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Morgen ist meine Abtreibung

10. Januar 2013 um 0:30

Viell. ist noch jemand so spät wach und kann mir Mut machen

Ich habe mich für die Abtreibung in Holland entschieden!
1. Weil mein Partner nicht zu mir hält (er will die Abtreibung) und das Kind ohne Vater aufwachsen möchte
2. Ich noch in der Ausbildung bin und nicht weiß, ob ich diese noch rechtzeitig vorher schaffe
3. Ich die ersten 1 bis 2 Jahre von Hartz 4 leben müsste (z.B. habe ich nur 427 Euro inkl. kalte Nebenkosten für eine Wohnung. Hier in der Großstadt findet man dafür NICHTS. Nur in asozialen Gebieten und da soll mein Kind doch nicht groß werden

Ich denke eine Abtreibung ist für das Kind besser.
Aber dennoch bin ich so traurig Vernunft und Herz gehen halt oft auseinander

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10. Januar 2013 um 17:21


Dass Ihr Frauen immer wieder diesen Kerlen, die Euch drohen und Angst machen, die Freude macht und gegen Euer Gefühl zur Abtreibung fahrt. Diese feigen Männer haben doch nur Angst, gebunden zu sein und zahlen zu müssen. Dabei sind sie an einer ungewollten Schwangerschaft nicht gerade unschuldig.

In Deutschland gibt es so viele Möglichkeiten, Hilfe anzunehmen. Es geht auch ohne Mann, wenn's auch nicht gerade den Wunschvorstellungen von uns Frauen entspricht. Aber was will man machen. Der Mann kann auch das Weite suchen, wenn das Kind schon da ist, und dann gibt man es auch nicht einfach weg.

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10. Januar 2013 um 17:27

Nur ist diese Lebensweise
nicht für jedermann eine Alternative.
Sei mir nicht böse, aber Du erzählst hier ganz selbstverständlich dass man sich problemlos durchfüttern lassen kann... ja so kommt es rüber!
Ist ja okay wenn man drinhängt, aber so zu tun als wäre es eine Lebensweise und ganz normal find ich auch befremdlich!!

Teilzeit- Ausbildung dauert ja dann ewig, aber gut- besser als keine zu machen!
Aber wie meinst Du den Satz "Ohne H4 was du eh nicht gleich bekommen wirst sondern ALG2"??

Das ist exakt dasselbe, da gibts null Unterschied!

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10. Januar 2013 um 17:54

Ja,eine total
verwirrende Bezeichnung, da es mit ALG nichts zu tun hat!!
Total unangebracht, man könnte meinen nach 1 folgt 2 und es sei eine ganz normale "Ergänzung"!

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10. Januar 2013 um 17:55
In Antwort auf esmi_12120735


Dass Ihr Frauen immer wieder diesen Kerlen, die Euch drohen und Angst machen, die Freude macht und gegen Euer Gefühl zur Abtreibung fahrt. Diese feigen Männer haben doch nur Angst, gebunden zu sein und zahlen zu müssen. Dabei sind sie an einer ungewollten Schwangerschaft nicht gerade unschuldig.

In Deutschland gibt es so viele Möglichkeiten, Hilfe anzunehmen. Es geht auch ohne Mann, wenn's auch nicht gerade den Wunschvorstellungen von uns Frauen entspricht. Aber was will man machen. Der Mann kann auch das Weite suchen, wenn das Kind schon da ist, und dann gibt man es auch nicht einfach weg.

Hilfe ist meist
nur auf finanzieller Basis.
Ich hatte kürzlich mal einen Thread eröffnet mit der Frage, wo ich im Notfall praktische Hilfe bekomme.

Die genannten Vereine bieten sowas nicht an, ich habe angerufen!

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10. Januar 2013 um 18:31
In Antwort auf florina911

Hilfe ist meist
nur auf finanzieller Basis.
Ich hatte kürzlich mal einen Thread eröffnet mit der Frage, wo ich im Notfall praktische Hilfe bekomme.

Die genannten Vereine bieten sowas nicht an, ich habe angerufen!

Bieten was nicht an?
Praktische Hilfe oder unentgeldliche Hilfe?

Was war mit der Leih-Oma?
Hast Du mal mit Ausweg-Pforzheim gesprochen?

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10. Januar 2013 um 19:49

Ich bin nicht traurig, ich bin entsetzt
Worauf hier schon zutreffend hingewiesen wurde - Du weißt seit einer EWIGKEIT, dass Du schwanger bist.
Hast offenbar seit 9 Wochen NICHTS getan in Richtung Entscheidung. Und jetzt, wo Du über die 14-Wochen-Frist zu sein scheinst, willst Du mal eben ins Nachbarland zum - strafbaren - Abtreiben???

Ich denke wirklich nicht, dass man sowas noch in irgendeiner Weise verstehen muß.
Tut mir leid, ich persönlich kann es nicht!


Und Deinen Satz, von wegen, Du hättest nur 427 Euro inkl. kalte Nebenkosten für eine Wohnung, den verstehe ich auch nicht.

Wenn Du mit Deinem Kind komplett von Hartz 4 leben müßtest, stünde Dir und dem Kind ein Regelsatz von 382 Euro (Dein Anteil) plus 224 Euro (Anteil des Kindes) zu.
Macht 606 Euro.
Die Kosten einer 60 qm großen Wohnung (zuzüglich Heizkosten) würden ebenfalls vom Amt getragen.
Ebenso wie Sozialversicherungsbeiträge für Dich und das Kind.

So Pi mal Daumen wäre das wenigstens ein Tausender, den Du da vom Amt bekommen würdest - soviel haben viele Menschen, die Vollzeit arbeiten geben müssen, am Monatsende nicht in der Tasche.

Einen Anspruch auf Sozialleistungen - ALG 2-Zuschuss, Wohngeld, Sozialgeld für Dein Kind - (bzw. Kindergeld, zzgl. Kindesunterhalt) (und ungefähr das gleiche Monatseinkommen in der Tasche) hättest Du dabei auch, wenn Du die Ausbildung weitermachst.

Was auch, auch darauf wurde ja schon hingewiesen, in Teilzeit möglich (gewesen) wäre.
Das hätte maximal eine Verlängerung der Ausbildung um ein Jahr bedeutet - ein Jahr finde ich persönlich jetzt nicht so übertrieben lang, dass das keine Alternative hätte sein können.

Wie gesagt - ich verstehe Dein Verhalten - und Deine Erwartungshaltung - nicht.

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10. Januar 2013 um 20:22

Wie hier schon einige geschrieben haben...
bist du ja schon über der Frist.

Bitte überlege dir ob du das wirklich tun willst. Vom Amt gibt es Unterstützung. Die Regelbeträge die schon genannt worden und falls du alleine bist hättest du vom Amt zum Leben für dich und dein Kind ca 740 zum Leben (ohne Miete) also davon kann man genug zu Essen und zu Trinken kaufen. Verhungern muss hier Deutschland keiner.

