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Nabelschnurblut selbst behalten oder doch Spenden??

7. Mai 2012 um 15:55

Hallöchen ihr Lieben,

Ich stehe nun langsam kurz vor der Geburt mein Sohnemännchen soll laut Ärztin und meiner Hebamme so zwischen der 37-38 Woche kommen da mein Bauchi auch schon was tiffer ist.
Nun die Frage an euch ich überlege schon seit Monaten was ich mit der Nabelschnurblut machen soll. Dem zum weckschmeißen ist diese mir dann doch viel zu schade. Ich möchte diese entweder gerne behalten für mein Sohn später sollte mal was sein oder auch gerne Spenden damit mein Sohn und ich einem anderen Kind das Leben damit retten können. Als ich meine Ärztin, Hebamme und in der Klinik nach fragte sagte man mir nun drei mal das es nicht erwießen sei das diese Stammzellen meinem Sohn helfen könnten da man ja nicht weiß woher so krankheiten kommen. Was aber warscheinliner ist ist das damit einem anderen Krebskranken Kind oder so Leben retten kann.
Was würdet ihr denn machen?? Ich finde alleine áuch schon schade das sich zu wennige Frauen damit beschäftigen wenn man doch Kinder liebt und damit wenichstens einem anderen Kind das Leben retten kann. Das ist doch bestimmt auch eine gute sache und ein tolles gefühl. Genau wie ich auch Organspänderin bin fals mal was passieren sollte nur noch nicht so schnell wenn möglich

Liebe Grüße
Sarah

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7. Mai 2012 um 17:14

Spenden
Je mehr frauen es machen umso mehr reserven gibt es irgendwann,das heisst das es selbstverständlicher werden sollte und im bedarfsfall für alle etwas da sein könnte!!aber leider denken zu viele menschen nur an sich und bis zu ihrer türschwelle!!

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7. Mai 2012 um 21:17

Als
mein Sohn vor drei Jahren geboren wurde, hab ich mich mit dem Thema eingehend beschäftigt und die gängige Meinung war, dass wenn ein Kind z.B. Leukämie bekommt, diese Krankheit dann schon in den Stammzellen verankert wäre und das eigene Nabelschnurblut nicht helfen könne. Damals konnte in unserer Klinik aber das Nabelschnurblut nicht gespendet werden. Vor 5 Monaten kam unsere Tochter zur Welt. Da wir in dieser Zeit voll in der Bauphase unseres Hauses waren hatte ich nicht die Zeit mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Die gängige Meinung hat sich ja dahingehend nicht verändert. Bestimmte Krankheiten sind in den Stammzellen bereits verankert und das Nebelschnurblut kann dann nicht mehr helfen. Allerdings kann man in unserer Klinik inzwischen das Blut spenden. Leider habe ich durch Zufall erst vor vier Wochen erfahren, durch einen Zeitungsbericht. Ich beiße mir richtig in den Po dass ich das erst jetzt erfahren habe. Ich hätte das Blut sehr gerne gespendet, denn ich hoffe, dass auch andere Mütter das machen, damit irgendwann, sollte mein Kind Nebelschnurblut brauchen, auch ein passender Spender da ist. Eine Freundin von mir entbindet in 3 Monaten. Ihr hab ich das schon gesagt, damit sie sich darüber Gedanken machen kann. Ich bin echt traurig, dass ich mich nicht weiter informiert habe, der Gedanke dass sich in unserer Klinik irgendwas getan hat, ist mir gar nicht gekommen.

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7. Mai 2012 um 21:20

Weder noch
hatte mich damals auch gut belesen dazu aber fands naja...egal

wir haben die nabelschnurr auspulsieren lassen
und genau das selbe würde ich bei jedem weiteren kind wieder tun

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8. Mai 2012 um 14:45


Ich würde es auch gerne spenden!

Wie hast Du das geregelt? Geht das überall in jedem Krankenhaus?

