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Nach einer Abtreibung - brauche euren Rat!

16. März 2015 um 18:30

Ein heikles Thema welches ich nun anspreche aber ich hoffe hier kann mir jemand helfen (gerne auch per pn)...

Zuerst einmal: liebe prolife Leute - ihr könnt euch eure Kommentare sparen denn an meiner Entscheidung einen Abbruch zu machen könnt ihr nichts mehr änderN!

Also wie gesagt ich bin fest entschlossen einen Abbruch machen zu lassen (op). Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht aber es ist das was letztendlich für mich das richtige ist.

Allerdings muss ich danach meinem Umfeld erklären warum ich nicht mehr ss bin (enge Familie- und freund )

Zur Familie: am liebsten würde ich es vorerst als Fehlgeburt tarnen solange bis ich dazu bereit bin den wahren Grund zu nennen. Aber wie schildere ich das am besten dass es glaubwürdig klingt? Ich möchte beim besten willen keiner Frau oder Familie hiermit auf den Schlips treten- ich weiß dass eine Fehlgeburt für die betroffenen Frauen schrecklich sein muss und wenn ich könnte würde ich ihnen gerne eine Fehlgeburt abnehmen wenn es gehen würde. Aber das geht leider nicht.
Hat hier jemand Tipps was ich sagen kann?


Nun zu meinem freund: ich werde ihm sagen dass ich es abtreiben. AbeR ein wenig Angst habe ich dennoch: er hätte natürlich die Möglichkeit das öffentlich zu machen - das wäre natürlich nicjt in meinem Interesse - hat hier jemand einen "Vorschlag " zur Lösung des "Problems?"

Ich wäre euch dankbar für hilfe.

Eure tammi

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16. März 2015 um 19:46

Normalerweise
ist es so, wenn man einen frühen Abgang hat schlägt halt das Herz nicht mehr. Das nennt man dann Missed Abortion und man kann sich entscheiden ob man eine Ausschabung wünscht oder lieber einen natürlichen Abgang möchte.
Natürlich bestände die Möglichkeit auf eine Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlichenschwangerschaft, aber das ist zum einen seltener und zum anderen weiss ich nicht genau wie du das verkaufen willst.
Es ist nun mal so, dass 30-50% der Schwangerschaften (laut den Statistiken, die man so findet) in einer MA enden.

Als erklärst du einfach, dass du entweder leichte Blutungen hattest und im Kh nur festgestellt wurde, dass keine Herztöne (mehr) da waren oder bei einer normalen Untersuchung keine Herztöne (mehr) waren. Dann musstest du kruz darauf (am Morgen danach bspw) zur Ausschabung musstest.
Und den operativen Vorgang wirst du auch so erklären können falls nötig, schliesslich machst du ja den Vorgang auch so durch.

Ich hoffe, dass das deine Frage so wie du es wolltest, beantwortet.

Oder du erklärst, dass du noch nicht bereit bist darüber zu reden und bittest darum dass das respektiert wird, die anderen werden sich dann schon ihren Teil denken. Dann musst du dir nicht diese "Lüge" auflasten (das könnte späteren Stress vermeiden). Und wenn du keine allzu übergriffige Verwandschaft hast, dann werden sie das denke ich auch respektieren.
Und vor allem, wenn dein Freund es nun doch öffentlich macht, dann musst du dir nicht noch zusätzliche Vorwürfe anhören, ich denke, dass das schon kontraproduktiv wäre in der Situation.
Deswegen würde ich dir eher dazu raten...

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16. März 2015 um 21:06

Wieso
Hast du denn überhaupt von der ss erzählt wenn du dir noch nicht im klaren warst?

Ich hatte einen abbruch bin damit aber offen umgehangen allerdings wusste es nur mein mann und meine freundin.
Da ich wusste das ich es auf keinen fall bekommen werde habe ich das erst gar nicht erzählt.
Ich denke die wahrheit ist das beste.
Das ist kein grund um sich zu schämen.

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16. März 2015 um 23:41

Du fragst nach Tips
wie Du am besten lügst? Kannst Du nicht zu Deiner Entscheidung stehen?

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17. März 2015 um 9:38

Hui,
... wenn Du so klar weißt, was richtig ist für Dich, dann solltest Du es auch nicht nur im Forum, sozusagen anonym vor aller Welt, sondern auch da vertreten, wo Du zuhause bist. Da sind ja Menschen, die Dich liebhaben und schätzen, denen Du wichtig bist. Dein Freund, tja, der hat auch ein Recht, zumindest der eigenen Meinung zu Eurem gemeinsamen Lebensweg. Was wäre das sonst für eine Freundschaft. Du fürchtest doch wohl nicht prolife-ähnliche Reaktionen in der eigenen Familie und bei deinem Freund. Deren Liebe könnte Dich aber umhauen. Vielleicht bist Du doch noch nicht so ganz sicher in Deiner Entscheidung. Ansonsten: Ohne Lüge leben.