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10. Januar 2013 um 20:26

Hey
hey also ich stecke in der selben situation nur eines steht für mich fest wenn ich dienstag nicht zu dem termin fahre werde ich auch nicht nach dr 14 woche nach holland fahren weil das ist dann wirklich kinds mord! ich mein das herz von dem klein wesen in meinem bauch schlägt auch shcon nur in deutschland ist es bis zur 12 ssw erlaubt und gegebendenfalls auch bsis zur 14 ssw!
tu dir und dem kleinen wesen das nicht an! wie gesagt s gibt unterstützung vom amt und alles! kann deine sitution nachvollziehen!

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11. Januar 2013 um 0:36

Wie es heute lief
Ein sehr tränenreicher Tag geht zu Ende ...

Ich bin heute um kurz nach 6 los gefahren und gegen 10 in Holland angekommen.
In der Klinik saßen bestimmt 20 Frauen (oder noch mehr) und ich fühlte mich wie bei einer Massenabfertigung!
Die Frauen kamen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und waren ca. zwischen 18 und 35 (fast jedes Alter vertreten).
Die meisten quatschten fröhlich miteinander und ich konnte nicht verstehen, wie man an einem solchen schrecklichen Tag so gut drauf sein kann
Ich musste zunächst ca. zwei Stunden warten und habe in dieser Zeit nur geweint. Ich habe ein Stofftier für "mein Kind" mitgenommen und es gestreichelt ...
Dann kam ich zu einer Ärztin, die per Ultraschall die 15. SSW feststellte!
Ich wollte von ihr wissen, WIE genau der Ablauf ist ... Sie gab mir ein Heft und ich sollte es lesen.
Darin stand, dass ich in Vollnarkose gelegt werde und das Kind zunächst betäubt wird. Dann wird dem Kind ein Mittel gespritzt und es ist (ohne Qualen durchstehen zu müssen) tod. Anschließend wird es abgesaugt und die Gebärmutter gereinigt.
Ich habe natürlich geweint bei diesen Zeilen und es tat mir unheimlich weh!!!
Aber ich möchte das beste für mein Kind und ein Leben ohne Vater, ohne Geld, mit einer wahrscheinlich gestressten Mutter, möchte ich meinem Kind einfach nicht zumuten!
Dann soll es lieber in eine andere Familie geboren werden und glückliche Zeiten erleben!

Nach weiteren ca. 1,5 (scheinbar unendlich langen) Stunden musste ich zu einem Gespräch mit einer Krankenschwester.
Diese war sehr unfreundlich! Sie wollte mich eigentl. nur überreden, das Kind für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Ich fragte sie nochmal nach dem Eingriff und sie guckte mich ganz ungläubig an. Wollen Sie das etwa wissen?
JA NATÜRLICH will ich wissen was meinem Kind passiert.
Es ist kein schöner Vorgang, meinte sie. Was heißt das genau? Das Kind wird mit einer Zange heraus geholt und anschließend die Nabelschnur durchtrennt. Erst dadurch stirbt mein Kind!WAS???? Davon war nie die Rede!
Ja sie wollen doch das es weg ist ... NEIN so nicht!!! So nicht!!!
Ich verlangte ein erneutes Gespräch mit der Ärztin, die dieses erst ablehnte. Ich lies aber nicht locker und wollte es genau wissen!
Nach einer Ewigkeit nahm sie sich doch nochmal zwei Minuten Zeit.
Ich fragte sie wieder, WIE genau läuft der Vorgang ab!? Das haben Sie doch gerade schon die Schwester gefragt, diesmal war sie verdammt unfreundlich!
Ja habe ich und es kam eine ganz andere Antwort, als sie vorher in den Heften beschrieben war.
Ja dann sind die Hefte falsch übersetzt ... Obwohl alle in der Klinik Deutsch sprechen!!!! ... Die Methode mit der Zange sei richtig.
Ich sagte ihr, dass davon NIE die Rede gewesen sei. Sie lächelte ein Lachen wie eine Hexe und meinte das Kind stirbt so und so, wie genau sei doch egal!
Ich nahm meine Tasche ging ins Wartezimmer, holte meinen Freund und sagte nur Komm mit.
Ich rannte so schnell wie möglich zum Auto und wollte auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland!!!
MEIN Kind stirbt nicht unter Qualen, NEIN, NEIN, NEIN!!!!

Ich habe den Eingriff also nicht vornehmen lassen ...


Mir tun die Frauen unheimlich leid, die es heute alle haben machen lassen und die Wahrheit nicht kennen











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11. Januar 2013 um 9:53
In Antwort auf esmi_12120735

Bieten was nicht an?
Praktische Hilfe oder unentgeldliche Hilfe?

Was war mit der Leih-Oma?
Hast Du mal mit Ausweg-Pforzheim gesprochen?

Überhaupt praktische Hilfe!
Meist konzentriert sich alles auf das Finanzielle.

Der Leihoma- Service ist quasi auf Babysitter-Basis, keine schlechte Sache. Nur eben etwas unverbindlich, sprich wenn die "Oma" keine Zeit hat weil sie zum Arzt muß etc. hat sie eben keine Zeit!
Das ist wie bei einem regulären Babysitter, zB Studenten, den man sich ja jederzeit suchen kann.

Wenn hier so oft die Hilfe angepriesen wird, denke ich da eher an etwas Verlässliches, eben eine Stelle, die jederzeit in Notfällen jemanden zur Hilfe schicken kann.
Wenn man zB spontan ins Krankenhaus muß, reichts auch nicht für ein paar Stunden, sondern geht um einige Tage am Stück!

Eben eine Sicherheit, die man braucht, wenn man niemanden hat und völlig auf sich gestellt ist (was hier ja bei einigen Frauen der Fall ist).
Ob unentgeltlich oder nicht ist erstmal zweitrangig, wobei man hier im Thread sicher nicht mit der teuersten Betreuung ums Eck kommt, wenn das Mädel eh kein Geld hat!!

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11. Januar 2013 um 9:54
In Antwort auf nelly_12854078

Wie es heute lief
Ein sehr tränenreicher Tag geht zu Ende ...

Ich bin heute um kurz nach 6 los gefahren und gegen 10 in Holland angekommen.
In der Klinik saßen bestimmt 20 Frauen (oder noch mehr) und ich fühlte mich wie bei einer Massenabfertigung!
Die Frauen kamen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und waren ca. zwischen 18 und 35 (fast jedes Alter vertreten).
Die meisten quatschten fröhlich miteinander und ich konnte nicht verstehen, wie man an einem solchen schrecklichen Tag so gut drauf sein kann
Ich musste zunächst ca. zwei Stunden warten und habe in dieser Zeit nur geweint. Ich habe ein Stofftier für "mein Kind" mitgenommen und es gestreichelt ...
Dann kam ich zu einer Ärztin, die per Ultraschall die 15. SSW feststellte!
Ich wollte von ihr wissen, WIE genau der Ablauf ist ... Sie gab mir ein Heft und ich sollte es lesen.
Darin stand, dass ich in Vollnarkose gelegt werde und das Kind zunächst betäubt wird. Dann wird dem Kind ein Mittel gespritzt und es ist (ohne Qualen durchstehen zu müssen) tod. Anschließend wird es abgesaugt und die Gebärmutter gereinigt.
Ich habe natürlich geweint bei diesen Zeilen und es tat mir unheimlich weh!!!
Aber ich möchte das beste für mein Kind und ein Leben ohne Vater, ohne Geld, mit einer wahrscheinlich gestressten Mutter, möchte ich meinem Kind einfach nicht zumuten!
Dann soll es lieber in eine andere Familie geboren werden und glückliche Zeiten erleben!

