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Nur ein Hoden - Fruchtbarkeit?

6. November 2008 um 21:39

Hallo ihr Lieben.

mich beschäftigt ein ganz bestimmtes Thema. Mein Mann und ich "üben" seit Mai schwanger zu werden. Bisher hat es noch nicht geklappt. Laut meiner Frauenärztin ist bei mir soweit alles in Ordnung. Man macht sich ja schon so Gedanken, woran es liegen könnte. Wenn nicht an mir, dann an meinem Partner?
Mein Mann hat nämlich nur einen Hoden, weil der andere operativ entfernt wurde als er ein Kind war, da dieser nicht nach unten gerutscht ist. Das war so in seinem 6.-8. Lebensjahr, so genau kann er sich nicht erinnern. Ich mach mir, seitdem wir schon ein halbes jahr lang erfolglos versuchen schwanger zu werden, dass er in seiner Fruchtbarkeit eingeschränkt ist. Im internet hab ich nur berichte gefunden, wenn beide Hoden nicht von allein nach unten gerutscht sind und dass da die spermienproduktion drunter leidet, da der hoden zu lang in der wärme des körpers war. sonst liegt er ja kälter, körperferner. Ich weiss, wir könnten einfach nen termin beim urologen machen. aber so einfach ist das nicht. er sagt zwar ann gehte ich halt hin und lass mich untersuchen. wir haben schon oft drüber geredet und er sieht wie unzufrieden ich bin, weil es wieder nicht geklappt hat. aber ich hab auch irgendwo angst vor einen negativen ergebniss beim urologen. ich habe mir immer kinder gewünscht. ich glaub ich könnte nicht damit leben keine von ihm, den mann den ich liebe, bekommen zu können. auf der anderen seite probiert man es halt doch monat für monat wieder und hofft, dass es doch geklappt hat und man sich unnötig drüber gedanken gemacht hat.

Kennt das jemand von euch? Hat jemand ne idee wie das mit der Fruchtbarkeit beim Mann ist, wenn nur ein Hoden vorhanden ist? Kann nicht einer auch viele aktive Spermien produzieren?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Daaaaaaaaaaanke schonmal

LG, Jule

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10. November 2008 um 21:50

Alles halb so wild...
Liebe Jule!
Wenn die damals nur den einen Hoden entfernt haben, dann war der andere auch in Ordnung. Wenn Du bedenkst, dass es um mehrere Millionen Spermien geht, und nun sind es halt nur noch halb so viele, das ist immer noch genug. Ein Ex von mir hatte durch Hodenkrebs einen verloren, und damals hieß es, dass der andere Hoden das Ganze komplett kompensieren kann.
Er hat wohl Angst vor einer Diagnose. Einige Männer scheuen sich ja auch vor dem Arzt, weil sie damit ja eingestehen, dass irgendwas nicht in Ordnung ist. Du solltest versuchen, keinen Druck auszuüben, er kann ja nichts dafür!!!
Passt bloß auf, dass kein Krampf aus der Sache wird, dass sich nur noch alles darum dreht... Lustkiller pur!

Vielleicht braucht ihr wirklich ein bisschen Hilfe, also dass sie die Spermien direkt einspritzen oder so...na und? Aber lass es ruhig angehen! Fünf Monate sind garnichts!

lg,
Nici

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