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Neugeborene mit uns im Zimmer oder eigenes Zimmer?

1. Juli 2010 um 13:00

Liebe Alle,

die Frage habe ich eigentlich schon oben gestellt.
Wo soll das Bany am Anfang schlafen? Bei uns (ich+Mann) oder in dem eigenen Zimmer? Wie soll ich auf ihn aufpassen, wenn er im amderen Zimmer ist?
Und wenn er bei uns ist... dann macht mein Mann alles mit, oder?
Der Hintergrund für die Frage: ich wollte eine ganze Kinderzimmeraustattung bestellen (Bette, Kommode, Schrank) und mir ist aufgefallen, dass das in unserem Schlafzimmer gar niht passen würde. Nur im Kinderzimmer. Aber was bringt es mir, dass ich ein schönes Kinderzimmer habe, wenn das Baby bei uns schläft?? Oder doch nur den Bett bestellen?
Wie ist es besser?
Wie habt ihr es gemacht?
Ich würde mich über ein paar Vorschläge freuen (bitte auch kurz begründen " ist nicht gut im gleichen Zimmer, weil...")

Herzlichen dank und liebe Grüße
Konstanzcity

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1. Juli 2010 um 13:12

Es wird empfohlen
das Baby im ersten Lebensjahr im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen.
SIDS Prävention und so.

Mein Sohn schläft sogar in meinem Bett

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1. Juli 2010 um 13:18

...
Ich würde das Würmchen zu mir nehmen wenn ich dich wäre . Hab ich auch gemacht . Mein kleiner ist jz fast 5 Monate aber irgenwie hätte ich auch ein schlechtes Gewissen wenn ich so n kleinen Spatz schon in ein extra Zimmer legen würde . Mit 1 Jahr find ich das dann ok , schon allein auch wegen dem Kindstot !

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1. Juli 2010 um 13:20


das ist überholt.
Die Bewegungen/Atemgeräusche der Mutter halten das Kind davon ab "zu tief" zu schlafen.

Klar muss man auf gewisse Dinge achtem aber wir fahren super damit.

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1. Juli 2010 um 13:28

Mit im Zimmer
Hallo,

also ich fand es sehr praktisch und angenehm das Baby mit im Zimmer zu haben. So sind die Wege kurz, man hört das Kind gleich (am Anfang, wenn man sich noch unsicher ist, fand ich das praktisch). Unser Bett hatte Rollen, so dass man es direkt neben das eigene Bett schieben konnte.

Erst hatten wir auch kein extra Kinderzimmer, sondern das Baby immer dort wo wir auch waren. In den ersten 1-2 Jahren spielen die Kinder eigentlich meistens dort wo man selber auch ist. Und wenn man nicht im Kinderzimmer sitzen will, sind sie eben dort in der Wohnung wo man auch ist.

Das Kinderzimmer haben wir dann nach und nach eingerichtet. Der Wickeltisch war so groß, das da am Anfang alle Kleidung und sonstige Sachen hinein gepasst haben. Wir haben keinen Schrank gebraucht.

Nach und nach zogen dann noch Sachen in unseren Kleiderschrank ein und irgendwann haben wir dann einen Schrank für Kinderkleidung gekauft, aber eben erst dann, wenn wir ihn gebraucht haben. Den Schrank werden wir auch länger haben als das Babybett.

Unser Sohn ist relativ spät in sein Zimmer eingezogen. Das war zwar bald eingerichtet, aber sein Kleinkinderbett stand eben noch bei uns (Eigentlich dachten wir, wir ziehen ihn spätestens mit einem Jahr aus, aber irgendwie hat es sich nicht ergeben ).

Erst als er ein richtiges großes Kinderbett bekommen hat, ist er dann mit 2,5 Jahren ausgezogen. Das war dann auch ein schöner Anreiz für ihn. Wir haben ihn nicht "abgeschoben", sondern er hat sich für sein Zimmer sein Bett aussuchen dürfen... und dann durfte er auch wie ein Großer in seinem eigenen Bett (ohne Gitter etc.) schlafen. Nach dem Aufbauen hat er sich auch sofort seine Bettdecke geschnappt, die Kuscheltiere gepackt und ist ausgezogen! Sein altes Kleinkinderbett hat er nie wieder eines Blickes gewürdigt...

