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NACHSORGEHEBAMME UNBEDINGT NOTWENDIG?

26. April 2007 um 12:45

Ich hab mir während der SS immer mal wieder Gedanken drüber gemacht, ob ich für die Tage nach der geburt überhaupt ne Hebamme kommen lassen soll.

Jetzt bin ich seit einigen Wochen eher der Meinung, dass ich drauf verzichten werde, weil ich unter anderem Bedenken hab, dass ihr täglicher Besuch bei mir eher Stress auslöst (ist alles tiptop aufgeräumt, bin ich fertig gemacht etc) als dass er mich beruhigt.

Was meint ihr? Soll ich mich doch noch schnell um eine bemühen oder gehts auch ohne?

Liebe Grüße
Kathrin
ab morgen 36.Woche

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26. April 2007 um 12:58

...
Also soweit ich weiß, kommt sie für 10 Tage nach der Geburt täglich.

Ja, wahrscheinlich hätte sie dafür Verständnis, das Problem ist nur, dass ich einen kleinen Ordnungsfimmel hab, eben besonders wenn Leute kommen darf NICHTS unordentlich sein

Und ich kann mir gut vorstellen, dass es in den ersten Tagen mit Baby etwas schwieriger ist, alles immer so piccobello zu halten wie sonst.

Bin noch unentschlossen....
Mach mir schon Sorgen, ob ichs vielleicht bereue wenn ich keine hab,
aber irgendwie tendiere ich immer noch zu "eher nicht"

LG

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26. April 2007 um 13:01

Ich denke,
dass keine Hebamme der Welt will, dass Du für sie putzt oder aufräumst. Meine hätte mich am liebsten nur ins Bett gesteckt. Sie meinte, es sei völlig OK, wenn ich noch im Schlafanzug sei!
Sie kommt übrigens tatsächlich nur 1-2 mal die Woche. Sie gibt Dir viele gute Ratschläge. Sie untersucht Dich auch, was ich wichtig finde. Sonst wärst Du ja fünf Wochen, bis zur Nachsorgeuntersuchung, ohne medizinische Beratung.
Alles Gute

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26. April 2007 um 13:02
In Antwort auf acacia_12342498

...
Also soweit ich weiß, kommt sie für 10 Tage nach der Geburt täglich.

Ja, wahrscheinlich hätte sie dafür Verständnis, das Problem ist nur, dass ich einen kleinen Ordnungsfimmel hab, eben besonders wenn Leute kommen darf NICHTS unordentlich sein

Und ich kann mir gut vorstellen, dass es in den ersten Tagen mit Baby etwas schwieriger ist, alles immer so piccobello zu halten wie sonst.

Bin noch unentschlossen....
Mach mir schon Sorgen, ob ichs vielleicht bereue wenn ich keine hab,
aber irgendwie tendiere ich immer noch zu "eher nicht"

LG

Kuck
Dir doch vorher welche an, dann kannst Du immer noch entscheiden.
Meine ist sehr oft gekommen, aber nur zweimal die Woche! Und das ist eigentlich normal

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26. April 2007 um 13:06

Ging mir genauso
Hallo Kathrin,
genau diese Gedanken hatte ich auch
Ich habe mich auch aus diesen Gründen gegen eine Hebi entschieden und nicht bereut. Im Krankenhaus wird man so gut vorbereitet und bekommt alles so gut erklärt, das auch alles locker alleine mit dem Baby zu schaffen ist und man sich nicht beobachtet oder bewertet durch eine Hebi fühlen muss.

Frag im Krankenhaus alles was Du wissen willst die Schwestern, die haben uns das Wickeln, das Stillen, die Nabelpflege, das Baden, die allgemeine Pflege, die Nahrungswahl im Falle das das Stillen nicht mehr klappt und 1.ooo andere Sachen ganz geduldig un liebevoll erklärt.... und Zeit hat man im Krankenhaus sowieso, ist eh langweilig dort. Wegen Deiner eigenen Person wirst Du von dem Gyn im Krankenhaus untersucht zum Abschluss und bekommst auch ein tolles Abschlussgespräch, indem Du alles fragen kannst und auch sonst alles erklärt bekommst, bzgl. Wochenfluss, Geschlechtsverkehr, Verhütung, Rückbildung, etc.

Also ich kam prima ohne Hebi zurecht und bin stolz darauf.

