur Welt bringen, da es sich in der Beckenendlage befindet. Gibt es eigentlich nur schlimme Erfahrungen zum Kaiserschnitt? Da gibt es doch auch sanfte Methoden, oder? Ist ein Katheter zwangsweise? Ich würde mich über ein paar Antworten und positive Erfahrungen (wenn es solche gibt) sehr freuen. Ich bekomme nämlich immer mehr Angst.

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23. November 2006 um 19:55

Hallo!
Mein drittes Kind kam mit einem geplanten KS zur Welt.
Auch diese Geburt war für mich ein schönes Erlebnis.
Dadurch, dass der KS geplant war, gab es keine Hektik oder dergleichen.
Ich denke man kann einen geplanten KS auch nicht mit einem Not-KS vergleichen!
Es war immer jemand da, der sich um mich gekümmert hat, wenn mein Mann nicht dabei sein konnte.
Die Stimmung war sehr gelöst und die Athmosphäre war sehr angenehm, es wurde gelacht, und alle waren sehr nett!
Vor dem Katheder hatte ich ziemlichen Bammel, das habe ich vorher auch gesagt.
Aber da er erst nach der Spinalanästhesie gelegt wurde (die auch überhaupt nicht schlimm war), habe ich gar nichts davon mitbekommen.
Mir wurde auch nur ein Arm festgemacht, beim anderen konnte ich es mir aussuchen.
Mein Mann war an meiner Seite und ruck zuck war unsere Kleine Maus da.
Ich habe sie sofort gesehen, konnte sie anfassen und küssen.
Dann ist mein Mann mit der Kleinen und der Hebamme raus, zum vermessen etc.
Ich wurde dann noch "zugemacht" und danach wurde ich gleich in den Kreissaal geschoben, wo mein Mann mit der Kleinen schon wartete.
Sie wurde mir dann auf die Brust gelegt und auch sofort angelegt.
Die Schmerzen anschliessend liessen sich mit Schmerzmitteln gut ertragen und ich konnte am gleichen Tag das erste mal wieder aufstehen.
Ich wurde am 4. Tag nach der OP wieder entlassen.
Meine Kleine hatte die besten Werte von meinen Kindern, allerdings hatte sie eine leichte Gelbsucht.
Ich hatte auch nicht das Gefühl das Geburtserlebnis verpasst zu haben.
Aber ich habe auch meine ersten beiden Kinder spontan entbunden, ich weiss nicht, wie es ist, wenn es das erste Kind ist.
Natürlich ist ein KS kein Spaziergang und man sollte auch nicht vergessen, dass es sich um eine Bauch-OP handelt!
Aber es muss nicht unbedingt so schlimm ablaufen, wie es manchmal beschrieben wird.
Vielleicht hatte ich einfach Glück, vielleicht hat auch die positive Einstellung mit der ich an den KS herangegangen bin etwas dazu beigetragen.
Ich wünsche dir alles Gute für deine Geburt und dass der KS so gut verläuft wie bei mir!

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24. November 2006 um 15:50

Denk einfach positiv
Hi,
ich bin zwar noch in der 27. SSW aber denke daß ich mich auch für einen KS entscheiden werde (höchstwahrscheinlich). So wie ich mich informiert habe, ist es überhaupt nicht schlimm. Natürlich wenn man ein Jammerlappen ist, erlebt man die Hölle.
Eine Freundin, die sich auch für einen Wunsch-KS entschieden hatte, erzählt nur positives. Ok, es ist kein Zuckerschlecken, wo man sagen kann, es war super, aber sie meinte auch es war ok und sie war glücklich und konnte sich nicht beschweren. Sie war auch gleich nach paar Std. nach der OP auf den Beinen und spazierten durch die KH-Gänge. Klar wenn man daheim ist, kann man nicht viel machen, aber mal ehrlich, willst du dich um den Krümel kümmern oder Großputz veranstalten, man sollte sich eh ausruhen und die Hausarbeit mal ruhen lassen. Glaub mir, du wirst von dem Nachtsaufstehen schon geschafft sein, daß du jede freie min. fürs ausruhen nutzen wirst.
Und eins, laß dir einen sanften KS machen, da wird nicht viel geschnitten und soll schneller heilen.
Also wenn man alles positiv sieht wieso soll es schlimm sein.
Ich hatte z.B. auch Angst vor der Spritze in Rücken PDA und Katheter aber wenn man die gar nicht spürt, bin ich nun auch sehr erleichtert.

