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Nackenfaltenmessung

12. Februar 2008 um 9:43

Hallo ihr Lieben,
wollt nur mal fragen ob Ihr eine Nackenfaltenmessung
machen lasst bzw. machen habt lassen?
Ist das nicht auch ein wenig gefährlich?

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12. Februar 2008 um 9:51

Ungefährlich
Da besteht keine Gefahr,das macht der Fa mittels Ultraschall.
Man muß sich gut überlegen,ob man es macht.Jenachdem was raus kommt kann es sehr beunruhigend sein.Darüber muß man sich im klaren sein.Es handelt sich ja nur um eine Wahrscheinlichkeit.
grußBingo

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12. Februar 2008 um 10:13

Ungefährlich
Die sogenannte Nackentransparenzmessung dient zur individuellen Risikoberechnung für das Vorliegen einer kindlichen Chromosomenstörung (Fehlverteilung der Erbkörperchen).

Die Ultraschalluntersuchung wird entweder transvaginal (über die Scheide) oder über den Bauch der Mutter bei leerer Harnblase durchgeführt.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass die meisten Kinder gesund zur Welt kommen. Dennoch hat jede Schwangere unabhängig ihres Alters ein kleines Risiko, dass ihr Kind mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung geboren wird. Manche dieser Fehlbildungen sind auf Chromosomenstörungen wie das Down Syndrom (Trisomie 21), das Edwards-Syndrom (Trisomie 18) oder das Pätau-Syndrom (Trisomie 13) zurückzuführen.

Die Nackentransparenzmessung ist zur Zeit die beste Möglichkeit, das individuelle Risiko für eine solche Chromosomenstörung einzuschätzen.

Anhand des Ergebnisses entscheiden Sie und Ihr Partner, ob Sie einen weiterführenden invasiven Test (Mutterkuchen- oder Fruchtwasserpunktion) möchten, der allerdings ein kleines Risiko einer Fehlgeburt (1%) trägt (s.u.).

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12. Februar 2008 um 10:20

Ungefährlich, aber sinnlos...
...denn du erfährst nur ein statistisches Resultat. Dass dein Kind krank oder gesund sein könnte, weißt du auch ohne diese Messung. Und was fängst du dann mit einem Risiko von 1:500 (oder so) für zum Beispiel Trisomie 21 an? Auch wenn dein individuelles Risiko miniklein ist, kannst du nicht ausschließen, dass dein Kind eben das eine betroffene unter -zig ist. Das ist das Wesen der Statistik - sie sagt überhaupt nichts über den Einzelfall aus.

Wenn du sicher bist, dass du auch ein krankes Kind behalten würdest, lass lieber um die 22. Woche ein Organscreening machen - da könnte man Probleme sehen, die gleich nach der Geburt behandelt werden müssen.

Wenn du ganz sicher bist, ein krankes Kind nicht behalten zu wollen oder können, dann wähle eine Diagnostik, bei der du ein eindeutiges Ergebnis bekommst (Fruchtwasseruntersuchung).

Tiny

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12. Februar 2008 um 10:25

99% Genauigkeit mit CSV
Die Risikoberechnung bei der Nackenfaltenmessung berücksichtigt folgende Faktoren:

- Alter der Mutter
- Dicke der Flüssigkeitsmenge im Nacken des Kindes (Nackentransparenz), welche im Rahmen einer genauen Ultraschalluntersuchung gemessen wird
- Darstellbarkeit des kindlichen Nasenbeins im Ultraschall
- Beurteilung der Herzklappenfunktion im rechten Herzen (Trikuspidalklappenregurgitation)
- Werte zweier Hormone aus dem Blut der Mutter (freies b-HCG und PAPP-A). Die Genauigkeit der Ultraschall-Untersuchung erhöht sich dadurch um ca. 10% (optional).



Die Diagnose einer Chromosomenstörung oder eines bestimmten Gendefektes kann nur durch einen invasiven Eingriff gestellt werden Dabei gibt es die Möglichkeit der Chorionzottenbiopsie (CVS) oder der Amniozentese.

Bei der CVS wird unter Ultraschallsicht in örtlicher Betäubung eine dünne Nadel durch den Bauch der Mutter in den Mutterkuchen vorgeschoben. Es wird dabei etwas Plazentagewebe entnommen.
Der Vorteil der CVS besteht darin, dass sie schon sehr früh in der Schwangerschaft durchgeführt werden kann. Das Gewebe wird in einem genetischen Labor analysiert, ein vorläufiges Resultat liegt meist nach 2 Tagen vor (99% Genauigkeit), das endgültige Ergebnis dauert ca. 2 Wochen.

Das Risiko, durch den Eingriff eine Fehlgeburt zu erleiden, liegt bei 1% und damit gleich wie bei der Fruchtwasseruntersuchung in der 16. SSW.

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12. Februar 2008 um 12:46

Ja...
... hab die Untersuchung machen lassen weils mir wichtg war. Ist aber nicht gefährlich, wird ja nur mitm Ultraschall (auf dem Bauch) gemessen.

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12. Februar 2008 um 12:54

Wieso sinnlos?
Wieso ist die Nackenfaltenmessung sinnlos? Jede Methode hat einen statistischen Fehler, die Nackenfaltenmessung halt ca. 10% (zusammen mit der Blutuntersuichung dazu).
Wenn Du also aufgrund Deines Alters eine Wahrscheinlichkeit von 1:3000 hast, daß Dein Kind eine Chromosomenanomalie hat, und nach der Nackenfaltenmessung ist die Wahrscheinlichkeit dann 1:30000 - dann ist es einfach 10 mal wahrscheinlicher, daß Dein Kind gesund ist. Mir bringt das was. Und wenn das Meßergebnis nicht so toll ist oder uneindeutig, kannst Du immer noch überlegen, eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen. Die im übrigen auch einen statistischen Fehler hat, nur halt einen sehr viel kleineren.

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12. Februar 2008 um 13:05

Statistik
wie schon weiter unten jemand sagte, du bekommst einen rein statistischen Wert, der über deinen speziellen Fall nichts aussagt.
Wenn dir das Sicherheit gibt, dann ist die NF-Messung für dich sinnvoll. Mir persönlich hätte ein Ergebnis von 1:4653 (oder ähnlich) nichts gebracht, deshalb habe ich sie nicht machen lassen.
Gefährlich ist daran nichts, ist eine US Untersuchung mit Blutabnahme.

Du solltest dir nur vorher im Klaren darüber sein, was du mit einem (für dich) "schlechten" Wert anfängst. Was wäre überhaupt ein schlechter Wert für dich? Und wie soll es dann weiter gehen?
Ich bin der Meinung, eine Untersuchung ist völlig sinnlos, wenn man sich nicht vorher über weitere Schritte Gedanken macht.

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