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Mutterschaftsgeld für Studierende?

30. April 2018 um 14:49 Letzte Antwort: 2. Mai 2018 um 13:03

Hallo!

kurz zu meinem Fall. Schwanger in der 6. Woche. Studentin, Arbeite als Werkstudent in einem Unternehmen wo ich ca 850€ Netto verdiene. Zahle die studentische Krankenversicherung für ca 90€ monatlich. Steckt jemand in der selben Situation und weiß, ob es in den Wochen des Mutterschutzes Mutterschaftsgeld gibt? Ich habe überall gelesen, dass auch Studenten einen Anspruch drauf haben und jetzt sagt mir meine Krankenkasse, dass ich keinen Anspruch drauf habe, weil ich "nur" studentisch versichert bin, ohne Anspruch auf Krankengeld. Aber irgendwie will ich das nicht wahrhaben. Es kann doch nicht sein, dass mein Monatslohn einfach wegfällt, ohne dass mir jemand unter die Arme greift? Wozu zahle ich diese satten 90€ im Monat denn überhaupt? Und wie ist es mit dem Elterngeld? Den würde ich schon noch bekommen oder?

Im Internet ist wirklich NICHTS darüber zu finden, deshalb freue ich mich über eure Antworten!

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30. April 2018 um 15:17
In Antwort auf thinkwhatyouwant

Hallo!

kurz zu meinem Fall. Schwanger in der 6. Woche. Studentin, Arbeite als Werkstudent in einem Unternehmen wo ich ca 850€ Netto verdiene. Zahle die studentische Krankenversicherung für ca 90€ monatlich. Steckt jemand in der selben Situation und weiß, ob es in den Wochen des Mutterschutzes Mutterschaftsgeld gibt? Ich habe überall gelesen, dass auch Studenten einen Anspruch drauf haben und jetzt sagt mir meine Krankenkasse, dass ich keinen Anspruch drauf habe, weil ich "nur" studentisch versichert bin, ohne Anspruch auf Krankengeld. Aber irgendwie will ich das nicht wahrhaben. Es kann doch nicht sein, dass mein Monatslohn einfach wegfällt, ohne dass mir jemand unter die Arme greift? Wozu zahle ich diese satten 90€ im Monat denn überhaupt? Und wie ist es mit dem Elterngeld? Den würde ich schon noch bekommen oder?

Im Internet ist wirklich NICHTS darüber zu finden, deshalb freue ich mich über eure Antworten!

Elterngeld wird auf dein Nettoeinkommen von VOR der Schwangerschaft berechnet. Im 1. Jahr sind es 67 Prozent, im 2. Jahr die Hälfte davon und im 3. gibt es kein EG. Mutterschaftsgeld läuft ja über die KK. In deinem Fall kann ich dir da aber leider nicht weiterhelfen, da mein monatl. "satter" Beitrag weit über 150 Euro liegen, wo mein Chef sogar noch die Hälfte mit dazu packt 90 Euro sind da sehr wenig. Vielleicht liegt es ja genau daran, dass dein Satz zu gering ist. Evtl. die KK wechseln?

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30. April 2018 um 15:50
In Antwort auf omellala

Elterngeld wird auf dein Nettoeinkommen von VOR der Schwangerschaft berechnet. Im 1. Jahr sind es 67 Prozent, im 2. Jahr die Hälfte davon und im 3. gibt es kein EG. Mutterschaftsgeld läuft ja über die KK. In deinem Fall kann ich dir da aber leider nicht weiterhelfen, da mein monatl. "satter" Beitrag weit über 150 Euro liegen, wo mein Chef sogar noch die Hälfte mit dazu packt 90 Euro sind da sehr wenig. Vielleicht liegt es ja genau daran, dass dein Satz zu gering ist. Evtl. die KK wechseln?

aber das elterngeld im zweiten jahr bekommt man doch auch nur, wenn man sich das Eltern geld auf 2 jahre aufteilt oder? Dann würde man im 1. Jahr doch auch nur die hälfte von 67 % bekommen..

najah das ist schon ziemlich viel an Geld, was ich für die KK zahle, für das Geld, was ich verdiene. Aber als student ist man einfach schlechter gestellt als ein H4 empfänger in diesem Land.. Man hat Anspruch auf gar nichts..

