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Nabelschnur und Erstickungsgefahr

6. Dezember 2007 um 8:16 Letzte Antwort: 10. Dezember 2007 um 23:23

Hallo,
Ich habe letztens zum ersten Mal im Internet von Fällen gelesen, wo Frauen ihre Babies in der 24. oder 26.SSW verloren haben, weil die Nabelschnur sich so sehr verwickelt hat und die Versorgung somit unterbrochen wurde. Ich hatte das bis dahin noch nie gehört, mir wurde immer von allen gesagt:"Mach dir mal keine Sorgen, solang es im Fruchtwasser rumtollt kann nichts passieren.Das mit der Nabelschnur kann erst bei der Geburt passieren..."
Jetzt bin ich immer total ängstlich, dass mein Zwerg gerade in dem Moment total umschlungen und am ersticken ist
Vor ein paar Tagen z.B. hat er gerade eine Party in meinem Bauch gefeiert, und ich habe abends im Liegen die ganze Zeit Tritte und Rollbewegungen gespürt. Und gestern Abend war er ein wenig ruhiger. Da mach ich mir sofort Gedanken, dass er vielleicht nicht genug Sauerstoff hat, und ich das nicht merke.
Ich war vor kurzem erst beim FA. Er hat sich mit so einem kleinen handlichen CTG-Gerät die Herztöne angehört, und meinte zu mir:"Hören sie? bum-bu-bum-bu-bum...so ist der Rhytmus bei einem Foeten"
also geh ich jetzt davon aus, er hätte gehört, wenn da was mit dem Sauerstoff nicht in Ordnung gewesen wäre

Ich hab so Angst, dass mir das mit der Nabelschnur auch passiert, aber ich weiß nicht wie oft diese Fälle verbreitet sind.

Maya 24+0

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6. Dezember 2007 um 9:08

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Wenn etwas mit dem Sauerstoff nicht in Ordnung ist, dann hört der Arzt das nicht. Wenn aber beim Arzttermin schon eine unterversorgung vorgelegen hätte, hättest Du den Wurm nicht noch Tage später gespürt.

In der 25. SSW ist es ganz normal, dass man das Baby mal spürt und dann teilweise einen Tag oder sogar zwei Tage nicht mehr. Liegt auch daran, dass die Kleinen oft Nachtaktiv sind, und Du es möglicherweise nicht mitbekommst. Ich bin jetzt 30. SSW und spüre meine Süße seit drei Tagen JEDE Nacht heftigst - warts ab, wirst die jetztige Zeit im Nachhinein noch zu schätzen lernen

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6. Dezember 2007 um 9:45

Im Grunde....
...kannst du ohnehin nichts machen. Da hilft ds Verrücktmachena uch nciht. Versuche es doch einfach positiv zu sehen, das spürt dein Kind und das braucht es. Freue dich darauf, damit tust du dir und d3em Kleinen Gutes.

Es gibt ekine Garantien, manhat immer nur das Gefühl, besonders in der SS, sei alle so überwacht dass nichts passieren kann, das ist aber ein totaler Trugschluss. Man kann einige Dinge vielelciht vorher erkennen und handeln, aber die meisten Sachen passieren oder passieren nicht.

Grüße

Isa

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10. Dezember 2007 um 23:23
In Antwort auf anneli_12090687

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Wenn etwas mit dem Sauerstoff nicht in Ordnung ist, dann hört der Arzt das nicht. Wenn aber beim Arzttermin schon eine unterversorgung vorgelegen hätte, hättest Du den Wurm nicht noch Tage später gespürt.

In der 25. SSW ist es ganz normal, dass man das Baby mal spürt und dann teilweise einen Tag oder sogar zwei Tage nicht mehr. Liegt auch daran, dass die Kleinen oft Nachtaktiv sind, und Du es möglicherweise nicht mitbekommst. Ich bin jetzt 30. SSW und spüre meine Süße seit drei Tagen JEDE Nacht heftigst - warts ab, wirst die jetztige Zeit im Nachhinein noch zu schätzen lernen

Ich kann...
...diese Angst gut verstehen, zumal ich heute noch in so `ner doofen Zeitschrift von einem solchen Fall gelesen habe. Da hatte sich auch das Baby im Bauch mit der Nabelschnur stranguliert. Wenn ich sowas lese habe ich auch immer Panik, daß soetwas passieren könnte. Ich versuche dann immer, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kehren.
Und nicht immer vom Schlimmsten auszugehen.
Wenn man sich mit sowas verrückt macht, kann das auch nicht gesund sein. Ich denke auch mal, daß es wirklich sehr selten ist, daß soetwas passiert.

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