Nach weiteren ca. 1,5 (scheinbar unendlich langen) Stunden musste ich zu einem Gespräch mit einer Krankenschwester.
Diese war sehr unfreundlich! Sie wollte mich eigentl. nur überreden, das Kind für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Ich fragte sie nochmal nach dem Eingriff und sie guckte mich ganz ungläubig an. Wollen Sie das etwa wissen?
JA NATÜRLICH will ich wissen was meinem Kind passiert.
Es ist kein schöner Vorgang, meinte sie. Was heißt das genau? Das Kind wird mit einer Zange heraus geholt und anschließend die Nabelschnur durchtrennt. Erst dadurch stirbt mein Kind!WAS???? Davon war nie die Rede!
Ja sie wollen doch das es weg ist ... NEIN so nicht!!! So nicht!!!
Ich verlangte ein erneutes Gespräch mit der Ärztin, die dieses erst ablehnte. Ich lies aber nicht locker und wollte es genau wissen!
Nach einer Ewigkeit nahm sie sich doch nochmal zwei Minuten Zeit.
Ich fragte sie wieder, WIE genau läuft der Vorgang ab!? Das haben Sie doch gerade schon die Schwester gefragt, diesmal war sie verdammt unfreundlich!
Ja habe ich und es kam eine ganz andere Antwort, als sie vorher in den Heften beschrieben war.
Ja dann sind die Hefte falsch übersetzt ... Obwohl alle in der Klinik Deutsch sprechen!!!! ... Die Methode mit der Zange sei richtig.
Ich sagte ihr, dass davon NIE die Rede gewesen sei. Sie lächelte ein Lachen wie eine Hexe und meinte das Kind stirbt so und so, wie genau sei doch egal!
Ich nahm meine Tasche ging ins Wartezimmer, holte meinen Freund und sagte nur Komm mit.
Ich rannte so schnell wie möglich zum Auto und wollte auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland!!!
MEIN Kind stirbt nicht unter Qualen, NEIN, NEIN, NEIN!!!!

Ich habe den Eingriff also nicht vornehmen lassen ...


Mir tun die Frauen unheimlich leid, die es heute alle haben machen lassen und die Wahrheit nicht kennen












Toll! Find ich klasse wie Du Dich entschieden hast...

Was hat denn nun Dein Freund dazu gesagt, wenn er schon dabei war??
Versteht er Deine Entscheidung?

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11. Januar 2013 um 13:06

Ja, es ist schon okay!
Nur finde ich, sollte man es nicht als ganz logische Zahlung in einem Zug mit Kindergeld, Kindergeld etc. nennen.
Man sollte sich einfach immer bewußt sein, dass man in diesem Moment in die Sozialhilfe gerutscht ist und man sich nicht im "Normalzustand" befindet!
Schlimm ist das nicht wenn man es nicht übertreibt und ausnutzt, aber es ist auch nicht selbstverständlich!

Zu Dir: Warum muß das zwangsläufig so sein, dass Du zum Sozialfall wirst (nicht böse gemeint, aber nennen wir es einfach beim Namen)?
Hast Du einen Job? Wenn Du vom Elterngeld leben kannst, nehme ich an dass Du Elterngeld über dem Regelsatz hast...
Also warum dann gleich an H4 denken?

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11. Januar 2013 um 13:48

Ich glaube kaum eine Frau
entscheidet sich wegen der Abtreibungsmethode dagegen.
Marrysuee war völlig unsicher und wollte gar nicht abtreiben, was deutlich aus ihren Beiträgen hervorgeht.
Sie wollte nicht abtreiben und hat (unbewußt) einen Grund gesucht, der diese Entscheidung unterstützt!

Wenn eine Frau kein Kind bekommen kann oder wirklich keines möchte und nicht zweifelt, wird sie trotzdem abtreiben.

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11. Januar 2013 um 14:31


Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern!
Wenn Du dafür kein Verständnis hast, dann warst du entweder nie in meiner Lage oder siehst die Dinge einfach anders.
Ich habe vor meiner Schwangerschaft auch immer ganz anders über Abtreibung gedacht!
Es ist auch nicht so, dass ich mich darüber freue mein eigenes Kind zu töten. Ich weiß seit der 5. Woche von meiner Schwangerschaft.
Ich war ca. 5x bei profamilia, habe mich beim Amt über Hartz 4 Sätze informiert und war auch schon einige Male im Krankenhaus wg. Blutungen (habe also alles für mein Kind gemacht). Ich habe täglich über diese Entscheidung nachgedacht und ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn ich abgetrieben hätte und mir nicht sicher bin.
Deswegen habe ich so lange gewartet! Nicht weil ich mir keine Gedanken machen wollte.

Ich habe mich auch über die Abtreibungsmethoden informiert. Die Methode mit der Zange und durchtrennen der Nabelschnur ist mir völlig fremd!
Mein Freund hat gestern verstanden, dass ich das Kind auf diesem Wege nicht abtreiben kann.
Er hat mich unterstützt, dass ich so schnell wie möglich aus der Klinik abreisen kann und meine Papiere zurück bekomme!

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11. Januar 2013 um 14:46
In Antwort auf nelly_12854078


Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern!
Wenn Du dafür kein Verständnis hast, dann warst du entweder nie in meiner Lage oder siehst die Dinge einfach anders.
Ich habe vor meiner Schwangerschaft auch immer ganz anders über Abtreibung gedacht!
Es ist auch nicht so, dass ich mich darüber freue mein eigenes Kind zu töten. Ich weiß seit der 5. Woche von meiner Schwangerschaft.
Ich war ca. 5x bei profamilia, habe mich beim Amt über Hartz 4 Sätze informiert und war auch schon einige Male im Krankenhaus wg. Blutungen (habe also alles für mein Kind gemacht). Ich habe täglich über diese Entscheidung nachgedacht und ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn ich abgetrieben hätte und mir nicht sicher bin.
Deswegen habe ich so lange gewartet! Nicht weil ich mir keine Gedanken machen wollte.

Ich habe mich auch über die Abtreibungsmethoden informiert. Die Methode mit der Zange und durchtrennen der Nabelschnur ist mir völlig fremd!
Mein Freund hat gestern verstanden, dass ich das Kind auf diesem Wege nicht abtreiben kann.
Er hat mich unterstützt, dass ich so schnell wie möglich aus der Klinik abreisen kann und meine Papiere zurück bekomme!

Marrysuee
Darf ich fragen, von was Du momentan lebst?
Es muß nicht immer gleich in der Sozialhilfe enden, es gibt auch anderweitig etwas Unterstützung wenn man finanziell knapp ist.

