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Nach ELSS künstliche Befruchtung?

6. September 2013 um 8:01 Letzte Antwort: 8. September 2013 um 11:47

Hallo zusammen,

ich hatte dieses Jahr eine ELSS.
Die "Zwangs"-Wartezeit ist überstanden und wir wollen es nun weiter probieren.
Leider ist bei meinem Mann das Spermiogramm so bescheiden das uns eine ICSI angeraten wurde.

Theoretisch hatten wir vor es erstmal wieder natürlich zu probieren, wovon uns zumindest der Frauenarzt auch nicht abgeraten hat. Jeder mit ELSS kennt sicher die schwammigen aussagen "kann wieder passieren, muss aber nicht".

Die Ärztin im Kinderwunschzentrum riet uns allerdings davon ab. Sie meinte auch, in unserem Fall könnte man auf Eileiterduchgänigkeitsprüfung verzichten, da wohl auch die Härchen im Eileiter, die das Ei bewegen, verklebt sein können und das nicht feststellbar ist.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Wie seit ihr damit umgegangen? Trotzdem natürlich versucht und anschliesend künstlich?

Über Erfahrungen eurerseits würde ich mich sehr freuen

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8. September 2013 um 11:47

Hallo,
ich kann dir dazu einiges schreiben. Ich hatte 2003 Laparoskopie, weil ich nicht ss werden konnte. Dabei wurde festgestellt, dass meine Eileiter eben nicht durchgängig sind. Also folgte 2x OP. Dann hieß es, die Chance, dass ich auf normalen Wege ss werde, steht 50:50, aber mit der Gefahr einer ELSS. Wir haben 2007 IVF gemacht, negativ. Dann 2009 bin ich spontan geworden...ELSS. Es hieß für mich, ich kann aber ss werden. Also haben wir 3 Monate später gleich 2. IVF gemacht und ich wurde sofort ss und bekam eine wunderschöne Tochter. Und auch mir haben die Ärzte erklärt, dass auch durch eine OP man die EL nicht ganz so hinkriegt, weil die Härchen, die eben das befruchtet Ei Richtung Gebährmutter schieben, bereits so belastet wurden, dass sie nicht mehr so funktionieren. Ich würde dir lieber zu KB raten...ich persönlich möchte keine ELSS mehr erleben....
Viel Glück!

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