Liebe Grüsse

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8. Mai 2012 um 14:49

Hallo
also, das ist mir jetzt irgendwie ein bisschen peinlich, aber ich bin das erste mal schwanger und weiß gar nicht was es bedeutet: "Die Nabelnschur auspulsieren lassen" ?! Was bedeutet das?
Ich mache mir auch Gedanken um das Nabelschnurblut, denn ich weiß, dass man es hier in Bremen eben spenden oder einlagern lassen kann...
Weißt jemand, wie teuer das wäre?
Ich danke euch schon jetzt für die Antworten

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8. Mai 2012 um 15:28

Solltest du
Einene kaiserschnitt bekommen auf jeden fall spenden.wenn du spontan entbindest auspulsieren lassen.auf jeden fall! Nach der anstrengenden geburt kommen bekommen die stammzellen deinem kind sehr gut und vielleicht braucht es die in dem moment selber am meisten.die brauchen recht viel für die spende.das geht nur wenn sofort die nabelschnur abgeklemmt wird,also sofort keine zufuhr mehr von blut zum kind. Beim kaiserschnitt ist es egal.da muss ja schnell abglemmt werden,weil es da kalt ist und das kind versorgt wird.dann würde ich auch spenden.sonst nicht.für dein eigenes kind ist es eher unwahrscheinlich,dass es es fUr sich benutzen kann,weil die zellen bereits entartet sein können und somit nutzlos sind. Das ist meiner meinung nach geldmacherei und von gewissen blutbanken klar abgezielt auf die angst der eltern..

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8. Mai 2012 um 16:02
In Antwort auf akari_12061727

Hallo
also, das ist mir jetzt irgendwie ein bisschen peinlich, aber ich bin das erste mal schwanger und weiß gar nicht was es bedeutet: "Die Nabelnschur auspulsieren lassen" ?! Was bedeutet das?
Ich mache mir auch Gedanken um das Nabelschnurblut, denn ich weiß, dass man es hier in Bremen eben spenden oder einlagern lassen kann...
Weißt jemand, wie teuer das wäre?
Ich danke euch schon jetzt für die Antworten

Auspulsieren
heißt, dass die Verbindung vom Kind nicht sofort durchtrennt wird, die Nabelschnur wird erst nach ca 3 min durchtrennt so dass das Blut zum Kind fließen kann. Haben wir allerdings auch nicht gemacht.

Einlagern kostet je nach Bank zwischen 1500 und 2500 Euro, wobei ich nicht weiß ob da noch monatliche bzw. jährliche Kosten hinzukommen. Da die meisten Ärzte der Meinung sind dass das eigene Nabelschnurblut im Falle einer Erkrankung nichts bringt, weil die Krankheit schon von Beginn an in den eigenen Stammzellen gespeichert ist, habe ich mich wegen der Kosten dann auch nicht weiter damit beschäftigt. Eigentlich ist Spenden sinnvoller, je mehr spenden desto größer ist dann die Wahrscheinlichkeit dass auch für das eigene Kind im Falle einer Erkrankung fremdes Nabelschnurblut zur Verfügung steht.

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8. Mai 2012 um 17:15


Ich habe mir da auch schon ziemlich früh Gedanken gemacht. Für das eigene Kind weis man ja einfach noch nicht so genau, inwieweit das umsetzbar ist. Aber spenden finde ich auch eine super alternative!!!

Leider komm ich auch als Spender nicht in Frage, da ich Rhesus negativ bin und die Antikörpervorsorge bekommen habe. Somit ist eine Spende ausgeschlossen. Was ich ziemlich doof finde Aber die Kriterien sind im Gesundheitswesen in Deutschland nunmal sehr streng, was ja auch nicht unbedingt schlecht ist. Aber manchmal vielleicht doch etwas verschwenderisch...

Liebe Grüße Mautzi (31.SSW)

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