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Nackenfaltenmessung

7. November 2007 um 10:28

Morgen stünde bei mir die Nackenfaltenmessung,Blutabnahme an..

Gestern habe ich mit meiner Krankenkasse geredet, welche Kosten in der Schwangerschaft eigentlich übernommen werden, da das alles so unklar bei mir war sollte ich mich mit meiner FA auseinander setzen. Die sagte mir, das die KK das nicht übernehmen wird (obwohl die KK mir am Telefon gesagt hat, wenn die FA das für notwenig hält wirds übernommen) Naja, dann habe ich hier einige Berichte gelesen, das viele dafür aber auch viele gegen diese Nackenfalten messung sind.

Eine Bekannte von mir, steht kurz vor der Entbindung, die sagte mir, ich soll mich von den Untersuchungen aus der "Reihe" nicht verrückt machen lassen, die ganz normalen reichen vollkommen aus.

Ich hab so oft gehört und gelesen, dass die Ärzte gesagt haben, dass laut dieser Messung eine Behinderung bestünde aber bei dem Kind bei der Geburt keine festgestellt wurde. Das war in meinem bekanntenkreis auch der Fall.

Dieser Test soll ja auch nicht 100% korrekt sein..

Was mach ich denn, bin total durcheinander und hin und her gerissen...

LaraCharlene 12+5 SSW

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7. November 2007 um 10:32

Hi!
so gehts mir auch. bin mir auch nicht sicher ob ich das machen soll. meine FÄ hat mir dafür so selbstverständlich einen termin gemacht.
wie alt bist du denn??

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7. November 2007 um 10:41
In Antwort auf sonje_12514621

Hi!
so gehts mir auch. bin mir auch nicht sicher ob ich das machen soll. meine FÄ hat mir dafür so selbstverständlich einen termin gemacht.
wie alt bist du denn??

@augenstern
Die KK hat mir gesagt, wenn die FA das für notwendig sieht, da es in meiner Familie 2 Fälle von Behinderungen gibt. Das Ergebnis mag beruhigend sein aber was ist wenn das dann doch nicht mehr in der Grenze liegt, meine FA meinte dann auch es ist in der Woche wo man dann noch eingreifen kann, aber darüber möchte ich mir gar keine Gedanken machen, wie sollte ich wenn es der Fall ist das übers Herz bringen...

@Schoppi1

Ich bin 21. Ich habe meinen Termin ja schon morgen, das hat mich gestern total verunsichert. Die einen sagen, mach das die anderen sagen mach das nicht.. Ich weiß garnichts mehr..

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7. November 2007 um 10:44


Also mir gings genauso wie dir. War am Tag davor auch hin und her gerissen. Hab mich aber dann dafür entschieden. Wenn die was festgestellt hätten, dann hätte ich halt ne FU machen lassen. Es war es aber auf jeden Fall wert. Du siehst deinen kleinen Krümel total genau. ISt wirklich ein super Erlebnis. Klar ist diese Nackenfaltenmessung nur eine Hochrechnung. Man würde aber auch nen offenen Rücken feststellen können, einen schweren Herzfehler etc. Weil man da wirklich alles drauf sieht.
Bei mir waren die Werte so gut, dass meine Wahrscheinlichkeit ein Kind mit Downsyndrom zu bekommen bei 1:32000 lag. Hat mich total beruhigt. Klar ist nicht 100%ig, aber mir gings besser und wie gesagt, war wirklich toll.

Also ich würds immer wieder machen lassen. Kann aber deine Bedenken verstehen.

Habs übrigends auch selbst gezahlt.

Grüsse
Melanie
27. SSW

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7. November 2007 um 10:51

@augenstern
Bei der Fruchtwasseruntersuchung ist es genau das gleiche wie bei dem Screening..

Ich werde morgen nochmal mit meiner FÄ darüber reden, die wird am besten wissen was gut ist und was nicht.

Ich zahle übrigens 122 bei der FÄ und 35 für das Labor.. 157 gesamt

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7. November 2007 um 11:29

Wie alt bist du denn?
Es kommt ganz darauf an, wie alt du bist.
Wenn du über 35 Jahre bist, dann zahlt die Krankenkasse eventuell die Kosten für die Nackenfaltenmessung. Das kommt dann ganz auf die Kasse an...
Ich bin 37 Jahre und habe morgen Termin zur NFM. Meine KK bezahlt die Kosten hierfür. Wenn ein beunruhigendes Ergebnis herauskommt, dann lass ich ab der 16. SSW eine Fruchtwasseruntersuchung machen, dabei kann man genau feststellen, ob etwas nicht stimmt.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung ist bei jungen Müttern kleiner, daher übernimmt die KK die Kosten für eine NFM nicht.
Falls auch bei der Fruchtwasseruntersuchung herauskommen würde, dass das Kind behindert wäre, würde ich die SS abbrechen lassen. Ich möchte meinem Kind so ein Leben ersparen...
Es darauf ankommen zu lassen, das Kind zu gebären und dann in ein Heim abzuschieben finde ich absolut unverantwortlich! Ich habe schon soviele Geschichten von Familien gehört, die ihre behinderten Kinder in ein Heim abgeschoben haben, nur weil sie mit der Situation nicht fertig wurden...
So etwas finde ich schlimmer, als ein SS-Abbruch! Wenn man sich für ein behindertes Kind entscheidet, dann sollte man sich der Verantwortung auch bewusst sein und sollte sich darüber im Klaren sein, dass man den Rest seines Lebens ein Kleinkind zuhause hat, welches immer versorgt werden muss.

