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Nackenfaltenmessung und Triple Test

9. September 2009 um 13:49

Hallöle!
Wer von Euch hat die Untersuchung machen lassen und was kam bei euch raus?
Bei mir war die Messung der Nackenfalte bei 1:2000 Risiko und Bluttest allerdings 1:160, was im Endergebnis heisst, man hat ein Risiko von 1:650, ab 1:300 machen sie eine Fruchtwasseruntersuchung. oder raten dazu..
Was habt Ihr für Erfahrungen?
Mir sagte der Spezialist, es wäre keine Fruchtwasseruntersuchung notwendig... Bin aber dennoch nicht so beruhigt, da ja 1:650 nicht gerade ein kleiner Wert ist ..
Würd mich über Eure Erfahrungen freuen!

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9. September 2009 um 14:21

.
Hab morgen noch nen Termin bei meiner FÄ, da werd ich die nochmal ausquetschen..
Aber war ja bei DEM Spezialist der Stadt und dem vertraue ich schon!
Sicher bei der Messung war ich natürlich hocherfreut ein solches Ergebnis zu haben, aber sagt denn der Bluttest, der ja nun ganz genau ist nicht mehr aus??
Würde die FU echt gerne vermeiden...

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9. September 2009 um 14:48

Naja..
das wusste ich ja alles vorher...
Sicher würde ich die FU machen lassen, hätte mir der Spezialist dazu geraten!
Aber sein Ergebnis war 1:2000 und er sagte mir, das sei völlig i.O.!
Klar weiß man dann trotzdem nicht, ob man ein gesundes Kind bekommt, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering!
Hätte ja jetzt auch sein können, dass ein Gesamtergebnis von 1:100 rauskommt, dann wär die Sache klar gewesen!
Mache aber noch das Organscreening, dazu wurde mir geraten!
Ich kann ja mal berichte, was die Ärztin morgen dazu sagt!
LG

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9. September 2009 um 16:38

Ich wäre da vorsichtig...
Bei meiner besten Freundin hat der Arzt ohne Ihr Wissen einen Triple Test gemacht und ein Ergebnis von 1:80 rausbekommen und wollte dann auch eine FU machen. Sie war erstmal stinksauer, dass der FA einfach so einen Test gemacht hat ohne Ihr das zu sagen und hat dann gesagt, sie muss darüber nachdenken.

Sie hat dann recherchiert, dass diese Tests eben sehr ungenau und häufig auch einfach falsch sind. Darüber hinaus hat sie sich überlegt was denn die Kensequenzen einer FU wären und dass sie ohnehin nicht in der Lage wäre abzutreiben und hat es dann gelassen.

Was soll ich sagen, die Kleine ist inzwischen 10 Monate alt, kerngesund und putzmunter...

Ich glaube man darf diese Tests nicht überbewerten und vor allem sollte man sich wirklich im Klaren sein, das ein positives Ergebnis bei einer FU letztendlich bedeuten würde, dass man das Kind dann abtreibt. Wenn man das nicht will, kann man sich die FU eh sparen, denn das hohe Risiko einer Fehlgeburt ist dann völlig umsonst...

Ich habe mich genau deshalb von anfang an gegen alle Untersuchungen entschieden, die mir irgendwelche Warscheinlichkeiten in Sachen Behinderung angeben würden, obwohl mir die Ärzte aufgrund meines Alters dazu geraten haben...

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10. September 2009 um 16:07

War..
heute bei meiner FÄ und die sagte mir auch nochmal , dass 1:650 einem Risiko von einer unter 30-jährigen entspricht.. Also völlig i.O.
Das heisst aber nicht, dass es kein Down-Syndrom hat, das heisst es aber genauso bei einem Ergebnis von 1:10000, nur halt unwahrscheinlicher..
Ich soll das Orgenascreening machen, da kriegt man auch evtll. noch Hinweise, aber sie sagte, sie hätte auch schon ein Kind gehabt, da sah man trotz mehreren Spezialisten-Untersuchungen gar nichts und es hatte dann ein Down-Syndrom- also wer sicher gehen will kommt um eine FU nie herum..
Ich werde keine machen lassen, denn ich will keine Fehlgeburt riskieren und mein Bauchgefühl sagt mir eigentlich, dass alles i.O. ist...
Ich hoffe, ich habe Recht damit!

