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Mutterschutz, Steuerklasse, Versicherungen.....

19. Oktober 2016 um 12:52 Letzte Antwort: 19. Oktober 2016 um 18:47

Hallo zusammen - wer kennt sich aus?

Ich bin ab Mitte Januar im Mutterschutz und bekomme dann ja nur noch einen gewissen Prozentsatz (glaube 67%) meines Gehaltes. Ich würde dann in die Steuerklasse 5 gehen, mein Mann in die SK 3. Leider wird dadurch mein Gehalt noch weniger, das meines Mannes aber mehr.

Was mache ich, um meine Lebenshaltungskosten weiter zahlen zu können? Auto, Lebensversicherung, Miete.... zahlt das bei euch euer Mann mit? Werden die Versicherungsbeiträge freigestellt? Was ist am besten?

Und dann später in der Elternzeit? Möchte ein Jahr von der Arbeit zuhause bleiben und dann wieder mit 20 Wochenstunden einsteigen, dass wir nicht Geldsorgen bekommen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das funktioniert, da mit der Kinderbetreuung noch nichts geregelt ist (Oma+Krippe oder nur Oma oder nur Krippe....???)

Danke schon mal

 

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19. Oktober 2016 um 13:04

Hallo  Erdbeerherz,
Im Mutterschutz, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt, bekommst du von der Krankenkasse Mutterschaftsgeld. Das sind so 13 Euro pro Tag. Der Arbeitgeber stockt diese Summe normalerweise dann bis zum alten Nettogehalt auf. Ab Ende Mutterschutz bekommst du dann Elterngeld, das ist dann auch weniger, 65-67%. Die ganzen Zahlen habe ich nicht hundertprozentig im Kopf, bin mir aber sicher, dass die finanziellen Einbußen erst nach Mutterschutz anstehen.

Bei uns wird es finanziell auch etwas eng, haben zum Glück Rücklagen. Ansonsten finde ich schon, dass der Mann einspringen sollte. Er ist schließlich der Vater. Und in einer guten Beziehung hilft man sich sowieso gegenseitig? 

Liebe Grüße

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19. Oktober 2016 um 13:21

Bei uns gibt es mein und dein nicht. Gerade wenn man KInder hat ist das doch furchtbar kompliziert und überflüssig. Wir haben ein Konto, da gehen alle Einnahmen drauf und alle Ausgaben runter. Ist doch selbstverständlich dass der Mann übernimmt wenn die Frau wegen KInderbetreuung zuhause ist, ist ja schließlich auch sein Kind.
Mit der Kinderbetreuung da würde ich mich frühzeztig informieren und das planen. Wir hätten unseren Sohn mit der Geburt anmelden müssen um nach der Geburt auch nur annähernd die Chance auf einen Platz zu haben. Leider ist er in der Entwicklung noch nicht so weit und bleibt nichtmal fünf Minuten allein bei Oma und OPa, die er täglich sieht, er ist jetzt 19 Monate alt. Hab jetzt Eltenrzeit nachgereicht bis zu seinem dritten Geburtstag, ich hoffe dann schafft er es. Sowas kann auch passieren, nicht jedes Kind lässt sich nach einem Jahr von jemandem anders betreuen als von den Eltern, sollte man immer finanziell einkalkulieren.

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19. Oktober 2016 um 13:23
In Antwort auf sanne1178

Bei uns gibt es mein und dein nicht. Gerade wenn man KInder hat ist das doch furchtbar kompliziert und überflüssig. Wir haben ein Konto, da gehen alle Einnahmen drauf und alle Ausgaben runter. Ist doch selbstverständlich dass der Mann übernimmt wenn die Frau wegen KInderbetreuung zuhause ist, ist ja schließlich auch sein Kind.
Mit der Kinderbetreuung da würde ich mich frühzeztig informieren und das planen. Wir hätten unseren Sohn mit der Geburt anmelden müssen um nach der Geburt auch nur annähernd die Chance auf einen Platz zu haben. Leider ist er in der Entwicklung noch nicht so weit und bleibt nichtmal fünf Minuten allein bei Oma und OPa, die er täglich sieht, er ist jetzt 19 Monate alt. Hab jetzt Eltenrzeit nachgereicht bis zu seinem dritten Geburtstag, ich hoffe dann schafft er es. Sowas kann auch passieren, nicht jedes Kind lässt sich nach einem Jahr von jemandem anders betreuen als von den Eltern, sollte man immer finanziell einkalkulieren.

um nach einem Jahr die Chance auf einen Platz zu haben....meinte ich natürlich

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19. Oktober 2016 um 18:47
In Antwort auf an0N_1269134799z

Hallo zusammen - wer kennt sich aus?

Ich bin ab Mitte Januar im Mutterschutz und bekomme dann ja nur noch einen gewissen Prozentsatz (glaube 67%) meines Gehaltes. Ich würde dann in die Steuerklasse 5 gehen, mein Mann in die SK 3. Leider wird dadurch mein Gehalt noch weniger, das meines Mannes aber mehr.

Was mache ich, um meine Lebenshaltungskosten weiter zahlen zu können? Auto, Lebensversicherung, Miete.... zahlt das bei euch euer Mann mit? Werden die Versicherungsbeiträge freigestellt? Was ist am besten?

Und dann später in der Elternzeit? Möchte ein Jahr von der Arbeit zuhause bleiben und dann wieder mit 20 Wochenstunden einsteigen, dass wir nicht Geldsorgen bekommen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das funktioniert, da mit der Kinderbetreuung noch nichts geregelt ist (Oma+Krippe oder nur Oma oder nur Krippe....???)

Danke schon mal

 

Pass mit der steuerklasse unbedingt auf. Das elterngeld wird erst später mit der Steuererklärung versteuert. So ganz genau kenne ich die Fakten nicht, habe aber mal gehört, dass man circa eine monatssumme elterngeld rechnen an, die man nachzahlen muss. Wir haben den Rat bekomme  beide in klasse 4 zu bleiben, dann komme man meistens eine Nachzahlung. 
Wir haben es so gemacht und hatten eine Nachzahlung. Kenne aber auch welche die Klassen 5 und 3 gemacht hatten und dann richtig viel nachzahlen mussten.

Davon abgesehen denke ich auch, dass man sich als Familie die finanzielle last teilt. Bei uns heisst das: ich hatte 8 Monate Elternzeit, mein Mann dann 6 Monate. Ich bin vollzeit eingestiegen. Mein Mann als Sohn 14 Monate war dann teilzeit 30 Std. Steuerklasse 5 und 3. Sohn geht seit er 13 Monate alt ist super happy bis 14 Uhr in die Krippe, mann holt ihn ab (ich arbeite länger logischerweise). Jetzt kommt kind Nr 2. Ich werde durch mein gutes netto (steuerklasse 3) 12 Monate elternzeit haben, mein Mann jetzt bald nach insgesamt einem Jahr teilzeit wieder voll arbeiten.
Es gibt so viele Möglichkeiten, hängt auch von der weiteren Familienplanung ab denke ich. Wenn es geht solltet ihr nicht zu kurzfristig planen, die Zeit vergeht so schnell. Da ich mehr verdiene bekommt mein Mann von mir monatlich Geld überwiesen, er übernimmt ja auch die Kinder Betreuung nachmittags!
Lg

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