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7. November 2007 um 11:38
In Antwort auf tanya_12381537

Wie alt bist du denn?
Es kommt ganz darauf an, wie alt du bist.
Wenn du über 35 Jahre bist, dann zahlt die Krankenkasse eventuell die Kosten für die Nackenfaltenmessung. Das kommt dann ganz auf die Kasse an...
Ich bin 37 Jahre und habe morgen Termin zur NFM. Meine KK bezahlt die Kosten hierfür. Wenn ein beunruhigendes Ergebnis herauskommt, dann lass ich ab der 16. SSW eine Fruchtwasseruntersuchung machen, dabei kann man genau feststellen, ob etwas nicht stimmt.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Behinderung ist bei jungen Müttern kleiner, daher übernimmt die KK die Kosten für eine NFM nicht.
Falls auch bei der Fruchtwasseruntersuchung herauskommen würde, dass das Kind behindert wäre, würde ich die SS abbrechen lassen. Ich möchte meinem Kind so ein Leben ersparen...
Es darauf ankommen zu lassen, das Kind zu gebären und dann in ein Heim abzuschieben finde ich absolut unverantwortlich! Ich habe schon soviele Geschichten von Familien gehört, die ihre behinderten Kinder in ein Heim abgeschoben haben, nur weil sie mit der Situation nicht fertig wurden...
So etwas finde ich schlimmer, als ein SS-Abbruch! Wenn man sich für ein behindertes Kind entscheidet, dann sollte man sich der Verantwortung auch bewusst sein und sollte sich darüber im Klaren sein, dass man den Rest seines Lebens ein Kleinkind zuhause hat, welches immer versorgt werden muss.

@ lale5555
Ich bin 21.


"Es darauf ankommen zu lassen, das Kind zu gebären und dann in ein Heim abzuschieben finde ich absolut unverantwortlich! Ich habe schon soviele Geschichten von Familien gehört, die ihre behinderten Kinder in ein Heim abgeschoben haben, nur weil sie mit der Situation nicht fertig wurden..."

Daran habe ich nie gedacht und werde ich auch nicht denken!!

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7. November 2007 um 18:52

Hallo
also, die Nackentranzparenzmessung ist keine Leistung der KK ! Auch wenn man über 35 Jahre alt ist, muss man diese selber bezahlen. Die Untersuchung ist eine Risikoberechung und hat zusammen mit dem Blut-Screening eine Aussagekraft von über 90 %. Natürlich muss man sich im Klaren sein, das auch ein vollkommen unauffälliges Kind und ein super gutes Risiko keine 100% Garantie gibt, das das Kind gesund ist.
Deswegen heisst es ja auch Risiko-Berechnung. Auch bei einem Risiko von 1:7 werden immer noch 6 Kinder gesund geboren, andererseits kann ein Risiko von 1: 5000 auch bedeuten, das genau mein Kind das eine von 5000 Kindern ist, das krank ist...
Natürlich ist es immer eine Überlegung, was man macht und was nicht. Ich muss für mich einen Weg finden. Wenn ich einmal mit einer weiterführenden Diagnostik anfange muss ich mir einig sein, im Fall von schlechten Ergebnissen auch weiter zu machen. Auf der anderen Seite muss ich mir aber sicher sein, das ich nach 40 SSW in der Lage bin, mein eventuell krankes Kind zu akzeptieren und je nach Grad der Behinderung zu pflegen und zu betreuen.
Gerade das Frühscreening ist eine sehr gute Untersuchung, weil man neben dem Messen der Nackenfalte auch das Herz untersucht und das Nasenbein gemessen wird. Nebenbei wird natürlich noch das gesamte Kind untersucht und man kann in dieser frühen Zeit der SS schon viel sehen. Für viele scheint ja das Geschlecht über vielen anderen Dingen zu stehen. Das sieht ein guter Schaller in dieser Zeit schon, es sollte aber nie im Vordergrund stehen!!!

Gruß

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7. November 2007 um 19:53

Nein,
er ist in der Tag nicht 100%, sondern er gibt eine Wahrscheinlichkeit wieder.
Im Normalfall wird bei einem schlechten Ergebnis -glaube unter 1/250 oder so- angeraten eine Fruchtwasseruntersuchung machen zu lassen.

Ich habe zwar Horror vor der Untersuchung und dem Ergebnis, aber andererseits, eine Bekannte von mir hat sie nicht machen lassen und hat eine Tochter mit Down. Glaub mir, nicht wirklich lustig.

Viele Gruesse

Cheers

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