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11. Januar 2013 um 16:00

Ausbildung
Ich bin momentan in der Ausbildung (seit 2 Jahren) und bekomme daher nur sehr wenig Elterngeld (ca. 300 Euro).
Davor habe ich Vollzeit gearbeitet und über Jahre ganz artig in die Kassen eingezahlt.
Ein schlechtes Gewissen habe ich daher nicht, aber toll ist das Gefühl auch nicht gerade.
Vor allem habe ich nur 427!! Euro für die Miete inkl. kalter Nebenkosten. Dafür gibt es in einer Großstadt kaum Wohnungen. Ich weiß nicht wirklich, wie sich das Amt das vorstellt. Geld dazu tun darf man (glaub ich) aber auch nicht!

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11. Januar 2013 um 16:21
In Antwort auf nelly_12854078

Ausbildung
Ich bin momentan in der Ausbildung (seit 2 Jahren) und bekomme daher nur sehr wenig Elterngeld (ca. 300 Euro).
Davor habe ich Vollzeit gearbeitet und über Jahre ganz artig in die Kassen eingezahlt.
Ein schlechtes Gewissen habe ich daher nicht, aber toll ist das Gefühl auch nicht gerade.
Vor allem habe ich nur 427!! Euro für die Miete inkl. kalter Nebenkosten. Dafür gibt es in einer Großstadt kaum Wohnungen. Ich weiß nicht wirklich, wie sich das Amt das vorstellt. Geld dazu tun darf man (glaub ich) aber auch nicht!

Also
Du bekommst fast soviel Elterngeld wie Du jetzt verdienst, da es in diesem Fall, wenn das Einkommen so gering ist, ganz anders berechnet wird.
Du müßtest etwa 400.- bekommen!
Dann kommt Kindergeld dazu 184.-, dann Unterhalt vom Vater, was Pflicht ist anzunehmen bevor man Stütze in Betracht zieht!!

Wir sind etwas ausserhalb gezogen um Mietkosten zu sparen. Davon abgesehen finde ich ausserhalb für ein Kind auch schöner als in der Stadt zu wohnen!

Wenn Du dann etwa (je nachdem was dein Freund zahlen kann) sagen wir mal 750.- oder 800.- hast kann man noch den Kindergeldzuschlag von 130.- beantragen und Wohngeld.
Das ist speziell gedacht, damit nicht jeder mit wenig Geld gleich zum Sozialfall wird sondern es eben noch abgefangen werden kann!
Also es muss nicht immer alles in der Stütze enden!

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11. Januar 2013 um 17:05
In Antwort auf nelly_12854078

Wie es heute lief
Ein sehr tränenreicher Tag geht zu Ende ...

Ich bin heute um kurz nach 6 los gefahren und gegen 10 in Holland angekommen.
In der Klinik saßen bestimmt 20 Frauen (oder noch mehr) und ich fühlte mich wie bei einer Massenabfertigung!
Die Frauen kamen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und waren ca. zwischen 18 und 35 (fast jedes Alter vertreten).
Die meisten quatschten fröhlich miteinander und ich konnte nicht verstehen, wie man an einem solchen schrecklichen Tag so gut drauf sein kann
Ich musste zunächst ca. zwei Stunden warten und habe in dieser Zeit nur geweint. Ich habe ein Stofftier für "mein Kind" mitgenommen und es gestreichelt ...
Dann kam ich zu einer Ärztin, die per Ultraschall die 15. SSW feststellte!
Ich wollte von ihr wissen, WIE genau der Ablauf ist ... Sie gab mir ein Heft und ich sollte es lesen.
Darin stand, dass ich in Vollnarkose gelegt werde und das Kind zunächst betäubt wird. Dann wird dem Kind ein Mittel gespritzt und es ist (ohne Qualen durchstehen zu müssen) tod. Anschließend wird es abgesaugt und die Gebärmutter gereinigt.
Ich habe natürlich geweint bei diesen Zeilen und es tat mir unheimlich weh!!!
Aber ich möchte das beste für mein Kind und ein Leben ohne Vater, ohne Geld, mit einer wahrscheinlich gestressten Mutter, möchte ich meinem Kind einfach nicht zumuten!
Dann soll es lieber in eine andere Familie geboren werden und glückliche Zeiten erleben!

Nach weiteren ca. 1,5 (scheinbar unendlich langen) Stunden musste ich zu einem Gespräch mit einer Krankenschwester.
Diese war sehr unfreundlich! Sie wollte mich eigentl. nur überreden, das Kind für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Ich fragte sie nochmal nach dem Eingriff und sie guckte mich ganz ungläubig an. Wollen Sie das etwa wissen?
JA NATÜRLICH will ich wissen was meinem Kind passiert.
Es ist kein schöner Vorgang, meinte sie. Was heißt das genau? Das Kind wird mit einer Zange heraus geholt und anschließend die Nabelschnur durchtrennt. Erst dadurch stirbt mein Kind!WAS???? Davon war nie die Rede!
Ja sie wollen doch das es weg ist ... NEIN so nicht!!! So nicht!!!
Ich verlangte ein erneutes Gespräch mit der Ärztin, die dieses erst ablehnte. Ich lies aber nicht locker und wollte es genau wissen!
Nach einer Ewigkeit nahm sie sich doch nochmal zwei Minuten Zeit.
Ich fragte sie wieder, WIE genau läuft der Vorgang ab!? Das haben Sie doch gerade schon die Schwester gefragt, diesmal war sie verdammt unfreundlich!
Ja habe ich und es kam eine ganz andere Antwort, als sie vorher in den Heften beschrieben war.
Ja dann sind die Hefte falsch übersetzt ... Obwohl alle in der Klinik Deutsch sprechen!!!! ... Die Methode mit der Zange sei richtig.
Ich sagte ihr, dass davon NIE die Rede gewesen sei. Sie lächelte ein Lachen wie eine Hexe und meinte das Kind stirbt so und so, wie genau sei doch egal!
Ich nahm meine Tasche ging ins Wartezimmer, holte meinen Freund und sagte nur Komm mit.
Ich rannte so schnell wie möglich zum Auto und wollte auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland!!!
MEIN Kind stirbt nicht unter Qualen, NEIN, NEIN, NEIN!!!!

Ich habe den Eingriff also nicht vornehmen lassen ...


Mir tun die Frauen unheimlich leid, die es heute alle haben machen lassen und die Wahrheit nicht kennen











Hurra
Du wirst diese Entscheidung bestimmt nicht bereuen. Berichte mal, wie es Dir so ergeht, ok? Hier findest Du immer jemanden, der Dir zuhört.

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11. Januar 2013 um 17:29
In Antwort auf florina911

Überhaupt praktische Hilfe!
Meist konzentriert sich alles auf das Finanzielle.

Der Leihoma- Service ist quasi auf Babysitter-Basis, keine schlechte Sache. Nur eben etwas unverbindlich, sprich wenn die "Oma" keine Zeit hat weil sie zum Arzt muß etc. hat sie eben keine Zeit!
Das ist wie bei einem regulären Babysitter, zB Studenten, den man sich ja jederzeit suchen kann.