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24. November 2006 um 16:45

Hallo!
Meine zwei waren auch BEL.Meine Tochter habe ich spontan entbunden,mein Sohn war dann ein Kaiserschnitt.Der Katheter wird erst gelegt wenn Du eh nix mehr merkst,also das brauch Dir keine Sorgen machen.Ich hatte Wahnsinnige Angst vor einem KS,dewegen wollte ich es erst mal so versuchen.In nachhinein habe ich mich geärgert das ich nicht gleich zu gestimmt habe.Da hätte ich mir einiges ersparen können.Ich fand es nicht schlimm.Wie weit bist Du denn?Vielleicht dreht sich deine Maus ja noch.Alles Gute Margit

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25. November 2006 um 18:42

Nichts Negatives!...
...Wie Du auch in meinen bisherigen Beiträgen nachlesen kannst.

Ich hatte einen Not-Kaiserschnitt und kann trotzdem zum KS nichts negatives berichten. Ich hatte hinterher fast gar keine Schmerzen. Bin 12 AStunden später wieder über die Flure zu meiner Tochter "gehumpelt". Natürlich zog es ordentlich an der Naht (vor allem wenn ich aus dem Bett aufstehen wollte), aber das empfindet eh jede Frau anders. Habe mich dann nach 6 Tagen entlassen, und dank sich-auflösenden-Fäden musste ich auch nicht zum "Ziehen". Auch zu Hause hatte ich dann keine Probleme mehr mit der Narbe oder Schmerzen.
Ich habe aber auch Frauen kennengelernt bei denen es anders verlief. Es kommt halt auch sehr stark auf das persönliche Empfinden und das ganze "Drumherum" an.

Am besten holst Du dir in der Klinik, in der Du entbinden möchtest, einen Termin beim Chefarzt. Mit dem kannst Du alles besprechen. Erkundige Dich, welcher KS an der Klinik durchgeführt wird (in den meisten Fällen ist es der sanfte KS sonst bestehe einfach darauf!). Frag auch, wie es mit den Schmerzmitteln nach der OP gehandhabt wird. Lass Dir nicht erzählen, dass es keine gibt wenn Du stillen möchtest. Das ist quatsch (konnte man aber schon öfter lesen)! Es gibt trotzdem welche! Stell dort jede Frage, die Dir einfällt. Es gibt keine blöden oder peinlichen Fragen! Auch die Hebammen in den Klniken sind meistens gerne Bereit noch Fragen zum Ablauf zu beantworten (soweit sie können). Denk dran: tausende von Frauen haben jedes Jahr einen geplanten oder nicht geplanten KS oder vielleicht einen Not-KS.

Ich hatte auch Angst als ich in die Klinik musste. Aber ich bin am frühen Abend im KH angekomme, habe dann mehere Stunden am CTG gelegen und dann hieß es von einer auf die andere Sekunde, dass ich in 30 Minuten im OP sein würde. Das war um 00:00. Um 00:30 war ich im OP und um 01:04 war meine Tochter geboren.
Du hast die Möglichkeit, Dich mit der Sache auseinander zu setzten und dich bei einem Gespräch mit dem Arzt ausführlich zu informieren. Du "musst" einfach versuchen Dich mit dem Gedanken "anzufreunden", dass es wahrscheinlich so kommen wird, aber nicht muss. Vielleicht dreht sich ja Dein Bauchbewohner auch noch mal!

Im Nachhineien kann ich Dir sagen, dass Du keine Angst haben brauchst. Und lass Dir bitte auch keine durch irgendwelche Horrorgeschichten machen. Negative Erfahrungen gibt es weißgott auch bei Spontangeburten!!! Nur wird das nie so auseinander gepflückt wie die KS-Geschichten! Jede Frau muss ihre eigenen Erfahrungen machen und macht sie auch. Und wenn Du dein kleines Würmchen erstmal im Arm hältst, sind dir alle Schmerzen eh egal. Und wenn Du doch welche hast, dann nimmst Du sie auch in Kauf, denn Du weißt ja wofür!