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30. April 2018 um 15:54
In Antwort auf thinkwhatyouwant

aber das elterngeld im zweiten jahr bekommt man doch auch nur, wenn man sich das Eltern geld auf 2 jahre aufteilt oder? Dann würde man im 1. Jahr doch auch nur die hälfte von 67 % bekommen..

najah das ist schon ziemlich viel an Geld, was ich für die KK zahle, für das Geld, was ich verdiene. Aber als student ist man einfach schlechter gestellt als ein H4 empfänger in diesem Land.. Man hat Anspruch auf gar nichts..

Ja mit dem 2. Jahr hast du Recht. Da wird auch das erste Jahr gleich gesplittet. Aber du bekommst doch sicher auch von deinem Freund finanzielle Unterstützung?! Schließlich bekommt ihr ja beide ein Baby Es ist ja auch nur für eine bestimmte Zeit und nicht auf ewig so.

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30. April 2018 um 18:02

Wenn du kein Mutterschaftsgeld bekommst, bekommst du von Anfang an Elterngeld. Das sind mind. 300 Euro für 1 Jahr. Bei dir müsste es durch den Nebenjob normalerweise noch etwas mehr werden.  Je nachdem wie dann die finanzielle Lage ist, gibt es noch weitere Möglichkeiten der Unterstützung.  Such dir in deinem Heimatort am besten mal einen Verein, der dich beraten kann. 

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1. Mai 2018 um 10:17

Also ich bin auch Student in und Mama eines 4,5 Monate alten Säugling. Ich hatte vor und während der ss einen 450€ Job mutterschaftsgeld bekam ich in Form einer einmal Zahlung von 210€ vom Bundesversichertenamt (nach Antrag stellung) und mein Chef hat mir pro Tag 2€ gezahlt also es war wirklich nicht die Welt und Elterngeld bekommt man wenn man ohne Partner beantragt ( also der Partner nimmt keine elternzeit) 1 Jahr lang Geld und bei mir sind's 305€  (die haben da ne ganz komische Berechnung gehabt werde aus der selbst nicht schlau :/)

Hoffe ich konnte dir helfen
LG Nyx

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1. Mai 2018 um 22:03

Hallo, Glückwunsch erstmal zur Schwangerschaft
Ich kann dir berichten, wie es bei mir war. Unser Sohn ist jetzt 3,5 Monate alt und ich studiere im zweiten Mastersemester. Vor der Geburt hatte ich einen Job als wiss. Hilfskraft, da hab ich 410 Euro verdient. Ich hab mit der Krankenkasse telefoniert und dann einen Brief bekmmen, dass kein Anspruch aufs Mutterschutzgeld besteht, den musste ich dann dem Elterngeldantrag beilegen. Ich hab mich da für 2 Jahre lang ElterngeldPlus entschieden, das sind dann 150 Euro. Habe direkt das Bassgeld beantragt, weil sonst wie bei nyx wohl auch nur ein Euro mehr drauß geworden wäre und das war es mir nicht wert vom Aufwand. Ich arbeite jetzt 5 h die Woche weiter, habe dabei aber keinen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zum Elterngeld, weil der Verdienst zu gering ist...
Bekommst du Bafög? Da bekommst du für das Kind 130 Euro mehr im Monat, die man auch nicht zurück zahlen muss. Auch wenn du bisher keins bekommst, lohnt es sich vllt nochmal einen Antrag zu stellen, da sich durch das Kind die Freibeträge erhöhen.
LG

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2. Mai 2018 um 9:31

Lass dich am besten in der Uni beraten... Es gibt oft solche Beratungsdtellen für schwangere Studierende bzw solche mit Kind. Die haben mir damals auch sehr weitergeholfen👍

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2. Mai 2018 um 13:03

Du kannst auch zu einer Schwangerschaftsberatungsstelle gehen und dort deine Fragen stellten. Die sind genau für solche Fragen da und helfen dir gerne!

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