Wenn hier so oft die Hilfe angepriesen wird, denke ich da eher an etwas Verlässliches, eben eine Stelle, die jederzeit in Notfällen jemanden zur Hilfe schicken kann.
Wenn man zB spontan ins Krankenhaus muß, reichts auch nicht für ein paar Stunden, sondern geht um einige Tage am Stück!

Eben eine Sicherheit, die man braucht, wenn man niemanden hat und völlig auf sich gestellt ist (was hier ja bei einigen Frauen der Fall ist).
Ob unentgeltlich oder nicht ist erstmal zweitrangig, wobei man hier im Thread sicher nicht mit der teuersten Betreuung ums Eck kommt, wenn das Mädel eh kein Geld hat!!

Die Verantwortung
nimmt einem natürlich niemand ab. Wie mir gerade gestern eine auf einer Beratungsstelle gesagt hat: Wir helfen, eine Lösung zu finden, aber wir sind kein Sozialdienst. Die Frauen dort arbeiten freiwillig und unendgeldlich und tun im Rahmen ihrer (finanziellen) Möglichkeiten alles, was sie können. Sie beraten, weisen die Frauen an die richtigen Stellen weiter, bieten moralische Unterstützung und geben kostenlos Babysachen ab, sofern die Frau bereit ist, ihren Teil dazu beizutragen: sprich, sich nicht einfach hinsetzt und meint, man müsse alles an sie herantragen, sondern aktiv mithilft, ihre Zukunft mit Kind zu gestalten. In Sachen Kinderbetreuung sähe es also so aus, dass sie der Frau sagen, wer Betreuungsmöglichkeiten anbietet und wo sie dafür das notwendige Geld beantragen kann. Sich darum kümmern müssen sich die Frauen allerdings selber. Wenn eine Frau also ganz sicher jemanden auf Abruf haben möchte, wird es wohl nicht reichen, nur eine Leihoma zu haben. Selbst bei jemandem, der die volle Unterstützung der Familie oder der Partners hat, steht nicht immer jemand bereit. Ich bin verheiratet, Oma und Tante wohnen um die Ecke. Und selbst wir hatten schon Schwierigkeiten, jemanden zu finden, der kurzfristig auf unsere Kinder aufpasst. Aber wenn uns das wirklich wichtig wäre, hätten wir uns ein besseres Betreuungsnetz aufgebaut. Nebst Familie also noch ne Leihoma, nen Babysitter etc. In einem Notfall gehen wir jetzt einfach davon aus, dass auch mal Freunde unsere Kinder nehmen würden. Und auch einen Freundeskreis kann man sich aufbauen, wenn man will. Es braucht einfach etwas Engagement.

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11. Januar 2013 um 18:00
In Antwort auf nelly_12854078


Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern!
Wenn Du dafür kein Verständnis hast, dann warst du entweder nie in meiner Lage oder siehst die Dinge einfach anders.
Ich habe vor meiner Schwangerschaft auch immer ganz anders über Abtreibung gedacht!
Es ist auch nicht so, dass ich mich darüber freue mein eigenes Kind zu töten. Ich weiß seit der 5. Woche von meiner Schwangerschaft.
Ich war ca. 5x bei profamilia, habe mich beim Amt über Hartz 4 Sätze informiert und war auch schon einige Male im Krankenhaus wg. Blutungen (habe also alles für mein Kind gemacht). Ich habe täglich über diese Entscheidung nachgedacht und ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn ich abgetrieben hätte und mir nicht sicher bin.
Deswegen habe ich so lange gewartet! Nicht weil ich mir keine Gedanken machen wollte.

Ich habe mich auch über die Abtreibungsmethoden informiert. Die Methode mit der Zange und durchtrennen der Nabelschnur ist mir völlig fremd!
Mein Freund hat gestern verstanden, dass ich das Kind auf diesem Wege nicht abtreiben kann.
Er hat mich unterstützt, dass ich so schnell wie möglich aus der Klinik abreisen kann und meine Papiere zurück bekomme!


ich denke, dass du jetzt die richtige Entscheidung für dich getroffen hast, auch wenn es dir vielleicht noch nicht wirklich so vorkommt.
Du wärst an einer Abtreibung kaputt gegangen, das merkt man daran, was du schon für eine bindung zu dem Fötus hast.

Ich denke, du kannst es durchaus schaffen und wenn du deine Zukunftspläne immer noch so verfolgen willst, also ohne Kind, kannst du es immer noch zur Adoption freigeben oder vielleicht über einen weniger drastigen Schritt, wie vielleicht eine Pflegefamilie nachdenken.

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11. Januar 2013 um 18:17
In Antwort auf esmi_12120735

Die Verantwortung
nimmt einem natürlich niemand ab. Wie mir gerade gestern eine auf einer Beratungsstelle gesagt hat: Wir helfen, eine Lösung zu finden, aber wir sind kein Sozialdienst. Die Frauen dort arbeiten freiwillig und unendgeldlich und tun im Rahmen ihrer (finanziellen) Möglichkeiten alles, was sie können. Sie beraten, weisen die Frauen an die richtigen Stellen weiter, bieten moralische Unterstützung und geben kostenlos Babysachen ab, sofern die Frau bereit ist, ihren Teil dazu beizutragen: sprich, sich nicht einfach hinsetzt und meint, man müsse alles an sie herantragen, sondern aktiv mithilft, ihre Zukunft mit Kind zu gestalten. In Sachen Kinderbetreuung sähe es also so aus, dass sie der Frau sagen, wer Betreuungsmöglichkeiten anbietet und wo sie dafür das notwendige Geld beantragen kann. Sich darum kümmern müssen sich die Frauen allerdings selber. Wenn eine Frau also ganz sicher jemanden auf Abruf haben möchte, wird es wohl nicht reichen, nur eine Leihoma zu haben. Selbst bei jemandem, der die volle Unterstützung der Familie oder der Partners hat, steht nicht immer jemand bereit. Ich bin verheiratet, Oma und Tante wohnen um die Ecke. Und selbst wir hatten schon Schwierigkeiten, jemanden zu finden, der kurzfristig auf unsere Kinder aufpasst. Aber wenn uns das wirklich wichtig wäre, hätten wir uns ein besseres Betreuungsnetz aufgebaut. Nebst Familie also noch ne Leihoma, nen Babysitter etc. In einem Notfall gehen wir jetzt einfach davon aus, dass auch mal Freunde unsere Kinder nehmen würden. Und auch einen Freundeskreis kann man sich aufbauen, wenn man will. Es braucht einfach etwas Engagement.

Danke Dir!
Ich habe mich heute nochmal dahinter geklemmt und weiß nun etwas mehr.
Für solche Notfälle hält das Jugendamt Plätze in Pflegefamilien bereit. Sprich wenn man spontan ausfällt durch Unfall etc., kommt das Kind für die entsprechende Zeit in eine Pflegefamilie, je nach Bedarf auch mehrere Wochen am Stück.

