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Nur AU zu klein Jetzt invasive Methoden?

3. August 2010 um 21:28

Hallo,

bin seit 3Wochen im KH wg Vorwehen, GMH-Verkürzung.
Dazu kommen sehr eingeengte CTGs, Doppler ist soweit in Ordnung.

War gestern bei 30+3 beim Organ-Ultraschall, egtl zu meiner Beruhigung , die von einer anderen Abteilung im KH durchgeführt wurde.

Soweit ist alles in Ordnung, Baby ist noch in der Norm, 11.Perz., aber gut
Der Bauch ist untere Norm, der Rest mittlere bis obere Norm.

Im Bericht steht, dass invasive Untersuchungen nötig wären, um Chromosomenstörungen auszuschließen. Und diese Abteilung (Pränataldiagnostik) tendiert schon eher zu diesen Untersuchungen, auch um sich nach der Geburt auf besondere Behandlungen einstellen zu können usw.

Meine Abteilung hingegen geht nach dem Beoachten-Prinzip, aber findet einfach keine Begründung, wieso mein Baby so leicht ist (anscheinend eben zu leicht, nach Größe gehen sie hier nicht).

Irgendwie habe ich Angst, direkt nach invasiven Untersuchungen zu fragen.. und meine Abteilung schneidet dieses Thema von sich aus nicht an!
Habe schon nach weiteren Untersuchungen gefragt, aber der Plan ist eben alle 10Tage Wachstumskontrolle, alle 3Tage Doppler-Us, alle 7Tage Cervix-Messung, 3xtäglich CTG.


Was kann der zu kleine AU bedeuten?
Ich weiß, Vermutungen sind bescheuert, aber die Gedanken so ins Leere lenken bringt ja auch nicht viel..
- Kann es an einer schlechten Versorgung liegen? Aber mit den Organen war im Us soweit alles in Ordnung und dann müssten die Doppler doch schlecht sein, oder? Bisher war nur ein Doppler etwas schlechter, die anderen waren alle in Ordnung!
- Kann ein zu kleiner AU auch einfach ein zu kleiner AU sein und fertig?
- Hat das Auswirkungen auf die Organe, insbesondere den Darm?
- Und ja natürlich, wie jeder Mutter wohl, habe ich Angst vor Chromosomenschäden! Aber da denke ich doch positiv genug, ich bin 22Jahre jung, in meiner Familie gibt es da egtl keine möglichen Vererbungen, in der Familie meines Mannes auch nicht, NFM + Blutwerte waren ok..

Ich weiß, das kann mir niemand beantworten, aber ich überlege echt, wie ich weiter vorgehen soll..
Invasive Methoden für die Klarheit?
Oder einfach hoffen, dass alles in Ordnung ist?


Ich weiß auch nicht, inwieweit ich vllt überreagiere.. aber im KH fühlt man sich halt auch einach krank.
Naja, vllt hat ja jemand Erfahrung mit dieser Kombi: Normwerte+zu kleiner AU?


Ach, ich weiß auch nicht.. musste mir das alles auch einfach mal von der Seele schreiben
Die ganze Situation ist eh mistig und dazu noch im KH, das machts natürlich von der Psyche her nicht besser..

Danke fürs Zuhören
Lg,
Duty mit meinem kleinen Mädel 30+4

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3. August 2010 um 22:21

Hallo
Wieviel zu "klein" ist der AU denn? Und wie oft wurde der gemessen? Einmal? Vielleicht auch nur ein Messfehler. Ist er jedesmal zu klein, keine Ahnung. Vielleicht einfach ein schlankes Kind. Kann natürlich evtl. auch auf igendwas hinweisen, aber da müsstest Du mal die Spezialisten im KH fragen.
Invasive Methode heißt doch denke ich Fruchtwasseruntersuchung, oder? Immer verbunden mit einem Fehgeburtsrisiko. was Du Dich fragen solltest, ist, was machst Du, wenn wirklich eine Chromosomenstörung vorliegt. Spätabtreibung? Von Deinem Text her denke ich eher nicht, oder? Also was nützt es dann, wenn Du es jetzt schon weißt.
Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Aber das weißt Du sicher selber.
Ich persönlich gebe nicht allzuviel auf diese Us-Messungen und würde mich davon nicht allzu verrückt machen lassen, wobei im Hinterkopf ist es natürlich immer vorhanden.

Ich drück Dir mal ganz doll die Daumen, dass alles in Ordnung ist und Du in ein paar Wochen ein gesundes Kind im Arm hälst.

LG
Morgaine

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7. August 2010 um 17:03
In Antwort auf morgaine47

Hallo
Wieviel zu "klein" ist der AU denn? Und wie oft wurde der gemessen? Einmal? Vielleicht auch nur ein Messfehler. Ist er jedesmal zu klein, keine Ahnung. Vielleicht einfach ein schlankes Kind. Kann natürlich evtl. auch auf igendwas hinweisen, aber da müsstest Du mal die Spezialisten im KH fragen.
Invasive Methode heißt doch denke ich Fruchtwasseruntersuchung, oder? Immer verbunden mit einem Fehgeburtsrisiko. was Du Dich fragen solltest, ist, was machst Du, wenn wirklich eine Chromosomenstörung vorliegt. Spätabtreibung? Von Deinem Text her denke ich eher nicht, oder? Also was nützt es dann, wenn Du es jetzt schon weißt.
Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Aber das weißt Du sicher selber.
Ich persönlich gebe nicht allzuviel auf diese Us-Messungen und würde mich davon nicht allzu verrückt machen lassen, wobei im Hinterkopf ist es natürlich immer vorhanden.

Ich drück Dir mal ganz doll die Daumen, dass alles in Ordnung ist und Du in ein paar Wochen ein gesundes Kind im Arm hälst.

