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Nach FG + Eileiterschwangerschaft erneut schwanger..

26. Juni 2007 um 20:53 Letzte Antwort: 5. Juli 2007 um 20:38

hallo ihr lieben,

nachdem ich im januar diesen jahres eine spontane fehlgeburt in der 6.SSW hatte, die ohne körperlichen beschwerden und ohne AS abging, wurde ich direkt im folgenden zyklus wieder schwanger.. leider war auch diese schwangerschaft nicht von erfolg, denn es stellte sich unter langem hin und her als eileiterschwangerschaft heraus, die letzlich in einer AS mit bauchspiegelung entfernt wurde..

das war anfang april diesen jahres.. eine "wartezeit" von drei monaten wurde uns auferlegt, die wir mit kondom verhüteten.. meine zyklen waren weiter sehr regelmässig und so kam die mens spätestens am tag 25.. auch dieses jetzt 3.mal.. jedoch nur einen tag, weshalb ich gestern einen SST machte, welcher sehr zu meinem erschrecken und verwundern schwach positiv ausfiel!!

heute wurde mein verdacht vom FA durch einen weiteren urintest bestätigt..

momentan glaube ich das alles noch nicht und erstrecht kann und will ich es nicht glauben, dass es nun erfolgreich sein könnte..

wer kann und will von seinen vielleicht ähnlichen erfahrungen berichten?

lg
sanne

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27. Juni 2007 um 15:53

Hallo,
im Moment fühle ich mich zu der neuen SS noch sehr gefühlskalt und will und kann es noch nicht annehmen oder mich darüber freuen.. habe ich doch erst zwei SS in kurzer Zeit auf tragische Weise und vor wenigen Tagen meine Oma verloren.. zudem mache ich mir Vorwürfe und kann es mir nicht erklären, dass ich nun schwanger sein soll.. Zwar schien mir die Wartezeit im April unendlich lang zu sein, doch dass dies so endet, dass hätte ich niemals gedacht, sondern ehr an eine künstliche Befruchtung gedacht wegen der Angst einer erneuten Eileiterschwangerschaft..

Klar ist dies auch in einem Monat nicht anders, dass das Ei erneut "hängenbleiben" könnte im Eileiter, aber vielleicht hätte es bessere Chancen in der damals ausgeschabten Gebärmutter sich einzunisten, weil dann die Schleimhaut vielleicht höher aufgebaut wäre..

Keine Ahnung, mache mir halt unendlich viele Gedanken und finde mich im Moment ehr damit ab, dass ich es erneut verlieren könne und womöglich daran Schuld habe trotz Verhütung. Wolte dehalb hier mal hören, wie es vielleicht andern hier ergangen ist.

Tatsächlich war es nach der FG im Januar dieses Jahres eine Wohltat zu wissen, dass ich so schnell wieder schwanger war, denn wir hatten zuvor fast 3 Jahre geübt-ohne Erfolg. Doch jetzt bin ich ehr wütend auf mich, bzw. uns, dass mit der Verhütung wohl irgendetwas schiefgelaufen ist und ich das nicht mal bemerkt habe!

Hattest du auch eine FG oder was ist bei dir vor 6 Monaten schiefgelaufen?

Liebe Grüsse
sanne

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28. Juni 2007 um 22:26

Hallo shari,
ganz herzlichen dank für deine geschichte, es tut gut mal zu hören, dass es bei dir beim dritten mal dann doch -wenn auch schwierig- gut gegangen ist.. ich habe meinen eileiter, es war bei mir auch der rechte, drinnen behalten können.. allerdings ist dann die wahrscheinlichkeit,dass dort ein ei hängenbleibt leider hoch, nämlich wohl bei 80%..

mir bleibt jetzt nur das abwarten, wobei ich im moment vor nichts so viel angst habe als dass es das ei wieder nicht bis in die gebärmutter geschafft hat.. dann würde ich wohl den betroffenen eileiter auch entfernen lassen, denn die sorge wäre mir für ein evt. nächstes mal dann doch zu groß..