Das ist natürlich etwas, das man dann wirklich nur in absoluten Notfällen in Anspruch nimmt. Häufigster Grund für diese Inanspruchnahme ist übrigens die Geburt eines weiteren Kindes, wenn die Mutter alleine auf sich gestellt ist.

Also ein wenig übertrieben ist es dann schon, wenn hier immer wieder von "Hilfen und Unterstützung" geschrieben wird, wenn es um die Angst vor Überforderung geht.
Die gibts zwar, aber eben nur in Notfällen!

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11. Januar 2013 um 21:09
In Antwort auf florina911

Danke Dir!
Ich habe mich heute nochmal dahinter geklemmt und weiß nun etwas mehr.
Für solche Notfälle hält das Jugendamt Plätze in Pflegefamilien bereit. Sprich wenn man spontan ausfällt durch Unfall etc., kommt das Kind für die entsprechende Zeit in eine Pflegefamilie, je nach Bedarf auch mehrere Wochen am Stück.

Das ist natürlich etwas, das man dann wirklich nur in absoluten Notfällen in Anspruch nimmt. Häufigster Grund für diese Inanspruchnahme ist übrigens die Geburt eines weiteren Kindes, wenn die Mutter alleine auf sich gestellt ist.

Also ein wenig übertrieben ist es dann schon, wenn hier immer wieder von "Hilfen und Unterstützung" geschrieben wird, wenn es um die Angst vor Überforderung geht.
Die gibts zwar, aber eben nur in Notfällen!

Das ist doch was Tolles
von dem ich auch nichts gewusst habe. Hilfreiche Info.

Natürlich sind solche Hilfen nur für Notfälle gedacht. Wäre ja nicht richtig, wenn das Jugendamt für die Kindsbetreuung zuständig wäre, damit die Eltern z.B. feiern oder in den Urlaub fahren können. Und unter Notfälle gehen ja nicht nur Unfälle und Krankheit. Auch wenn die Mutter arbeiten gehen MUSS, eine Ausbildung absolviert oder mit dem Kind überfordert ist, gibt es Unterstützung. So hab ich's zumindest gehört.

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12. Januar 2013 um 9:18
In Antwort auf esmi_12120735

Das ist doch was Tolles
von dem ich auch nichts gewusst habe. Hilfreiche Info.

Natürlich sind solche Hilfen nur für Notfälle gedacht. Wäre ja nicht richtig, wenn das Jugendamt für die Kindsbetreuung zuständig wäre, damit die Eltern z.B. feiern oder in den Urlaub fahren können. Und unter Notfälle gehen ja nicht nur Unfälle und Krankheit. Auch wenn die Mutter arbeiten gehen MUSS, eine Ausbildung absolviert oder mit dem Kind überfordert ist, gibt es Unterstützung. So hab ich's zumindest gehört.

Ja ist natürlich was Tolles!
Allerdings ist das schon auch ein drastischer Schritt!

Angenommen eine junge Mutter, alleine mit Schreibaby ist am Ende ihrer Kräfte und steht vorm Zusammenbruch.
Dann gibt es nicht einen etwas "sanfteren" Zwischenweg, dass zB eine Sozialarbeiterin das Kind mal hin und wieder abholt und mit ihm auf den Spielplatz geht oder sowas in der Art.
Es taucht dann sofort das Wort "Pflegefamilie" auf, das auf mich ehrlich gesagt schon recht abschreckend wirkt.

Aber gut, andererseits kann man natürlich tatsächlich selbst nach einem Babysitter schauen, der ab und an mal kommt- das stimmt schon auch wieder!

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12. Januar 2013 um 9:37

Hallo
Herzlichen Glückwunsch das du jetzt Mama wirst. Ich wünsche euch für die Zukunft alles Gute und bin mir sicher ihr schafft das.

An alle die wegen Hilfe nicht nach finanzieller fragen, die erste Anlaufstelle wäre das JA die bieten viel Hilfe an. Hab mal nen Link hier ist zwar das JA Duisburg aber diese Hilfen bietet jedes JA an.


http://www.duisburg.de/micro/jugendamt_info_eltern/hilfsangebote/102010100000084422.php



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12. Januar 2013 um 16:06
In Antwort auf nelly_12854078

Ausbildung
Ich bin momentan in der Ausbildung (seit 2 Jahren) und bekomme daher nur sehr wenig Elterngeld (ca. 300 Euro).
Davor habe ich Vollzeit gearbeitet und über Jahre ganz artig in die Kassen eingezahlt.
Ein schlechtes Gewissen habe ich daher nicht, aber toll ist das Gefühl auch nicht gerade.
Vor allem habe ich nur 427!! Euro für die Miete inkl. kalter Nebenkosten. Dafür gibt es in einer Großstadt kaum Wohnungen. Ich weiß nicht wirklich, wie sich das Amt das vorstellt. Geld dazu tun darf man (glaub ich) aber auch nicht!


Wie kommst du bzw. woher hast du denn nur diese 427 Euro für Miete inkl. kalte Nebenkosten?
Hat Dir die Arge erzählt, dass nur dieser Betrag übernommen wird?
Wo wohnst Du denn?

Du darfst übrigens, wenn die tatsächlichen Mietkosten höher sein sollten, als das, was nach den Verwaltungsvorschriften der Arge als angemessen angesehen wird, den Differenzbetrag selbst dazuzahlen.

Aber gäbe es nicht andere Möglichkeiten? Könntest Du nicht vielleicht bei Deinen Eltern wohnen? Oder eine WG mit einer Freundin aufmachen? Oder einer anderen jungen Mutter?

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12. Januar 2013 um 16:28
In Antwort auf wachsperle4


Wie kommst du bzw. woher hast du denn nur diese 427 Euro für Miete inkl. kalte Nebenkosten?
Hat Dir die Arge erzählt, dass nur dieser Betrag übernommen wird?
Wo wohnst Du denn?

Du darfst übrigens, wenn die tatsächlichen Mietkosten höher sein sollten, als das, was nach den Verwaltungsvorschriften der Arge als angemessen angesehen wird, den Differenzbetrag selbst dazuzahlen.

Aber gäbe es nicht andere Möglichkeiten? Könntest Du nicht vielleicht bei Deinen Eltern wohnen? Oder eine WG mit einer Freundin aufmachen? Oder einer anderen jungen Mutter?

Ich verstehe das so,
dass sie momentan noch bei den Eltern wohnt und diese Summe von 427.- Euro stellt ihr Ausbildungsgehalt dar!

Ich denke auch dass man erstmal genau durchrechnen sollte, ob man nicht durch den Kinderzuschlag, Wohngeld etc. hinkommen kann. Vom Freund/Kindsvater wissen wir ja auch nichts über die finanziellen Verhältnisse!

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13. Januar 2013 um 0:04
In Antwort auf florina911

Ja ist natürlich was Tolles!
Allerdings ist das schon auch ein drastischer Schritt!

