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Myom

21. März 2011 um 18:52

Bin grad bissel fertig. Ich versuche jetzt seit Mai letzten Jahres schwanger zu werden. Alle haben immer gesagt, du darfst dir keinen Stress machen. Ok, hab ich versucht. Hatte aber immer so eine Ahnung, dass es nicht daran liegt dass es nicht klappt, sondern dass es eine körperliche Ursache hat. Jetzt hatte ich neuliche ne Blutung, helles sehr flüssiges Blut. Bin zum Arzt, weil ich mir dachte, da stimmt was nicht. Und riichtig, ein Myom in der Gebärmutter (4cm) Muss jetzt nochmal in eine Klinik, die entscheiden sollen, was zu tun ist. hab scheiß Angst vor nem Eingriff Hab mal geggogelt, weil die Ärztin meinte, eine Hormontherapie würde reichen. Aber lt. Internet nur vorübergehend. Viele raten auch von einem Eingriff vor einer Schwangerschaft ab, allerdings kann das Myom das schwanger werden erschweren bzw zu Früh-/Fehlgeburten führen. Was denn nun?! Bin total verwirrt und hab echt Schiss. Zumals das Ding schon wieder blutet...

Geht oder ging es jemand ähnlich? Muntert michmal bitte auf *schief*

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21. März 2011 um 20:32

Hi
hatte auch Myome,habe sie noch!
Vor der Schwangerschaft(bin morgen in der 25 ssw.)hatte meine Fa zwei Myome entdeckt,beide etwa 4-5cm groß.
Ich habe mir die nie einen Kopf gemacht,weil ich vor 2,5 Jahren eine Konisation hatte,das hat mich psychisch mehr belastet.
Ich bin sofort schwanger geworden,trotz der Myome.
Bisher gabs in der Hinsicht auch keine Probleme bei mir.
Bei der Feindiagnostik in der 13+17 ssw hat der FA noch weitere zwei Myome festgestellt...die beiden anderen sind inzwischen 6cm groß.
Diese werden jetzt per Ultraschall kontrolliert,glücklicherweise blockieren meine Myome nicht die Plazenta.

Ich drück dir die Daumen,dass es bei dir auch bald klappt!

LG

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25. März 2011 um 16:58

...
Hallo, bloß mal kurz zu meiner geschichte hatte inzwischen 3 Fehlgeburten, Humangenetik, Blutbefunde alles i.O Frauenarzt stellte zwar Myom fest meinte aber das hat nichts mit den fehlgeburten zu tun. Nun hatte ich m in Kiwu Klinik angemeldet und der Arzt meinte das Myom müßte unbedingt entfernt werden. So hat er mich zu einem Spezialisten für myome überwiesen. Da war ich jetzt am Di. und gestern hat er mir das Myom entf. Er meinte es wäre ein Riesen Wunder das sich die Babys überhaupt erst eingenistet haben. Das Myom war mitten in der Gebärmutter unter der Schleimhaut, hatte so zusagen die gleiche Funktion einer Spirale übernommen. Ich bin jetzt auf jedenfall ganz froh das d. Ding raus ist und freu mich in 2 Monaten neu durchzustarten Und der Eingriff war überhaupt nicht schlimm, wurde ambulant gemacht also früh rein und paar Std. später wieder zu Hause. Es gibt allerdings auch verschiedene Myome, die auf d. Gebärmutterwand sitzen würden in der SS wohl gar nicht stören. Wünsche dir alles Liebe. Du kannst ja mal berichten, was bei dir raus gekommen ist. Ganz liebe Grüße Mandy

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17. April 2011 um 17:21

Erfahrungsbericht zur Myom OP
Liebes Queenchen81,

auch wenn Dein Beitrag bereits etwa einen Monat her ist, hoffe ich doch, dass es Dir gut geht. Mir erging es folgendermaßen und ich bin froh mit meinem persönlichen Erfahrungsbericht Dir und auch den anderen Forum-Teilnehmerinnen meine Geschichte erzählen zu dürfen:

Bei mir wurde im Alter von 31 Jahren während einer frauenärztlichen Routineuntersuchung per Ultraschall ein intramurales Myom (ca. 4 cm groß) entdeckt. Ich hatte zuvor Beschwerden wie sehr starke Regelblutungen, Rückenschmerzen und Schwindelanfälle während der Periode (auf Grund der starken Blutung hatte ich sehr viel Eisen verloren und daher Gleichgewichtsstörungen gehabt), die ich meiner FA mitteilte. Meine FA verabreichte mir ein natürliches Hormonpräparat (Keuschlammextrakt) und bat mich 2-3 Monate später wieder zu kommen, um zu sehen, ob das Myom geschrumpft sei. Das hat mir jedoch keine Ruhe gelassen, da ich noch kinderlos bin. Ich wollte nicht, dass das Myom weiter wächst. Also habe ich mir einen weiteren Rat bei einer anderen FA eingeholt, die mir sofort zu einer OP riet.