mein nächster FA termin ist kommenden mittwoch, doch ich fürchte er kann da sowieso noch nichts sehen und ich werde noch eine weitere woche warten müssen..

ich wünsche dir und deinem sonnenschein alles alles gute!

lg
sanne

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28. Juni 2007 um 22:39

Hallo julia,
wenn ich euren lieben berichte lese, dann komm ich doch schon wieder ins grübeln und hoffe ich freu mich jetzt nicht schon wieder zu früh darauf, dass es diesesmal doch bitte klappen möge..

ich sollte nach meiner eileiterschwangerschaft anfang april (9.SSW) ja 3 zyklen abwarten, doch jetzt bin ich im 3. zyklus schwanger.. sehr unerwartet wie bei dir, denn wir hatten eigentlich mit kondom verhütet.. die pille wollte ich wegen der ganzen hormonumstellung nach zwei aufeinanderfolgenden verlorenen schwangerschaften nicht nehmen.. vor allem weil uns klar war, dass wir direkt nach der wartezeit wieder üben wollten..

mein baby habe ich in den letzten zwei ss auch nicht wirklich sehen können, denn das erste mal hätte ich den ersten ultraschall termin erst am kommenden tag gehabt und beim zweiten mal meinte jeder der vielen ärzte etwas anderes zu sehen.. ich hab zwar ein bild von einer pseudocyste, die erst als baby gedeutet wurde und auch eines, welches in der nähe des eierstockes ist, jedoch gehen da die meinungen der ärzte auseinander, ob es sich nun wirklich um das baby handelte..

es war sehr schwer für mich, genau wie bei dir, beide FG zu ertragen ohne jemals wenigstens ein bildchen gesehen zu haben.. und ich fürchte jetzt schon den tag des ersten ultraschalls, denn tränen wird es sicherlich geben.. sei es vor freude oder leid..

ich wünsche auch dir alles erdenklich gute für dich und deinen krümel.. halbzeit hast du ja schon.. jetzt kommt bei mir bald die zeit des ersten Entbindungstermins, das wird sicherlich auch wieder ganz hart..

glg
sanne

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5. Juli 2007 um 20:38

Hallo shari,
ich (SSW5+1) war nun also am gestrigen Mittwoch beim FA, doch leider konnte dieser auch noch nicht wirklich irgendetwas sagen, ausser, dass der Eisprung wohl erneut auf der bereits im April diesen Jahres operierten Seite sein musste. Angesichts der Tatsache, dass in der Gebärmutter (noch?) garnichts zu sehen war, und die Wahrscheinlichkeit der Durchlässigkeit gerade an der rechten Seite bei nur etwa 20 % liegt bin ich erneut niedergeschlagen. Ich habe einen nächsten Termin zum Ultraschall anfang nächster Woche, doch ich fürchte mich total davor, da ich nun auch meine zu bemerken, dass mir die rechte (operierte) Seite hin und wieder ziept.

Von Tag zu Tag an dem diese schreckliche Unklarheit weiter besteht schwanke ich mit dem Gefühl, ob ich nun hoffen soll oder lieber mich damit abfinden, dass es nichts mehr werden wird. Es macht mich fast wahnsinnig und meinem Mann kann ich das nicht zeigen noch darüber reden, denn der geht felsenfest davon aus, dass alles normal verläuft. Woher kann er nur diese Überzeugung herholen? Bin mit meinen Gefühlen sehr allein, das ist zusätzlich schwer.

Jetzt bin ich nur noch froh, wenn ich endlich erfahre, welchen Ausgang es nehmen wird, denn mit meiner jetzigen Sorge/Trauer versteht mich anscheinend niemand.

Danke dir deshalb umso mehr für deine lieben Zeilen.

Ganz liebe Grüsse
Sanne

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