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Nierenstau beim Baby

25. Juli 2007 um 17:20

Hallo an alle,

ich war heute zur Feindiagnostik. Dabei wurde bei meinem Krümel ein beidseitiger Nierenstau (5mm) festgestellt. Die FÄ legte mir Nahe eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen um mögliche genetische Defekte auszuschließen. Alle anderen Werte die auf Trisomie 21 schließen könnten, waren unauffällig. Macht so eine Fruchtwasseruntersuchung in diesem Fall einen Sinn? Muß ich mir wegen dem Nierenstau Sorgen machen?
LG
Doreen + Krümel 20 +5

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26. Juli 2007 um 14:07

Nierenstau
Hi,

also bei meinem Baby wurde vor drei Wochen auch ein kleiner Nierenstau gefunden. Habe mich auch erst recht verunsichert gefühlt, aber ich wurde von den Ärzten recht gut beruhigt denn es scheint wohl wirklich öfters vorzukommen und solange das Kind genügend Fruchtwasser hat, die Blase funktioniert und der Stau nicht größer als 1cm wird meinten die Ärzte sollte man sich nicht groß verunsichern und dann muss man ja noch sehen wie viel Restgewebe nicht gestaut ist.
Oft lösen sich die Staus wohl auch nachdem das Kind auf der Welt ist und alle organe richtig arbeiten müssen.
Bei mir weil ich nun 27 ssw bin wurde nicht noch eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht, weil ansonsten alles normal ist. Muss nur öfter zu Arzt damit der Stau im Auge behalten wird und im Mutterpass wurde eingetragen dass der Kinderarzt direkt nach der Geburt nachschaut.

Hoffe ich konnte dich ein wenig beruhigen, aber ich mach mir auch noch immer Gedanken und das wird wohl immer so bleiben. Wir werden ja Mütter und wollen dass es unseren kleinen gut geht

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26. Juli 2007 um 15:07

Ich war
gestern im Krankenhaus, hab selbst einen Nierenstau auf der rechten Seite 3. Grades und mein kleiner Mann inside auf der linken seite 9mm.
Hab im Netz das gefunden:

1.bei einem Nierenstau handelt es sich meistens um eine Enge im Bereich des Harnleiters, die erfahrungsgemäß nur zeitweilig und einseitig da ist. Dieses kann zu einem Harnaufstau (Nierenbeckenerweiterung) führen. Häufiger tritt dies bei Jungen auf und verschwindet in den allermeisten Fällen von selbst. Es erfolgt hier deshalb zunächst eine Verlaufskontrolle im Ultraschall während der Schwangerschaft und für die Zeit nach der Geburt ist es wichtig, den Kinderarzt darauf hinweisen, sodass eine Kontrolle per Ultraschall erfolgen kann.


2. dieser Befund kann auch mal ein Softmarker für eine genetische Störung sein. BEvor hier aber voreilig eine Amniozentese veranlasst wird - was nur selten bei auch anderen Hinweiszeichen notwendig ist - sollte der Befund durch einen entsprechend kompetenten Untersucher in einem Zentrum für Pränataldiagnostik beurteilt werden.


Wenn du dir vielleicht einfach eine zweite Meinung einholst?

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