Ich drück Dir ganz fest die Daumen!

LG Tina

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25. November 2006 um 19:05
In Antwort auf lynna_12901112

Nichts Negatives!...
...Wie Du auch in meinen bisherigen Beiträgen nachlesen kannst.

Ich hatte einen Not-Kaiserschnitt und kann trotzdem zum KS nichts negatives berichten. Ich hatte hinterher fast gar keine Schmerzen. Bin 12 AStunden später wieder über die Flure zu meiner Tochter "gehumpelt". Natürlich zog es ordentlich an der Naht (vor allem wenn ich aus dem Bett aufstehen wollte), aber das empfindet eh jede Frau anders. Habe mich dann nach 6 Tagen entlassen, und dank sich-auflösenden-Fäden musste ich auch nicht zum "Ziehen". Auch zu Hause hatte ich dann keine Probleme mehr mit der Narbe oder Schmerzen.
Ich habe aber auch Frauen kennengelernt bei denen es anders verlief. Es kommt halt auch sehr stark auf das persönliche Empfinden und das ganze "Drumherum" an.

Am besten holst Du dir in der Klinik, in der Du entbinden möchtest, einen Termin beim Chefarzt. Mit dem kannst Du alles besprechen. Erkundige Dich, welcher KS an der Klinik durchgeführt wird (in den meisten Fällen ist es der sanfte KS sonst bestehe einfach darauf!). Frag auch, wie es mit den Schmerzmitteln nach der OP gehandhabt wird. Lass Dir nicht erzählen, dass es keine gibt wenn Du stillen möchtest. Das ist quatsch (konnte man aber schon öfter lesen)! Es gibt trotzdem welche! Stell dort jede Frage, die Dir einfällt. Es gibt keine blöden oder peinlichen Fragen! Auch die Hebammen in den Klniken sind meistens gerne Bereit noch Fragen zum Ablauf zu beantworten (soweit sie können). Denk dran: tausende von Frauen haben jedes Jahr einen geplanten oder nicht geplanten KS oder vielleicht einen Not-KS.

Ich hatte auch Angst als ich in die Klinik musste. Aber ich bin am frühen Abend im KH angekomme, habe dann mehere Stunden am CTG gelegen und dann hieß es von einer auf die andere Sekunde, dass ich in 30 Minuten im OP sein würde. Das war um 00:00. Um 00:30 war ich im OP und um 01:04 war meine Tochter geboren.
Du hast die Möglichkeit, Dich mit der Sache auseinander zu setzten und dich bei einem Gespräch mit dem Arzt ausführlich zu informieren. Du "musst" einfach versuchen Dich mit dem Gedanken "anzufreunden", dass es wahrscheinlich so kommen wird, aber nicht muss. Vielleicht dreht sich ja Dein Bauchbewohner auch noch mal!

Im Nachhineien kann ich Dir sagen, dass Du keine Angst haben brauchst. Und lass Dir bitte auch keine durch irgendwelche Horrorgeschichten machen. Negative Erfahrungen gibt es weißgott auch bei Spontangeburten!!! Nur wird das nie so auseinander gepflückt wie die KS-Geschichten! Jede Frau muss ihre eigenen Erfahrungen machen und macht sie auch. Und wenn Du dein kleines Würmchen erstmal im Arm hältst, sind dir alle Schmerzen eh egal. Und wenn Du doch welche hast, dann nimmst Du sie auch in Kauf, denn Du weißt ja wofür!

Ich drück Dir ganz fest die Daumen!