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17. März 2015 um 9:46
In Antwort auf esmi_12120735

Du fragst nach Tips
wie Du am besten lügst? Kannst Du nicht zu Deiner Entscheidung stehen?

Doch
Aber ich muss da langsam einen Zugang dazu finden. Ich will es ja später auch sagen aber am Anfang halt nicht gleich.

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17. März 2015 um 9:48
In Antwort auf rundp

Normalerweise
ist es so, wenn man einen frühen Abgang hat schlägt halt das Herz nicht mehr. Das nennt man dann Missed Abortion und man kann sich entscheiden ob man eine Ausschabung wünscht oder lieber einen natürlichen Abgang möchte.
Natürlich bestände die Möglichkeit auf eine Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlichenschwangerschaft, aber das ist zum einen seltener und zum anderen weiss ich nicht genau wie du das verkaufen willst.
Es ist nun mal so, dass 30-50% der Schwangerschaften (laut den Statistiken, die man so findet) in einer MA enden.

Als erklärst du einfach, dass du entweder leichte Blutungen hattest und im Kh nur festgestellt wurde, dass keine Herztöne (mehr) da waren oder bei einer normalen Untersuchung keine Herztöne (mehr) waren. Dann musstest du kruz darauf (am Morgen danach bspw) zur Ausschabung musstest.
Und den operativen Vorgang wirst du auch so erklären können falls nötig, schliesslich machst du ja den Vorgang auch so durch.

Ich hoffe, dass das deine Frage so wie du es wolltest, beantwortet.

Oder du erklärst, dass du noch nicht bereit bist darüber zu reden und bittest darum dass das respektiert wird, die anderen werden sich dann schon ihren Teil denken. Dann musst du dir nicht diese "Lüge" auflasten (das könnte späteren Stress vermeiden). Und wenn du keine allzu übergriffige Verwandschaft hast, dann werden sie das denke ich auch respektieren.
Und vor allem, wenn dein Freund es nun doch öffentlich macht, dann musst du dir nicht noch zusätzliche Vorwürfe anhören, ich denke, dass das schon kontraproduktiv wäre in der Situation.
Deswegen würde ich dir eher dazu raten...

Danke
danke für die Info!

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17. März 2015 um 9:49
In Antwort auf laura_12642371

Wieso
Hast du denn überhaupt von der ss erzählt wenn du dir noch nicht im klaren warst?

Ich hatte einen abbruch bin damit aber offen umgehangen allerdings wusste es nur mein mann und meine freundin.
Da ich wusste das ich es auf keinen fall bekommen werde habe ich das erst gar nicht erzählt.
Ich denke die wahrheit ist das beste.
Das ist kein grund um sich zu schämen.

Naja
Weil es durch mein Verhalten eh aufgefallen ist und ich es dann irgendwann zugegeben habe.

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17. März 2015 um 9:50
In Antwort auf joan_12896918

Hui,
... wenn Du so klar weißt, was richtig ist für Dich, dann solltest Du es auch nicht nur im Forum, sozusagen anonym vor aller Welt, sondern auch da vertreten, wo Du zuhause bist. Da sind ja Menschen, die Dich liebhaben und schätzen, denen Du wichtig bist. Dein Freund, tja, der hat auch ein Recht, zumindest der eigenen Meinung zu Eurem gemeinsamen Lebensweg. Was wäre das sonst für eine Freundschaft. Du fürchtest doch wohl nicht prolife-ähnliche Reaktionen in der eigenen Familie und bei deinem Freund. Deren Liebe könnte Dich aber umhauen. Vielleicht bist Du doch noch nicht so ganz sicher in Deiner Entscheidung. Ansonsten: Ohne Lüge leben.

Klar
Meine Verwandtschaft wird das akzeptieren und respektieren. Da geht es wirklich nur darum nicht gleich nach dem Eingriff allen rede und Antwort stehen zu müssen.
Und mein freund steht da nicjt dahinter. Das weiß ich schon...

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17. März 2015 um 10:18
In Antwort auf dorete_12338058

Klar
Meine Verwandtschaft wird das akzeptieren und respektieren. Da geht es wirklich nur darum nicht gleich nach dem Eingriff allen rede und Antwort stehen zu müssen.
Und mein freund steht da nicjt dahinter. Das weiß ich schon...

