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Nackenfaltenmessung

3. Mai 2007 um 11:44 Letzte Antwort: 3. Mai 2007 um 14:14

Hallo zusammen!
Ich bin jetzt in der 11. Woche und denke ueber eine Nackenfaltenmessung nach. Ich hab meine Frauenaerztin angerufen und die empfehlen die Nackenfaltenmessung nur in Kombination mit dem Triple-Test durchzufuehren. Ueberall lese ich aber, dass der Triple-Test veraltet ist und meist nur zur Verwirrung der werdenden Eltern fuehrt. Bei meiner FÄ bin ich mir aber eh nicht ganz sicher, ob ich ihren Empfehlungen vertrauen kann. Sie hat auch den falschen ET bei mir eingetragen, obwohl ich ihr gesagt hatte, dass mein Zyklus sehr lang (35 Tage) war. Fühle mich dort eh nicht so gut beraten.
Was denkt Ihr dazu? Habt Ihr Erfahrung mit Nackenfaltenmessung und Triple-Test gemacht? Was habt Ihr fuer Empfehlungen von Aerzten oder anderen werdenden Muettern erhalten?
Wuerde mich ueber Eure Hilfe sehr freuen.
Liebe Gruesse
Buttercup

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3. Mai 2007 um 11:52

Hi Buttercup
also ich bin dzt 8+2 und habe mit meinem Arzt vereinbart, dass die NFM von ihm am 21.05.2007 und dann nochmals im krankenhaus in der 1. juniwoche durchgeführt wird. von einem triple-test hat er nichts gesagt. da ich 34 bin und es mein erstes kind ist, wollte er, dass wir zwei untersuchungen machen, um sicherzugehen. aber, wie gesagt, von einem triple-test hat er nichts gesagt. vielleicht sind die hier bei uns in österreich ja anders

lg begnini

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3. Mai 2007 um 12:00

Die Messung..
..Wurde bei mir ganz automatisch mit dem Ultraschall gemacht,das gehörte einfach dazu;ohne Nachfragen.Triple Test kam nie zur Sprache.Ich rate dir die Ärztin zu wechseln denn wenn du dich dort unwohl fühlst,wirst du das auch den Rest der SS tun.Eigene Erfahrung ;D

Lg shin + Arian morgen 29SSW

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3. Mai 2007 um 12:18

Hallo Buttercup!
Also wir haben es machen lassen, einfach weil wir nicht ohne weiteres sagen konnten: Ja, wir wollen auch ein behindertes Kind. Was gewesen wäre wenn, haben wir vorher nicht so genau besprochen, sondern es dann erstmal auf uns zukommen lassen. Ich bin 33, also noch nicht die Risikogruppe, aber auch nicht mehr soo weit davon entfernt.

Zu dem Bluttest: Die Erkennungsrate für Trisomie 21 verbessert sich natürlich, je mehr Parameter in die Risikoberechnung mit einfließen. D.h. nur die Nackentransparenz alleine sagt noch nicht so furchtbar viel aus. Bei mir wurden aus dem Blut noch die Faktoren PAPP-A und freies ß-hcg mit eingerechnet. Was das genau für chemische Formeln sind, kann ich dir nicht mehr sagen, kannst du aber alles im Internet nachlesen.

Bei mir kamen sie alles zusammengerechnet auf ein Risiko von 1:8000, was mich natürlich sehr beruhigt hat.

Kosten waren: 120,- EUR für das NT-Screening und ca 50,- EUR fürs Labor (Blutuntersuchung). Dafür hatten wir aber auch einen ultralangen US mit tollen Babybildern.

Ich würde es immer wieder tun. Aber ich finde, es sollte niemand zu diesem Schritt überredet werden, der Zweifel an der Sache insgesamt oder an der Methode hat. Wenn du unsicher bist, such dir also lieber einen neuen FA oder lass dich direkt in einem Zentrum für Pränataldiagnostik beraten (gibts in jeder Großstadt).

LG
Sari
19+6

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3. Mai 2007 um 14:14

Danke!
Vielen Dank Euch allen, die sich so schnell auf meinen Eintrag gemeldet haben. Das ist sehr lieb von Euch.
Werde mich mal bei so einem Pränataldiagnostik-Insitut schlau machen und mit meinem Mann noch mal in Ruhe bereden.
Das mit dem Frauenarzt-Wechsel ist natuerlich auch nicht so einfach, weil man ja nie die Garantie hat, auf die Schnelle einen guten Arzt zu finden.
Nochmal ganz lieben Dank an Euch und noch eine schoene Schwangerschaft mit Euren Krümeln

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