Angenommen eine junge Mutter, alleine mit Schreibaby ist am Ende ihrer Kräfte und steht vorm Zusammenbruch.
Dann gibt es nicht einen etwas "sanfteren" Zwischenweg, dass zB eine Sozialarbeiterin das Kind mal hin und wieder abholt und mit ihm auf den Spielplatz geht oder sowas in der Art.
Es taucht dann sofort das Wort "Pflegefamilie" auf, das auf mich ehrlich gesagt schon recht abschreckend wirkt.

Aber gut, andererseits kann man natürlich tatsächlich selbst nach einem Babysitter schauen, der ab und an mal kommt- das stimmt schon auch wieder!

Pflegefamilie
Ich kann da auch nicht so gut mitreden, da ich nicht genau weiss, für welche Situation es welche Unterstützung gibt. Deshalb verweise ich auch lieber auf eine Beratungsstelle, als hier selber Ratschläge zu geben. Ich war mal mit einem Mann zusammen, der war als Kind tagsüber bei Pflegeeltern und abends bei der Mutter. Da ist also die Betreuung des Jungen auf zwei Familien aufgeteilt worden. Durch die Pflegefamilie, wo er die nötige Nestwärme bekommen hat, hat der Mann heute Perspektiven, die er ohne nicht gehabt hätte.

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13. Januar 2013 um 16:46
In Antwort auf esmi_12120735

Pflegefamilie
Ich kann da auch nicht so gut mitreden, da ich nicht genau weiss, für welche Situation es welche Unterstützung gibt. Deshalb verweise ich auch lieber auf eine Beratungsstelle, als hier selber Ratschläge zu geben. Ich war mal mit einem Mann zusammen, der war als Kind tagsüber bei Pflegeeltern und abends bei der Mutter. Da ist also die Betreuung des Jungen auf zwei Familien aufgeteilt worden. Durch die Pflegefamilie, wo er die nötige Nestwärme bekommen hat, hat der Mann heute Perspektiven, die er ohne nicht gehabt hätte.

Wow!
War er tatsächlich dort weil die Mutter mit der Erziehung überfordert war oder auch weil sie gearbeitet hat?
Interessante Konstellation, erinnert ein wenig an eine "normale" Tagesmutter (Tageseltern)...
War es nicht blöd für ihn wenn er dann abends zur Mutter mußte, wenn er in der Pflegefamilie doch mehr Wärme bekommen hat?

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13. Januar 2013 um 23:25
In Antwort auf nelly_12854078

Wie es heute lief
Ein sehr tränenreicher Tag geht zu Ende ...

Ich bin heute um kurz nach 6 los gefahren und gegen 10 in Holland angekommen.
In der Klinik saßen bestimmt 20 Frauen (oder noch mehr) und ich fühlte mich wie bei einer Massenabfertigung!
Die Frauen kamen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und waren ca. zwischen 18 und 35 (fast jedes Alter vertreten).
Die meisten quatschten fröhlich miteinander und ich konnte nicht verstehen, wie man an einem solchen schrecklichen Tag so gut drauf sein kann
Ich musste zunächst ca. zwei Stunden warten und habe in dieser Zeit nur geweint. Ich habe ein Stofftier für "mein Kind" mitgenommen und es gestreichelt ...
Dann kam ich zu einer Ärztin, die per Ultraschall die 15. SSW feststellte!
Ich wollte von ihr wissen, WIE genau der Ablauf ist ... Sie gab mir ein Heft und ich sollte es lesen.
Darin stand, dass ich in Vollnarkose gelegt werde und das Kind zunächst betäubt wird. Dann wird dem Kind ein Mittel gespritzt und es ist (ohne Qualen durchstehen zu müssen) tod. Anschließend wird es abgesaugt und die Gebärmutter gereinigt.
Ich habe natürlich geweint bei diesen Zeilen und es tat mir unheimlich weh!!!
Aber ich möchte das beste für mein Kind und ein Leben ohne Vater, ohne Geld, mit einer wahrscheinlich gestressten Mutter, möchte ich meinem Kind einfach nicht zumuten!
Dann soll es lieber in eine andere Familie geboren werden und glückliche Zeiten erleben!

Nach weiteren ca. 1,5 (scheinbar unendlich langen) Stunden musste ich zu einem Gespräch mit einer Krankenschwester.
Diese war sehr unfreundlich! Sie wollte mich eigentl. nur überreden, das Kind für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Ich fragte sie nochmal nach dem Eingriff und sie guckte mich ganz ungläubig an. Wollen Sie das etwa wissen?
JA NATÜRLICH will ich wissen was meinem Kind passiert.
Es ist kein schöner Vorgang, meinte sie. Was heißt das genau? Das Kind wird mit einer Zange heraus geholt und anschließend die Nabelschnur durchtrennt. Erst dadurch stirbt mein Kind!WAS???? Davon war nie die Rede!
Ja sie wollen doch das es weg ist ... NEIN so nicht!!! So nicht!!!
Ich verlangte ein erneutes Gespräch mit der Ärztin, die dieses erst ablehnte. Ich lies aber nicht locker und wollte es genau wissen!
Nach einer Ewigkeit nahm sie sich doch nochmal zwei Minuten Zeit.
Ich fragte sie wieder, WIE genau läuft der Vorgang ab!? Das haben Sie doch gerade schon die Schwester gefragt, diesmal war sie verdammt unfreundlich!
Ja habe ich und es kam eine ganz andere Antwort, als sie vorher in den Heften beschrieben war.
Ja dann sind die Hefte falsch übersetzt ... Obwohl alle in der Klinik Deutsch sprechen!!!! ... Die Methode mit der Zange sei richtig.
Ich sagte ihr, dass davon NIE die Rede gewesen sei. Sie lächelte ein Lachen wie eine Hexe und meinte das Kind stirbt so und so, wie genau sei doch egal!
Ich nahm meine Tasche ging ins Wartezimmer, holte meinen Freund und sagte nur Komm mit.
Ich rannte so schnell wie möglich zum Auto und wollte auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland!!!
MEIN Kind stirbt nicht unter Qualen, NEIN, NEIN, NEIN!!!!

Ich habe den Eingriff also nicht vornehmen lassen ...


Mir tun die Frauen unheimlich leid, die es heute alle haben machen lassen und die Wahrheit nicht kennen











Sei stolz auf Dich!!!
Eine gute Entscheidung, die Du nicht bereuen wirst, glaub mir. Ich kenne einige Frauen, die sich überlegt haben, das Kind zu bekommen oder nicht. Eine davon meine Beste, im Studium schwanger geworden, die andere allein ohne Freund, der weg ist... Sie haben ihre Kinder, sind glücklich und würden es wieder genau so machen.
Du hast nicht nur Herz, Du hast auch Verstand, den DU HAST DICH FÜR DAS LEBEN entschieden. Und dafür wirst Du belohnt werden. Du wirst sehen, es wird alles richtig gut...

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14. Januar 2013 um 18:10
In Antwort auf florina911

Wow!
War er tatsächlich dort weil die Mutter mit der Erziehung überfordert war oder auch weil sie gearbeitet hat?
Interessante Konstellation, erinnert ein wenig an eine "normale" Tagesmutter (Tageseltern)...
War es nicht blöd für ihn wenn er dann abends zur Mutter mußte, wenn er in der Pflegefamilie doch mehr Wärme bekommen hat?