LG Tina

Endlich eine Tolle Tina
super daß es auch noch so positive Menschen wie dich gibt Tina. Du hast vollkommen Recht und deine Einstellung ist super.
Ich verstehe auch nicht die anderen die immer so Horrorgeschichten draus machen und einem die Entscheidung oder auch nicht nur weil sie anders über eine Sache denken, die Hölle draus machen.
Super 1000x für deinen Beitrag
Mir hast du auch schon gleich 1000x weitergeholfen

LG Roj

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25. November 2006 um 19:44
In Antwort auf chance_12870311

Hallo!
Mein drittes Kind kam mit einem geplanten KS zur Welt.
Auch diese Geburt war für mich ein schönes Erlebnis.
Dadurch, dass der KS geplant war, gab es keine Hektik oder dergleichen.
Ich denke man kann einen geplanten KS auch nicht mit einem Not-KS vergleichen!
Es war immer jemand da, der sich um mich gekümmert hat, wenn mein Mann nicht dabei sein konnte.
Die Stimmung war sehr gelöst und die Athmosphäre war sehr angenehm, es wurde gelacht, und alle waren sehr nett!
Vor dem Katheder hatte ich ziemlichen Bammel, das habe ich vorher auch gesagt.
Aber da er erst nach der Spinalanästhesie gelegt wurde (die auch überhaupt nicht schlimm war), habe ich gar nichts davon mitbekommen.
Mir wurde auch nur ein Arm festgemacht, beim anderen konnte ich es mir aussuchen.
Mein Mann war an meiner Seite und ruck zuck war unsere Kleine Maus da.
Ich habe sie sofort gesehen, konnte sie anfassen und küssen.
Dann ist mein Mann mit der Kleinen und der Hebamme raus, zum vermessen etc.
Ich wurde dann noch "zugemacht" und danach wurde ich gleich in den Kreissaal geschoben, wo mein Mann mit der Kleinen schon wartete.
Sie wurde mir dann auf die Brust gelegt und auch sofort angelegt.
Die Schmerzen anschliessend liessen sich mit Schmerzmitteln gut ertragen und ich konnte am gleichen Tag das erste mal wieder aufstehen.
Ich wurde am 4. Tag nach der OP wieder entlassen.
Meine Kleine hatte die besten Werte von meinen Kindern, allerdings hatte sie eine leichte Gelbsucht.
Ich hatte auch nicht das Gefühl das Geburtserlebnis verpasst zu haben.
Aber ich habe auch meine ersten beiden Kinder spontan entbunden, ich weiss nicht, wie es ist, wenn es das erste Kind ist.
Natürlich ist ein KS kein Spaziergang und man sollte auch nicht vergessen, dass es sich um eine Bauch-OP handelt!
Aber es muss nicht unbedingt so schlimm ablaufen, wie es manchmal beschrieben wird.
Vielleicht hatte ich einfach Glück, vielleicht hat auch die positive Einstellung mit der ich an den KS herangegangen bin etwas dazu beigetragen.
Ich wünsche dir alles Gute für deine Geburt und dass der KS so gut verläuft wie bei mir!

Vielen Dank
Vielen Dank für eure tollen Beiträge, endlich einmal etwas Mutmachendes.

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26. November 2006 um 21:20

Man muss immer positiv denken
Mein Wunsch war immer eine normale Geburt,aber es sollte leider nicht so sein. Ich hatte einen Notkaiserschnitt und einen geplanten Kaiserschnitt. Nach dem ersten habe ich gesagt nie wieder. Lag vorher 5 Stunden in eingeleiteten Wehen.Der geplante Kaiserschnitt verlief reibungslos. Beim 2en KS hatte ich keinen Katheter. Aber das ist auch nicht so unangenehm. Ich finde da gibt es schlimmeres .Man muss sich immer vor Augen halten das dies eine Op ist und kein Spaziergang. Ich kann die Frauen nicht verstehen die normale Vorrausetzungen haben für eine Geburt haben und sich dann für einen KS entscheiden.Die Geburtsphase ist wichtig für das Kind. Ich musste mit meinem 2en Kind zur Ergotherapie und da habe ich feststellt ,das da ganz viele Kinder in Behandlung waren die durch einen KS auf die Welt gekommen sind. Schau dich nach einer guten Hebamme um,die kann dir gute Ratschläge geben.Ich hatte eine super Habamme die hat mein Leben gerettet.Ich hätte ganz schlechte Karten gehabt würde es den KS nicht geben,Den meine beiden Jungs hätte ich nicht normal gebären können. Ich wünsche dir alles Gute und ein gesundes Kindle. LG B

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