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Nach SS Abbruch die DMS und Dauerbeschwerden!

4. März 2010 um 19:28

Hallo!

Ich (28) habe schon öfters hier gelesen, vorallem wenn ich selbst nicht mehr weiter wusste und wissen wollte ob es anderen auch so ergeht oder als ich mich schlecht fühlte, geplagt vor Schuldgefühlen und Eigenhass wegen meinen SS Abruch.

Ich möchte gar nicht sehr darauf eingehen, wie und was alles passiert ist. Ich sag nur, wenn ich könnte würde ich alles rückgängig machen. Keiner kann sagen ob es eine richtige Entscheidung war, aber auch nicht ob es die Falsche gewesen ist. Fakt ist, das ich damit nun lernen muss umzugehen. Wäre alles nicht so schlimm, wenn ich nicht ständig daran erinnert werde, auf Grund meiner Beschwerden, die ich seitdem habe.

Ich würde gern wissen, was eure Meinung dazu ist. Denn meine Gedanken versenken im Chaos und ich hab das Gefühl das ich mit meiner Sorge und Angst allein dastehe!

Ich habe nach der Abtreibung die 3 Monatsspritze bekommen und fand das eigentlich eine gute Möglichkeit. Anfangs verlief es auch recht gut... Hin und wieder hatte ich dann mal Zwischenblutungen, aber dann waren die vorbei. Nach der 2 Spritze fingen die dann wieder an und seit dem habe ich dauernd. Daurauf hin ging ich zum FA und er verschrieb mir zusätzlich noch die Minipille. Die zu nehmen, war mir schon nicht geheuer... Als es dann zum den nächsten FA Termin immer noch nicht besser wurde, sagte mir der Arzt ich müsse zur Ausschwarbung und komme auch nicht drum herum. Gesagt, getan. Zum Kontrolltermin war es aber immer noch nicht besser und ich sollte die Minipille weiterhin nehmen. Ausserdem sagte mir der FA das ich ein Muskelknoten hätte, ich mir darüber aber keine Sorgen machen sollte. Auch sagt er immer ist alles ok, alles gut... aber richtig auf meine Fragen oder Angst, nie mehr schwanger werden zu können, schliesslich spielt mein Körper ja wegen irgendwas verrückt, geht er nicht ein. Mittlerweile fühl ich mich bei ihm auch nicht mehr gut aufgehoben und habe angst vor dem Grund der Beschwerden. Es ist ja so schon schwer damit umzugehen, aber dann immer noch täglich daran erinnert zu werden, wie es zu meinen Problem kam, erschwert es noch viel mehr und ich fange an mir Vorwürfe zu machen.
Ich habe immer noch die selben Beschwerden, seit 3 Wochen fühle ich mich sehr müde und seit gut 2 Wochen habe ich auch Unterleibschmerzen, die sich anfühlen wie ziehen und hin und wieder scheint mir auch schlecht zu sein. Gestern war dieses Ziehen um Unterleib so schlimm, dass das hinsetzen schon weh tat.

Mein Vorhaben ist nun, das ich mich im Krankenhaus durchchecken lassen will und die 3 Monatsspritze absetze.

Was sagt ihr? Über Antworten, Tipps und Rat würde ich mich sehr freuen.

Ganz liebe Grüße

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4. März 2010 um 20:36

Hey,
es tut mir wirklich Leid, was Du alles so durchmachen musst. Und dass Du so allein bist mit diesen vielen großen Ängsten. Dein Körper spielt verrückt und Du weißt nicht, was es bedeutet, das muss sehr quälend und belastend für Dich sein. Du hast nicht nur Dein Kind verloren, sondern auch Deine Gesundheit. So etwas wünscht man keinem Menschen.

Ich würde Dir raten, nochmal zu einem anderen Arzt oder ins Krankenhaus zu gehen und Dich in Ruhe beraten zu lassen. Erzähle von Deinen Ängsten und Nöten, lass Dich nicht abwimmeln und wenn Du immernoch unsicher bist, geh nochmal zu einem anderen Arzt... Bis Du einen findest, der Dir verständnisvoll helfen kann. Vielleicht wäre auch psychologische Betreuung hilfreich. Du kannst auch bei Google eingeben: Hilfe nach Abtreibung. Vielleicht findest Du da eine Seite, wo Du Kontakte bekommen kannst zu Menschen, die Dich verstehen und Dir Mut machen können.

Ich wünsche Dir Alles Gute, dass Dein Körper sich bald wieder erholt und Du anstatt der vielen Ängste neue Freude am Leben findest!

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4. März 2010 um 20:58

Schuld und Vergebung
Hallo

es ist gut das du dich nicht alleine damit rumquälst sondern nach Menschen mit ähnlichen Erfahrungen suchst. Nur ob das Internet dir wirklich helfen kann weiß ich nicht. Du brauchst einen Menschen der mit dir ist, dich nicht verurteilt aber auch ehrlich ist und dir hilft. Katholische Beratungsstellen sind nicht nur für Schwangere da sondern auch für Opfer von Abtreibung. Denn das ist es was du auch bist. Ein Opfer einer falschen Ideologie die bereitwillig Tod anbietet es aber nicht schafft auf die Lebende einzughen.
Ich klage dicht nicht an, wie könnte ich auch. Ich weiß das Abtreibung eine Sünde (Sünde= bereitwillger Handlungskt gegen die Liebe/ Gott ist) ist. Sie ist falsch.

Aber es ist einfach Fehler zu machen, kein Mensch ist unfehlbar! Was du schreibst hört sich an, als ob du gerne Verdrengen würdest und nicht mehr erinnert weden möchtest. Das hilft nichts und das weißt du auch mit deinem Verstand auch wenn es im Herzen weh tut. Du brauchst Verzeihung um ganz bewußt wieder sagen zu können: Das bin ich, das ist mein Leben, das ist gut, jenes schlecht und ich habe ein Fundament unter den Füßen das nicht "relativ" ist sondern trägt. Schuld akzeptieren, Schuld bennen und beichten ist der erste Schritt und nur dann können wir Menschen ehrlich bereuen und um Verzeihung bitten.
Und Verzeihung wird uns immer gewährt wenn wir mit dem Herzen darum bitten. Dann sind zwar die Taten nicht ungeschehen, aber wir wissen wieder das wir geliebt werden und Liebe annhemen. Können uns selbser annehmen und Liebe feiern als ihr nur beklommen gegenüber zu stehen.

Ich bete für dich und hoffe das du Ruhe findest, wechsle den FA, vielleicht findest du einen FA der gegen Abtreibung ist und dich wirklich gut beräht.

Ein suender, wie du und ich

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