LG Silke & Leonie (morgen 6 Wochen alt)

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26. April 2007 um 13:09

Sieh es als Option
Wenn Du schon Erfahrung mit Babies und Stillen (willst Du überhaupt?) hast, brauchst Du eigentlich keine. Es ist auch ohne Erfahrung nicht unbedingt nötig. Denn wenn Du in einer Klinik entbindest, hast Du ja in den Tagen danach auch Hebammen die Dir zeigen wie Du mit Deinem Kind umgehen sollst, wie das mit dem Stillen geht und ob sich bei Dir alles richtig zurückbildet.
Aber ich würde mir an Deiner Stelle auf jeden Fall die Option offen halten und mich noch nach einer umsehen. Es kommen so viele Dinge auf einen zu und ich für meinen Teil, bin dann glaub ich ganz froh, wenn jemand kommt den ich fragen kann und der mir auch ganz konkret helfen kann.
Eine gute Freundin von mir ist auch Hebamme und die erzählt, dass es bei den frischen Mamis daheim immer gleich aussieht - nämlich eher chaotisch als aufgeräumt. Das bezieht sich nicht nur auf den Haushalt, sondern auch auf die Frauen. Glaub mir, keine Hebamme wird auf Dein ungespültes Geschirr oder Deine fettigen Haare achten. Solltest Du ihre Hilfe nicht brauchen, kannst Du ja mir ihr vereinbaren, dass Du sie anrufst oder sonst irgendwie Bescheid gibst.

Liebe Grüße
Julimami76
SSW29

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26. April 2007 um 15:24
In Antwort auf emine_12185432

Ging mir genauso
Hallo Kathrin,
genau diese Gedanken hatte ich auch
Ich habe mich auch aus diesen Gründen gegen eine Hebi entschieden und nicht bereut. Im Krankenhaus wird man so gut vorbereitet und bekommt alles so gut erklärt, das auch alles locker alleine mit dem Baby zu schaffen ist und man sich nicht beobachtet oder bewertet durch eine Hebi fühlen muss.

Frag im Krankenhaus alles was Du wissen willst die Schwestern, die haben uns das Wickeln, das Stillen, die Nabelpflege, das Baden, die allgemeine Pflege, die Nahrungswahl im Falle das das Stillen nicht mehr klappt und 1.ooo andere Sachen ganz geduldig un liebevoll erklärt.... und Zeit hat man im Krankenhaus sowieso, ist eh langweilig dort. Wegen Deiner eigenen Person wirst Du von dem Gyn im Krankenhaus untersucht zum Abschluss und bekommst auch ein tolles Abschlussgespräch, indem Du alles fragen kannst und auch sonst alles erklärt bekommst, bzgl. Wochenfluss, Geschlechtsverkehr, Verhütung, Rückbildung, etc.

Also ich kam prima ohne Hebi zurecht und bin stolz darauf.

LG Silke & Leonie (morgen 6 Wochen alt)

@wuschelkopp
Hihi, DANKE!
du bist zwar bis jetzt die einzige, die geantwortet hat "es geht auch ohne", aber das reicht mir anscheinend schon!
Bin jetzt entschlossen, es ohne Hebamme zu versuchen!

Es ist also machbar - danke für die Ermutigung

Liebe Grüße

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26. April 2007 um 15:47

Hallo
Ich hatte eine, die ich aber nur ein einziges Mal hab kommen lassen.

Sie hat mir direkt gesagt ich müsste schnell zufüttern (hab eine sehr kleine Brust) aber sie hat mich nie gefragt wie lange meine Tochter trinkt etc. und mich auch nicht "untersucht"!

Da hatte ich schon keine Lust mehr und hab ihr dann telefonisch mitgeteilt, dass ich auf weitere Besuche verzichten kann *g*

Wenn man sich stark genug fühlt und aus dem Umfeld unterstützung bekommt braucht man das auch nicht.

LG,
Miri

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26. April 2007 um 15:57

HUhu
Hab auch so gedacht wie du, aber da ich hier keine Familie habe, die mir helfen konnte, hat mein Mann mehr oder weniger drauf bestanden.
Und ich fand es im Nachhinein gut. Nicht jedes KH bereitet gut vor, dass kann ich Dir sagen, in meinem KH warst du dir selbst überlassen, dort haben sie direkt gesagt, dass eine Nachsorgehebamme selbst gesucht werden muss, da dies vom KH nicht vorgesehen wird. Die Kinderkrankenschwestern haben den stillenden Müttern kaum Unterstützung geleistet, so dass viele (Erst-)gebärende mehr oder weniger heulend und leidend da saßen, weil es a) nicht klappte b) sie schmerzen hatten c) die Kinder zugefüttert wurden, weil sie viel geschrien haben ...
Meine Hebamme wäre solange gekommen, wie ich Probleme mit dem Stillen gehabt hätte.

Sie kam die erste Woche täglich, schaute nach, wie sich alles zurückgebildet hat und wie sich mein Sohn entwickelte, gab mir super Tipps...Baden, Babymassage, Babypflege etc.... das hat mir unheimlich viel gebracht, da man vieles in Büchern nicht lesen kann, auch was Geduld und Langsamkeit beim Baden und ANziehen etc, angeht.

Das Problem mit der Ordenlichkeithab ich auch gehabt... daher war ich immer frisch geduscht und die Wohnung aufgeräumt, war aber irgendwie kein Problem, hatte ein friedlich liebes Baby

Aber wie du entscheidest ist dir natürlich selbst überlassen, aber die Option mit dem freihalten, wie unten beschrieben finde ich auch gut!

LG Nadine

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