Mach es einfach so, wie Du es gut findest. Ich würde mal mit Kind im Schlafzimmer anfangen und dann kann es ja irgendwann umziehen. Meinen Mann hat es übrigens nie gestört den Kleinen im Zimmer zu haben, aber wir haben uns das nächtliche Aufstehen auch bis auf das Stillen natürlich geteilt.

Grüße
Wasa




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1. Juli 2010 um 13:41

Zum thema sids....
habe mich mal schlau gemacht und das sind die wissenschaftlich belegten wichtigsten punkte:

Die mit Abstand wichtigste Maßnahme ist das Schlafen in Rückenlage. Auch die Seitenlage ist risikoreich, wenn ein Drehen in Bauchlage nicht zuverlässig verhindert wird. Sobald sich Ihr Kind allein dreht, müssen Sie es jedoch nicht mehr in Rückenlage zwingen.
Zusätzlich tragen zur Risikosenkung die Verwendung eines Schlafsackes statt eines Überbettes bei so kann der kindliche Kopf nicht unter die Decke rutschen. Verwenden sie eine eher harte Matratze und verzichten Sie auf Beiwerk wie Kopfpolster und Schaffell, am besten auch auf loses Flauschiges wie Nestchen, Spuckwindel, Kuscheltier in Kopfnähe.
Wichtig ist eine angemessene, nicht zu hohe Raumtemperatur im Schlafzimmer angemessen sind etwa 18 C. Stellen Sie das Bett nicht direkt neben der Heizung auf. Packen Sie Ihr Baby nicht zu warm ein und benutzen Sie keine Wärmflasche oder Heizdecke! Lüften Sie gut oder stellen Sie einen Ventilator auf einer amerikanische Studie zufolge ist das Risiko für einen plötzlichen Kindstod in Kinderzimmern mit Ventilator um 72 % niedriger als in Schlafräumen ohne Ventilator.
Das Schlafen im Elternschlafzimmer, aber nicht im elterlichen Bett (v.a. bei rauchenden Eltern) scheint das Risiko ebenfalls zu senken.
Zigarettenrauchen in der Schwangerschaft und im Haushalt des Kindes ist einer der größten Risikofaktoren, der zudem die Gefährlichkeit der anderer potenziert. Deshalb: Rauchfrei besonders in den Schlafräumen, am besten im ganzen Haus.
Ausschließliches Stillen mindestens bis zum 4. Lebensmonat fördern nicht nur die Gesundheit des Säuglings, sondern tragen auch zum Schutz vor dem Plötzlichen Kindstod bei. Auch Schnullern scheint einen positiven Effekt zu haben, vermutlich weil es die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn zu erhöht. Verzichten Sie allerdings auf eine Schnullerkette Ihr Kind könnte sich damit im Schlaf strangulieren.
Aktualisiert: 04.12.2009
Autor/Quelle: Dagmar Reiche



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1. Juli 2010 um 15:02

Beides
wir haben uns ueberlegt, ein komplettes Kinderzimmer mit Bett, Wickelkommode etc. einzurichten und uns zusaetzlich einen Stubenwagen zu besorgen, der dann in den ersten Wochen bei uns im Schlafzimmer steht. Mehr wuerde bei uns sowieso nicht reinpassen und ein eigenes Zimmer muss ja sowieso irgendwann sein.

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1. Juli 2010 um 15:04

Also
schwer die Kinder wieder aus dem Elternschlafzimmer rauszubekommen hat man es nur wenn sie schon älter sind.

Für Babys gilt das nicht.
Die Nähe ist sehr wichtig für kleine Babys und unsere Kleine wird die ersten Wochen bei uns im Beistellbett schlafen.

Nach ein paar Monaten wird die Maus dann umgesiedelt ins Kinderzimmer.

lg

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