Wenn deine Familie ...
... hinter dir steht, ist es doch nicht "Rede und Antwort stehen müssen", sondern vielleicht sogar eine ganz wichtige Hilfe! Es ist ja nicht sicher, wie gut es Dir nach dem Abbruch gehen wird. Vielleicht hast Du wenigstens eine Person in der Familie, bei der Du dann in aller Offenheit dasein kannst
Wenn Dein Freund nicht hinter dem Abbruch steht, ist Eure Beziehung gefährdet, oder ist sie jetzt schon brüchig ??
Es klingt gerade nicht gut, was ich von Dir lese, spür Dir und dem, was Du geschrieben hast, noch einmal nach ...

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17. März 2015 um 11:20
In Antwort auf joan_12896918

Wenn deine Familie ...
... hinter dir steht, ist es doch nicht "Rede und Antwort stehen müssen", sondern vielleicht sogar eine ganz wichtige Hilfe! Es ist ja nicht sicher, wie gut es Dir nach dem Abbruch gehen wird. Vielleicht hast Du wenigstens eine Person in der Familie, bei der Du dann in aller Offenheit dasein kannst
Wenn Dein Freund nicht hinter dem Abbruch steht, ist Eure Beziehung gefährdet, oder ist sie jetzt schon brüchig ??
Es klingt gerade nicht gut, was ich von Dir lese, spür Dir und dem, was Du geschrieben hast, noch einmal nach ...

..
Ja das geht in die Brüche aber das ist schon lange so. Also hat jetzt nichts mit dem Abbruch selbst zu tun.
Vllt wweihe ich wirklich von Anfang an eine feste Person ein - das mag ganz gut sein.

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17. März 2015 um 11:39
In Antwort auf dorete_12338058

..
Ja das geht in die Brüche aber das ist schon lange so. Also hat jetzt nichts mit dem Abbruch selbst zu tun.
Vllt wweihe ich wirklich von Anfang an eine feste Person ein - das mag ganz gut sein.

Ja, ..
... so klang das auch mit dem Freund.

Ein fester Vertrauenspartner täte dir gut, und denke daran: er darf auch eine andere Meinung haben als Du. Und wenn Du ganz ehrlich bist, suchst Du den Menschen vor dem "Termin".

Ich persönlich finde Abbruch auch nicht die Lösung (darf mal so ehrlich sein ...), und ich würde das Gespräch mit Dir suchen, schon vorher, wenn ich es wüsste ...
... aber fallenlassen darf man dich auch nicht, auch mit anderer Ansicht zur Bewältigung der jetzigen Situation.

Die Tür muss immer offen sein, nicht für "Bestätigung" der eigenen Vorhaben oder Handlungen, sondern für Gespräch und gegenseitige Annahme. Denn sowohl mit Abbruch musst du leben lernen wie auch mit der Zukunft eines Kindes in deinem Leben. Es ist nicht immer ganz leicht, die richtigen Leute zu finden, die einem dann weiterhelfen einfach dadurch, dass sie da sind. Ich wünsche Dir am besten für sofort den richtigen Menschen an Deiner Seite.

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17. März 2015 um 18:27
In Antwort auf dorete_12338058

Doch
Aber ich muss da langsam einen Zugang dazu finden. Ich will es ja später auch sagen aber am Anfang halt nicht gleich.

Meinst Du nicht
es ist verletztnd, wenn Du denen zuerst was vorlügst?

Wie steht Deine unmittelbare Familie zum Thema Abtreibung? Wenn es da Gegner gibt, kann die Tatsache, dass Du abgetrieben hast (und das noch heimlich) echt schmerzhaft sein.

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17. März 2015 um 18:36
In Antwort auf esmi_12120735

Meinst Du nicht
es ist verletztnd, wenn Du denen zuerst was vorlügst?

Wie steht Deine unmittelbare Familie zum Thema Abtreibung? Wenn es da Gegner gibt, kann die Tatsache, dass Du abgetrieben hast (und das noch heimlich) echt schmerzhaft sein.

Hmm
Also sie würden sicher nicht in die Luft springen vir Freude aber Gegner in dem sinne sind sie alle nicht. durch die Abtreibung selber würde ich sicher niemanden aus meiner Verwandtschaft "verletzen"

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17. März 2015 um 23:44

Also...
Am besten du stehst direkt zu deiner Entscheidung, du wolltest es doch auch. Und wenn dumme Fragen kommen, kannst du ihnen ausweichen. Schließlich fühlt man sich nach ner Abtreibung wie nach der Geburt und da will man doch auch nicht direkt überlagert werden, oder? Schließlich bist du die Frau, die das nicht wollte und du hast jedes Recht dazu, und wenn jmd.das nicht versteht, kann er dich kreuzweise!
Viel Glück, nur nicht lügen, das bringt alles nichts!

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Von: saluar
neu
17. März 2015 um 22:41
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