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10. September 2009 um 20:35

Guten Abend!
Ich habe weder in meiner ersten, noch in meiner jetzigen Schwangerschaft eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen, weil das Ergebnis für mich keinerlei Konsequenz gehabt hätte.

Nie würde ich jemanden verurteilen, der ein behindertes Kind nicht haben möchte. Das steht niemandem zu, der dieses Leben nicht leben müsste. Ich bin nur der Meinung, man sollte sich zuerst Gedanken darüber machen, was man aus einem "schlechten" Ergebnis für einen Schluss ziehen würde. Wenn man ein behindertes Kind abtreiben würde, ist solch eine Untersuchung sicherlich sinnvoll. Sollte man sich aber trotzdem für dieses Baby entscheiden, steht zur Frage, ob man sich den Rest der Schwangerschaft so beschwerlich machen soll... Wie das weitere Leben mit so einem Baby aussieht, weiß man vorher sowieso nicht...

LG!

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10. September 2009 um 20:50

Ich finde
man kann sich da auch zuuu verrückt machen lassen. 1:650 ist doch gut und wenn es das normale Risiko von unter 30jährigen ist, warum noch mehr Untersuchungen machen lassen? Nur damit es dann evtl. eine Chance von 1:695 oder so gibt? Die durchschnittliche Häufigkeit von Trisomie 21 liegt bei 1:500 bis hin zu 1:800. Dein Wert liegt also genau in der Mitte. Oder du kannst dich verrückt machen lassen... das wäre es aber nicht wert, oder?

LG Line

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10. September 2009 um 23:12


Hallo,
ich würde bei dem Wert eine FWU machen.
Aber das ist deine Entscheidung, daher ist es schwierig hierzu andere zu befragen.
Ich hab in meiner 1. Schwangerschaft nur die Nackenfaltenmessung gemacht, es war nichts auffälliges und ich hab eine gesunde Tochter bekommen.
Bin gerade wieder schwanger und hab diesmal gleich die FWU gemacht. Da mir diese Nackenfaltenmessung einfach zu ungenau ist. jetzt sitzt du da und kannst dich nämlich verrückt machen und bis zur Geburt ein unruhiges Gefühl haben. So hatte ich gleich Fakten auf dem Tisch. Obwohl ich 31 Jahre bin und keinerlei Anzeichen dafür bestehen. Trotzdem hab ich von einer FA gehört, die die Nackenfaltenmessung gemacht hat und meinte, es sei nicht auffällig, man könne sich die FWU sparen. Die Eltern haben nun ein Trisomie Kind und die FA darf nun vor Gericht. Was soll ich sagen, es ist deine Entscheidung. Das Fehlgeburtrisiko ist eigentlich nur gegeben, wenn du dich hinterher nicht mind. 3 Tage schonst. Am besten nur Liegen und Bedienen lassen.

Die Gefahr, dass du auf dem Weg zum Frauenarzttermin mit dem Auto verunglückst ist wohl 100 mal größer, als das Fehlgeburtrisiko!

Viel Glück, egal wie du dich entscheidest!!!

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11. September 2009 um 8:57

Hi nochmal!
Ich hab nun wirklich mit vielen Leuten gesprochen und mich informiert...
Ich werde definitiv keine FU machen lassen, denn selbst da hat man immer noch ein Restrisiko von 1%, für Fehlbildungen sogar nur 90% Sicherheit.. Wenn man das alles ins Verhältnis setzt mit Fehlgeburtsrate usw, dann ist mein Wert von 1:650 total i.O. und sie raten einem ab!
Selbst die FU würde einen dann nicht mehr oder weniger beruhigen denke ich!
Der Wert ist selbst bei 1:300 noch unbedenklich, erst darunter wird dazu geraten und da meine Messung bei 1:2000 war, vertraue ich da jetzt in den Spezialisten und dem Bauchgefühl!
Im Prinzip ist diese Untersuchung total sinnlos, aber es hätten ja auch 2 Auffälligkeiten dabei rauskommen können, dann läge mein Endergebnis bei 1:160 z.B., dann wär die Sache klar für mich- aber so!
Das sind eben alles Wahrscheinlichkeiten, sind sie aber bei der FU genauso und die Wahrscheinlichkeit mein Kind dabei zu verlieren, wäre wesentlich höher- daher NEIN!

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