Diesem Rat bin ich gefolgt - zwei Monate nach der Diagnose hatte ich einen OP Termin. Die Klinik untersuchte mich vor dem OP Termin erneut, um die optimale Behandlungsmethode für mich zu finden. In meinem Fall war es eine minimalinvasive OP, die Laparoskopie.
Selbstverständlich war ich sehr aufgeregt und hatte auch Angst vor dem Eingriff. Zu wissen allerdings, dass das noch recht kleine Myom bald entfernt sein würde, die Narbe in der Gebärmutter noch klein wäre und ich zusätzlich bald wieder die schmerzenden Symptome vor- und während meiner Regelblutung bekämpft hätte, half mir mutig und zuversichtlich zu werden.

Am OP Tag bin ich morgens in die Klinik und durfte, nachdem ich in mein Zimmer 'eingecheckt' habe , ein (Klinik-) Nachthemd und Kompressionsstrümpfe anziehen sowie eine Beruhigungstablette schlucken. Diese half mir, meine Aufregung etwas herunterzuschrauben. Schon bald kamen die sehr netten Krankenschwestern und ich durfte in den OP Raum. Nach der OP war ich nach der Vollnarkose noch etwas schläfrig und hatte eine Infusion sowie eine Drainage am Unterbauch. Die Ärzte zeigten mir schöne Farbfotos von meinem Myom und den Eierstöcken und konnten versichern, dass außer dem Myom alles wunderbar und gesund sei. Die Infusionsnadel wurde schon am 1. Tag nach der OP und die Drainage am 2. Tag nach der OP entfernt. Am 2. Tag durfte ich auch duschen, was eine wahre Wohltat war. Am 3. Tag nach der OP durfte ich schon nach Hause. Dennoch durfte ich fortan für die kommenden Wochen nichts Schweres heben. Meine kleine Handtasche oder ein Strauß Blumen waren ok So wurde ich abgeholt und nach Hause gefahren. Eine Genesungszeit von 14 Tagen nach der Entlassung war bei mir Pflicht. Danach hatte ich eine Nachuntersuchung bei meiner FA, die gemeinsam mit meinem Wohlergehen entscheiden konnte, ob ich wieder arbeiten (Bürojob) gehen darf. Etwa vier bis sechs Wochen nach der OP waren bei mir Sport, Baden, Tampons und GV untersagt damit kann man leben Meine Familie und Freunde mussten in der Zeit nach der OP einfach etwas langsamer mit mir laufen und auch nicht allzu viel von mir fordern, da ich alles einfach mal genüsslich im Schneckentempo erledigte (was in der heutigen schnelllebigen Zeit auch mal nicht schadet ). Das tat mir auch mal gut, da ich sonst immer ein quirliges, Arbeit-geladenes Energiebündel bin und niemals etwas ruhige Zeit nur für mich und ein Buch finden konnte.

Seitdem geht es mir sehr gut: alle Symptome sind weg, ich bin froh kein Myom mehr in mir zu haben und dafür nur eine kleine Narbe. Die Ärzte empfahlen 6 Monate nach der OP zu warten, ehe man schwanger würde. Eine etwaige Geburt würde dann ein Kaiserschnitt werden.

Liebes Queenchen81, jeder ist einzigartig und sollte selbst zu seiner eigenen Entscheidung finden, sich zuvor allerdings sehr gut beraten lassen und alle Optionen abwägen. Ich wünsche Dir bei Deiner Entscheidungsfindung ganz viel Kraft und dass Du die für Dich beste Entscheidung fällst.

Mit den besten Wünschen

Lena1980x

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17. April 2011 um 17:36


Huhu,
ich hab davon noch nie gehört und kann dir da leider auch nicht helfen. Aber einen Rat kann ich dir geben: Google da nicht so viel. Am besten lass es ganz. Wenn du deinem Arzt nicht vertraust dann hol eine zweite oder auch dritte Meinung von anderen Ärzten ein. Du machst dich sonst nur verrückt und das ist ja nicht Sinn der Sache. Das Internet kennt deinen Körper nicht.

Ich drück auf jeden Fall die Daumen dass es bald klappt mit dem Baby

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