LG
Morgaine

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Hallo,

nein, wurde öfter gemessen!
Bin seit 4Wochen im KH und alle 10 Tage wird das Baby gemessen.
Die letzten Werte waren ca.
KU 29cm
AU 22cm
Gewicht 1420g
31.Ssw

Zierlich und schlank, das sagen die Ärzte auch, aber dann würde nicht nur der AU zu klein sein.
Soviel Bauchfett haben die Babys ja noch nicht angesetzt, oder?

Wiie gesagt, meine behandelnde Abteilung meint immer nur 'beobachten'.
Zumindest kann bei mir eine Entzündung o.ä. ausgeschlossen werden, Versorgung ist auch in Ordnung..

Ja,Fruchtwasseruntersuchung zB. Nein, eine Spätabtreibung käme für mich nicht in Frage.
Mir geht es eher um eine Erklärung.

Die Kleine nimmt pro Woche ca. 100g zu, und sei somit auch kein Schnell-Wachser, hieß es..

Ich gebe vorallem nicht so viel auf die Gewichtsschätzungen.
Aber der AU ist eben im Verhältnis konstant zu klein..

Lg,
Duty mit Babymädel 32.Ssw

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7. August 2010 um 17:19

Huhu duty,
Ohjemine... du ärmste, immernoch im Krankenhaus. Lass dich mal ganz lieb drücken !
Also bei mir gibt es haargenau das gleiche Problem. Es war laut US und FD immer alles i.O - bis die Ärzte dann ab der 25. SSW langsam stutzig wurden. Für die Woche in der ich mich befand war der AU und aber auch der ATD Durchmesser plötzlich zu klein und hing über eine Woche zurück. Das 3. große Screening dann ergab, dass die Werte inzwischen über zwei Wochen zurückliegen. Es wurde Dopller gemacht, mehrmals, aber nichts auffälliges gefunden. Die FW-Menge war mal mehr, mal weniger gut vorhanden. Warum auch immer. Man schob alles auf ein kleines, zierliches Kind. Aber ich habe weder geraucht noch mich nur von Fastfood ernährt, also wirklich auf alles geachtet bisher... der KU entspricht übrigens der oberen Norm... kA wieso, können uns das nur so erklären, dass Dennis (mein Freund) auch einen großen Kopf hatte, auch schon als Baby (lag über dem Durchschnitt )
Naja, jetzt muss ich halt auch engmaschiger kontrolliert werden. Habe das gleiche Problem wie du ja schonmal angesprochen. Jeder Arzt sagt einem das gleiche, aber keiner hat konkrete Antworten, alle fragen sich selbst warum das so is. Na toll, so bleibt viel freiraum um sich selbst schön verrückt zu machen...
Warst du bei der FD? War da alles in Ordnung bei deiner kleinen?
Wie groß ist sie denn im Moment? Was mich immer so stark wunderte, Aaron lag von der Größe her immer im normalen Bereich, also von der Körperlänge. Gewicht und AU liegen aber zurück.

LG
Sarah (31+5)

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10. August 2010 um 10:37

-
Naja, laut Arzt bekomme ich, danach schaut es zumindest momentan aus, ein SGA-Kind.
Was mich an der ganzen Sache beschäftigt: laut dieser Diagnose sind Kinder halt nicht einfach so zu klein, sondern es gibt dafür Gründe.
Entweder liegen diese bei der Mutter (Drogenkonsum etc), oder bei der Plazenta (Unterversorgung des Babys aufgrund der Plazentastruktur usw), oder eben beim Baby selber (Entzündungen durch Toxo usw, Chromosomenfehler).

Ich hoffe einfach, dass meine Maus halt zu den gesunden Kindern gehört, die die untere Kurve der Norm bestimmen.
Schließlich habe ich in der Ss nicht gesündigt, nur davor eben geraucht, Infektionen werden auch ausgeschlossen..

Das macht mich alles wahnsinnig
Klar, ich kann nur abwarten. Aber Sorgen macht man sich natürlich trotzdem.

Hat jemand von euch vllt die Dagnose SGA-Kind erhalten?
Woran lag das? Hat sich danach vllt auch alles wieder eingependelt?

Lg,
Duty mit Bauchmaus
32.Ssw

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10. August 2010 um 10:40
In Antwort auf dutykillah

-
Naja, laut Arzt bekomme ich, danach schaut es zumindest momentan aus, ein SGA-Kind.
Was mich an der ganzen Sache beschäftigt: laut dieser Diagnose sind Kinder halt nicht einfach so zu klein, sondern es gibt dafür Gründe.
Entweder liegen diese bei der Mutter (Drogenkonsum etc), oder bei der Plazenta (Unterversorgung des Babys aufgrund der Plazentastruktur usw), oder eben beim Baby selber (Entzündungen durch Toxo usw, Chromosomenfehler).

Ich hoffe einfach, dass meine Maus halt zu den gesunden Kindern gehört, die die untere Kurve der Norm bestimmen.
Schließlich habe ich in der Ss nicht gesündigt, nur davor eben geraucht, Infektionen werden auch ausgeschlossen..

Das macht mich alles wahnsinnig
Klar, ich kann nur abwarten. Aber Sorgen macht man sich natürlich trotzdem.

Hat jemand von euch vllt die Dagnose SGA-Kind erhalten?
Woran lag das? Hat sich danach vllt auch alles wieder eingependelt?

Lg,
Duty mit Bauchmaus
32.Ssw

Achso..
..SGA steht für small for gestational age, also zu klein und/oder zu leicht für das Reifealter.

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10. August 2010 um 20:22


Ich schieb noch mal..

Vllt weiß ja noch jemand was, evtl auch im Bezug zu SAG.

Lg

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