Die genauen Umstände
habe ich nie erfragt. Ist ja relativ persönlich und so lange waren wir nicht zusammen. Es ging aber schon um die Entlastung der Mutter, denn sonst hätte es ja eine KITA getan. Das Verhältnis zur Mutter war gut, als wir zusammen waren,, aber ich habe schon rausgehört, dass die Verhältnisse zu Hause damals nicht die besten waren. Vater weg, Mutter Probleme etc....

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20. Januar 2013 um 20:53
In Antwort auf nelly_12854078


Jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern!
Wenn Du dafür kein Verständnis hast, dann warst du entweder nie in meiner Lage oder siehst die Dinge einfach anders.
Ich habe vor meiner Schwangerschaft auch immer ganz anders über Abtreibung gedacht!
Es ist auch nicht so, dass ich mich darüber freue mein eigenes Kind zu töten. Ich weiß seit der 5. Woche von meiner Schwangerschaft.
Ich war ca. 5x bei profamilia, habe mich beim Amt über Hartz 4 Sätze informiert und war auch schon einige Male im Krankenhaus wg. Blutungen (habe also alles für mein Kind gemacht). Ich habe täglich über diese Entscheidung nachgedacht und ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn ich abgetrieben hätte und mir nicht sicher bin.
Deswegen habe ich so lange gewartet! Nicht weil ich mir keine Gedanken machen wollte.

Ich habe mich auch über die Abtreibungsmethoden informiert. Die Methode mit der Zange und durchtrennen der Nabelschnur ist mir völlig fremd!
Mein Freund hat gestern verstanden, dass ich das Kind auf diesem Wege nicht abtreiben kann.
Er hat mich unterstützt, dass ich so schnell wie möglich aus der Klinik abreisen kann und meine Papiere zurück bekomme!

Lass die "öffentliche Meinung" aussen vor....
Ich wurde mit 17 schwanger.Da mein Baby keine Chance auf ein normales Leben hatte,entschied ich mich für den Schwangerschaftsabbruch.Noch nie hatte mich etwas so gequält wie der Gedanke an diesen Abbruch.
Noch heute...
Egal wie du dich entscheidest,zweifeln wirst du immer.
Mit diesem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen ist in deiner Situation nicht ratsam weil es immer Leute geben wird,die schon den Gedanken an einen Abbruch verurteilen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft u Mut.

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20. Januar 2013 um 21:14

Mittelalter?!
Das stimmt, mit reife hat deine meinung nichts zu tun.
Du verurteilst viele Frauen aufgrund ihrer Gedanken.
Du kannst gerne eine Meinung zum Thema haben aber solange du nicht selbst durch diese Hölle gegangen bist,steht es dir nicht nur ansatzweise zu, zu urteilen!

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21. Januar 2013 um 0:13
In Antwort auf nelly_12854078

Wie es heute lief
Ein sehr tränenreicher Tag geht zu Ende ...

Ich bin heute um kurz nach 6 los gefahren und gegen 10 in Holland angekommen.
In der Klinik saßen bestimmt 20 Frauen (oder noch mehr) und ich fühlte mich wie bei einer Massenabfertigung!
Die Frauen kamen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und waren ca. zwischen 18 und 35 (fast jedes Alter vertreten).
Die meisten quatschten fröhlich miteinander und ich konnte nicht verstehen, wie man an einem solchen schrecklichen Tag so gut drauf sein kann
Ich musste zunächst ca. zwei Stunden warten und habe in dieser Zeit nur geweint. Ich habe ein Stofftier für "mein Kind" mitgenommen und es gestreichelt ...
Dann kam ich zu einer Ärztin, die per Ultraschall die 15. SSW feststellte!
Ich wollte von ihr wissen, WIE genau der Ablauf ist ... Sie gab mir ein Heft und ich sollte es lesen.
Darin stand, dass ich in Vollnarkose gelegt werde und das Kind zunächst betäubt wird. Dann wird dem Kind ein Mittel gespritzt und es ist (ohne Qualen durchstehen zu müssen) tod. Anschließend wird es abgesaugt und die Gebärmutter gereinigt.
Ich habe natürlich geweint bei diesen Zeilen und es tat mir unheimlich weh!!!
Aber ich möchte das beste für mein Kind und ein Leben ohne Vater, ohne Geld, mit einer wahrscheinlich gestressten Mutter, möchte ich meinem Kind einfach nicht zumuten!
Dann soll es lieber in eine andere Familie geboren werden und glückliche Zeiten erleben!

Nach weiteren ca. 1,5 (scheinbar unendlich langen) Stunden musste ich zu einem Gespräch mit einer Krankenschwester.
Diese war sehr unfreundlich! Sie wollte mich eigentl. nur überreden, das Kind für Forschungszwecke zur Verfügung zu stellen.
Ich fragte sie nochmal nach dem Eingriff und sie guckte mich ganz ungläubig an. Wollen Sie das etwa wissen?
JA NATÜRLICH will ich wissen was meinem Kind passiert.
Es ist kein schöner Vorgang, meinte sie. Was heißt das genau? Das Kind wird mit einer Zange heraus geholt und anschließend die Nabelschnur durchtrennt. Erst dadurch stirbt mein Kind!WAS???? Davon war nie die Rede!
Ja sie wollen doch das es weg ist ... NEIN so nicht!!! So nicht!!!
Ich verlangte ein erneutes Gespräch mit der Ärztin, die dieses erst ablehnte. Ich lies aber nicht locker und wollte es genau wissen!
Nach einer Ewigkeit nahm sie sich doch nochmal zwei Minuten Zeit.
Ich fragte sie wieder, WIE genau läuft der Vorgang ab!? Das haben Sie doch gerade schon die Schwester gefragt, diesmal war sie verdammt unfreundlich!
Ja habe ich und es kam eine ganz andere Antwort, als sie vorher in den Heften beschrieben war.
Ja dann sind die Hefte falsch übersetzt ... Obwohl alle in der Klinik Deutsch sprechen!!!! ... Die Methode mit der Zange sei richtig.
Ich sagte ihr, dass davon NIE die Rede gewesen sei. Sie lächelte ein Lachen wie eine Hexe und meinte das Kind stirbt so und so, wie genau sei doch egal!
Ich nahm meine Tasche ging ins Wartezimmer, holte meinen Freund und sagte nur Komm mit.
Ich rannte so schnell wie möglich zum Auto und wollte auf dem schnellsten Weg zurück nach Deutschland!!!
MEIN Kind stirbt nicht unter Qualen, NEIN, NEIN, NEIN!!!!

Ich habe den Eingriff also nicht vornehmen lassen ...


Mir tun die Frauen unheimlich leid, die es heute alle haben machen lassen und die Wahrheit nicht kennen











....
Darf ich fragen wie die Klinik heisst in der du warst?

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21. Januar 2013 um 0:19


endlich sagt es mal jemand.Dieses gerede hilft niemanden

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